Jan Gruber

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Jan Gruber

Basel: Flughafenfeuerwehr bekommt Boeing 757 gespendet

Die Feuerwehr des Flughafens Basel hat ein besonderes Trainingsgerät gespendet bekommen: Eine ausgemusterte Boeing 757. Laut Mitteilung des Airports wird die Maschine künftig in die Feuerwehrabteilung des Airports verlegt und soll den Übungsbereich weiter ergänzen. Eigentlich war die ausgemusterte Boeing 757 zur Verschrottung bestimmt, jedoch spendeten die Besitzer diese der Feuerwehr des Flughafens Basel-Mulhouse, die es als Trainingsgerät verwenden wird.

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Deutsche Airports weiterhin deutlich unter dem EU-Schnitt

Die deutschen Flughäfen wurden laut Branchenverband ADV im Jänner 2024 von 12,3 Millionen Passagieren genutzt. Damit hatten die Airports um 1,28 Millionen weniger Fluggäste als im Dezember 2023. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnten die deutschen Flughäfen um 11,8 Prozent zulegen, jedoch lagen diese zuletzt weiterhin um 22,6 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Die ADV stellt dazu fest, dass Deutschland gegenüber anderen europäischen Staaten in Sachen Erholung von der Krise weit abgeschlagen ist. Man befindet sich in etwa um 15 Prozent unter dem EU-Durchschnitt. Auch wird darauf verwiesen, dass in einigen Ländern die Passagierzahlen, die man vor der Pandemie hatte nicht nur wieder erreicht wurden, sondern sogar übertroffen wurden. Gegenüber Jänner 2023 gab es in Deutschland zuletzt um 4,9 Prozent mehr gewerbliche Flugbewegungen. Gezählt wurden im ersten Monat des laufenden Jahres 117.659 Movements. Dies entspricht in etwa 71,7 Prozent des Wertes, der im Jänner 2019 erreicht wurde. Besonders auffällig ist, dass in Deutschland der Inlandsverkehr weiterhin stark eingebrochen ist. Zwar konnte man im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 14,7 Prozent zulegen, jedoch macht das Aufkommen im innerdeutschen Verkehr nur etwa die Hälfte jenes, das man vor der Corona-Pandemie hatte, aus. Dies könnte auch daran liegen, dass zahlreiche Routen eingestellt wurden, sich Anbieter wie Easyjet weitgehend aus dem Inlandsverkehr zurückgezogen haben und auf den verliebenen Routen die Preise zum Teil stark angezogen wurden. Im europäischen Verkehr gab es im Jänner 2024 insgesamt 7,66 Millionen Fluggäste. Damit wurden 82,6 Prozent jenes Wertes, den man vor der

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Sommer 2024: Corendon Europe kündigt Köln/Bonn-Pristina an

Im Sommerflugplan 2024 wird die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe eine Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Altenrhein bedienen. Der Erstflug ist für den 16. Juni 2024 angekündigt. Die operative Durchführung ist für die Verkehrstage Mittwoch und Sonntag vorgesehen. Es handelt sich nicht um Charterflüge, sondern um reguläre Linienflüge, die unter anderem über die Homepage des Corendon-Konzerns gebucht werden können. Vorerst ist die neue Route bis Ende Oktober 2024 befristet.

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Übernahme durch Alaska: Hawaiian-Aktionäre geben grünes Licht

Die Übernahme von Hawaiian Airlines durch den Mitwerber Alaska Airlines ist einen entscheidenden Schritt voran gekommen. Die Aktionäre der Hawaiian Holdings haben am Freitag, den 16. Feber 2024 grünes Licht gegeben. Laut Mitteilung soll im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung die überwiegende Mehrheit der Teilhaber für den Zusammenschluss mit der Alaska Air Group gestimmt haben. Die Freigabe durch die Wettbewerbsbehörde steht noch aus. Die beiden Unternehmen rechnen damit, dass die Fusion noch bis zu 18 Monate an Zeit in Anspruch nehmen kann.

