Jan Gruber

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Jan Gruber

Level-Marketingleiterin Milene Platzer nun beim Steffl

Bei Lauda Air und Niki galt sie als fixer Bestandteil des Inventars, ehe sie die Lauda nach der Teilübernahme durch Ryanair verlassen hatte und zu Level Europe wechselte: Milene Platzer, langjährige Marketing- und Pressechefin der von Niki Lauda gegründeten Fluggesellschaften ist nun für das Wiener Kaufhaus Steffl als Head of Marketing & Communication tätig. Wie es sich anfühlt als Angestellte einer Airline eine Insolvenz zu erleben, musste Platzer gleich zwei mal binnen kurzer Zeit mitmachen. Erst ging die Air-Berlin-Tochter Niki pleite und erst vor wenigen Wochen traf es Level Europe. Nun scheint die langjährige Luftfahrtmitarbeiterin regelrecht die Schauze voll zu haben und ist nun “am Boden” für das Steffl tätig. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei Steffl. Mode ist für mich persönlich ein Herzensthema und auf gesellschaftlicher Ebene stehen wir mitten in einem Veränderungsprozess. Bessere, qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Mode gepaart mit einem Einkaufserlebnis, das unseren Kunden Spaß macht – darum wird es in Zukunft gehen“, so die Marketing Expertin Milene Platzer. Ihr Verantwortungsbereich bei Steffl umfasst sämtliche Marketing & Kommunikations-Agenden, sowie die Weiterentwicklung des strategischen Markenaufbaus des österreichischen Mode-Unternehmens.

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Iberia: Schnäppchentickets mit großem Haken

Das IAG-Konzernmitglied Iberia bietet noch bis zum 20. September 2020 besonders billige Flugtickets an. Der Reisezeitraum erstreckt sich bis zum 30. Juni 2020. Sowohl die Destination als auch das Datum können ohne Umbuchungsgebühr geändert werden. Allerdings kann eine etwaige Tarifdifferenz nachverrechnet werden. Die von Iberia derzeit angebotenen Preise erinnern stark an Lowcoster, denn innerhalb von Spanien wird ab 22 Euro oneway verkauft. Nach Portugal geht es ab 25 Euro, Spanien und Italien sind ab 35 Euro pro Richtung zu haben, die  USA ab 99 Euro pro Strecke und Mexiko und Puerto Rico ab 250 Euro oneway. Inselbewohner, die über eine entsprechende Residence-Card verfügen, erhalten den üblichen Rabatt zusätzlich. Die spanische Fluggesellschaft erklärt, dass bei Buchung bis zum 20. September 2020 Umbuchungen ohne Gebühr möglich sind. Es fällt allerdings gegebenenfalls die Tarifdifferenz an. Das Angebot hat allerdings einen großen Haken, der in der momentanen Situation für Reisende nicht gerade kundenfreundlich ist: Auf die Erhebung der Umbuchungsspesen wird nur dann verzichtet, wenn die Änderung mindestens 15 Tage vor dem geplanten Abflug vorgenommen wird. Wer also wenige Tage vor Abflug von neuen Einreisebeschränkungen überrascht wird, schaut mit diesem Spezialangebot von Iberia regelrecht durch die Röhre. Die günstigen Preise scheinen eher kurzfristigen Einnahmen zu diesen.

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VC spricht sich gegen Abkommen EU/Katar aus

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit spricht sich unmissverständlich gegen ein Luftverkehrsabkommen zwischen der Europäischen Union und Katar aus. Die EU-Kommission und der Golfstaat haben ein solches ausverhandelt. Die Unterschrift des Rats der Europäischen Union steht noch aus. Die VC ist der Ansicht, dass momentan die Unterfertigung der falsche Zeitpunkt ist. Ziel des Vertrags ist es, dass der Unionsmarkt schrittweise für Fluggesellschaften aus Katar geöffnet werden soll. Im Gegenzug würden EU-Carrier ebenfalls Erleichterungen erhalten. „In einer Phase in der viele EU-Mitgliedstaaten und ihre Steuerzahler versuchen, dem Luftverkehr in einer einmaligen Krise mit umfangreichen Überbrückungskrediten eine Zukunft zu ermöglichen, darf eine Erholung nicht noch politisch belastet werden. Der europäische Luftverkehrsmarkt und alle Mitarbeiter stehen unter erheblichen Druck infolge der noch lange existierenden Überkapazitäten. In einem solchen Moment darf die Politik kein Öl ins Feuer gießen. Wir fordern die politischen Entscheider daher auf, Verantwortung für ihre Wirtschaft und die europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wahrzunehmen. Sie dürfen das Abkommen vorerst nicht unterzeichnen”, erklärt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit.

