Jan Gruber

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Jan Gruber

Für Menschen mit Beeinträchtigungen: Hamburg führt Sonnenblumen ein

Der Hamburger Flughafen hat Anfang dieser Woche damit begonnen, dass Menschen mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen eine Sonnenblume als Umhängeband oder Anstecker kostenfrei erhalten können. Betroffene sollen dadurch mehr Verständnis und Geduld ihrer Mitmenschen erfahren. Der Hamburger Flughafen gibt die Sonnenblume wahlweise als Umhängeband oder Anstecker aus. Die Ausgabe erfolgt kostenlos im Hamburg Welcome Center (öffentlicher Bereich) sowie am Counter der Pierinformation. Es ist kein weiterer Nachweis erforderlich. „Am Hamburg Airport sollen sich alle Passagiere gleichermaßen wohlfühlen. Für Menschen mit einer nicht sichtbaren Beeinträchtigung kann es allerdings eine große Herausforderung sein, sich an einem Flughafen gut zurechtzufinden. Von der Kofferabgabe, dem Boarding bis zur Bordkartenkontrolle – überall werden sie mit nicht-alltäglichen Situationen konfrontiert und das im Beisein von vielen Menschen, die es eilig haben“, erklärt Corinna Vogt, Head of Customer Services Passenger Management. „Mit der Sonnenblume kann man ein Zeichen setzen, dass eine nicht sichtbare Beeinträchtigung vorliegt und möglicherweise etwas mehr Zeit und Verständnis benötigt wird. Das erleichtert die Reise. Unser Team ist geschult, um hier sensibel zu reagieren und bei Bedarf zu unterstützen.“

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SNCF-Streik hat auch Auswirkungen auf deutschen Bahn-Fernverkehr

Am 16. und 17. Feber 2024 müssen Bahnreisende in Frankreich mit erheblichen Einschränkungen rechnen, denn verschiedene Gewerkschaften rufen die Beschäftigten der SNCF zur Arbeitsniederlegung auf. Dies wird auch Auswirkungen auf den internationalen Bahnverkehr haben. Die Deutsche Bahn AG rechnet damit, dass man an den beiden Streiktagen zahlreiche Züge nicht an den Grenzbahnhöfen übernehmen kann bzw. übergeben kann. Deswegen werden einige Fernzüge kurzgeführt, also sie werden „an der Grenze“ enden. Andere Verbindungen werden ersatzlos ausfallen, da es sich beispielsweise um TGV-Wagenmaterial handelt, das am Freitag und Samstag erst gar nicht aus Frankreich nach Deutschland kommen wird. Im Regionalverkehr werden ebenfalls viele Züge ausfallen. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland wird darauf verwiesen, dass man sich kurzfristig informieren soll, ob die grenzüberschreitende Verbindung fährt oder ausfällt. Die SBB sind bemüht, dass zumindest bis zum Grenzbahnhof (bzw. ab diesem) ein innerschweizerischer Ersatz verkehren kann. Selbiges gilt auch für Fernverbindungen, jedoch wird dies nicht in allen Fällen gelingen. Die Deutsche Bahn AG verweist in einer Fahrgastinformation darauf, dass im Fernverkehr folgende Strecken von Ausfällen betroffen sind: Züge der Gattungen „ICE“ und „TGV“ zwischen München über Stuttgart und Paris sowie Frankfurt am Main und Paris. Fix ist bereits, dass die nachstehenden Verbindungen ersatzlos ausfallen werden: Am 16.02.2024 entfallen: Am 17.02.2024 entfallen: Laut Deutscher Bahn AG gilt für von den Streichungen betroffenen Passagiere folgende Regelung: „Fahrgäste mit einer Fahrkarte für eine innerdeutsche Reise in diesen Zügen, nutzen bitte einen anderen Zug. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen

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Wegen zu hoher Gebühren: Ryanair stellt Tel-Aviv-Flüge erneut ein

