Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Austrian Airlines gibt Billund-Flüge auf

Die dänische Destination Billund wird seitens Austrian Airlines mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 nicht mehr angesteuert. Der Carrier wird die ab Wien-Schwechat angebotene Dänemark-Strecke, die man erst im Vorjahr aufgenommen hat, einstellen. Auf dieser Strecke liefert man sich derzeit einen scharfen Wettbewerb mit dem Konkurrenten Ryanair. Der Billigflieger erklärte auf Nachfrage, dass man vom Rückzug der Austrian Airlines erfreut ist und Wien-Billund weiterhin bedienen wird. „Unser Flugprogramm wird laufend von unseren Experten der Netzplanung evaluiert und optimiert. Nach sorgfältiger Prüfung stellte man fest, dass die Nachfrage auf der Strecke von Wien nach Billund nicht den erforderlichen Umfang erreicht hat, um die Bedienung aufrechtzuerhalten. Klar ist, dass wir als Wirtschaftsunternehmen unsere Kapazitäten dort einsetzen müssen, wo die Nachfrage eine entsprechende Bedienung rechtfertigt. Wir danken unseren Gästen für ihr Verständnis“, erklärt eine AUA-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct.

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Sommer 2024: Sunexpress fliegt Dalaman-Wien

Im Sommerflugplan 2024 wird die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress Nonstopflüge zwischen Dalaman und Wien-Schwechat anbieten. Diese sollen ab 17. Mai 2024 einmal pro Woche bedient werden. Die operative Durchführung erfolgt jeweils am Verkehrstag Freitag. Flug XQ528 soll um 06 Uhr 05 Lokalzeit den Flughafen Dalaman verlassen und gegen 07 Uhr 55 den österreichischen Hauptstadt-Airport erreichen. Zurück geht es als XQ529 um 08 Uhr 55. Die Ankunft in Dalaman ist für 12 Uhr 30 Lokalzeit angekündigt.

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China Southern lässt A350-APUs in Hamburg warten

Das Luftfahrtunternehmen China Southern Airlines lässt während der nächsten acht Jahre die Auxiliary Power Units ihrer Airbus A350-Flotte bei Lufthansa Technik in Hamburg warten und überholen. Der deutsche Standort des Wartungskranichs ist auf die in diesem Maschinentyp verwendeten Honeywell HGT1700 APUs spezialisiert. „Mit der Flugerfahrung in unseren zahlreichen Airbus A350 stellen wir jeden Tag tausende von Kunden zufrieden“, sagte Wu Rongxin, Executive Vice President von China Southern Airlines. „Als größte Fluggesellschaft Chinas wollen wir unseren Passagieren die besten Betriebsbedingungen garantieren und Lufthansa Technik unterstützt uns bei der Erreichung dieses Ziels maßgeblich. Aufgrund unserer langjährigen Zusammenarbeit, die sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckt und verschiedene Produkte und Dienstleistungen umfasst, sind wir zuversichtlich, dass wir Lufthansa Technik mit diesem langfristigen Vertrag betrauen können. Wir freuen uns, dass wir unsere Beziehung zu einem so vertrauenswürdigen Partner ausbauen können“.

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Flughafen-Nürnberg-Mitarbeiter setzen ein Zeichen

Die Beschäftigten des Nürnberger Flughafens haben in der Vorwoche ein Zeichen für ein friedfertiges Miteinander gesetzt. Dabei versammelten sich 130 Mitarbeiter auf dem Vorfeld. „Zusammen mit den uns anfliegenden Airlines verbindet der Albrecht Dürer Airport Nürnberg Menschen weit über die Landesgrenzen hinaus. Frieden und Freiheit sind Rückgrat unseres Geschäftsmodells und unser Beitrag zum Gemeinwohl und Wohlstand der Metropolregion“, erklärt Geschäftsführer Michael Hupe auch im Namen der Beschäftigten. Mehr als 1.000 Mitarbeiter aus 28 Nationen von Albanien über Fidschi bis Ungarn sind am Flughafen tätig: Ein multinationales Team, das auf Augenhöge zusammenarbeitet, sorgt dafür, dass Reisende zu über 60 Zielen in Europa und darüber hinaus abheben können.

