Jan Gruber

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Jan Gruber

Bombardier streicht 2.500 Stellen

Nach den drei Verkäufen von Teilsparten will der Bombardier-Konzern in Kanada rund 2.500 Mitarbeiter im Aviation-Bereich abbauen. Hintergrund ist die Corona-Krise. Bombardier verkleinerte in den letzten Jahren die Luftfahrtsparte erheblich. So wurden die Reihen C-Series, CRJ und Dash 8-400 an Airbus, Mitsubishi und Viking verkauft. Nun stehen rund 2.500 Jobs auf der Kippe, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Betroffen ist primär die Produktion in Kanada. Der Abbau soll noch im Laufe des Jahres 2020 durchgeführt werden. Generell stehen größere Umwälzungen an, denn die komplette Bahnsparte könnte nach Frankreich an Alstom verkauft werden.

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Weeze braucht finanzielle Unterstützung

Im Vorjahr schrieb Weeze schwarze Zahlen, aber die Corona-Pandemie wird den Airport wohl noch jahrelang beschäftigen. Stadt und Landkreis sollen nun mit sechs Millionen Euro unter die Flügel greifen. Die Corona-Krise dürfte auch den Flughafen Weeze in finanzielle Schieflage gebracht haben, denn der Airport benötigt rund sechs Millionen Euro an Unterstützung. Diese sollen von Stadt und Landkreis aufgebracht werden, berichtet die Rheinische Post. Geschäftsführer Ludger van Bebber erklärt in einem Interview mit dem Medium, dass man als privat finanzierter Airport beim Unterstützungsprogramm der NRW-Bank nicht antragsberechtigt ist. Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau würde man wahrscheinlich schon bekommen, jedoch benötige man langfristige und keine kurzfristigen Darlehen. Der Manager geht davon aus, dass es mindestens vier Jahre dauern wird bis Weeze wieder die Werte des Jahres 2019 erreichen kann. Seitens der Landesregierung gäbe es noch kein Signal, dass auch private Airports unterstützt werden sollen. Wie van Bebber im Gespräch mit der Rheinischen Post weiters erläutert, will Hauptkunde Ryanair im Juli 2020 rund 50 Prozent der bisherigen Kapazität anbieten. Seinen Informationen nach soll der Flugbetrieb schrittweise wieder auf das Vorkrisenniveau angehoben werden. Lediglich zu den Marokko-Verbindungen gäbe es noch keine Entscheidung.

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Mai: Nullrunde für Airbus

Kein einziges Flugzeug konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus im Mai 2020 ausliefern, allerdings kassierte man auch keine Stornos. Im Mai 2020 lieferte Airbus insgesamt 24 Flugzeuge der Typen A220, A320 und A350 an Kunden aus. Doch Neubestellungen konnte man mitten in der Corona-Krise keine an Land ziehen. Ein kleiner Lichtblick dürfte aber auch sein, dass keine Stornierungen eingetroffen sind. Netto hat man derzeit 299 Neubestellungen in den Büchern. Im Mai lieferte Airbus zwei A220-300 an Air Canada und 18 Flugzeuge der A320-Familie aus, darunter den ersten A320neo an WIzzair. Für Airbus-Großraumflugzeuge wurden vier A350 XWB in den Konfigurationen A350-900 und A350-1000 bereitgestellt.

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Tuifly baut 700 Mitarbeiter ab

Eigentlich wollte Tuifly im Herbst 2020 wieder in das Langstreckengeschäft einsteigen und ab Düsseldorf einige Routen bedienen. Doch daraus wird nun nichts. Auch der Abbau von Stellen, insbesondere beim fliegenden Personal, steht nun bevor. Ein Sprecher der deutschen Ferienfluggesellschaft bestätigte die vorläufige Aufgabe der Langstreckenpläne. Aufgrund der Corona-Krise und der damit unklaren Lage betrachte man diesen Schritt nun als nicht sinnvoll. Doch damit nicht genug, denn die derzeit aus 39 Boeing 737 bestehende Flotte soll halbiert werden. Gleichzeitig löst man die Standorte Bremen, Köln/Bonn und Münster/Osnabrück auf. Zwar hat man dort zum Teil schon keinen Flugbetrieb mehr, doch aus der Historie heraus sind diese Airports noch immer die Homebase für zahlreiche Bedienstete. Nach Informationen des Nachrichtensenders NTV sollen 700 Mitarbeiter abgebaut werden. Eine offizielle Bestätigung seitens Tuifly gibt es hierfür nicht. “Wir erwarten jetzt zügige Verhandlungen von der Tuifly-Geschäftsführung,” sagt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. “Diese Gespräche müssen ohne Kalkül ehrlich und offen geführt werden. Eine Hängepartie können sich weder die Beschäftigten noch das Unternehmen leisten.” Die VC ist der Ansicht, dass die Aufnahme der Langstreckenflüge aufgrund der derzeit unklaren Lage im Fernreisemarkt derzeit nicht möglich ist. Dies treffe insbesondere das fliegende Personal hart. „Die Corona-Krise stellt die Reisebranche auf den Kopf und zerstört in atemberaubender Geschwindigkeit jahrelang aufgebaute Pläne von Unternehmen und Mitarbeitern. Nach dem Debakel um Lufthansa-Staatshilfen hat die Politik nun ihre nächste Bewährungsprobe, denn der TUI-Konzern hat bereits Milliarden an Steuergeld bekommen. Es darf keine Normalität werden, dass Steuergelder in Unternehmen für die Mitarbeiter zur Bedrohung

