Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings kündigt zusätzliche Routen an

Ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Köln/Bonn und Berlin nimmt Eurowings insgesamt 26 Strecken auf. Dabei handelt es sich überwiegend um Ferien-Ziele, jedoch auch um einige Städte-Destinationen, wie der Carrier mitteilte. „Auch wenn der Weg zurück zur Normalität noch weit ist: Die touristische Nachfrage zieht bei uns spürbar an“, sagt Jens Bischof, CEO der Eurowings: „Auf diese Nachfrage reagieren wir mit Flügen zu den beliebtesten Ferienzielen Europas.“ Ab Hamburg werden im August folgende Ziele aufgenommen: Stockholm Budapest Mailand Malpensa Paris-CDG Ab Köln/Bonn kommen folgende Destinationen hinzu: Kavala Bastia Eurowings nimmt ab Stuttgart auf: Athen Valencia Amsterdam Dresden Ab Berlin-Tegel: Heraklion Split Ab Düsseldorf: Brai Porto Lyon Im September und Oktober 2020 sollen insgesamt 28 zusätzliche Routen aufgenommen werden. Von ihrem größten Standort Düsseldorf fliegt die Airline im September neu in die polnischen Städte Breslau und Krakau sowie nach Genf und Newcastle. Außerdem können Gäste Nizza, Venedig und Dubrovnik ab September buchen. Im Oktober können Eurowings Passagiere neu ab der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens nach Gran Canaria fliegen. Ab Oktober fliegt Eurowings neu ab Hamburg ebenfalls nach Gran Canaria sowie nach Fuerteventura. Ab September fliegt Eurowings von Köln/Bonn ins portugiesische Faro, nach Budapest in Ungarn sowie nach Dresden. Ab Stuttgart fliegt die Airline ihre Passagiere im September ins ägyptische Hurghada und nach Krakau, außerdem wird die Verbindung nach Rom wieder aufgenommen. Damit bietet Eurowings bis zum Ende des Sommerflugplans wieder über 85 Ziele in Deutschland und Europa an.

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Carrier feiern ihre Comebacks in Frankfurt

Seit 1. August 2020 verkehrt das japanische Star-Alliance-Mitglied ANA wieder auf der Strecke Tokio (Haneda)-Frankfurt am Main. Der Carrier bedient diese Route eigenen Angaben nach vorerst einmal täglich. München und Düsseldorf pausieren weiterhin. China Airlines kehrt ebenfalls auf den größten Airport Deutschlands zurück und wird im August 2020 vorerst einmal pro Woche zwischen Taipeh und Frankfurt am Main fliegen. Der Carrier bedient die Route abwechselnd mit Boeing 777-300ER und Airbus A350-900. Das Oneworld-Mitglied Finnair wird ebenfalls nach Frankfurt zurückkehren. Auch die Wiederaufnahme der Destinationen Wien, Zürich, Genf, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin-Tegel ist angekündigt. So diese bereits beflogen werden, sollen Aufstockungen vollzogen werden.

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Kopenhagen baut 650 Jobs ab

Am dänischen Hauptstadtflughafen Kopenhagen-Kastrup sollen rund 25 Prozent der Belegschaft abgebaut werden. Der Betreiber des Airports teilte mit, dass man davon ausgeht, dass über einen längeren Zeitraum ein reduziertes Passagieraufkommen erwartet wird. Daher müsse man den Personalstand anpassen, um „wettbewerbsfähig“ bleiben zu können. Konkret sollen 650 von rund 2600 Vollzeitstellen abgebaut werden. Rechnerisch könnte es daher jeden vierten Mitarbeiter treffen.

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Corona befördert AUA tief in die roten Zahlen

