Jan Gruber

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Jan Gruber

Ita-Einstieg: Lufthansa bietet EU-Kommission Zugeständnisse an

Nach anfänglicher Weigerung soll sich Lufthansa nun doch bereit zeigen für die beabsichtigte Übernahme der Ita Airways Zugeständnisse gegenüber der EU-Kommission zu machen. Sollte sich diese darauf einlassen, könnte ein tiefgehendes Prüfungsverfahren abgewendet werden. Die Agentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass der Kranich-Konzern bei der EU-Kommission Vorschläge für Zugeständnisse abgegeben habe. Es handelt sich um freiwillige Maßnahmen, die zum Ziel haben, dass die tiefgehende Phase-II-Prüfung vermieden wird und der Deal schneller durchgewunken werden kann. Inhaltlich ist so gut wie nichts bekannt. Es obliegt der EU-Kommission, ob diese den Vorschlag annimmt, weitere Zugeständnisse einfordert oder ganz unabhängig davon die Phase-II-Prüfung, die dann ungefähr bis April 2024 dauern würde, einleitet. Lufthansa und Ita Airways wollten den Bloomberg-Bericht nicht kommentieren.

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2023: Icelandair mit 17 Prozent mehr Fluggästen

Die Fluggesellschaft Icelandair hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 etwa 4,3 Millionen Fluggäste an Bord. Damit konnte man sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent steigern, konnte jedoch das Aufkommen von 2019 noch nicht ganz erreichen. Firmenchef Bogi Nils Bogason gibt sich aber zuversichtlich, dass es im laufenden Jahr 2024 gelingen wird die Beförderungsleistung, die man vor der Corona-Pandemie hatte, zu übertreffen. Dazu beitragen sollen auch neue Destinationen sowie das Voranschreiten der ambitionierten Flottenerneuerung. In diesem Jahr wird man voraussichtlich 50 Destinationen im Streckennetz haben.

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Jetblue bekommt eine neue Chefin

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft kommt es zu einem Führungswechsel. Der langjährige Firmenchef Robin Hayes tritt in Richtung Ruhestand ab und wird von Joanna Geraghty abgelöst. Die künftige Firmenchefin ist derzeit Chief Operating Officer und wird den CEO-Posten mit Wirksamkeit zum 12. Feber 2024 übernehmen. Ihr Vorgänger wird ihr in den ersten Monaten noch beratend zur Seite stehen. Laut offizieller Erklärung von Jetblue wird sich Hayes in Richtung Pension verabschieden.

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Locken mit billigen Koffern: Betrüger missbrauchen Logo der Flughafen Wien AG

Das Logo und der Name des größten Flughafens Österreich, Wien-Schwechat, wird neuerlich von Betrügern missbraucht, um nicht-existierende Dienstleistungen über Facebook und andere Soziale Netzwerke zu „verkaufen“. Die Flughafen Wien AG hat damit nichts zu tun und warnt ausdrücklich davor auf diese dubiosen Angebote einzugehen. Momentan haben es die Betrüger auf Reisende, die auf der Suche nach günstigen Koffern sind, abgesehen. Es ist allgemein bekannt, dass an so ziemlich jedem Airport Jahr für Jahr viele Gepäckstücke „stranden“, die niemals abgeholt werden und auch kein Besitzer ermittelt werden kann. Der simpelste Grund ist zumeist, dass der „Tag“ abgefallen ist und niemand meldet sich, so dass der Koffer dann in der Verwahrstelle auf bessere Zeiten wartet. Reisende haben in Österreich ein Jahr Zeit, um über ihre Fluggesellschaft etwaige Ansprüche geltend zu machen bzw. ihre Koffer, sofern diese gefunden bzw. identifiziert worden sind, nachliefern zu lassen oder alternativ am Airport abzuholen. Aus den verschiedensten Gründen klappt das aber öfter als man glaubt nicht. Nach dieser Frist werden die Koffer gegen Höchstgebot versteigert, wobei der Erlös dann sozialen Zwecken gespendet wird. Diese Kofferauktionen sind durchaus beliebt, denn man steigert auf eine echte Mystery-Box, denn niemand weiß, ob sich darin nur schmutzige Wäsche oder gar wertvolle Gegenstände wie Laptops und Co befinden. Den meisten Teilnehmern geht es aber nur um den Spaß und das Wissen, dass das Gebotene Geld für einen guten Zweck gespendet wird, tut vielen dann auch in der Seele gut. Logo und Name der FWAG werden missbraucht Genau mit diesem Feeling versuchen Betrüger