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Altenrhein öffnet vollständig

Am 15. Juni 2020 wird der Flughafen Altenrhein seinen regulären und uneingeschränkten Betrieb wiederaufnehmen. An diesem Tag wird auch die hauseigene Fluggesellschaft Peoples den „Wien-Shuttle“ wieder bedienen. Nach der Teilöffnung am 11. Mai 2020, freuen sich die Betreiber des Flugplatz St.Gallen-Altenrhein ihren Betrieb ab 15. Juni 2020 uneingeschränkt und unter Einhalten der Schutzmassnahmen wieder aufnehmen zu können. Ab 15. Juni 2020 gelten für den Linienbetrieb sowie den gewerblichen und privaten Flugverkehr wieder die regulären Öffnungszeiten. Die bisher zusätzliche Voranmeldung für Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht über 3 Tonnen ist folglich nicht mehr notwendig. Für grenzüberschreitende Flüge haben die jeweils aktuellen Einreisebestimmungen Gültigkeit. Piloten und Passagiere werden dazu angehalten sich vor ihrem Flug bei den entsprechenden Behörden des jeweiligen Landes darüber zu informieren. Die bisherige Kanalisierung der Passagierflüge aus dem Ausland an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel wird am 8. Juni 2020 aufgehoben. Die direkte Einreise am Flugplatz Altenrhein ist demzufolge ab dann wieder möglich. Die aktuell eingeschränkten Flugplatzöffnungszeiten gelten noch bis 14. Juni 2020.

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Friedrichshafen ist wieder am Netz

Der Flughafen Friedrichshafen ist nach der „Corona-Pause“ wieder am Netz. Am Freitag startete die Billigfluggesellschaft Wizzair in Richtung Tuzla. Der Betrieb ruhte seit dem 22. März 2020 aufgrund der Pandemie. Mit Tuzla startet Wizzair ihr reguläres Flugprogramm. Am kommenden Montag, den 08. Juni wird die nächste Maschine zu dieser Destination starten. Laut dem Carrier wird am 16. Juni auch der Flugbetrieb vom Bodensee-Airport nach Skopje wiederaufgenommen. Beide Ziele sind dann wieder planmäßig zweimal wöchentlich erreichbar.

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Wizzair Abu Dhabi verdoppelt die Flotte

Im Oktober soll der Abu-Dhabi-Ableger mit sechs Airbus A321 an den Start gehen. Ursprünglich geplant waren drei Maschinen. Wizzair beabsichtigt die Tochtergesellschaft in Abu Dhabi nicht mit drei, sondern mit sechs Airbus A321 an den Start zu bringen. Dies erklärte Firmenchef Jozsef Varadi in einer Telefonkonferenz. Die Aufnahme des Flugbetriebs soll nach aktuellem Planungsstand im Oktober 2020 erfolgen. Der Verkauf der Tickets wird im Juni 2020 aufgenommen. Konkrete Destinationen nannte der Manager noch nicht. Jedenfalls sollen die Ziele in Afrika, Indien, Europa und im mittleren Osten sein. Jene Europa-Destinationen ab Abu Dhabi, die bereits buchbar sind, werden von Wizzair Hungary durchgeführt und sind nicht die „neuen Ziele“, die in der Branche mit Hochspannung erwartet werden. Die Flotte der Tochter soll rasch ausgebaut werden. Varadi rechnet damit, dass innerhalb der nächsten 15 Jahre bis zu 100 Maschinen in Abu Dhabi betrieben werden, berichtet das Portal Khaleej Times. Das Emirat Abu Dhabi setzt verstärkt auf Lowcoster und gründete über Holding-Gesellschaften gleich zwei Joint-Ventures: Wizzair Abu Dhabi und Air Arabia Abu Dhabi.