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London-Luton: Wizz Air feiert 70 Millionen Fluggäste

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat mitgeteilt, dass man bislang von/nach London-Luton 70 Millionen Passagiere befördert hat. Der Jubiläumsfluggast befand sich auf einem Flug von Tirana zu diesem Airport. Vor Ort hat Wizz Air UK insgesamt 11 Flugzeuge stationiert. Angeboten werden rund 50 Kurspaare pro Tag. Man bietet Flüge zu 60 Destinationen in 28 Staaten an. Eigenen Angaben nach soll man die größte Airline am Luton Airport sein. Diesen Flughafen hat die Firmengruppe seit nun etwa 20 Jahren im Streckennetz.

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Rumänien: Insolvente Blue Air muss Staathilfen zurückbezahlen

Die EU-Kommission hat staatliche Beihilfen, die in der Vergangenheit an die insolvente Billigfluggesellschaft Blue Air bezahlt wurden, für illegal erklärt. Es wurde angeordnet, dass Rumänien etwa 33,85 Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfordern muss. Allerdings ist es äußerst unwahrscheinlich, dass tatsächlich Geld fließen wird, denn Blue Air hat schon vor längerer Zeit den Flugbetrieb eingestellt und befindet sich in einem Konkursverfahren. Die EU-Kommission teilte unter anderem mit, dass man den Umstrukturierungsplan, mit dem die Folgen der Corona-Pandemie überwunden werden sollten, für unrealistisch hält. Dies untermauert man auch damit, dass der Carrier trotz staatlicher Beihilfe Insolvenz anmelden musste.

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Wien: Ryanair fordert neues Incentive-Programm

Im Sommerflugplan 2024 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair mit Olbia, Rijeka, Split und Tirana vier neue Routen ab Wien-Schwechat anbieten. In der Alpenrepublik hat man weiters die Flughäfen Klagenfurt und Salzburg im Portfolio. In der österreichischen Bundeshauptstadt betreiben die Ryanair-Group-Mitglieder Lauda Europe, Malta Air und Buzz insgesamt 19 Flugzeuge im Sommerflugplan 2024. Neuerdings hat Malta Air auch zwei Boeing 737-Max-200 in Wien stationiert. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass man im laufenden Jahr etwa sieben Millionen Passagiere haben wird. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum würde dies einem Wachstum von 15 Prozent entsprechen. Der aktuelle Marktanteil wird mit 20 Prozent beziffert. Während einer Pressekonferenz übte Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary neuerlich Kritik an Austrian Airlines, die als „staatlich subventioniert“ bezeichnet wurde. Unter anderem wird dem Mitbewerber vorgeworfen, dass die Ticketpreise um bis zu 500 Prozent über jenen von Ryanair liegen sollen. Zur Anzahl der beförderten Passagiere ab Wien: Im Jahr 2023 waren es sechs Millionen Fluggäste. Im letzten Jahr vor der Corona-Pandemie waren es 2,7 Millionen Reisende. Dies entspricht einem Zuwachs von 125 Prozent. Zum Vergleich: Austrian Airlines hatte im Vorjahr 13,8 Millionen Passagiere an Bord. Die Lufthansa-Tochter konnte in der direkten Gegenüberstellung um ein Prozent zulegen. „Während Ryanair den Low-Fare-Verkehr weiter ausbaut und spannende neue Destinationen wie Olbia, Rijeka, Split und Tirana aufnimmt, hat die staatlich subventionierte AUA, die sich im Besitz der Lufthansa befindet, seit 2019 kein nennenswertes Wachstum mehr erzielt – nur ein Prozent“, so Michael O’Leary. Auf einigen Routen, darunter unter anderem Madrid, Palma de Mallorca und Barcelona, stockt

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Neue Anflugrouten: Austro Control nimmt Vorschläge der Bevölkerung an