Erst kürzlich hat Ryanair die Flugverbindungen nach Tel Aviv reaktiviert. Doch schon bald ist wieder – zumindest vorläufig – Schluss. Diesmal erfolgt die Einstellung aber nicht aus Sicherheitsgründen, sondern weil dem Billigflieger die Gebühren, die für die Nutzung des Terminals 3 zu entrichten sind, zu hoch sind. Normalerweise nutzen Lowcoster wie Ryanair und Wizz Air das Terminal 1 des größten Airports Israels. Dieses ist aber temporär außer Betrieb, denn aufgrund des im Oktober 2023 von der Hamas angezettelten Krieges ist das Passagieraufkommen erheblich zurückgegangen. Noch immer steuern viele Fluggesellschaften die israelische Metropole gar nicht an oder aber nur in geringfügigem Umfang. Der Airport hat das Terminal 1 mangels Bedarf temporär vom Netz genommen und alle Flüge müssen daher das Terminal 3 nutzen. Allerdings verlangt man in diesem höhere Gebühren von den Fluggesellschaften. Das T1 ist etwas spärlicher gestaltet und explizit als Lowcost-Terminal ausgewiesen. Ryanair passt es so ganz und gar nicht in den Kram, dass man im Terminal 3 nicht die vergünstigten Nutzungsgebühren des Terminals 1 bezahlen muss, sondern die regulären, die für das T3 anfallen. Verhandlungen haben offenbar nicht den gewünschten Erfolg gebracht, so dass der Billigflieger in den Kalendermonaten März und April 2024 überhaupt nicht von/nach Tel Aviv fliegen wird. Alle Flugverbindungen werden abgesagt. Lokale Medien befürchten, dass die Entscheidung von Ryanair regelrecht „Schule machen“ könnte, denn auch Easyjet und Wizz Air sollen sich massiv darüber beklagen, dass für die Nutzung des Terminals 3, das man eigentlich gar nicht verwenden möchte, höhere Gebühren zu entrichten sind als sonst

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Dresden: DFS verschiebt Remote-Tower-Betrieb erneut

Nach Saarbrücken und Erfurt sollte eigentlich in Kürze der Flughafen Dresden von der Deutschen Flugsicherung auf Remote-Tower-Betrieb umgestellt werden. Das Vorhaben verzögert sich aber bis mindestens Ende 2025. Das Projekt befindet sich dann drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Die DFS erklärt zur neuerlichen Verschiebung unter anderem, dass sich die Umschulung der Lotsen während der Corona-Pandemie verzögert habe und nun wäre man mit Problemen auf der Lieferkette konfrontiert. In Saarbrücken wurde bereits im Jahr 2018 auf Remote-Tower-Betrieb umgestellt und in Erfurt war es im Jahr 2022 soweit. Dresden wäre dann der dritte Airport dieser Art.

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Höhere Gehälter für Piloten: Betriebsvereinbarung bei Discover Airlines abgeschlossen

Der Betriebsrat von Discover Airlines konnte mit der Geschäftsleitung eine Betriebsvereinbarung über die Pilotengehälter abschließen. Diese gilt rückwirkend zum 1. Jänner 2024 und sieht höhere Gehälter vor. Die Vereinigung Cockpit ist mit dem Umstand, dass lediglich eine Betriebsvereinbarung, jedoch kein Tarifvertrag abgeschlossen werden konnte, nicht ganz glücklich. Man kritisiert unter anderem, dass sich in den Lohntabellen jene Vergütungen finden, die von der VC gefordert wurden. Laut Discover Airlines sollen diese zum Teil auch über den Forderungen der Vereinigung Cockpit liegen. Sowohl die VC als auch die Lufthansa-Tochter betonen, dass man weiterhin das Ziel verfolgt Tarifverträge abzuschließen. Seitens der Vereinigung Cockpit wird in Aussicht gestellt, dass man neuerlich zu Streiks aufrufen könnte, falls in den Verhandlungen kein neues Angebot vorgelegt werden sollte. Inwiefern die jüngste Betriebsvereinbarung einen Einfluss auf die mögliche Beteiligung durch die Discover-Piloten hat, ist derzeit völlig unklar.

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Flughafen Düsseldorf erreicht ACA-Stufe III

Der Flughafen Düsseldorf konnte kürzlich die so genannte Airport-Carbon-Accreditation in der dritten Stufe erlangen. Laut Mitteilung des Landesflughafens von Nordrhein-Westfalen soll man diese für das Senken von Kohlenstoffdioxid-Emissionen erhalten haben. Derzeit strebt man an, dass diese bis zum Jahr 2023 um 65 Prozent gesenkt werden sollen. Dabei wird der Wert des Jahres 2010 als Referenz herangezogen.

