Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Ryanair setzt Tel Aviv auf unbestimmte Zeit aus

Der Billigflieger Ryanair wird ab zahlreichen Airports, darunter auch Wien-Schwechat, auf unbestimmte Zeit keine Tel Aviv-Flüge anbieten. Die Kapazität wird auf andere Routen, die aufgestockt werden verlagert. Dem aktuellen Stand der Dinge nach wird Ryanair im Sommerflugplan 2024 unter anderem ab der D-A-CH-Region keine Tel-Aviv-Flüge anbieten. Ursprünglich hieß es, dass es lediglich eine temporäre Flugpause aufgrund des Gebührenstreits in Israel gibt, jedoch scheint dieser Zustand länger anzudauern. Von der Einstellung betroffen sind unter anderem die Flughäfen Wien-Schwechat, Berlin, Karlsruhe/Baden-Baden, Memmingen und zahlreiche weitere Airports. Ryanair beabsichtigt zu einem späteren Zeitpunkt wieder Kurs auf Tel Aviv zu nehmen, aber frühestens dann, wenn das Terminal 1, für das geringere Gebühren anfallen, wieder in Betrieb genommen wird. Der Mitbewerber Wizz Air hält ausgewählte Routen in die israelische Metropole aufrecht, weist jedoch während dem Buchungsvorgang darauf hin, dass man die Mehrkosten für die Nutzung von Terminal 3 an die Passagiere weiterreicht.

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Eurowings kündigt Köln/Bonn-Fez an

Im Sommerflugplan 2024 wird Eurowings eine saisonale Flugverbindung zwischen Köln/Bonn und Fez anbieten. Diese soll im Regelfall mit Boeing 737-800 von Smartwings bedient werden. Im Zeitraum von 13. Juli bis 31. August 2024 wird Eurowings temporär saisonale Flüge zwischen Köln/Bonn und Fez anbieten. Diese sollen in Richtung Marokko jeweils in Nächten von Samstagen auf Sonntagen durchgeführt werden. Zurück geht es an Sonntagen zu nächtlicher Stunde. Die operative Durchführung erfolgt laut Eurowings mit von Smartwings angemieteten Boeing 737-800.

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Wartung: Aero-Dienst baut in Wien aus

Der Luftfahrtdienstleister Aero-Dienst wird mit Wirkung zum 1. April 2024 sein Angebot am Flughafen Wien-Schwechat erweitern. Dazu baut man die für die Wartung von Fluggeräten genutzte Fläche auf rund 1.500 Quadratmeter aus. Derzeit unterhält man in Österreich auch in Wien, Klagenfurt und Graz Stationen, an denen so genannte Line-Wartung angeboten wird. Eigenen Angaben nach ist Wien nach Nürnberg und Oberpfaffenhofen der größte Standort des Unternehmens. Derzeit werden in der Bundeshauptstadt zehn Techniker beschäftigt.

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Deutsche Bahn AG will keine Klassenfahrten mehr