Die Corona-Krise hat tiefe Spuren in den Quartalszahlen von Austrian Airlines hinterlassen. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Adjusted-Ebit) sank auf -99 Millionen Euro ab. Der scheidende Finanzchef Wolfgang Jani sagt: „Die Krise hat uns mit voller Wucht getroffen“. Zum Halbjahr hat das Adjusted EBIT -235 Mio. Euro betragen. Die Anzahl der Passagiere hat sich durch die Pandemie um 70 Prozent auf knapp 2 Mio. reduziert. Sieht man von den humanitären Frachtflügen ab, hat das zweite Quartal praktisch nur aus zwei Wochen Minimalbetrieb im Juni bestanden. Sind im Vorjahr noch rund vier Millionen Passagiere zwischen April und Juni befördert worden, waren es 2020 nur 53.000. Der Umsatz ist um 94 Prozent auf 35 Mio. Euro eingebrochen. Die Gesamterlöse sind im selben Zeitraum um 90 Prozent auf 59 Mio. Euro gesunken (2. Quartal 2019: 610 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind im selben Zeitraum bei 158 Mio. Euro gelegen, was einem Rückgang von 72 Prozent (2. Quartal 2019: 565 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Das Adjusted EBIT im 2. Quartal hat letztlich -99 Mio. Euro betragen (2. Quartal 2019: +46 Mio. Euro). Die betrieblichen Aufwendungen sind im gleichen Zeitraum um 44 Prozent auf 598 Millionen Euro gesunken (1. Halbjahr 2019: 1.064 Mio. Euro). Gegengesteuert wurde durch ein Paket an kurzfristigen Sparmaßnahmen sowie durch Kurzarbeit der gesamten Belegschaft. Das Adjusted EBIT, in dem unter anderem Bewertungsverluste aus Flugzeugverkäufen exkludiert werden, hat -235 Mio. Euro betragen (1. Halbjahr 2019: -53 Mio. Euro). Das EBIT lag bei -299 Mio. Euro. Die Corona-Krise

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AUA baut Ferienflugprogramm weiter aus

Seit Anfang August bedient Austrian Airlines wieder die Destinationen Cagliari, Olbia, Kalamata, Preveza, Skiathos, Skiros sowie Ibiza. Die Ferienflüge werden jeweils an den Verkehrstagen Samstag oder Sonntag durchgeführt.  Ab September fliegt Austrian Airlines zudem jeden Samstag auf die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. „Unsere Urlaubscharter von Austrian Holidays haben schon in der Vergangenheit gut funktioniert, vor allem im Sommer. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot in Zusammenarbeit mit unseren Touristik-Partnern in Österreich jetzt weiter hochfahren können“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

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CityLine gab letzten A340-300 zurück

Lufthansa CityLine hat den Betrieb von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A340-300 beendet. Die sechs Maschinen wurden zurück auf das AOC der Konzernmutter verschoben, bestätigte ein Konzernsprecher gegenüber CH-Aviation.com. In den Jahren 2015 und 2016 wurden insgesamt sechs Vierstrahler bei Lufthansa CityLine eingeflottet. Unter dem Projektnamen „Jump“ sollten diese insbesondere auf touristischen Strecken eingesetzt werden und das mit niedrigeren Personalkosten. Im Zuge der „Ocean“-Vorbereitungen zieht sich CityLine wieder von der Langstrecke zurück. Die ersten drei A340-300 wurden bereits vor dem Beginn der Corona-Krise an Lufthansa zurückgegeben. Nun folgten die restlichen Vierstrahler. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass mit der D-AIFA eine Maschine im Juni 2018 auf dem Flughafen Frankfurt am Main aufgrund eines Brandes beschädigt wurde. Eine Gerätschaft des Airports geriet in Brand und die Flammen schlugen auf den A340-300 über. Da das Flugzeug gerade abgestellt war, gab es keine Verletzten.  CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass mit der D-AIFE die letzte Einheit an die Konzernmutter zurückgegeben wurde. Der Vorgang wurde in den letzten Tagen des Juli 2020 abgeschlossen.

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Malta MedAir führte ersten Linienflug durch

Die Fluggesellschaft Malta MedAir, ursprünglich als „Spareinheit“ für Air Malta gegründet, steigt nun auf eigene Rechnung ins Liniengeschäft ein. Die Flotte besteht aus einem Airbus A320, der bisher im Wetlease für Air Malta im Einsatz war. Ein bisschen verworren ist die Luftfahrt-Strategie der Republik Malta schon. Air Malta befindet sich vollständig im Staatseigentum, ehe mit Malta MedAir ein zweiter „Nationalcarrier“ gegründet wurde, um insbesondere hinsichtlich der Löhne Druck auf die Piloten ausüben zu können. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft flog bislang nicht auf eigene Rechnung, sondern fast ausschließlich im Wetlease für Air Malta. Der ehemalige Tourismusminister Konrad Mizzi gilt als Mastermind dieser Strategie und plante Malta MedAir als Grundlage für Langstreckenflüge, die mit Airbus A321XLR durchgeführt werden sollten, zu verwenden. Mit dem nicht ganz freiwilligen Rücktritt des Politikers ist dieses Projekt zumindest vorläufig eingeschlafen. Übrig geblieben ist Malta MedAir, deren Dienstleistungen die ebenfalls staatliche Air Malta nun nicht mehr benötigt. Mehrheitlich im Eigentum der Republik Malta befindet sich übrigens auch Malta Air. Auch dieser Carrier wurde unter maßgeblicher politischer Schützenhilfe des Konrad Mizzi ins Leben gerufen und wird defacto von Minderheitsaktionär Ryanair kontrolliert. Flugzeuge in eigener Livery von Malta Air existieren noch nicht, sollen jedoch laut Michael O’Leary mit der Einflottung von Boeing 737-Max-200 folgen. Ryanair baut sich übrigens mit Lauda Europe Ltd. einen zweiten maltesischen Carrier in die Firmengruppe. Am Samstag führte Malta MedAir unter dem Two-Letter-Code MM den ersten Linienflug auf eigene Rechnung durch. Dieser führte von Luqa nach Warschau und zurück. In den nächsten Wochen sollen weitere Destinationen

