Jan Gruber

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Jan Gruber

Flixtrain erhebt neue Gepäckgebühren für größere Koffer

Die Fernverkehrsgesellschaft Flixtrain hat ihre Gepäckbestimmungen verschärft und verlangt seit Juli 2025 Zusatzgebühren für größere Koffer. Wie aus den neuen Regelungen des Unternehmens hervorgeht, fallen nun für Gepäckstücke mit den Maßen 50 mal 30 mal 80 Zentimeter und einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm zusätzliche Kosten an. Verkehrsexperten sehen in dieser Maßnahme eine faktische Preiserhöhung, die besonders bei Kurzstreckenreisen ins Gewicht fallen könnte. Die neuen Gebühren betragen, je nach Strecke und Buchungszeitpunkt, mindestens 5,49 Euro. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Flixtrain können die Preise variieren. Werden die größeren Koffer nicht vorab gebucht, drohen den Reisenden Strafen in Höhe von mindestens 60 Euro oder dem doppelten Ticketpreis. Handgepäck bis sieben Kilogramm und kleinere Reisetaschen bis zehn Kilogramm bleiben weiterhin kostenfrei. Für spezielles Gepäck wie Musikinstrumente oder Sportausrüstung gelten gesonderte Tarife. Kinderwagen und Mobilitätshilfen sind von den neuen Bestimmungen ausgenommen. Als Begründung für die Einführung der Gebühren nannte Flixtrain die effizientere Nutzung der Abstellflächen in den Waggons. Das Unternehmen verfolgt damit eine Strategie, die bereits von vielen Fluggesellschaften praktiziert wird, bei der für Zusatzleistungen extra bezahlt werden muß. Interessanterweise bleiben im Angebot der Schwestermarke Flixbus größere Gepäckstücke im Fahrpreis inbegriffen, was zu unterschiedlichen Regelungen innerhalb desselben Konzerns führt. Mit dieser Entscheidung positioniert sich Flixtrain ähnlich wie einige seiner Mitbewerber, die ebenfalls auf Zusatzkosten für Gepäck setzen, um die Grundpreise niedrig zu halten. Die deutsche Deutsche Bahn hat hingegen in ihren Tarifen bisher keine separaten Gepäckgebühren. Die neuen Regelungen von Flixtrain könnten dazu führen, daß Reisende ihre Wahl zwischen den Anbietern stärker

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Schiffsreisen auf dem Göta-Kanal: Reiseveranstalter Atiworld veröffentlicht Programm für 2026

Der Reiseveranstalter Aviation & Tourism International (Atiworld) hat sein Programm für die Saison 2026 für Fahrten auf dem Göta-Kanal im Süden Schwedens veröffentlicht. Die Reisen dauern zwischen zwei und sechs Tagen und bieten ein entschleunigendes Erlebnis auf den historischen Wasserwegen. Der Göta-Kanal, der 1832 eröffnet wurde und sich über eine Länge von 190 Kilometern erstreckt, verbindet Stockholm und Göteborg und führt durch 58 Schleusen sowie über die beiden größten Seen Schwedens, den Vättern und den Vänern. Gäste reisen an Bord von historischen Schiffen, darunter die „MS Juno“ (Baujahr 1874), die als das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt gilt, das noch in Betrieb ist. Ergänzt wird die Flotte durch die „MS Wilhelm Tham“ (Baujahr 1912) und die „MS Diana“ (Baujahr 1923). Alle Schiffe sind bis ins kleinste Detail restauriert und bieten neben kulinarischer Verpflegung auch tägliche Informationsveranstaltungen in deutscher Sprache. Atiworld-Gründer Jürgen Kutzer beschreibt die Fahrten als ein „authentisches“ und „aus der Zeit gefallenes“ Reiseerlebnis, das ein gehobenes Niveau mit dem Komfort des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbinde. Das vollständige Programm für 2026 bietet verschiedene Reisevarianten an, von einer zweitägigen Mini-Kanal-Reise bis zur sechs Tage dauernden Großen Schweden-Reise. Die Mini-Kanal-Reise ist bereits ab 585 Euro pro Person in der Doppelkabine buchbar. Zusätzlich zu den Kanalreisen offeriert Atiworld die Möglichkeit, die Reise mit An- und Abreisepaketen, einschließlich Flug und Hotel, zu kombinieren. Beliebt ist auch die Verbindung der Kanalreise mit Aufenthalten in den nordischen Metropolen Stockholm, Göteborg und Oslo. Interessenten können den neuen Flyer des Veranstalters kostenfrei anfordern. Das Programm beinhaltet