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Luftschiffe: Reiseveranstalter will Kreuzfahrten mit Airlander 10 anbieten

Kreuzfahrten und Expeditionen mit Luftschiffen könnten schon in naher Zukunft möglich werden, denn der französische Reiseveranstalter Grands Espaces will genau das in Zukunft anbieten. Dazu hat man eine Absichtserklärung zum Erwerb eines Airlander 10 unterschieben. Für das von Hybrid Air Vehicles geplante Luftschiff gibt es schon eine ganze Reihe von Unternehmen, die entsprechende Absichtserklärungen unterschrieben haben. Beispielweise beabsichtigen Air Nostrum und die Tochtergesellschaft Mel Air diese Luftschiffe im Inlandsverkehr in Spanien und Malta einzusetzen. Unter anderem will man eine Alternative zu Fährverbindungen zwischen dem Festland und den Balearen schaffen. Auch kann man sich vorstellen eine Verbindung zwischen Luqa und dem Gozo Heliport einzurichten. Diese Route liegt seit vielen Jahren brach und wurde in der Vergangenheit mit Helikoptern bedient. Wie es momentan am Gozo Heliport aussieht, hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Dem Tour Operator Grands Espaces schwebt vor, dass man künftig Expeditionsreisen mit Luftschiffen in die Polarregionen anbieten könnte. Auch andere Reisen sind für das Unternehmen vorstellbar. Daher habe man sich vorerst einen Airlander 10 gesichert. Wie dieser ausgestattet werden soll, ist noch völlig offen. Allerdings hat der Hersteller bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, dass auch der Einbau von Kabinen für Passagiere möglich ist. Dies wäre dann eine Art Comeback der alten Luftschiff-Ära. Allerdings wird es bis mindestens 2028 dauern bis die ersten Fahrgäste eine Kreuzfahrt mit einem AIrlander 10 unternehmen können. Zuvor ist eine Auslieferung nahezu ausgeschlossen, da HAV noch vor der Serienproduktion die notwendigen Zertifizierungen erlangen muss. Ursprünglich strebte man dafür das Jahr 2025 an, jedoch deutet momentan

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Catering-Planung: KLM setzt auch auf KI-Tools

Die niederländische Fluggesellschaft KLM setzt neuerdings im Bereich Catering-Planung auch künstliche Intelligenz ein. Mit speziellen IT-Tools will man erreichen, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden. Unternehmensangaben nach sollen die KI-Programme prognostizieren wie viele Passagiere tatsächlich das Catering in Anspruch nehmen wollen. Dadurch kann die genaue Anzahl der benötigten Mahlzeiten berechnet werden und KLM erreicht bis zu 63 Prozent weniger Lebensmittelverschwendung, basierend auf der erwarteten Anzahl an Passagieren pro Flug. Auf Jahresbasis bedeutet dies eine Einsparung von mehr als 100.000 kg Mahlzeiten, so der Carrier.

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Rumänien: Animawings least zwei Airbus A220

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings erweitert ihre Flotte um zwei Airbus A220-300. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die man über einen Lessor bezieht. Der Carrier will die Neuzugänge bereits in diesem Jahr übernehmen, so dass man im Sommerflugplan 2024 mehr Kapazität zur Verfügung hat. Über die bevorstehende Einflottung berichtete zunächst das lokale Portal Boardingpass.ro. Die rumänische Airline stand einst im Mehrheitseigentum der griechischen Aegean Airlines. Mittlerweile hat man Animawings vollständig an Christian Tour Holding S.A. verkauft. Die Transaktion wurde im Dezember 2023 abgeschlossen. Derzeit besteht die Flotte aus einem Airbus A320.

