Jan Gruber

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Jan Gruber

Silversea führt neues Tarifkonzept für Luxuskreuzfahrten ein

Die Luxusreederei Silversea revolutioniert ihr Angebot mit der Einführung des neuen Tarifmodells „The Luxury of Choice“. Seit dem 11. September 2025 können Reisende zwischen drei verschiedenen Tarifoptionen wählen, die ihnen eine noch nie dagewesene Freiheit bei der Gestaltung ihrer Kreuzfahrt ermöglichen. Die Reederei reagiert damit auf den Wunsch ihrer anspruchsvollen Klientel nach noch individuelleren Reiseerlebnissen. Während das bewährte umfassende All-inclusive-Konzept an Bord erhalten bleibt, werden die neuen Tarife um flexible Extras ergänzt, die sich an unterschiedliche Bedürfnisse und Planungspräferenzen anpassen. Diese strategische Neuausrichtung positioniert Silversea in der hart umkämpften Luxuskreuzfahrtbranche als Vorreiter für maßgeschneiderte Reisen, bei denen das Erlebnis an Land ebenso im Fokus steht wie der Komfort auf dem Schiff. Die neuen Tarifmodelle im Detail: Von flexibel bis spontan Das neue Konzept von Silversea umfaßt drei klare Tarifoptionen, die auf die unterschiedlichen Planungsstile der Gäste zugeschnitten sind. Der All-Inclusive Plus Tarif ist das umfassendste Angebot der Reederei. Er richtet sich an Reisende, die größtmögliche Flexibilität und Sicherheit wünschen. Dieser Tarif ermöglicht eine erstattungsfähige Anzahlung und beinhaltet das sogenannte „Fare Guarantee Programm“, welches den Gästen zusätzliche Sicherheit bietet. Abhängig von der gewählten Kreuzfahrt erhalten die Passagiere ein Guthaben für Landausflüge, das sie flexibel vor, während oder nach der Reise für verschiedene Landprogramme nutzen können. Für Expeditionsreisen sind in diesem Tarif bereits spannende Landausflüge, Zodiac-Touren und Fachvorträge sowie Inlandsflüge enthalten. Ein weiteres Highlight sind die inkludierten Hotelübernachtungen vor und nach der Kreuzfahrt, die den Reisenden einen sorgenfreien Start und ein entspanntes Ende ihrer Reise ermöglichen. Der All-Inclusive Tarif ist für Hochseereisen

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Entminungsdienst birgt über 17 Tonnen Kriegsrelikte

Der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 über 17 Tonnen historisches Kriegsmaterial geborgen und unschädlich gemacht. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 802 Meldungen über entsprechende Funde ein, die allein im August zu 113 Einsätzen führten. Die meisten Einsätze verzeichnete der Entminungsdienst in Niederösterreich mit deutlich über 55 im März und Juni. Auch in der Steiermark (95 Einsätze) und Kärnten (60 Einsätze) war die Einheit häufig im Einsatz. Der hohe Umfang der Funde unterstreicht, daß die Gefahr durch alte Munition in Österreich weiterhin besteht. Der EMD ist auf die Entschärfung und Beseitigung von Munition aus der Zeit vor 1955 spezialisiert. Die Einheit ist rund um die Uhr bereitschaftsbereit und wird bei Verdachtsfällen von der Polizei alarmiert. Das Verteidigungsministerium weist darauf hin, daß bei einem Fund unbedingt Abstand gehalten und die Exekutive verständigt werden soll, um Gefahren zu vermeiden.

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Ryanair fordert Schutz von Überflügen während Streiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission aufgefordert, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um Überflüge während geplanter Streiks französischer Fluglotsen am 17. und 18. September zu schützen. Ryanair befürchtet, daß bis zu 700 Überflüge annulliert werden müssen, was mehr als 125.000 Reisende betreffen könnte. Ryanair argumentiert, daß der Schutz von Überflügen eine Angelegenheit des EU-Binnenmarktes und nicht eine nationale Zuständigkeit sei. Die Fluggesellschaft verweist auf die Forderungen europäischer Airlines, die eine Reform des europäischen Flugverkehrskontrollsystems verlangen. Dazu gehöre der Schutz der Überflüge während nationaler Streiks sowie eine volle Personalausstattung in der ersten morgendlichen Flugwelle. Der CEO von Ryanair, Michael O’Leary, forderte Kommissionspräsident von der Leyen in einer Mitteilung auf, die europäische Flugverkehrsorganisation Eurocontrol dazu zu ermächtigen, die Überflüge über Frankreich zu verwalten, um Annullierungen zu verhindern. Die Fluggesellschaft kritisiert, daß die im sogenannten Draghi-Bericht empfohlenen Reformen noch nicht umgesetzt wurden.