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Ende einer intergalaktischen Partnerschaft: All Nippon Airways verabschiedet sich von Star Wars

Eine zehnjährige Zusammenarbeit zwischen der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) und dem Film-Franchise „Star Wars“ geht zu Ende. In einer offiziellen Mitteilung vom 4. August 2025 gab die Airline bekannt, daß die Partnerschaft im März 2026 ausläuft. Als Folge dieser Entscheidung wird das ikonische „R2-D2 ANA JET“, ein Boeing 787-9 Dreamliner mit einer auffälligen Lackierung, die an den beliebten Droiden erinnert, seinen letzten Flug am 6. August 2025 absolvieren. Das Ende dieser Zusammenarbeit markiert den Abschied von einer der bekanntesten Werbekampagnen in der jüngeren Luftfahrtgeschichte, die weltweit die Aufmerksamkeit von Luftfahrtenthusiasten und Filmfans gleichermaßen auf sich zog. Eine Reise in die Galaxie: Die Star Wars-Partnerschaft von ANA Die Partnerschaft zwischen ANA und dem Star Wars-Universum begann im Jahre 2015. Zum Auftakt der Kooperation lackierte die Fluggesellschaft einen ihrer Dreamliner (Boeing 787-9, Kennzeichen JA873A) im Design des Droiden R2-D2. Die Lackierung, die sich über den gesamten Rumpf des Flugzeugs zog, machte das Flugzeug zu einem sofortigen Publikumsliebling. Die Kooperation wurde in den darauffolgenden Jahren noch ausgeweitet. Im Jahre 2016 gesellte sich eine weitere Lackierung dazu: Ein Boeing 777-300ER (JA789A) erhielt ein Design, das dem Droiden BB-8 nachempfunden war. Diese Maschine wurde im Jahre 2022 ausgemustert. Ein drittes Flugzeug, ein Boeing 777-200 (JA743A), wurde im Design des goldenen Droiden C-3PO bemalt und trägt seitdem den Namen „C-3PO ANA JET“. Dieses Flugzeug ist neben der R2-D2-Maschine das zweite, das noch im aktiven Dienst der Fluggesellschaft steht. Die Lackierungen waren nicht nur ein äußerliches Merkmal. Auch das Kabinendesign und die Ausstattung an Bord

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Gewerkschaften in Italien protestieren gegen ITA-Geschäftsplan

Nur wenige Monate nach dem Einstieg der Lufthansa Group bei ITA Airways regt sich in Italien gewerkschaftlicher Widerstand gegen den neuen Geschäftsplan der Fluggesellschaft. Die Gewerkschaften der Luftfahrtbranche kritisieren, daß der strategische Kurswechsel hin zu einem stärkeren Fokus auf Langstreckenflüge ohne ausreichende Abstimmung mit den Sozialpartnern erfolgt sei. Sie bemängeln, daß die Pläne für die Flottenerweiterung nicht ausreichten, um die globale Anbindung Italiens zu sichern. Der Verwaltungsrat von ITA Airways hat am 30. Juli den neuen Fünfjahresplan für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Dieser sieht vor, die Marktposition der Fluggesellschaft zu stärken, das Streckennetz und die Flotte auszubauen und die Integration in den Lufthansa-Konzern zu vertiefen. Kern der Strategie ist der Ausbau des Langstreckengeschäfts, insbesondere ab dem Drehkreuz Rom-Fiumicino nach Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Die Flotte, die bis 2030 rund 100 Flugzeuge umfassen soll, soll jährlich um ein neues Langstreckenflugzeug erweitert werden. Der Unmut der Gewerkschaften steht im Gegensatz zu früheren Äußerungen, in denen sie den Einstieg der Lufthansa Group noch begrüßt hatten. Damals sahen die Arbeitnehmerorganisationen in dem Zusammenschluß eine Chance zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Stärkung der europäischen Luftfahrt. Die jetzige Kritik richtet sich nicht grundsätzlich gegen die Partnerschaft, sondern gegen die konkrete Ausgestaltung des neuen Geschäftsplans und die Anzahl der geplanten Flugzeuge. Die Gewerkschaften haben angekündigt, ab Herbst auf eine stärkere Mitsprache bei den strategischen Entscheidungen zu drängen. Die Proteste verdeutlichen die anhaltenden Spannungen, die in der italienischen Luftfahrtbranche seit der Liquidation von Alitalia und der Gründung von ITA Airways bestehen. Bereits damals