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Air India ordert 22.000 Sitze bei Recaro

Die Fluggesellschaft Air India hat sich dazu entschlossen, dass zahlreiche Langstreckenmaschinen in der Premium- und Economy-Class mit Sitzen des deutschen Herstellers Recaro Aircraft Seating ausgerüstet werden sollen. Innerhalb der nächsten sechs Jahre sollen etwa 22.000 Sessel an das indische Luftfahrtunternehmen geliefert werden. In der Economy-Class handelt es sich dabei um die Modelle CL3810 und CL3710. In der Premium-Economy werden PL350 verbaut. Betroffen sind die Maschinentypen Boeing 787, 777 und Airbus A350. Die Neuübernahmen sollen ab Werk mit den neuen Sitzen ausgestattet sein und bestehenden Modelle, etwa 40 Stück, sollen nachgerüstet werden.

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Red Wings hat ersten internationalen Tu-214-Linienflug durchgeführt

Mit der RA-64518 hat die russische Fluggesellschaft Red Wings eine reaktivierte Tupolev Tu-214 in den internationalen Linienflugbetrieb zurückgebracht. Der Comeback-Flug führte von Moskau-Domodedowo nach Eriwan. Am 7. Feber 2024 hat Red Wings das Kurspaar WZ4321/WZ4322 mit der rund 14 Jahre alten Tu-214, die kürzlich reaktiviert wurde, durchgeführt. Es handelt sich um den ersten internationalen Linienflug seit der Wiederindienststellung dieser Maschine. Zuvor wurde der russische Mittelstreckenjet am 4. Feber 2024 von Sotschi nach Moskau-Domodedowo überstellt. Die Reaktivierung von bereits seit längerer Zeit abgestellten Maschinen der Typen Tu-204/Tu-214 ist Teil der Luftfahrtstrategie der russischen Regierung. Man will sich so unabhängiger von westlichem Fluggerät machen. Aufgrund von Sanktionen kann man beispielsweise für Airbus- und Boeing-Modelle keine Ersatzteile auf dem offiziellen Weg beziehen. Teil der Red-WIngs-Flotte sind auch drei Tupolev Tu-204, die ebenfalls auf internationalen Routen zum Einsatz kommen. Im direkten Vergleich mit der jüngst reaktivieren Tu-214 verfügt das 204er-Modell über eine größere Reichweite. Angesteuert werden Ziele in Staaten, die sich an den westlichen Sanktionen nicht beteiligen. Bis vor kurzem wurden alle Tu-214 ausschließlich von der Spezialflugstaffel Rossiya betrieben, die hauptsächlich Regierungsdelegationen flog. Red Wings war das erste Unternehmen, das heute die Möglichkeit erhielt, normale Passagiere zu befördern, behauptet der Carrier. „Dies ist eine gute und zuverlässige einheimische Maschine. Nach der Modernisierung haben wir ein neues Flugzeug mit einer völlig neuen Kabine in einer Einklassenanordnung mit 194 Sitzen erhalten. Die Passagiere werden sich sehr wohl fühlen, und wir können das Angebot für sie auf internationalen Strecken erweitern“, sagte Ekaterina Rukhlova, stellvertretende Generaldirektorin für Flottenmanagement

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Airbus A321: Beond hat zweites Flugzeug übernommen

Die auf die Durchführung von reinen Business-Class-Flügen spezialisierte Fluggesellschaft Beond hat am 6. Feber 2024 mitgeteilt, dass man zwischenzeitlich einen Airbus A321 übernommen hat. Dieser wird künftig mit 68 Sitzplätzen unterwegs sein. Bislang hat man einen einzigen A319, der 44 Fluggäste befördern kann, eingesetzt. Das zusätzliche Flugzeug stammt von einem Leasinggeber und bekommt derzeit die Beond-Kabine eingebaut. Anschließend soll das Farbenkleid des Carriers mit Sitz in Male angebracht werden. Das Unternehmen erklärt, dass das zusätzliche Flugzeug hauptsächlich auf den Routen nach Mailand-Malpensa, Dubai und Bangkok eingesetzt werden soll. Derzeit geht man davon aus, dass die Indienststellung gegen Jahresmitte 2024 erfolgen wird.

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