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Embraer kämpft mit Lieferkettenproblemen und peilt die 100-Flugzeug-Marke im Jahr 2028 an

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer, der weltweit drittgrößte Produzent von Verkehrsflugzeugen, hat seine langfristigen Produktionsziele neu justiert. Konzernchef Francisco Gomes Neto gab in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters bekannt, daß das Unternehmen erst im Jahr 2028 wieder 100 Verkehrsflugzeuge pro Jahr ausliefern werde. Als Hauptursache für die verhaltene Wachstumsplanung nannte er anhaltende und unvorhersehbare Probleme in der globalen Lieferkette. Trotz einer kontinuierlichen Erholung von der Pandemie-Krise, bei der Embraer seine Auslieferungen seit 2021 stetig steigern konnte, wird das kommende Jahr 2026 als besonders herausfordernd für die Produktion angesehen. Gleichwohl stützt ein solider Auftragsbestand die Wachstumsprognosen des Unternehmens, welches mit einem neuen Großauftrag aus den USA einen wichtigen Meilenstein erreicht hat. Herausforderungen in der Lieferkette und strategische Weitsicht Die Luftfahrtindustrie kämpft seit Jahren mit Störungen in den Lieferketten, die durch die Pandemie, geopolitische Spannungen und Engpässe bei Rohstoffen und Komponenten verursacht werden. Auch Embraer bleibt von diesen Problemen nicht verschont. Francisco Gomes Neto erläuterte, daß die Triebwerkslieferungen für die Jets der neuen Generation (E2) sich zwar verbessert hätten, es nun aber neue Schwierigkeiten mit Rumpfteilen aus Europa und GE-Aerospace-Triebwerken für die älteren E1-Jets gebe. Die Prognose von 77 bis 85 Auslieferungen für das laufende Jahr, nach 73 im Jahr 2024, spiegelt diese Realität wider. Der CEO gab einen ehrlichen Einblick in die Planungen des Unternehmens: „2026 wird noch ein herausfordernderes Jahr für die Produktion von Verkehrsflugzeugen“. Die Strategie des Unternehmens sei es, nur das zu versprechen, was auch gehalten werden könne. Erst ab 2027 werde Embraer seinen „starken Wachstumsplan“ wieder aufnehmen.

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Neubau einer Werkstätte für das Bundesheer in Graz

Das österreichische Bundesheer hat in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Graz mit dem Bau einer neuen Werkstätte begonnen. Der Spatenstich fiel am 12. September im Beisein von Verteidigungsminister Klaudia Tanner sowie weiteren Vertretern aus Politik und Militär. Das Bauprojekt kostet rund 10,5 Millionen Euro und soll veraltete Einrichtungen ersetzen. Der Neubau ist darauf ausgelegt, die Wartung und Reparatur moderner Fahrzeuge, Waffen und Kommunikationssysteme zu ermöglichen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant. Die Verteidigungsministerin betonte, daß diese Investition die Einsatzbereitschaft der Truppe stärkt. Die neue Infrastruktur wird es ermöglichen, pro Jahr rund 400 Fahrzeuge, 800 Waffen und 500 Kommunikationssysteme zu warten. Die Durchführung des Projekts obliegt der Dienststelle Direktion 7 – Infrastruktur des Verteidigungsministeriums, welche für Bauprojekte des Bundesheeres verantwortlich ist.