Die Deutsche Bahn AG wird bis Ende des Jahres 2024 die seit einem halben Jahrhundert bestehende Sparte „Klassenfahrten und Gruppenreisen“ einstellen. Diese wurde noch zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn aufgebaut und wurde über die Jahrzehnte hinweg von vielen Schulen und deren Schülern genutzt. Es handelt sich um eine Art Spezialreiseveranstalter, bei dem auf die Bedürfnisse von Schulen zugeschnittene Schülerreisen aus einer Hand gebucht werden können. Die meisten Angebote sind innerdeutsch und beinhalten die Anreise mit dem Zug, eine Unterkunft und gegebenenfalls Transfers und Ausflüge. Mit den Klassenfahrten haben die Deutsche Bahn AG und ihr Rechtsvorgänger Deutsche Bundesbahn über Jahrzehnte hinweg bestes Geld verdient. Künftig will man diesem Kundensegment lediglich Fahrkarten anbieten, jedoch keine Reisen mehr aus einer Hand. Der Fokus soll künftig auf Gruppenreisen außerhalb von Schulen liegen. Offenbar hat der staatliche DB-Konzern kein Interesse mehr an den klassischen Klassenfahrten. Jedenfalls will man Schulen künftig keine Pauschalpakete mehr anbieten und verweist in einer Erklärung darauf, dass es auf dem Markt ausreichend alternative Reiseveranstalter und Reisebüros geben würde. Speziell angesprochen auf Klassenfahrten hieß es, dass man sich künftig nur noch für Fahrkarten an die Bahn wenden kann. Wer Pakete mit Übernachtung und gegebenenfalls Transfers haben möchte, soll sich dann an Kooperationspartner wenden. Daraus ist auch abzuleiten, dass es zwangsweise teurer werden könnte, denn die „Partner“ wollen ebenfalls Geld verdienen und müssen Leistungen der Deutschen Bahn zukaufen. Es ist davon auszugehen, dass ein Aufschlag einkalkuliert wird, da sich andernfalls das Geschäft für die nicht näher bezeichneten „Kooperationspartner“ nicht rechnen würde. Es ist

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Rassismus: British Airways feuert zwei Flugbegleiterinnen

Zwei Flugbegleiterinnen von British Airways hätten sich wohl besser vorher überlegt was sie in Sozialen Medien verbreiten. Ein Video, in dem sie über asiatische Passagiere lästern, Schielen und den chinesischen Akzent imitieren, hat sie beiden nun ihren Job gekostet. In dem Video, das laut britischen Medienberichten rassistisch motiviert sein soll, machen sich die Flugbegleiterinnen über eine chinesische Familie, die sich an Bord eines Fluges, auf dem sie ihren Dienst versehen haben, befunden haben, derbe lustig. Dabei imitieren diese vermeintliches „Schielen“, lachen über diese und ziehen über deren „chinesischen Akzent“ her. Die Aufnahme, die selbst erstellt und in Sozialen Medien geteilt wurde, soll innerhalb von British Airways für Entsetzen gesorgt haben. Zahlreiche Flugbegleiter sollen massiv erbost auf ihre nun Ex-Kolleginnen sein. Die Geschäftsleitung hat bereits die Reißleine gezogen. Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage, dass man die beiden Kabinenmitarbeiterinnen fristlos entlassen habe. Man dulde keinerlei Form des Rassismus bei British Airways. Doch nicht nur innerhalb der Fluggesellschaft sorgte das Video für Aufsehen, sondern auch national und international. Zahlreiche Medien haben darüber berichtet und auf Sozialen Medien wurde es kontrovers diskutiert. Es ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass es auf einigen Plattformen, auf denen es geteilt wurde, zum Teil äußerst rassistische uns ausländerfeindliche Kommentare von Usern gegeben hat. Die überwiegende Mehrheit war aber schockiert über das Video. Bei British Airways ist man der Ansicht, dass die beiden Flugbegleiter mit der Veröffentlichung ihrer Aufnahme dem Carrier einen enormen Image-Schaden angerichtet haben. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass es möglicherweise nicht bei der fristlosen Entlassung

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Ufo klar gegen Einschränkung des Streikrechts

