Jan Gruber

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Jan Gruber

Jänner 2024: Flughafen Ljubljana hatte 75.196 Passagiere

Der von Fraport betriebene slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana hatte im Jänner 2024 insgesamt 75.196 Passagiere. Aus den von Fraport veröffentlichten Zahlen geht hervor, dass die Anzahl der Reisenden im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 29,8 Prozent angestiegen ist. Allerdings lag Ljubljana zuletzt weiterhin um 27,4 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Durchgeführt wurden 1.792 Starts bzw. Landungen – ein Plus von 32,5 Prozent gegenüber dem Wert, der im Jänner 2023 erreicht wurde.

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Jänner 2024: Frankfurt mit 4,1 Millionen Fluggästen

Der Flughafen Frankfurt am Main hatte im Jänner 2024 etwa 4,1 Millionen Passagiere und damit um 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Man lag jedoch weiterhin um 12,6 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Das Frachtaufkommen in Frankfurt stieg im Januar 2024 deutlich an und lag mit 154.296 Tonnen um 8,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch die Zahl der Flugbewegungen wuchs um 4,5 Prozent auf 31.060 Starts und Landungen. Gleichzeitig stiegen die kumulierten Höchstabfluggewichte (MTOW) um 6,4 Prozent auf rund 2,0 Millionen Tonnen.

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Eurowings verkauft Pauschalreisen über Chat-GPT-Bot

Seit einigen Jahren sind Chatbots in der Luftfahrt auf dem Vormarsch, jedoch sind diese bei Passagieren nicht wirklich beliebt, denn nur in seltenen Fällen sind diese in der Lage die Anliegen der Reisenden tatsächlich zu lösen. Nun will Eurowings Holidays mit einem Bot auch Pauschalreisen verkaufen. Bei manchen Anbietern sind Telefonnummern und E-Mail-Adressen nur schwer zu finden. Oftmals muss erst ein Chat-Bot „überwunden“ werden, um an die Kontaktdaten oder im Chat an einen Mitarbeiter zu kommen. Einige Konsumentenschützer betrachten diese Chat-Bots nicht als Kundenservice, sondern eher als Schikane. Auf Basis der künstlichen Intelligenz von Chat-GPT bringt Eurowings Holidays mit einem Kooperationspartner einen Bot an den Start, über den auch Pauschalreisen gebucht werden können. Aus der Sicht von Eurowings handelt es sich um einen „KI-gestützten Reiseberater“ und es soll der erste seiner Art auf dem deutschen Markt sein. Mit Hilfe der Technologie von Chat-GPT sollen Reisen vermittelt werden, die angeblich „passgenau“ auf die Bedürfnisse der Passagiere abgestimmt sein sollen. „Dabei gilt: Je mehr der digitale Reiseberater über die Wünsche seiner Kunden erfährt, desto geringer das Risiko, im Urlaub vor Ort enttäuscht zu werden. Die Technologie macht exakt jenes Reisepaket ausfindig, das am besten zu den eingegebenen Vorlieben passt. Der KI-Reiseberater von Eurowings Holidays bezieht so zum Beispiel auch Hotelbewertungen mit ein und prüft passende Abenteuer-Ausflüge oder Mietwagenangebote sofort auf Vakanz“ ist in einer Medienmitteilung zu lesen. Der KI-Reiseberater „Holly“ wurde von dem Hamburger Startup Honeepot entwickelt. „Die genutzte Technologie stellt sicher, dass Kundendaten vollständig geschützt und zu keinem Zeitpunkt weitergegeben werden“,

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Discover Airlines: VC ruft erneut zum Pilotenstreik auf

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ruft ihre Mitglieder, die für Discover Airlines fliegen, neuerlich zum Streik auf. Die Arbeit soll diesmal drei Tage lang niedergelegt werden. Kürzlich haben der Betriebsrat und Discover Airlines eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen. Dies geht der Gewerkschaft aber nicht weit genug, denn man fordert weiterhin den Abschluss von Tarifverträgen. Man vertritt die Ansicht, dass die jüngsten Verhandlungen gescheitert sind. Daher ruft die Vereinigung Cockpit die Piloten von Discover Airlines in der Zeit von Samstag, 17. Feber 2024 (0 Uhr 01) bis Montag, 19. Feber 2024 (23 Uhr 59) zur Arbeitsniederlegung auf. Mit erheblichen Einschränkungen und Ausfällen im Flugbetrieb ist zu rechnen.