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Tui sucht Partner für die Airline-Sparte

Der Reisekonzern Tui ist auf der Suche nach einem Partner für die Airline-Sparte der Firmengruppe. Der Zugriff auf die Kapazitäten der Fluggesellschaften wäre für Tui wichtig, jedoch bedeute dies nicht, dass die Airlines und Flugzeuge auch in der Bilanz aufscheinen müssen, so Fritz Joussen gegenüber der Börsenzeitung. Dennoch schließt der Manager aus, dass es zu Notverkäufen kommen werde. Auch werde es nicht dazu kommen, dass auf eine reine Leasingflotte umgestellt werden. Als Vorbild für die Neuorganisation des Airlinebereichs soll die Schiffssparte dienen. Hier kooperiert man seit einigen Jahren mit einem Partner in Form eines Gemeinschaftsunternehmens.  Angesichts der Corona-Krise wird die derzeit aus 150 Flugzeugen bestehende Konzernflotte verkleinert. Joussen bestätigte, dass in Deutschland künftig nur noch 17 Boeing 737 betrieben werden. Auch bei den Schwestern wird es zu Kürzungen kommen. Das Langstrecken-Comeback der deutschen Tuifly liegt vorerst auf Eis. In den letzten Wochen gab es Spekulationen, dass Condor und Tui in Form eines Joint-Ventures zusammenarbeiten könnten. Die ehemalige Thomas-Cook-Tochter ist insolvent und befindet sich in einem so genannten Schutzschirmverfahren. Durch staatliche Finanzspritzen wird der Carrier allerdings in der Luft gehalten. Fritz Jousssen wollte Spekulationen zu einer möglichen Kooperation mit Condor nicht kommentieren.

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Wien: Ryanair nahm neue Routen auf

In den letzten Tagen nahm die Ryanair Group einige zusätzliche Strecken ab Wien auf. Der Konzern bietet ab diesem Airport rund 60 Sommerstrecken an. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch Lauda, Buzz und Ryanair DAC. Ab Winterflugplan 2020/21 sollen auch von Malta Air betriebene Maschinen zum Einsatz kommen. Die österreichische Tochter Laudamotion GmbH wird in absehbarer Zeit geschlossen und durch die maltesische Neugründung Lauda Europe Ltd. ersetzt. Dadurch ergibt sich, dass die A320-Flotte künftig auf den maltesischen Inseln registriert sein wird und Lauda keine österreichische, sondern eine maltesische Fluggesellschaft sein wird. „Ryanair freut sich, diese neuen Sommerflugverbindungen von/nach Wien im Juli und August dieses Jahres offiziell zu starten. Wiener Kunden können nun die lang ersehnten Städtereisen oder Urlaube zu Destinationen wie Spanien, Italien, Malta, Kroatien und Griechenland buchen und dabei mit Ryanair, Europas beliebtester Fluglinie, zu den günstigsten Tarifen fliegen“, so Ryanair-Sprecherin Tanja Ehrlich in einer Aussendung.

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Brussels führt Lufthansa-Tarifmodell ein

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines stellt mit Wirksamkeit zum 1. September 2020 die Tarifstruktur um. Man übernimmt das Modell, das bereits bei Swiss, Austrian Airlines und Lufthansa praktiziert wird.  Lediglich auf das Buy-on-Board-Catering wird temporär unter Hinweis auf die EASA-Empfehlungen in Sachen COVID-19 verzichtet. Tickets in den neuen Tarifen sind ab 18. August 2020 für Abflüge ab 1. September 2020 buchbar.

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