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Trotz Einreiseverbot: Ukraine International baut aus

Mit 1. Oktober 2020 baut Ukraine International das Flugangebot weiter aus und beabsichtigt die Ziele Brüssel, Düsseldorf, London-Gatwick, Prag und Baku wieder anzusteuern. Auch sollen weitere Umsteigeverbindungen via Borispil ermöglicht werden. Allerdings ist die Anzahl der Frequenzen stark eingeschränkt, denn die Ukraine gestattet es Ausländern derzeit nur in wenigen Ausnahmefällen in das Land einzureisen. Die harte Maßnahme soll noch bis mindestens 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Das hat zur Folge, dass Ukraine International eine Art Notflugplan bedient, der unter diesem Link eingesehen werden kann. Dieser soll – so das Unternehmen – auch bis zum 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Was danach kommt ist noch nicht entschieden. Ukrainische Fluggesellschaften haben es derzeit besonders schwer, denn ukrainische Staatsbürger können derzeit nur in Ausnahmefällen in die Europäische Union einreisen. Umgekehrt gilt dies in die Ukraine für EU-Bürger. Das wirkt sich natürlich massiv nachteilig auf die Nachfrage aus. Viele Staaten der Europäischen Union, darunter Österreich, stufen die Ukraine weiterhin als Corona-Risikoregion ein und halten derzeit eine Reisewarnung der höchsten Stufe aufrecht.

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Hebenstreit: Trotz Staatshilfe keine Jobgarantie bei der AUA

Die österreichische Gewerkschaft Vida kritisiert, dass es bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines keine “nachhaltigen Jobgarantien” gibt, sondern “riesige Sparpakete im Raum stehen”. Arbeitnehmervertreter Roman Hebenstreit sieht aber ein generelles Problem in der Touristik- und Transportbranche und sieht die Regierung in der Pflicht. Der Gewerkschafter verweist darauf, dass Wien bis zum Corona-Lockdown eine wichtige Kongressstadt war und davon sowohl der Tourismus als auch Verkehrsunternehmen profitiert haben. Daran hängen viele Arbeitsplätze, die akut gefährdet sind. Hebenstreit dazu: “Jetzt stehen in Wien und in vielen anderen heimischen Städten zahlreiche Betriebe und Menschen vor einem Scherbenhaufen und müssen um ihre Existenzgrundlagen fürchten, wie etwa die 140 Beschäftigten, die in den Sacher-Hotels gekündigt werden“. Finanzminister Gernot Blümel solle nun handeln bevor es zu spät ist. “Abgesehen von den Einbrüchen im Tourismus seien auch in vielen anderen Branchen die durch Corona entstandenen Probleme noch immer nicht vollständig gelöst worden. So habe die Regierung etwa in der Luftfahrt trotz dreistelliger Millionen-Euro-Hilfe für die AUA keine nachhaltigen Jobgarantien für die ArbeitnehmerInnen zusammengebracht. Aber auch im Bahnbereich seien alle Umsätze eingebrochen, riesige Sparpakete stünden auch hier im Raum”, so der Vida-Vorsitzende, der fordert, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Finanzminister ihre plakatierten Versprechen zu Gunsten der Arbeitnehmer und der Wirtschaft einlösen sollen.