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Bye Aerospace und Electro.Aero kooperieren für elektrische Flugzeugladung

Die Unternehmen Bye Aerospace und Electro.Aero haben auf der Luftfahrtmesse EAA AirVenture Oshkosh eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung tragbarer Schnellladelösungen für die eFlyer-Flotte von Bye Aerospace unterzeichnet. Ziel ist es, die Umstellung auf elektrisch betriebene Schulungsflugzeuge zu beschleunigen. Die Partnerschaft soll eine effiziente Ladeinfrastruktur für den wachsenden Markt der Pilotenausbildung schaffen. Der globale Markt für Pilotenschulungen wird laut Fortune Business Insights bis 2032 voraussichtlich 24,86 Milliarden US-Dollar erreichen. Rod Zastrow, CEO von Bye Aerospace, hob hervor, daß die Branche Flugzeuge und Ladesysteme benötige, die kostengünstiger und effizienter seien. Die neuen, tragbaren Schnellladegeräte von Electro.Aero mit 40 kW, 80 kW und 240 kW Leistung sollen eine Ladezeit von weniger als 30 Minuten ermöglichen, was Flugschulen und Betreibern eine erhebliche Effizienzsteigerung bieten könnte. Joshua Portlock, CEO von Electro.Aero, äußerte sich erfreut über die Partnerschaft und betonte, daß die tragbaren Ladegeräte dazu beitragen sollen, die hohe Anzahl an Ausbildungsflügen zu ermöglichen. Das größere 240-kW-Ladegerät kann sogar zwei Flugzeuge gleichzeitig laden. Bye Aerospace fertigt derzeit den Prototyp seines elektrischen eFlyer 2 in Originalgröße am Centennial Airport in Colorado. Die Zusammenarbeit zwischen Bye Aerospace und Electro.Aero ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung kommerziell tragfähiger Lösungen in der elektrischen Luftfahrt. Die Integration moderner Antriebstechnologie mit einer mobilen Ladeinfrastruktur soll die betrieblichen Anforderungen von Flugschulen erfüllen. Bye Aerospace, das sich auf kostengünstige und emissionsfreie Lösungen konzentriert, sieht sich an der Spitze dieses aufstrebenden Marktes für Elektroflugzeuge.

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Air Baltic benennt Flugzeuge nach baltischen Städten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat mit der Benennung ihrer Airbus A220-300-Flotte nach Städten im Baltikum begonnen. Die ersten drei Maschinen tragen nun die Namen der Hauptstädte Riga, Tallinn und Vilnius, welche zugleich die Flaggen der jeweiligen baltischen Staaten auf den Flugzeugen zieren. Diese Initiative ist das Ergebnis eines öffentlichen Namenswettbewerbs, der im August 2024 anläßlich des 35. Jahrestages des Baltischen Weges stattfand. An der Abstimmung, die von Air Baltic ins Leben gerufen wurde, beteiligten sich mehr als eine Million Menschen. Insgesamt wurden 48 Städte ausgewählt, 16 aus jedem der baltischen Länder. Diese Anzahl entspricht der damaligen Flottengröße der Airline. Elīna Prāve, VP Marketing bei Air Baltic, erklärte, daß diese Benennung Reisende inspirieren solle, die Städte zu erkunden und deren internationale Bekanntheit zu steigern. Die symbolische Bedeutung der Initiative soll die Einheit und das kulturelle Erbe der Region feiern. Die Fluggesellschaft plant, die verbleibenden 45 ihrer aktuell 50 Flugzeuge umfassenden Airbus A220-300-Flotte nach und nach mit den Namen der beliebtesten Städte zu versehen. Die Namen werden in zufälliger Reihenfolge veröffentlicht. Es ist anzumerken, daß Air Baltic bereits 2018 einige ihrer Flugzeuge nach lettischen Städten benannt hatte. Diese sollen nun im Zuge des neuen Wettbewerbs umbenannt werden. Die Flotte der Airline besteht seit 2020 ausschließlich aus Airbus A220-300-Flugzeugen. Die Entscheidung zur Benennung der Flotte ist Teil der strategischen Positionierung der Fluggesellschaft als Vertreterin der gesamten baltischen Region. Indem Air Baltic die Namen der Städte in die Welt trägt, fördert sie nicht nur den Tourismus, sondern stärkt auch die Identität und das