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Bangkok: 63-Jähriger in Lufthansa-Airbus-A380 verstorben

Am 8. Feber 2024 ist es auf Lufthansa-Flug LH773 (Bangkok-München) zu einem tragischen Todesfall an Bord des Airbus A380 mit der Registrierung D-AIML gekommen. Einem Fluggast ging es bereits vor dem Abflug nicht sonderlich gut, weshalb er sich von einem Arzt hat untersuchen lassen. Dieser vertrat die Ansicht, dass der 63-jährige deutsche Staatsbürger fit genug ist, um den Flug antreten zu können. Doch während dem Flug verschlechterte sich sein Zustand schlagartig: Der Reisende spuckte zunächst Blut. Die Kabinenbesatzung leistete Erste Hilfe und rief sofort einen Arzt aus. Trotz intensiver Bemühungen des Mediziners, der sich zufällig an Bord befand, musste leider der Tod des Passagiers festgestellt werden. Der Kapitän entschied dann, dass nach Bangkok zurückgekehrt wird. Dort konnte das Langstreckenflugzeug sicher aufsetzen und die thailändischen Behörden haben den Leichnam übernommen. Lufthansa bestätigte den Vorfall, wollte sich jedoch nicht zu den in thailändischen Medien kolportierten Umständen hinsichtlich dem Spucken von Blut äußern. Die lokale Staatsanwaltschaft hat jedenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, was in solchen Fällen generell üblich ist. Dem Vernehmen nach wird nach der Obduktion auch jener Arzt, der den Passagier „fit to fly“ erklärt hat, einvernommen werden.

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Oman Air tritt im zweiten Halbjahr 2024 der Oneworld bei

Die Fluggesellschaft Oman Air geht davon aus, dass man im zweiten Halbjahr 2024 den geplanten Beitritt zum Luftfahrtbündnis Oneworld vollziehen kann. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass der Carrier dem Bündnis rund um Alaksa Airlines, American Airlines und British Airways beitreten wird. Es wird sich um Mitglied Nummer 14 der Allianz, die kürzlich ihren 25-jährigen Bestand gefeiert hat, handeln. Nicht berücksichtigt ist die russische S7 Airlines, denn deren Mitgliedschaft ist aufgrund des Krieges in der Ukraine und der daraus resultierenden Sanktionen gegen Russland suspendiert. Oman Air kann den genauen Beitrittszeitpunkt noch nicht nennen, jedoch wird man ab dem 30. Juni 2024 alle Voraussetzungen erfüllen. Die Aufnahme soll dann im Laufe des zweiten Halbjahres 2024 erfolgen.

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Jetblue/Spirit-Fusion: Berufungsverhandlung im Juni 2024

Das für die Berufungsverhandlung betreffend der untersagten Fusion von Jetblue Airways mit Spirit Airlines zuständige Gericht in Boston hat angekündigt, dass der Fall im Juni 2024 behandelt werden soll. Damit schwinden die Hoffnungen der beiden Carrier auf eine rasche Entscheidung. Der geplante Zusammenschluss wurde von der Wettbewerbsbehörde untersagt. Dagegen wurde geklagt und auch ein Bundesrichter gab kein grünes Licht. Jetblue Airways und Spirit Airlines berufen gegen diese Entscheidung. Das U.S.-Berufungsgerichts des Ersten Bezirks teilte mit, dass man sich im Juni 2024 mit dem Fall befassen wird. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Finanzlage von Spirit Airlines angespannt sein soll. Jetblue Airways teilte zwischenzeitlich den Aktionären mit, dass man sich darauf vorbereitet, dass die geplante Übernahme nicht vollzogen werden kann. Gleichzeitig drängen beide Unternehmen – auch in der Öffentlichkeit – auf eine möglichst rasche Freigabe. Danach sieht es momentan aber nicht aus.

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Qanot Sharq baut Präsenz in der EU aus

Die Fluggesellschaft Qanot Sharq beabsichtigt ab März 2024 schrittweise die Präsenz in der Europäischen Union zu erhöhen. Dazu nimmt man schrittweise drei neue Ziele auf. Ab Taschkent wird man ab 9. März 2024 mit Airbus A330-300 zweimal wöchentlich Kurs auf Madrid nehmen. Auf dem Hinflug legt man einen Zwischenstopp in Urgench ein. Die Rückflüge werden nonstop durchgeführt. Am 31. März 2024 folgt die Reaktivierung der Flugverbindung Tashkent-Budapest, die zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient werden soll. Per 3. April 2024 nimmt Qanot Sharq Nonstopflüge, die mit Airbus A321neo bedient werden sollen, zwischen Tashkent und Mailand-Malpensa auf. Die Rückflüge sollen mit Zwischenstopp in Urgench durchgeführt werden. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. In selbiger Frequenz wird man Nonstopflüge zwischen Tashkent und Prag (vice versa) mit dem gleichen Maschinentyp aufnehmen. Der Erstflug ist für den 18. April 2024 angekündigt.

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