Die Wiener Volksoper bringt mit einer neuen Inszenierung zwei Meisterwerke von Peter Iljitsch Tschaikowski auf die Bühne und verwandelt die Aufführungen in ein poetisches Erlebnis für die ganze Familie. Die Kombination aus Tschaikowskys Oper „Jolanthe“ und dem Ballett „Der Nussknacker“ verspricht eine faszinierende Reise durch Welt der Fantasie und des Erwachsenwerdens. Unter der Regie von Lotte de Beer und mit der musikalischen Leitung von Omer Meir Wellber wird das Publikum in eine märchenhafte Welt entführt, die die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen lässt. Einführung in die zauberhafte Inszenierung Die Aufführung beginnt mit Tschaikowskys Oper „Jolanthe“, die die Geschichte einer blinden Prinzessin erzählt. Jolanthe lebt in einer geschützten Welt, umgeben von einer wohlmeinenden Familie, die sie vor jeglichem Schmerz bewahren möchte. Ihr Vater, König René, ist entschlossen, ihr die Wahrheit über ihre Blindheit vorzuenthalten. Dies verändert sich, als ein unerwarteter Besucher, der zukünftige Geliebte Vaudemont, ihr die Augen für die Welt öffnet. Die Oper schildert die Herausforderungen und emotionale Reise der Prinzessin, als sie von der Unwissenheit zur Erkenntnis und schließlich zur Heilung gelangt. Im Gegensatz dazu präsentiert das Ballett „Der Nussknacker“ die Geschichte eines Mädchens, das in einer traumhaften Reise eine wundersame Welt entdeckt. Das Ballett, das oft zur Weihnachtszeit aufgeführt wird, ist bekannt für seine phantastischen Charaktere wie den Nussknacker, den Mäusekönig und eine Vielzahl von Tanzszenen, die die Magie der Weihnacht illustrieren. Die Verschmelzung von Märchen und Realität Die Wiener Volksoper hat sich entschieden, diese beiden Werke miteinander zu verweben, um eine umfassende Geschichte über das Erwachsenwerden