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Vorfälle an Bord: Rauchender Passagier löst Polizeieinsatz am Flughafen Edinburgh aus

Ein rücksichtsloser Passagier hat am Flughafen Edinburgh (EDI) für Aufregung und eine erhebliche Flugverspätung gesorgt. Kurz vor dem Abflug eines Ryanair-Fluges nach Alicante wurde der Mann von der Crew dabei erwischt, wie er in einer Flugzeugtoilette eine E-Zigarette benutzte. Der Verstoß gegen die strengen Sicherheitsbestimmungen löste den Rauchmelder aus und führte dazu, daß der Mann von sechs Polizisten von Bord gebracht und verhaftet wurde. Der Vorfall, der sich am 3. Juli 2025 ereignete, hatte eine Verzögerung von anderthalb Stunden zur Folge. Er reiht sich in eine Reihe ähnlicher Vorfälle ein, die zeigen, wie unbelehrbare Passagiere den Flugbetrieb stören und die Sicherheit an Bord gefährden. Ein riskanter Dampfstoß: Der Vorfall in Edinburgh Der Flug, eine Boeing 737 Max 8, sollte um 07:05 Uhr vom schottischen Flughafen Edinburgh nach Alicante in Spanien abheben. Doch kurz vor dem Start wurde die Crew auf den Passagier aufmerksam, der es sich in einer der Toiletten des Flugzeugs bequem gemacht hatte, um eine E-Zigarette zu rauchen. Obwohl Vaping im Flugzeug offiziell nicht als Brandgefahr wie herkömmliche Zigaretten eingestuft wird, ist das Benutzen von E-Zigaretten an Bord, insbesondere in den Toiletten, strikt verboten. Der Grund dafür ist, daß der Dampf die Rauchmelder auslösen kann, was in der Tat auch geschah. Die Auslösung des Melders führt zu einem Sicherheitsalarm, der in der Regel die sofortige Alarmierung der Rettungsdienste zur Folge hat. Als der Passagier ertappt wurde, eskalierte die Situation. Ein Zeuge, Tristan James Walker, berichtete der „New York Post“, daß der Mann „sehr ruhig war, nicht stritt oder

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Reblaus Express: Das Heurigen-Lokal auf Schienen

Die Geschichte der Eisenbahn im nordwestlichen Weinviertel ist eng verknüpft mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Lokalbahnstrecke von Retz nach Drosendorf, eine Verbindung, die über Jahrzehnte hinweg das Rückgrat für den Personen- und Güterverkehr bildete. Nach einer Ära des Niedergangs, die zur Einstellung des regulären Betriebes führte, erlebte diese historische Trasse eine bemerkenswerte Wiederbelebung als eine Art „Heurigenlokal auf Schienen“. Heute wird sie unter dem Namen „Reblaus Express“ von der NÖVOG als touristisches Erlebnis betrieben, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet und die landschaftlichen Schönheiten des Wein- und Waldviertels einem breiten Publikum zugänglich macht. Einst war die Lokalbahn Drosendorf-Retz eine wichtige Anbindung an die Nordwestbahn und somit – mit Umstieg in Retz – an Wien. Doch die einstige hohe regionale Bedeutung ging zunehmend zurück ehe dann der Personenverkehr durch die Österreichischen Bundesbahnen eingestellt wurde. Zeitweise gab es ab Wien-Praterstern, damals noch Bahnhof Wien-Nord, ausgewählte Züge, die ohne Umstieg bis Drosendorf und zurück verkehr sind. Doch das ist alles Eisenbahngeschichte. Nach der Einstellung von Personen- und später auch Güterverkehr befand sich die Lokalbahn lange im Dornröschenschlaf. Im Jahr 2010 erwarb das Land Niederösterreich über die NÖVOG die Infrastruktur und machte diese wieder fit für die Wiederaufnahme. Bislang beschränkt sich der Verkehr auf touristischen Museumsverkehr, der sich an Personen richtet, die mit dem Fahrrad unterwegs sind oder aber einen Eisenbahn-Ausflug machen wollen. Daher ist der nunmehrige „Reblaus Express“ nicht in den Verkehrsverbund Ostregion integriert, so dass eine eigene Fahrkarte erforderlich ist. Das Konzept