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AUA-Chef kontert Wizzair, doch es läuft richtig mies

Erst am Montag rühmte sich Wizzair-Chef Jozsef Varadi damit, dass der von ihm geleitete Carrier den Marktanteil in Wien deutlich ausbauen konnte und jener von Austrian Airlines merklich schrumpfte. Deren Chef, Alexis von Hoensbroech, reagierte nun im Gespräch mit dem Kurier und deutete an, dass Wizzair mit leeren Flugzeugen fliegen würde. Konkret sagte er, dem Kurier dass jeder mit leeren Flugzeugen fliegen könne und Austrian Airlines mit Augenmaß fliegen würde. Weiters achte man auf eine gute Auslastung und damit die Wirtschaftlichkeit der Flüge. Doch der AUA-Manager wirft dabei ein wenig mit Steinen aus dem Glashaus, denn die Auslastung vieler Austrian-Airlines-Flüge ist derzeit katastrophal schlecht. Das trifft besonders auch den Deutschland-Österreich-Verkehr. Aviation.Direct konnte auf zahlreichen Flügen subjektiv feststellen, dass die häufig eingesetzten DHC Dash 8-400 nichtmal zur Hälfte besetzt sind. Gleichzeitig bietet auch Austrian Airlines vergleichsweise günstige Tickets an, was ein klares Indiz für eine schwache Nachfrage ist. Da Deutschland momentan durchaus konkrete Pläne verfolgt Wien zur Corona-Hochrisikoregion zu erklären, hätte dies zur Folge, dass in Deutschland erstmal Quarantäne angetreten werden muss oder ein negativer PCR-Test quasi als Beilage zur Bordkarte mitgenommen werden muss. Dies könnte sich insbesondere für Austrian Airlines und Eurowings sehr negativ auswirken und der Nachfrage einen weiteren Dämpfer verpassen. Mit kurzfristigen Anpassungen wäre daher zu rechnen. Abgesehen von zwei Textern, die sich seit jeher als regelrechte PR-Schreiber für Austrian Airlines betätigen, stets in der Sorge, dass bei kritischer Berichterstattungen keine Einladungen für Langstrecken-Events in der Business Class kommen könnten, sind sich Medien und Branchenexperten einig, dass die

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KLM kehrt nach Graz zurück

Mit Regionaljets des Typs Embraer 175 wird KLM Cityhopper den Grazer Flughafen ab 25. Oktober 2020 wieder an das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol anbinden. Zunächst werden fünf wöchentliche Rotationen angeboten. „Wir freuen uns, ab dem 25.10.2020 wieder unsere Flüge zwischen Graz und Amsterdam anbieten zu können“, erklärt Guido Hackl, Country Sales Manager AirFrance-KLM Austria, Czech Republik & Slovakia. „Die Entscheidung, die Flüge wieder aufzunehmen, ist in enger Abstimmung mit dem Flughafen Graz, den steirischen Reisebüros und der steirischen Wirtschaft erfolgt. Neben der Anbindung an Amsterdam sind auch die zahlreichen Umsteigeverbindungen über Amsterdam Schiphol für Graz und die Steiermark ein wichtiger Faktor. Wir hoffen damit, den Bedürfnissen der Region gerecht zu werden und freuen uns schon darauf, viele Steirer auf unseren Flügen begrüßen zu dürfen.“ „Die Rückkehr der KLM an den Flughafen Graz ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Flughafen Graz“, erklärt Gerhard Widmann, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Diese Strecke in das Drehkreuz Amsterdam dient nicht nur dem Direktverkehr in die Niederlande, sondern verbindet den Flughafen Graz mit vielen weiteren Destinationen im weltweiten Netzwerk der Luftfahrtallianz SkyTeam und stärkt damit weiter den Wirtschafts- und Tourismusstandort Steiermark.“ Die Flugzeiten auf einen Blick: MO, MI, DO, FR, SO KL1895 Amsterdam – Graz 11:50 – 13:35 Uhr loc. MO, MI, DO, FR, SO KL1896 Graz – Amsterdam 14:05 – 15:55 Uhr loc.