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Air Astana und Air India schließen Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Air Astana aus Kasachstan und Air India haben ein neues Codeshare-Abkommen geschlossen. Die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit auf wichtigen Verbindungen zwischen beiden Ländern vertiefen, insbesondere auf den Flügen von Almaty nach Delhi und Mumbai. Die Partnerschaft stellt eine Ausweitung der bestehenden Kooperation dar, die mit einem Interline-Abkommen begann. Die Vereinbarung ermöglicht es den Kunden, mit nur einem Ticket bequem über die jeweiligen Drehkreuze zu zahlreichen Zielen im Netzwerk des Partners zu reisen. Für Air Astana eröffnet die Partnerschaft neue Möglichkeiten, den stark wachsenden indischen Reisemarkt zu erschließen. Air India hingegen erhält besseren Zugang zu Zentralasien, einem Markt mit zunehmendem Wachstumspotenzial im Bereich Handel und Tourismus. Die Partnerschaft ist Teil der strategischen Neuausrichtung von Air India unter der Eigentümerschaft der Tata Group. Die Kunden von Air Astana können nun zu 18 Destinationen in Indien sowie zu neun internationalen Zielen im Streckennetz der indischen Fluggesellschaft reisen. Auch Reisende aus Deutschland, die über Frankfurt mit Air Astana nach Almaty fliegen, profitieren von den neuen Anschlußflügen über Delhi und Mumbai.

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El Al erhält Fünf-Sterne-Bewertung und wird in globale Top 25 aufgenommen

Die israelische Fluggesellschaft El Al ist von der Airline Passenger Experience Association (APEX) zum fünften Mal in Folge mit der Fünf-Sterne-Bewertung ausgezeichnet worden. Zusätzlich wurde die Airline erstmals in die Liste der weltweit 25 besten Fluggesellschaften aufgenommen, auf der sich auch Namen wie Lufthansa, Qantas und Singapore Airlines befinden. Die Auszeichnungen basieren auf der Auswertung von Millionen Passagierbewertungen von über 600 Fluggesellschaften weltweit. Dabei werden fünf Hauptkriterien bewertet, darunter der Service des Bordpersonals, das Catering, das Bordunterhaltungssystem, der Sitzkomfort und die WLAN-Dienste. Weniger als sieben Prozent der bewerteten Airlines erhielten eine Fünf-Sterne-Einstufung, was die Bedeutung dieser Auszeichnung unterstreicht. Der Vizepräsident für Kundenservice bei El Al, Oren Cohen Butansky, betont, daß die Auszeichnungen die langfristige Strategie des Unternehmens bestätigten. Die Erfolge seien trotz operativer Herausforderungen durch die Kriegssituation erreicht worden, was die kontinuierlichen Verbesserungen unterstreiche. Die Airline versteht die Auszeichnungen als Grundlage für weitere Investitionen in Service und Innovationen.

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Familypark eröffnet neues Restaurant nach 8,5 Millionen Euro teurer Investition

Der österreichische Freizeitpark Familypark hat am Freitag sein neues Hauptrestaurant mit dem Namen Filippo’s Restaurant eröffnet. Der Neubau, der im Themenbereich „Erlebnisburg“ liegt, kostete rund 8,5 Millionen Euro und bietet Platz für 480 Gäste. Rund 100 geladene Gäste, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, nahmen an der Inbetriebnahme teil. Das Lokal verbindet ein Design im Stil des Mittelalters mit modernen Speisenangeboten. Eine zentrale Küche mit über 400 Quadratmetern soll die Effizienz des gesamten Parkbetriebs sichern. Zudem verfügt der Neubau über einen abtrennbaren Veranstaltungsraum mit moderner Technik, der auch für Seminare und Firmenveranstaltungen genutzt werden kann. Die Eröffnung von Filippo’s Restaurant markiert den Abschluß einer umfassenden Thematisierungsinitiative im Bereich „Erlebnisburg“. Mit dieser Investition setzt das Unternehmen seinen Ausbau der Infrastruktur fort und bestätigt seine Position als wichtiger touristischer Anziehungspunkt im Burgenland. Der Familypark arbeitet an der kontinuierlichen Erweiterung seiner Angebote, um die Attraktivität für Besucher weiter zu erhöhen.