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Flughafen Zürich mit 1.959.580 Passagieren im Jänner 2024

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2024 von 1.959.580 Reisenden genutzt. Damit konnte der größte Airport der Schweiz gegenüber dem Vorjahresmonat um 13 Prozent zulegen, jedoch lag man weiterhin um acht Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Die Anzahl der Lokalpassagiere wird mit 1.328.750 Fluggästen angegeben. 32 Prozent bzw. 624.440 Passagiere waren Umsteiger. Es gab im Jänner 2024 insgesamt 18.439 Flugbewegungen, womit etwa 85 Prozent des Aufkommens vom Vergleichsmonat des Jahres 2019 erreicht wurden. Durchschnittlich befanden sich 125 Fluggäste an Bord der Flugzeuge. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0.1 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Januar 31.935 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Januar 2019 wurde neun Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Polen: Lot-Klon „Lotair“ wird liquidiert

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird keinen „Klon“ unter dem Namen Lotair bekommen. Die Staatsholding PGL hat entschieden, dass das Projekt abgeblasen wird und das Unternehmen Lotair S.A. liquidiert wird. Vor einigen Jahren wurde zunächst unter dem Namen „Lot Polish Airlines“ eine Firma gegründet, die als zweite Airline innerhalb des Konzerns fungieren sollte. Wegen der hohen Verwechslungsgefahr wurde im weiteren Verlauf der Wortlaut in „Lotair“ geändert. Ein Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurde bei der polnischen Zivilluftfahrtbehörde gestellt, jedoch ist das Verfahren seit Oktober 2020 ausgesetzt. Bislang wurde es nicht wieder aufgenommen. Im März des Vorjahres gab der damalige Lot-Vorstand bekannt, dass das Projekt Lotair für zumindest zwei Jahre pausiert ist. Nun hat der Eigentümer, die Staatsholding PGL, entschieden, dass Lotair liquidiert wird. Das Vorhaben, bei dem nie so ganz klar war was der genaue Zweck sein sollte, ist somit komplett beendet. Weder PGL noch Lot haben sich jemals schlüssig dazu geäußert aus welchem Grund eine „Lot-Kopie“ gegründet wurde. Es gab viele Spekulationen, beispielsweise, dass Lot neu aufgesetzt werden könnte oder aber das die dezentralen Flüge – beispielsweise ab Budapest – auf ein mögliches neues AOC übertragen werden könnten. Offiziell hat man sich nie geäußert. Das ist nun ohnehin gänzlich hinfällig, denn das Projekt Lotair ist beendet und das Unternehmen wird liquidiert.

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Innsbruck: Anrainerschutzgemeinschaft kritisiert Kerosinverbrennung

Der Verein Anrainerschutzgemeinschaft Innsbruck Airport kritisiert, dass angeblich bislang keine Untersuchung der Kerosinverbrennung, die im Zuge von Starts und Landungen am Flughafen der Tiroler Landeshauptstadt erfolgt, stattgefunden haben soll. Man verweist auch auf die besondere geografische Lage. In den letzten Jahren versuchen sich Unternehmen in den verschiedensten Branchen ein besonders „grünes Image“ zu verschaffen. Auch einige Akteure in der Luftfahrt sind bemüht sich selbst als besonders „umweltfreundlich“ oder „klimafreundlich“ darzustellen. Immer wieder landen die Werbekampagnen auch vor Gericht. Beispielsweise wurde gerichtlich festgestellt, dass Austrian Airlines im Zusammenhang mit einem Venedig-Flug irreführend geworben hat. Auch SAF verursacht Emissionen Dass bei der Verbrennung von Kerosin – und zwar völlig unabhängig davon, ob es sich um das konventionelle Produkt oder SAF handelt – nebst Kohlenstoffdioxid auch zahlreiche andere – zum Teil giftige – Abgase entstehen, ist allgemein bekannt. In der Branche wird dies aber oft regelrecht heruntergespielt. Man verhält sich ungefähr gleich wie Reedereien, denn hervorgehoben werden alternative Antriebe, aber auf den Umstand, dass aus Kostengründen dann oft Marinediesel und/oder umweltschädliches Schweröl in der übewiegenden Mehrheit der Fälle zum Einsatz kommt, ist nicht unbedingt ein Thema, über das gerne gesprochen wird. Im Eisenbahn-Verkehr läuft es kaum anders, denn dieser Verkehrsträger stellt sich als besonders umweltfreundlich dar, denn angeblich würde man bei Bahnfahrten kein Kohlenstoffdioxid ausstoßen. Das mag bei Elektrozügen an Ort und Stelle wohl zutreffen, aber in vielen Staaten wird der benötigte Bahnstrom aus Kohlekraft gewonnen. Würde man dies in die Behauptungen einbeziehen, so sähe die Klimabilanz der Bahn ähnlich verheerend aus wie