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Graz: Austrian Airlines nimmt Düsseldorf und Stuttgart auf

Ab 5. Oktober 2020 wird Austrian Airlines die Nonstop-Verbindungen von Graz nach Düsseldorf und Stuttgart wieder bedienen. Zunächst kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 zum Einsatz. Der Flugplan ist gegenüber der Zeit „vor Corona“ allerdings ausgedünnt.  „Die Freude ist groß, dass unsere gemeinsamen Anstrengungen mit Unternehmen aus dem Automotive Bereich am Grazer Standort Früchte getragen haben und die in diesem Zusammenhang wichtigen Anbindungen an Stuttgart und Düsseldorf wieder gestärkt werden konnten. Das sichert in diesen herausfordernden Zeiten Arbeitsplätze in Graz und erhält unsere Wettbewerbsfähigkeit mit anderen konkurrierenden Regionen aufrecht“, so der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl. Austrian Airlines ist am 22. Juni 2020 nach coronabedingter Flugpause auf den Grazer Airport zurückgekehrt. Nun werden auch Düsseldorf und Stuttgart wiederaufgenommen. „Nach der Wiederherstellung der Anbindungen an die großen Umsteigeflughäfen Wien, Frankfurt und Amsterdam, hatten Düsseldorf und Stuttgart aufgrund ihrer Bedeutung für die steirische Wirtschaft und Industrie, einen besonders hohen Stellenwert für uns“, so Flughafenchef Gerhard Widmann. „Ich bin sehr glücklich, dass wir nach den sehr intensiven Gesprächen mit der AUA sogar gleichzeitig an beide Destinationen wieder angebunden werden!“

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Deutschland: Eurowings reagiert auf Lauda-Rückzug

Bei Eurowings dürften regelrecht die Sektkorken geknallt haben, denn Ryanair wird sich bekanntermaßen vorläufig aus Düsseldorf zurückziehen. Das bedeutet den Verlust zahlreicher Jobs bei der Tochtergesellschaft Lauda. Der Lufthansa-Ableger hingegen kündigt nun an, dass zahlreiche Strecken übernommen werden. Konkret hat Eurowings entschieden, ihr Flugangebot ab Düsseldorf nach Mallorca, Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Málaga, Alicante und Faro kurzfristig aufzustocken. Auch die griechischen Ziele Heraklion, Rhodos, Korfu und Kos wird Eurowings ab dem 24. Oktober verstärkt anfliegen. Ryanair hat ab diesem Datum ihren Rückzug vom Flughafen Düsseldorf bekannt gegeben und – wie zuvor bereits in Stuttgart – kurzerhand alle Flüge gestrichen. Dafür können Reisende mit Eurowings ab Düsseldorf jetzt zu mehr als 80 Direktzielen in ganz Europa fliegen, dabei kostenlos und flexibel umbuchen wie nie zuvor. Jens Bischof, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Eurowings: „Stuttgart und Düsseldorf sind erst der Anfang – bei genauer Betrachtung ist das Ultra Low Cost Geschäftsmodell in ganz Deutschland auf dem Rückzug: Statt Sozialstandards auszuhöhlen und Partnern und Kunden regelmäßig vor den Kopf zu stoßen, bieten wir Verlässlichkeit, Fairness und langfristige Perspektiven. Unsere Kunden suchen in Krisenzeiten nicht nach 5-Euro-Tickets, sondern mehr denn je nach einer Airline, der sie vertrauen können. Wir freuen uns, dass wir jetzt noch mehr Kunden in Nordrhein-Westfalen faire und attraktive Angebote für ihre nächste Flugreise machen können.“

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Thomas Mary verlässt Peoples

In Altenrhein kommt es zu einer personellen Änderung in der Führungsebene. Thomas Mary, langjähriger Finanzchef, verlässt die Peoples Air Group mit Ende 2020 einvernehmlich. Seine Agenden werden von Thomas Krutzler übernommen. Der Bereich Finanzen und Administration verbleibt bei Nina Balschun, die direkt Firmenchef Krutzler untersteht. Weitere Mitglieder der Geschäftsführung sind Michael Felder und Janine Meier. Die hauseigene Fluggesellschaft betreibt einen Regionaljet des Typs Embraer 170-

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