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Rasantes Passagierwachstum überfordert Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) sieht sich mit einem ungewöhnlich starken Passagierwachstum konfrontiert, das bundesweit Aufsehen erregt. In der Folge kommt es zu erheblichen Engpässen bei der Passagierabfertigung und den Sicherheitskontrollen. Nach Angaben des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS) wurden die Kapazitätsgrenzen des kleinen Regionalflughafens bereits erreicht oder gar überschritten. Reisende müssen sich auf lange Wartezeiten einstellen, was vermehrt dazu führt, daß Flüge verpaßt werden. Die Verantwortlichen haben zwar erste Maßnahmen angekündigt, um die Situation zu verbessern, doch der Druck auf den Baden-Airpark und die politisch Verantwortlichen wächst. Explosives Wachstum: Ein bundesweit atypischer Trend Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden hat in den vergangenen Monaten eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt, die ihn von vielen anderen deutschen Regionalflughäfen unterscheidet. Nach Berechnungen des Regierungspräsidiums Stuttgart (RPS), die das Verkehrsministerium in einer Antwort auf einen Antrag der CDU-Landtagsabgeordneten Cornelia von Loga mitteilte, sind für das laufende Jahr 27 Prozent mehr Flüge geplant als im Vorjahr. Die Zahl der Passagiere könnte demnach um 25,5 Prozent auf knapp 2,3 Millionen steigen. Dieses explosive Wachstum stellt den Flughafen vor immense Herausforderungen. Die Infrastruktur und das Personal, das ursprünglich für ein geringeres Passagieraufkommen ausgelegt war, stoßen nun an ihre Grenzen. Das Regierungspräsidium Stuttgart konstatiert, daß die „Grenze der in angemessener Zeit kontrollierbaren Fluggäste erreicht beziehungsweise teils überschritten“ sei. Infolgedessen werden die Passagiere aufgefordert, sich frühzeitig am Flughafen einzufinden, um ihre Flüge nicht zu verpassen. Konkret wird Reisenden empfohlen, mindestens 90 bis 120 Minuten vor Ende des Boardings – und nicht erst vor dem Abflug – an der Sicherheitskontrolle zu sein. Das Problem verschärft sich

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Flughafen Hamburg erweitert Angebot für Familien

Der Flughafen Hamburg hat im Rahmen seines Modernisierungsprogramms „HAM Upgrade“ fünf neue Kinderspielecken eröffnet. Die neuen Spielbereiche sollen Familien das Flughafenerlebnis verbessern und die Wartezeit bis zum Abflug für die jüngsten Passagiere attraktiver gestalten. Laut Erik Hohberger, Projektleiter Hochbau am Hamburg Airport, sei der erste „Stresstest“ in den Sommerferien erfolgreich verlaufen und die Spielecken würden von den Kindern gut angenommen. Die Gestaltung der Spielbereiche wurde so konzipiert, daß sie die Sinne und die Kreativität der Kinder anregen. Es gibt vier verschiedene Themenwelten: „Flora“ (Kletterbäume), „Fauna“ (Dschungelambiente mit Tiermotiven), „Wind“ (wissenschaftliches Konzept mit Flugsimulator und Tower) und „Ocean“ (Kletterlandschaft aus stilisierten Containerkisten). Die Spielecken sind an verschiedenen Gates im Abflugbereich zu finden und wurden mit naturnahen Materialien sowie schallschluckendem Boden ausgestattet. Die Einführung der Spielecken ist Teil des umfangreicheren Modernisierungsprogramms HAM Upgrade, in das der Flughafen bis 2027 insgesamt rund 20 Millionen Euro investiert. Zu den Zielen des Programms gehört es, den Aufenthalt für alle Passagiere komfortabler zu gestalten. So wurden bereits neue Sitzbereiche und praktische Services wie kostenlose Wasserspender und Massagesessel eingeführt. Zudem setzt der Flughafen auf innovative Techniklösungen wie das Reservierungssystem „Slot & Fly“ und neue „Smart Gates“, um den Weg zur Sicherheitskontrolle zu beschleunigen. Die Investitionen in die Familienfreundlichkeit sind Teil der Bestrebungen von Flughäfen weltweit, sich von reinen Transportzentren zu Service- und Aufenthaltsorten zu entwickeln. Diesen Trend, bei dem Flughäfen wie Frankfurt und München ebenfalls auf familienfreundliche Angebote setzen, umfaßt auch die Verbesserung der Gastronomie und des Einzelhandels. Mit den neuen Spielecken hofft der Hamburger Flughafen, seine

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