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ÖPNV: ÖBB dünnen in der Ostregion aus, VBB krempelt Buslinien um

Seit Montag, den 12. Feber 2024, haben die Österreichischen Bundesbahnen das Angebot im Großraum Wien um etwa 1,9 Prozent zurückgefahren. Im Schnitt fallen etwa 50 Verbindungen täglich weg. Hintergrund der Maßnahme ist laut den ÖBB, dass sich zahlreiche Garnituren in langwierigen Wartungen findet und man Stabilität in den Fahrplan bringen will. Zwischen Mödling und Wiener Neustadt Hbf werden drei frühe Zugverbindungen an den Verkehrstagen Montag bis Freitag bis voraussichtlich 1. März 2024 in der Österreichischen Postbus AG im Auftrag der ÖBB in Form eines Schienenersatzverkehrs mit Autobussen bedient. Die ÖBB standen zuletzt in der Ostregion im Kreuzfeuer der Kritik, da Tag für Tag viele Verbindungen ausgefallen sind. Eine weitere Änderung betrifft die Buslinien 1155 und 7941, die von Wien über Wiener Neustadt ins Mittelburgenland führen. Diese wurden bislang von der Österreichischen Postbus AG bzw. Blaguss Reisen GmbH auf eigener Konzession angeboten. Die Verkehrsbetriebe Burgenland GmbH haben beide Linien per 1. Jänner 2024 übernommen und nun mit dem Umbau begonnen. Die Linie 1155 startet künftig nicht mehr in Wien, sondern in Wiener Neustadt. Auch auf anderen Strecken gibt es erhebliche Änderungen für die Fahrgäste. Es handelt sich nicht nur um neue Liniensignale, sondern Kurse und Streckenverläufe wurden modifiziert. Nähere Informationen dazu direkt auf der Infopage der VBB.

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Statistik: Grönland wurde von Schweizern nur selten besucht

Eine Analyse, die Swiss Bankers an Hand der Örtlichkeiten, an denen die Debit- und Kreditkarten für Zahlungen und Bargeldbehebungen eingesetzt wurden, hat ergeben, dass die Schweizer im Jahr 2023 eher an klassischen Urlaubsorten ihre Ferien verbracht haben. Etwa 25 Prozent der touristischen Kartenzahlungen fand im eigenen Land an. Im Ausland landete Frankreich auf Platz Eins, gefolgt von Deutschland, Italien, UK, Spanien und USA. Das Nachbarland Österreich landete auf Platz 13 und brachte es auf 1,8 Prozent der Karten-Ausgaben der Schweizer. Auch kommt die Studie zum Schluss, dass die Eidgenossen im Vorjahr häufiger in Japan, Thailand, Australien, Indonesien und auf den Philippinen waren. Den letzten Platz in der Statistik hat übrigens Grönland eingenommen.

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Dry-Lease: Norse verlängert B787-8-Leasingverträge

Derzeit setzen Norse Atlantic Airways und ihr UK-Ableger ausschließlich den Maschinentyp Boeing 787-9 im Linienflugbetrieb ein. Vier Einheiten sind unter anderem an Air Europa subverleast und dabei soll es auch bleiben. Der Konzern teilte mit, dass man die Verträge von drei Boeing 787-8, die momentan an Air Europa untervermietet sind, verlängert habe. Die Rückgabe ist für Mai 2025 vorgesehen. Auch wurde der Vertrag einer B787-9 verlängert. Dieser Dreamliner soll voraussichtlich im Mai 2024, also zwei Monate später als ursprünglich vereinbart, zurückgegeben werden. Dieses Leasingflugzeug soll dann laut Norse Atlantic Airways in den eigenen Flugbetrieb integriert werden. Damit will man im Sommer 2024 zusätzliche Kapazität zur Verfügung haben.

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