
AUA-Rettung: Bundesländer fühlen sich abgehängt
Die AUA ist gerettet, doch die Verbindungen von Wien nach Salzburg, Graz und Klagenfurt sind nicht in trockenen Tüchern. Das stört die Wirtschaftskammer. In den Bundesländern sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines insbesondere einige Ultrakurzstrecken-Flüge innerhalb Österreichs aufgeben muss bzw. diese mit einer horrenden Steuer belegt werden, nicht gerade für Begeisterung. So kritisieren die Wirtschaftskammern Kärntens und der Steiermark die Vorgehensweise der Regierung. Ganze Regionen würde man regelrecht von der Außenwelt abhängen, so der Tenor aus der Wirtschaft. „Ich freue mich, dass es der Bundesregierung gelungen ist, die AUA und den Flughafen Wien langfristig abzusichern. Ich erwarte mir aber auch, dass damit auch der innerösterreichische Flugverkehr wiederaufgenommen wird. Der Lebensstandort Kärnten braucht den Airport und die Anbindung an internationale Hubs“, erklärte heute dazu Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Aus wirtschaftlicher Sicht, im Interesse des Tourismuslandes, aber auch als identitätsstiftende regionale Infrastruktur sei der Flughafen Klagenfurt und seine Einbindung in das Streckennetz der AUA unverzichtbar. Auch fordert der WKO-Funktionär, dass die AUA ihre Schulden bei den Reisebüros begleichen solle: „Hier wurden rund 200 Millionen Euro von den heimischen Reisebüros für später wegen der Coronakrise abgesagte Flüge angezahlt und von der AUA einbehalten, obwohl die Reisebüros ihrerseits die Anzahlungen der Kunden rückerstattet haben. Dieses Geld muss unverzüglich an die Reisebüros zurückfließen, deren Lage wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen ohnehin schwierig genug ist.“ WKO: Wegfall der AUA-Verbindung nach Wien schwächt die Steiermark und Salzburg In der Steiermark kritisieren WKO-Präsident Josef Herk und IV-Vorsitzender Georg Knill den bevorstehenden Wegfall der Anbindung von Graz an das Austrian-Airlines-Drehkreuz