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Sommer 2025: Stuttgarter Flughafen mit 1,6 Millionen Passagieren

Der Stuttgarter Flughafen (STR) hat eine der verkehrsreichsten Ferienzeiten seiner jüngeren Geschichte hinter sich. Seit dem Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg Ende Juli 2025 sind über 1,6 Millionen Passagiere am STR gestartet oder gelandet, was die dynamische Erholung des Reiseverkehrs in der Region unterstreicht. Vom Allzeithoch ist man aber noch weit entfernt. Die Abläufe am Flughafen verliefen trotz des hohen Passagieraufkommens reibungslos, was auf eine effiziente Organisation und funktionierende Prozesse im Terminal und auf dem Vorfeld hindeutet. Am heutigen Freitag, dem 12. September 2025, erreicht der Flughafen mit 285 Starts und Landungen seinen verkehrsreichsten Tag des Jahres und damit den Höchststand der letzten fünf Jahre. Die beliebtesten Reiseziele der Fluggäste waren Istanbul, Palma de Mallorca und Antalya. Die gute Auslastung setzt sich voraussichtlich auch in den kommenden Monaten fort, da die Nachsaison für Urlaubsreisen und die Rückkehr der Geschäftsreisenden die Nachfrage weiter stützt. Verkehrsrekord und reibungslose Abläufe Die Passagierzahlen des Sommers spiegeln nicht nur die Reiselust der Bevölkerung wider, sondern auch die gestiegene Betriebsfähigkeit des Flughafens. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens kam es zu keinen größeren Störungen. Die Passagiere konnten die Sicherheitsschleusen und Check-in-Schalter zügig passieren, und die Abfertigung der Flugzeuge am Vorfeld funktionierte ohne nennenswerte Verzögerungen. Die operative Stabilität des Flughafens ist ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit der Reisenden und die Effizienz der Fluggesellschaften. Die Spitzenreiter unter den Reisezielen zeigen die Vorlieben der süddeutschen Fluggäste. Istanbul hat sich als wichtiges Drehkreuz etabliert, das nicht nur als Endziel, sondern auch als Umsteigepunkt für weiterführende Flüge dient. Palma de Mallorca, das

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Kreuzfahrtbranche im Spannungsfeld zwischen ersten Schritten und mangelnder Veränderung

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat mit der Veröffentlichung seines aktuellen Kreuzfahrtrankings eine differenzierte Bilanz der Branche gezogen. Während einzelne Reedereien erste positive Entwicklungen zeigen, bleibt der umfassende Wandel zu modernen Antriebstechnologien und die Abkehr von althergebrachten Praktiken nach Ansicht der Umweltexperten weiterhin unzureichend. Der NABU kritisiert in seinem Bericht insbesondere die fortgesetzte Abhängigkeit von Schweröl und das mangelhafte Engagement bei der Einführung von synthetischen Kraftstoffen. Obwohl der Verband einige „vorbildliche Schritte“ lobt, fehlt es an einem konsequenten Kurswechsel, der die Branche in eine neue Ära führen würde. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, daß ein Großteil der Schiffe weiterhin mit herkömmlichen Treibstoffen betrieben wird, während die Investitionen in fortschrittliche Technologien die Ausnahme bleiben. Schweröl: Ein hartnäckiges Erbe der Seefahrt Ein zentraler Kritikpunkt des NABU-Rankings ist die weiterhin weit verbreitete Nutzung von Schweröl. Dieser hochviskose und schmutzige Treibstoff, ein Rückstand aus der Erdölraffination, ist für seine negativen Auswirkungen auf die Umwelt bekannt. Die Untersuchung zeigt, daß nur vier der bewerteten Reedereien den Einsatz von Schweröl vollständig ausgeschlossen haben. Der Großteil der Kreuzfahrtflotte ist nach wie vor auf diesen Treibstoff angewiesen. Viele Unternehmen setzen zudem auf sogenannte Abgaswäscher, die als Übergangslösung zur Reduzierung von Schwefelemissionen dienen sollen. Der NABU bemängelt, daß diese Wäscher die Schadstoffe nicht eliminieren, sondern sie stattdessen in das Meerwasser leiten, was zu einer zusätzlichen Belastung der marinen Ökosysteme führt. Der Verband unterstreicht, daß die Kreuzfahrtbranche in diesem Punkt hinter den Erwartungen zurückbleibt. Zwar werden neue Schiffe mit Technologien wie LNG (Liquefied Natural Gas) oder auch Flüssiggas gebaut, doch der

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