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo reagiert auf die jüngsten Forderungen aus Politik und Wirtschaft, dass das Streikrecht im Verkehrswesen eingeschränkt werden sollte. Dem erteilen die Arbeitnehmervertreter eine klare Absage. Dazu Joachim Vázquez Bürger, Vorsitzender der UFO: „Wir führen in Deutschland eine gefährliche Scheindebatte um vermeintlich notwendige Einschränkungen des Streikrechts. Die zügellosen Kräfte der freien Marktwirtschaft treiben die Spirale ungerechter Wohlstandsverteilung immer schneller an. Geldeliten profitieren immer, ob in Boomzeiten oder Wirtschaftskrisen. Die Reichen werden immer reicher. Die Zeche zahlen die kleinen Leute. Der Wert von Arbeit sinkt rapide. Der sog. ‚Fachkräftemangel‘ in Deutschland ist Ausdruck von zu niedrigen Löhnen für zunehmend belastende Arbeitsbedingungen bei zeitgleich explodierenden Lebenshaltungskosten. Dem kann nur mit steigenden Löhnen begegnet werden. Das uneingeschränkte Streikrecht ist der einzig wirksame Hebel anständige Löhne für anständige Arbeit zu erzwingen, wenn Verhandlungen nicht zum Ziel führen.“

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Eurowings-Vorabend-Check-In: Fünf Euro am Schalter – am Automat gratis

Mit Wirksamkeit zum 30. März 2024 wird Eurowings an den Airports Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn und Stuttgart wieder die Möglichkeit zum Vorabend-Check-in anbieten. Es macht aber einen finanziellen Unterschied, ob man sich am Schalter vom Personal bedienen lässt oder aber einen Automaten nutzt. Während am Counter eine Gebühr von fünf Euro pro Person zu entrichten ist, sollen die SB-Geräte laut Eurowings kostenfrei genutzt werden können. Der Vorabend-Check-in steht für viele Flüge zur Verfügung und ist am Vortag des Abfluges im Zeitraum von 18 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 geöffnet.

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Bodenpersonal: Verdi lässt Lufthansa-Mitarbeiter über Erzwingungsstreik abstimmen

Zwischen Lufthansa und der Gewerkschaft Verdi ist betreffend dem Bodenpersonal eine temporäre Friedenspflicht vereinbart. Die Arbeitnehmervertreter bereiten sich aber auch schon darauf vor, dass eine Schlichtung scheitern könnte. Die Mitglieder sind zur Abstimmung über unbefristete Streiks aufgerufen. Seit Dienstag, den 19. März 2024 können Verdi-Mitglieder, die für den Lufthansa-Konzern im Bereich des Bodenpersonals arbeiten, über einen so genannten Erzwingungsstreik abstimmen. Das Ergebnis soll ab dem 28. März 2024 verkündet werden. Sollte die Schlichtung, auf die man sich geeinigt hat, keinen Erfolg haben, könnte unbefristet zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen werden. Die Schlichtung soll am 25. März 2024 beginnen und bereits am 28. März 2024 enden. Bis dahin gilt die vereinbarte Friedenspflicht.

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Südafrika: Gericht bewillig Mango-Airlines-Verkauf

Eigentlich sollte die insolvente Billigfluggesellschaft Mango Airlines schon längst verkauft sein. Allerdings versuchte die Regierung die Transaktion zu verhindern. Nun machte das südafrikanische Höchstgericht in einem Berufungsverfahren den Weg frei. Laut lokalen Medienberichten soll nun die Übertragung der Aktien an Ubuntu Air Services vorgenommen werden. Damit ist noch nicht sichergestellt, dass sich die ehemalige South-African-Airways-Tochter wieder in die Luft erheben kann. Im Jahr 2021 musste Mango Airlines ein Gläubigerschutzverfahren anmelden. Einige Zeit darauf musste aus finanziellen Gründen der Flugbetrieb eingestellt werden.

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Paris: Air France mit neuen Zielen im Sommer 2024

Im Sommerflugplan 2024 wird das Skyteam-Gründungsmitglied Air France ab Paris einige neue Destinationen anbieten. Insgesamt steuert man 189 Ziele in 74 Staaten an. Ab der französischen Hauptstadt geht es ab dem Flughafen Charles de Gaulle künftig auch nach Phoenix, Kalamata, Harstad und Verona. Das Konzernmitglied KLM bedient im Sommer 2024 insgesamt 155 Ziele, die überwiegend ab Amsterdam-Schiphol angeboten werden.

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