Jan Gruber

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Jan Gruber

Brunei bestellt sechs H145M-Helikopter

Airbus Helicopters hat einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium von Brunei über die Beschaffung von sechs H145M-Hubschraubern abgeschlossen. Diese Hubschrauber sollen die bestehende BO105-Flotte ersetzen und die operativen Fähigkeiten der Royal Brunei Air Force insbesondere in den Bereichen Nahunterstützung und Luftbeobachtung stärken. Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters, äußerte seinen Stolz über die Auswahl des H145M, der für seine Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit bekannt ist. Der H145M wird weltweit aufgrund seiner Mehrzweckfähigkeiten eingesetzt und verfügt über eine Erfolgsgeschichte von über sieben Millionen Flugstunden.

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Ryanair mit 17,3 Millionen Passagieren im April 2024

Im April 2024 beförderte Ryanair eigenen Angaben nach acht Prozent mehr Passagiere als im Vorjahresmonat, was insgesamt 17,3 Millionen Fluggästen entspricht. Trotz dieses Anstiegs ging die Auslastung um zwei Prozentpunkte auf 92 Prozent zurück. Der Flugbetrieb war jedoch von einigen Herausforderungen geprägt: Aufgrund des Konflikts zwischen Israel und Gaza musste die Fluggesellschaft 700 Flüge streichen. Zusätzlich fielen weitere 340 Flüge aufgrund eines Streiks der französischen Flugsicherung aus.

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Wizz Air: Passagierrückgang im April 2024

Im April 2024 beförderte die Fluggesellschaft Wizz Air rund 4,91 Millionen Passagiere, was laut Unternehmensangaben einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ebenfalls leicht rückläufig war die Auslastung der Flüge, die bei 90,3 Prozent lag und damit um 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr war. Die Fluggesellschaft führte diesen Rückgang auf das Osterwochenende zurück, das in diesem Jahr bereits in den März fiel.

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Malmö: Frost Air nun unter eigenem AOC unterwegs

Bislang hat die in Malmö ansässige Frost Air sämtliche Flüge von Nynx Air durchführen lassen. Das wird sich nun ändern, denn seit 1. Mai 2024 ist man im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Zusätzlich zu den genannten Zertifikaten hat die dänische Luftfahrtbehörde (Trafikstyrelsen) dem skandinavischen Carrier Part-145- und Continuing Airworthiness Management Organization (CAMO)-Genehmigungen erteilt, was die operativen Möglichkeiten des auf Privatcharter spezialisierten Unternehmens weiter stärkt, wie Frost Air in einer Erklärung mitteilte. „Die Erlangung unserer eigenen AOC stellt einen bedeutenden Meilenstein für Frost dar. Sie unterstreicht unsere Hingabe zur operativen Unabhängigkeit und ebnet den Weg für weiteres Wachstum“, betonte Stefan Nilsson, Geschäftsführer und verantwortlicher Manager. Frost Air ist bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und war hauptsächlich im Bereich von VIP-Charterflügen mit Saab 2000 tätig. Der operative Flugbetrieb wurde bis zuletzt von der estnischen Lynx Air durchgeführt. Nun sollen vier Turbopropflugzeuge dieses Typs auf das dänische AOC übertragen werden. Momentan ist eine Saab 2000 auf dem Flughafen Leipzig/Halle stationiert. Mit dieser Maschine führt man sowohl Flüge für die Automobilindustrie als auch für Sportmannschaften durch. Eigenen Angaben nach erzielt man etwa die Hälfte des Umsatzes mit Charterflügen, die man beispielsweise für Fußballvereine durchführt. Künftig will man diese Aktivitäten ausbauen, denn eigenen Angaben nach könne man nun mit den eigenen Zertifikaten auch Aufträge in Afrika, Asien und dem Nahen Osten bedienen.

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Emirates mit Neuerungen für Piloten

Die Fluggesellschaft Emirates, kündigte bedeutende Änderungen in ihrem Personalwesen an, einschließlich höherer Gehälter, neuer Einstiegsmöglichkeiten und geänderter Zulassungsvoraussetzungen für Piloten. Unter den Neuerungen hebt Emirates hervor, dass sie ab sofort Erste Offiziere ohne Musterberechtigung einstellen, denen nun die Möglichkeit geboten wird, eine umfassende Ausbildung für die Boeing-Großraumflugzeuge der Fluggesellschaft zu absolvieren. Des Weiteren wird das Accelerated Command-Programm auf die Boeing 777-Flotte ausgeweitet, was Piloten die Chance bietet, schnell zum Großraumflugzeug aufzusteigen. Für die mit Spannung erwartete A350-Flotte sucht Emirates Direct Entry Captains und erhöht das Grundgehalt für neue Piloten. Die Fluggesellschaft betont ihr Engagement für die Ausbildung ihrer Piloten und kündigt Investitionen in neue Schulungseinrichtungen an. Diese Änderungen stehen im Rahmen von Emirates‘ Bestrebungen, weltweit Talente zu gewinnen und ein angenehmes Kundenerlebnis zu bieten.

