Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines hat über Zukunft der OE-LZQ noch nicht entscheiden

Noch hat Austrian Airlines nicht final über das weitere Schicksal des schwer beschädigten Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ entschieden. Vor einigen Wochen wurde das äußerst junge Flugzeug während einem Schleppvorgang, bei dem sich keine Personen an Bord befanden, in Mitleidenschaft gezogen. Dabei erlitt der Mittelstreckenjet eine schwere Beschädigung. Austrian Airlines hat aber noch nicht entschieden, ob man die Maschine reparieren wird oder ob ihr gar die Verschrottung blüht. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Eine Reparatur der OE-LZQ wird nach wie vor evaluiert. Eine Entscheidung dazu wird voraussichtlich im Juli fallen“.

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Bremen-Handling unter neuer Geschäftsleitung

Ulrike Reddel übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Bremen Airport Service GmbH und der Bremen Airport Handling GmbH, beide 100-prozentige Tochterunternehmen der Flughafen Bremen GmbH. Darüber hinaus leitet sie die Customer Experience und berichtet in allen Funktionen an Marc Cezanne, den Geschäftsführer der Flughafen Bremen GmbH. Zuvor war Reddel zehn Jahre als Leiterin Produkte und Services am Flughafen München tätig. Ihre Karriere umfasst Stationen bei den Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt am Main sowie bei Air Berlin. Reddel bringt umfangreiche Erfahrung und Fachwissen mit, was laut Cezanne die positive Entwicklung des Flughafens Bremen weiter stärken wird. Mit der Anbindung an sechs internationale Drehkreuze und einer Mischung aus Linien-, Charter- und Low-Cost-Fluggesellschaften sieht Reddel ihre neuen Aufgaben als äußerst reizvoll an.

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Ryanair verliert Klage gegen staatliche Finanzspritze für Finnair vor EU-Gericht

Die Fluggesellschaft Ryanair hat vor dem Gericht der Europäischen Union eine Klage bezüglich einer Finanzspritze von 600 Millionen Euro für Finnair während der Covid-19-Pandemie verloren, die von der finnischen Regierung garantiert wurde. Finnland hatte im Frühjahr 2020 staatliche Hilfe in Form eines Darlehens aus einem Pensionsfonds gewährt, wobei die Regierung 90 % des Betrags garantierte. Die Hilfe war zur Sicherung von Finnairs Rückzahlungen an den Pensionsfonds gedacht. Die Europäische Kommission genehmigte diese staatliche Beihilfe im Mai 2020, ähnlich wie bei anderen Fluggesellschaften während der Pandemie. Das Gericht entschied, dass ein Zusammenbruch von Finnair schwerwiegende Folgen für die finnische Wirtschaft gehabt hätte. Ryanair argumentierte gegen die Beihilfe und bezeichnete sie als diskriminierend. Das Gericht wies die Klage jedoch ab. Ryanair hat bereits mehrere ähnliche Entscheidungen vor Gericht angefochten und musste nun auch die Kosten des Verfahrens tragen.

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Fluggastfrust durch Streiks: Deutschland führend in Streikaktivität

Fluggäste in Deutschland erlebten auch in diesem Jahr eine Flut von Streiks an Flughäfen. Laut einer Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp gehörte Deutschland sowohl 2019 als auch 2022 zu den Ländern mit der höchsten Streikaktivität in der EU. Im Jahr 2022 gab es in Deutschland insgesamt 17 Streiks, wobei die Bundesrepublik mit 14 Arbeitsniederlegungen und drei Klimaprotesten an der Spitze stand. Ähnliche Muster waren auch in Italien zu beobachten, wo 15 Streiks stattfanden. Die Zahl der Streiks in der EU ist insgesamt gesunken, aber die Lage bleibt herausfordernd. Im Jahr 2022 gab es in zwölf Ländern insgesamt 70 Streiks, im Vergleich zu 77 Streiks im Jahr 2019. Trotz dieser Verbesserung stieg die Streikaktivität in Frankreich um 175 Prozent. Die Kabinencrew führte 2022 die Liste der Streikenden in der EU an, gefolgt von Piloten und Bodenpersonal. In Deutschland verbesserte sich die Gesamtbilanz trotz einer hohen Streikaktivität in den letzten Jahren. Im Jahr 2023 wurden mit zwölf Streiks die niedrigste Anzahl an Streiks verzeichnet, obwohl die meisten Streiks nicht zu Entschädigungszahlungen führten, da sie von anderen Gruppen als den Fluggesellschaften selbst durchgeführt wurden. Bei Flugverspätungen oder -ausfällen aufgrund von Streiks haben betroffene Passagiere jedoch möglicherweise Anspruch auf Entschädigungszahlungen. „Streiken Mitarbeitende der Fluggesellschaften, wie es bei Discover Airlines oder der Lufthansa der Fall war, haben Betroffene bei Verspätungen von über drei Stunden oder Ausfällen einen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro“, erklärt Nina Staub, Rechtsexpertin bei AirHelp.