Die österreichische Flugsicherung Austro Control bindet die Bevölkerung bei der Festlegung neuer An- und Abflugrouten ein. Seit 18. Feber 2024 können interessierte Personen Verbesserungsvorschläge und Stellungnahmen online bei der ACG einbringen. Österreichs Verkehrsflughäfen müssen noch in diesem Jahr für Maschinen, die mehr Fluglärm verursachen, höhere Entgelte einheben. Dies ist in Salzburg schon lange der Fall, jedoch nicht an allen anderen Airports. Modernes Fluggerät, das als vergleichsweise leise gilt, profitiert künftig von reduzierten Gebühren. Neu ist auch, dass sich Einwohner hinsichtlich der Gestaltung der An- und Abflugrouten beteiligen können. Unter www.austrocontrol.at/flugrouten können interessierte Personen ab sofort Stellungnahmen, Kritik und Vorschläge einbringen. „Mit dem neuen Beteiligungskonzept können sich Bürgerinnen und Bürger nun erstmals bei der Festlegung der An- und Abflugrouten zum und vom Flughafen beteiligen. Das erhöht die öffentliche Beteiligung bei der Abwicklung von Flugverkehr und schafft mehr Transparenz. Künftig werden die Bürger somit auch besser informiert und insgesamt stärker einbezogen. Durch diese Öffentlichkeitsbeteiligung ermöglichen wir auch die gesteigerte Vermeidung von Lärm und mehr Lebensqualität“, erklärt Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne). Eigenen Angaben nach habe des Ministeriums in den letzten Monaten in Kooperation mit der Austro Control ein spezielles Verfahren, das zur Stärkung des Dialogs mit der Bevölkerung im Rahmen der Flugroutenfestlegung entwickelt. Die Zuschriften, die bei der ACG deponiert werden, sollen von dieser evaluiert werden. Online soll man einsehen können, ob und wie ein Anliegen berücksichtigt werden kann oder nicht. „Austro Control steht für eine sichere, pünktliche und lärm- und umweltschonende Abwicklung des Flugverkehrs. Wie wir das sicherstellen, wollen wir jetzt noch

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Ex-AUA-Sprecher zum WWF Österreich gewechselt

Der ehemalige Austrian-Airlines-Pressesprecher Leonhard Steinmann ist nun als Leiter der Kommunikationsabteilung des WWF Österreich tätig. Der Medienreferent war über einige Jahre hinweg in der Presseabteilung von Austrian Airlines aktiv. Vor seinem Wechsel zum WWF Österreich verantwortete er unter anderem die Kommunikation von Neos-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. „Der WWF arbeitet dafür, dass wir Menschen auf unserem Planeten eine Zukunft haben – für eine intakte Natur und gegen die Klimakrise. Ich freue mich sehr, dass ich meinen Teil zu dieser Aufgabe beitragen kann“, sagt Leonhard Steinmann.

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Schulterschluss: Comeback für Wetterradar „Valluga“

Seit dem Jahr 2017 ist das Wetterradar „Valluga“, das sich auf dem Arlberg befindet, außer Betrieb, denn ein Blitzschlag hat es schwer beschädigt. Seither wurde darum gestritten wer für die Instandsetzung aufkommt. Nun haben die Bundesländer Tirol und Vorarlberg mit der Bundesregierung eine Einigung erzielt. Der Bund steuert 2,5 Millionen Euro bei und die beiden Länder tragen 1,5 Millionen Euro. Für die laufenden Betriebskosten soll dann das Wissenschaftsministerium alleine aufkommen. Die Wiederinbetriebnahme soll bis spätestens 2026 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Betrieb für zumindest zehn Jahre sichergestellt. Das gegenständliche Wetterradar befindet sich auf einer Höhe von 2.800 Metern und ist aus der Sicht der Landespolitiker auch für die Luftfahrt von entscheidender Bedeutung. Da es eine äußerst kostspielige Technik ist, wurde lange darüber gestritten wer für die Kosten aufkommen soll. Seit dem Blitzschlag, der sich im Jahr 2017 ereignet hat, ist es außer Betrieb. In einer Pressekonferenz haben die Landeshauptleute gemeinsam mit Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) das Projekt vorgestellt. Es soll State-of-the-Art-Technologie verwendet werden. Diese soll es ermöglichen, dass 3D-Radar-Bilder, die einen Radius von rund 240 Kilometern erfassen können, geliefert werden können. Wissenschaftsminister Martin Polaschek erklärte, dass der Bedarf an präzisen Wetterdaten steig steigen würde. Aus diesem Grund würde sein Ressort in das neue Radar „Valluga“ investieren und für etwa zehn Jahre die jährlichen Betriebskosten tragen. Im Fokus hat man nicht nur Informationen, die man der Luftfahrt liefern kann, sondern die Verantwortlichen erhoffen sich auch, dass durch das modernisierte Wetterradar extreme Wetterereignisse früher und besser erkannt werden können. In diesem

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