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Neuer Lauda-KV unter Dach und Fach

In der Nacht von Mitternacht auf Donnerstag einigten sich Wirtschaftskammer und Gewerkschaft Vida auf einen neuen Kollektivvertrag für Lauda. Zunächst war es noch unklar, ob das Unternehmen diesen annehmen wird. Am Abend gab es grünes Licht von Geschäftsführer Andreas Gruber. Nach anfänglicher Verwunderung über eine Formulierung im formellen Lauda-Kollektivvertrag haben sich nach kurzer Zeit die Wogen geglättet. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda bekannte sich gegenüber den Sozialpartnern schriftlich zur Annahme und Anerkenntnis des in der vorhergehenden Nacht zwischen Vida und WKO vereinbarten Kollektivvertrags. In einem Interview mit Puls24-TV verwies Gewerkschafter Roman Hebenstreit darauf, dass der gestrige Abschluss rechtskräftig ist und die Sozialpartner nun übliche Formalitäten rasch regeln werden. Wurde zunächst am Vormittag noch erheblicher Druck ausgeübt und bei Nichtunterfertigung samt Deadline abermals mit der Schließung der Basis gedroht, nahmen David O’Brien und Andreas Gruber diesen Druck zurück, so die Sozialpartner. Das formelle Dokument wurde von WKO und Vida noch nicht unterschrieben, jedoch soll dies rasch erfolgen. Die Wirtschaftskammer wird dieses unterfertigt an die Gewerkschaft übermitteln, diese wird unterschreiben und damit sind die formellen Details, die in die Zuständigkeit der Sozialpartner fallen, dann erledigt. Seitens der Airline geht man davon aus, dass über das Wochenende die Zustimmung seitens der Mitarbeiter erteilt wird und somit die Basis Wien erhalten bleibt. Die „Deadline“, dass bei nicht Unterfertigung des formellen Dokuments im Laufe des Donnerstags die Base trotz KV-Abschluss geschlossen wird, wurde zurückgenommen. Der Vertrag, den WKO und Vida in den Morgenstunden abgeschlossen haben stellt bereits den rechtskräftigen Kollektivvertrag dar und dieser ist rechtsverbindlich

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Qatar Airways ist zurück in Wien

An den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag ist Qatar Airways seit 1. Juni 2020 wieder in Wien präsent. Ab Juli 2020 soll auch Samstags und Sonntags wieder geflogen werden. Mit Qatar Airways feierte am 1. Juni 2020 ein weiterer Carrier am Flughafen Wien sein „Corona-Comeback“. Der Carrier fliegt wieder dreimalwöchentlich zwischen Doha und der österreichischen Bundeshauptstadt. Die Route wird mit Maschinen des Typs Boeing 787-8 bedient. Laut Mitteilung des Unternehmens ist geplant, das ab Juli 2020 fünf Rotationen pro Woche angeboten werden sollen.

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Swiss mit hohem Quartalsverlust

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bescherten auch der Lufthansa-Tochter Swiss einen herben Quartalsverlust. Der Carrier will den Flugbetrieb schrittweise wieder hochfahren. Die Corona-Krise bescherte der Fluggesellschaft Swiss einen operativen Quartalsverlust in der Höhe von 84,1 Millionen Schweizer Franken. Im Vorjahr schrieb man noch ein Plus von 48,3 Millionen Franken. Der Umsatz reduzierte sich um 20 Prozent auf 923 Millionen Schweizer Franken. Die Auslastung lag bei 73,3 Prozent. Eine Prognose für das Gesamtjahr kann aufgrund der unklaren Lage rund um die Corona-Pandemie laut Geschäftsleitung nicht abgegeben werden. Markus Binkert, Finanzchef von Swiss erklärte: „Nachdem sich eine länger anhaltende Corona-Pandemie abzeichnete, hat Swiss umgehend Maßnahmen zur Kosteneinsparung eingeleitet. Zusammen mit finanzieller Unterstützung der Lufthansa Group und vom Bund garantierter Staatshilfe werden wir den Liquiditätsengpass überbrücken können. Wir werden selbstverständlich alle Anstrengungen unternehmen, um die Kredite zuzüglich Zinsen so schnell wie möglich zurückzuzahlen.“ Das Finanzergebnis spiegelt sich in den Passagierzahlen wider: In den ersten drei Monaten dieses Jahres beförderte Swiss insgesamt 2.991.974 Passagiere. Dies entspricht einem Rückgang von 21,4 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Insgesamt führte Swiss 27.270 Flüge durch, 19,2% weniger als im ersten Quartal 2019. In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 hat Swiss auf dem gesamten Streckennetz 15,9 Prozent weniger Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) sank um 21,5 Prozent. Die Auslastung der Flüge (SLF) lag im Durchschnitt bei 73,3 Prozent. Damit waren sie im Vorjahresvergleich um 5,3 Prozentpunkte schlechter ausgelastet. „Wir werden sukzessive unser Flugangebot in Zürich und Genf erhöhen. Ziel ist, dass wir die so wichtigen

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