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Flughafen Wien AG gewinnt erneut Wiener Börse Preis 2024

Die Flughafen Wien AG wurde erneut beim Wiener Börse Preis 2024 ausgezeichnet, dieses Mal mit dem ersten Platz in der Mid-Cap-Kategorie. Dr. Günther Ofner, Vorstand, und Mag. Bernd Maurer, Leiter Capital Markets der Flughafen Wien AG, nahmen die Auszeichnung im Rahmen eines Festaktes im Palais Niederösterreich entgegen. Der Flughafen Wien AG wurde diese Ehre bereits zum zweiten Mal in Folge zuteil. Der Flughafen Wien, der dieses Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert, hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1954 zu einem bedeutenden Akteur entwickelt. Mit einer Marktkapitalisierung von 4,1 Milliarden Euro und einer eindrucksvollen Aktienkursentwicklung, die seit 2012 um mehr als 600 Prozent gestiegen ist, ist der Flughafen Wien AG eine treibende Kraft in der Finanzwelt. Die umfassende und engagierte Finanzmarktkommunikation des Unternehmens wurde ebenfalls honoriert. Der Mid-Cap-Preis beim Wiener Börse Preis wird aufgrund verschiedener Kennzahlen ermittelt, darunter Finanzberichterstattung, Investor Relations Tätigkeiten, Management sowie quantitative Faktoren wie Kursentwicklung und Liquidität. Neben der Flughafen Wien AG wurden auch STRABAG SE und Palfinger AG ausgezeichnet.

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Riyadh Air strebt globale Expansion durch strategische Partnerschaften an

Riyadh Air, eine aufstrebende Fluggesellschaft aus Saudi-Arabien, hat auf der 80. Jahreshauptversammlung der International Air Transport Association (IATA) in Dubai am 3. Juni 2024 bedeutende Kooperationsverträge unterzeichnet, die die Grundlage für ihre zukünftige Entwicklung legen. Mit Singapore Airlines und Air China als Partnern verfolgt Riyadh Air eine innovative Wachstumsstrategie, die weniger auf den Aufbau einer riesigen Flotte und eines umfassenden Streckennetzes setzt, sondern auf die Schaffung eines „virtuellen Netzes“ durch kommerzielle Kooperationen mit anderen Fluggesellschaften. Die unterzeichnete Absichtserklärung mit Singapore Airlines (SIA) markiert einen wichtigen Schritt in Riyadh Airs Expansionsplänen. Tony Douglas, CEO von Riyadh Air, und Goh Choon, CEO von Singapore Airlines, unterzeichneten die Vereinbarung, die eine weitreichende Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften vorsieht. Diese Kooperation, die noch der behördlichen Genehmigung bedarf, umfasst unter anderem Interline-Konnektivität, Codeshare-Vereinbarungen und gegenseitige Vergünstigungen für Vielfliegerprogramme. Durch diese Partnerschaft können Passagiere von Riyadh Air potenziell das umfangreiche Streckennetz von Singapore Airlines in Südostasien und dem südwestpazifischen Raum nutzen. Umgekehrt erhalten Kunden von Singapore Airlines besseren Zugang zur Region des Nahen Ostens über das Netz von Riyadh Air. Diese Synergie ermöglicht es Riyadh Air, bei ihrem kommerziellen Start im Jahr 2025 schneller Fuß auf den asiatischen Märkten zu fassen. Douglas betonte die Vorteile dieser Partnerschaft: „Unsere strategische Partnerschaft mit Singapore Airlines bietet unseren zukünftigen Gästen erhebliche Vorteile, da sie unser Netzwerk in Zusammenarbeit mit der besten Fluggesellschaft der Welt erweitert.“ Er fügte hinzu, dass die Verbindung über den preisgekrönten Changi Airport in Singapur die Konnektivität in Südostasien sowie Australien und Neuseeland stärkt, während Passagieren

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Insolvenz von FTI: Staatliche Belastungen und Branchenumbrüche

Die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI hat weitreichende Konsequenzen, die nicht nur viele Reisebüros und Geschäftspartner treffen, sondern auch die Steuerzahler erheblich belasten. Der deutsche Staatshaushalt wird voraussichtlich mit rund einer halben Milliarde Euro durch die Folgen der Pleite belastet, was die Dimensionen des finanziellen Schadens verdeutlicht. FTI hatte im Zuge der COVID-19-Pandemie finanzielle Hilfen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhalten. Insgesamt flossen 595 Millionen Euro staatliche Unterstützung an das Unternehmen. Diese Mittel sollten helfen, den Reiseveranstalter durch die Krise zu bringen. Doch die aktuelle Insolvenz zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausreichten, um FTI nachhaltig zu stabilisieren. Der Staat hat zwar einen vorrangigen Platz bei der Verteilung der Insolvenzmasse, doch laut Berichten des Spiegels wird die Rückflussquote bescheiden ausfallen. Unter Berücksichtigung bereits erfolgter Rückflüsse wird mit einem Ausfall von etwa 84 Prozent gerechnet, was einem Verlust von rund 500 Millionen Euro entspricht. Zusätzlich droht ein erheblicher Ausfall dem Land Bayern, das zusammen mit dem Bund für einen weiteren Kredit über 280 Millionen Euro bürgte, den FTI von seiner Hausbank UniCredit erhalten hatte. Diese Bürgschaft bedeutet, dass Bayern und der Bund nun ebenfalls vor erheblichen finanziellen Herausforderungen stehen. Marktverschiebungen und neue Chancen für Konkurrenten Während die Insolvenz für FTI und seine Partner verheerend ist, bietet sie den Hauptwettbewerbern des Reiseveranstalters neue Chancen. Dertour, TUI, Bentour, Schauinsland und TUI Cars haben bereits begonnen, sich auf die Übernahme der Marktanteile von FTI vorzubereiten. Sie haben schnell reagiert und besondere Angebote, Rabatte, Zusatzprovisionen und Preis-Match-Aktionen auf den Markt gebracht, um die verunsicherten Kunden und Reisebüros von