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Vida-Mitglieder nehmen neuen AUA-Bord-KV an

Das KV-Verhandlungsergebnis für das AUA-Bordpersonal wurde von über 82 Prozent der Vida-Gewerkschaftsmitglieder angenommen, wie aus den Ergebnissen der Abstimmung hervorgeht. Die Beteiligung lag bei 84 Prozent. Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida, lobte die hohe Beteiligung und den Zusammenhalt der Mitglieder während der Verhandlungen. Das Ergebnis sichert über die nächsten drei Jahre hinweg Einkommenssteigerungen über der Inflationsrate und markiert einen wichtigen Schritt, um den Einkommensunterschied zwischen dem AUA-Bordpersonal und Deutschland zu verringern. Liebhart dankte auch den Verhandlungspartnern für die konstruktiven Gespräche.

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Australien: Datenpanne bei Qantas

Die Fluggesellschaft Qantas untersucht derzeit Probleme mit ihrer App, die es Nutzern offenbar ermöglichten, auf die Reisedaten anderer Passagiere zuzugreifen. Berichten zufolge konnten einige Nutzer sogar Tickets stornieren. Qantas bestätigte die Untersuchung des Vorfalls und erklärte, dass sie dringend an der Behebung des Problems arbeite. Es wird vermutet, dass die Schwierigkeiten möglicherweise auf kürzlich vorgenommene Systemänderungen zurückzuführen sind. Details über die Datenpanne wurden jedoch nicht veröffentlicht, weder von Qantas noch auf Anfrage von Reuters.

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Flughafen München stellt Net-Zero-Infosäulen auf

Am Münchner Flughafen wird die Nachhaltigkeitsstrategie interaktiv erlebbar: Die „Erlebnisfläche Net Zero“ auf der Ebene 04 des Terminal 2 bietet auf knapp 30 Quadratmetern eine innovative Installation, die Fluggästen die Gelegenheit gibt, sich mit den Klimazielen des Flughafens auseinanderzusetzen. Bis 2035 strebt der Flughafen München an, CO2-neutral zu werden. Die Erlebnisfläche lädt spielerisch dazu ein, die Herausforderungen des Flughafens bei der Erreichung des Ziels „Net Zero 2035“ zu erkunden. Vier interaktive Stationen beleuchten dabei die wesentlichen Handlungsfelder, von technologischen Innovationen bis hin zur Energiewende mit einem massiven Ausbau der Photovoltaik. Ein großer Touchscreen informiert über die Möglichkeiten zur Reduzierung der letzten zehn Prozent der Emissionen, einschließlich des Konzepts des „Removals“, bei dem CO2 aktiv aus der Atmosphäre entfernt wird.

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ÖAMTC: Besonders viele Österreicher wollen im Sommer 2024 verreisen

Das Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) veröffentlichte die Ergebnisse seines aktuellen Reisemonitorings, das auf einer Befragung von 1.000 Personen basiert und repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ist. Laut der ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek zeigt die Studie, dass trotz anhaltender Teuerung 95 Prozent der Österreicher im Sommer mindestens einmal verreisen möchten. Insbesondere die unter 30-Jährigen planen ihren Urlaub außerhalb Österreichs zu verbringen, während die Altersgruppe 50-59 verstärkt Inlandsurlaub bevorzugt. Die Studie offenbart auch, dass 62 Prozent der Reisenden aufgrund der Teuerung sparen müssen, wobei Familien mit Kindern im Vergleich weniger Budget zur Verfügung haben. Die beliebtesten Reiseziele sind Italien und Kroatien, gefolgt von Griechenland, Spanien, Deutschland und der Türkei. Die Hälfte der Befragten plant auch einen Urlaub innerhalb Österreichs, wobei Kärnten und die Steiermark besonders beliebt sind. Die Studie zeigt auch, dass Familien bevorzugt mit dem privaten Pkw reisen, während Alleinreisende vermehrt auf die Bahn und den Bus setzen.

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Flugprobleme in Deutschland nehmen zu

Im ersten Quartal 2024 stieg die Zahl der von Flugausfällen und Verspätungen betroffenen Passagiere um 1,2 Prozent, was etwa 222.000 Passagieren entspricht, so eine Untersuchung von AirHelp. Großbritannien führt mit fast 5,8 Millionen verspäteten Passagieren, gefolgt von Deutschland mit rund 4,7 Millionen. Finnland, Portugal und die Niederlande haben die höchsten Verspätungsquoten. Kroatien, Irland und Österreich sind die pünktlichsten Abflugorte. Deutschland verzeichnet einen Anstieg der Flugausfälle, wobei Frankfurt am Main die höchste Verspätungsquote aufweist.  Im ersten Quartal 2024 waren knapp 41 Millionen Passagiere in Europa verspätet, wovon mehr als fünf Millionen entschädigungsberechtigt sind. Länder mit den meisten entschädigungsberechtigten Passagieren sind das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich. Fluggastrechtsexperten erwarten eine Beruhigung der Lage durch Einigungen bei den Verhandlungen, weisen jedoch darauf hin, dass Betroffene bei Streiks ein Recht auf Entschädigung haben könnten. Streikbedingte Flugverspätungen könnten sich laut Expertenbericht etwas beruhigen.

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