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Fiji Airways wird Vollmitglied der Oneworld-Allianz

Fiji Airways tritt als 15. Vollmitglied der Oneworld-Allianz bei. Nach fünf Jahren als „Oneworld connect“-Partner wird Fiji Airways nun Oneworld-Vielfliegern alle Vorteile eines Vollmitglieds bieten. Dazu gehören reibungslosere Verbindungen, Zugang zu Lounges sowie die Möglichkeit, im gesamten Oneworld-Netzwerk Meilen zu sammeln und einzulösen. Dies stärkt die Position von Oneworld insbesondere im Südpazifik, wo das Drehkreuz von Fiji Airways und ihre Tochtergesellschaft Fiji Link das Netz weiter ausbauen. Fiji Airways kann auf jüngste Erfolge bei der Vergabe von Prämien, eine erhöhte Kapazität und eine moderne Flotte verweisen.

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Air Serbia erhält zehntes und letztes ATR72-600-Flugzeug

Air Serbia hat ihr zehntes und letztes Flugzeug vom Typ ATR72-600 übernommen. Die acht Jahre alte Maschine wurde kürzlich in Toulouse in den Farben der Fluggesellschaft lackiert und trägt die Registrierung YU-ASC. Mit der neuen ATR72-600 schließt Air Serbia den 2022 begonnenen Prozess der Umrüstung und Erweiterung ihrer Turboprop-Flotte ab. Zuvor betrieb die Fluggesellschaft drei ATR72-200 und drei ATR72-500, von denen die meisten fast dreißig Jahre alt waren und noch an die Vorgängergesellschaft JAT Yugoslav Airlines geliefert wurden. Das Durchschnittsalter der ATR72-600-Flotte von Air Serbia liegt nun bei acht Jahren. Einsatz und mögliche Business Class Wie EX-YU Aviation News berichtet, plant Air Serbia, zwei der ATRs in den Spitzenmonaten des Sommers als Backup einzusetzen, um Betriebsstörungen zu vermeiden. Die zusätzliche Kapazität soll zunächst nicht für den Ausbau des Streckennetzes genutzt werden. Der CEO von Air Serbia, Jiri Marek, hatte zuvor erklärt, dass eine zehnköpfige ATR-Flotte den Bedürfnissen der Fluggesellschaft entsprechen würde. Die Fluggesellschaft prüft zudem die Einführung einer Business Class in ihren ATR-Flugzeugen. Möglicher Einstieg in den Frachtermarkt Da Air Serbia einige der ausgemusterten ATR-Flugzeuge besitzt, prüfte die Fluggesellschaft die Möglichkeit, in den Frachtermarkt einzusteigen und die Flugzeuge für Frachtflüge einzusetzen. Diese Pläne wurden jedoch auf Eis gelegt, da die Slots für die Umwandlung von Passagier- in Frachtflugzeuge knapp sind. Air Serbia konzentriert sich nun auf die Auslieferung ihrer ersten beiden Embraer E195-Flugzeuge sowie auf zwei weitere Airbus A330-200.

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Airbus bahnt sich Großauftrag für A330neo aus China an

Nach dem Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Frankreich im Mai zeichnet sich ein substanzieller Geschäftsabschluss für Airbus ab. Chinesische Fluggesellschaften erwägen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Dienstag den Kauf von mehr als 100 A330neo-Flugzeugen. Dieser potenzielle Großauftrag, dessen Details noch in der Verhandlungsphase stehen, könnte ein Volumen von mehreren Milliarden Euro erreichen und markiert einen bedeutenden Erfolg für Airbus im Konkurrenzkampf mit dem US-amerikanischen Rivalen Boeing. Während China zuletzt die Einfuhr von Boeing-Flugzeugen gestoppt hat, profitiert Airbus von seinen lokalen Investitionen, unter anderem einer A320neo-Produktionsstätte im Land. Die A330neo, eine weiterentwickelte Version des Langstreckenjets A330, zeichnet sich durch neue Triebwerke und Flügel aus. Diese Modifikationen ermöglichen eine verbesserte Treibstoffeffizienz und Reichweite. Derzeit liegen Airbus 165 Bestellungen für die A330neo vor.

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