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Autor Dieter Haselsteiner kündigt neue Bücher an

Der österreichische Buchautor und Luftfahrtexperte Dieter J. F. Haselsteiner hat im Vorjahr insgesamt fünf neue Bücher veröffentlicht. Besonders stolz ist er auf das fast 800-seitge Werk „All you need to know about European Airports“ nach mehr als 18 Monaten intensiver Recherchen. Bei seinen Vorträgen durfte er viele weitere begeisterte Aviatiker kennen lernen und neue Bekanntschaften knüpfen. Mit seinen Gastbeiträgen in den Medien konnte Dieter Haselsteiner dazu beitragen, Themen rund um die kommerzielle Luftfahrt besser verständlich und einem breiteren Publikum zugänglich machen. Für 2024 kündigt Dieter Haselsteiner bereits jetzt folgende Highlights an:

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Fischer Air versucht abermals den Neustart

Seit vielen Jahren versucht Fischer Air, die im Jahr 2005 Insolvenz anmelden musste, wieder in die Luft zu kommen. Nun unternimmt man einen neuen Anlauf und will im Sommer 2024 unter anderem ab tschechischen und deutschen Airports fliegen. Laut Firmenhomepage will man ab Pardubice, Friedrichshafen, München, Dresden, Budweis, Wien und Basel Destinationen wie Rom-Fiumicino, Malaga, Lanzarote und Gran Canaria ansteuern. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Airbus A319 eingesetzt werden. Hinter Fischer Air steht laut Impressum die in Hamburg ansässige A.M.F. Aircraftleasing Meier und Fischer GmbH. Diese wird von Vaclav Fischer, dem Geschäftsführer der „alten“ Fischer Air geleitet. Der im Reservierungssystem verwendete IATA-Twoletter-Code „FF“ ist allerdings nicht diesem Unternehmen, sondern der niederländischen Airshop B. V. zugeteilt.

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Passagierzahlen: Turkish Airlines legt um 16,1 Prozent zu

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hatte um kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 83,4 Millionen Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 16,1 Prozent zulegen. Die Auslastung verbesserte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 82,6 Prozent. Das Frachtaufkommen war um 1,2 Prozent rückläufig und wird seitens der türkischen Unternehmensgruppe mit 1,6 Millionen Tonnen beziffert.

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B737-Max-Inspektionen: Alaska muss viele Flüge absagen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines musste in den letzten Tagen zahlreiche Flüge, die mit dem Muster Boeing 737-Max-9 geplant waren, streichen. Hintergrund ist, dass die FAA außerplanmäßige Inspektionen angeordnet hat. Die können rund acht Stunden an Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Dies führte dazu, dass am 7. Jänner 2024 rund 170 Alaska-Flüge abgesagt werden mussten. Am Montag, den 8. Jänner 2024 waren es immerhin noch 60 Stück. Die EAD der FAA verlangt, dass die Maschinen vor dem nächsten Flug umfangreich untersucht werden müssen. Hintergrund ist der Vorfall, der sich am Wochenende ereignet hat, bei dem eine baugleiche Maschine ein Notausgangspanel im Steigflug verloren hat.

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Condor startet IFES auf Kurz- und Mittelstreckenflügen

Bislang gab es an Bord der Mittelstreckenflotte von Condor zumeist kein Entertainment-Programm. Das hat sich nun geändert, denn über „Fly Stream“ bietet man nun E-Magazine, Musik, Spiele und Filme an. Auch kann der Flug live mitverfolgt werden. Realisiert wird dies über Wireless-Lan, das jedoch keine Internetverbindung anbietet. Um das neue IFES nutzen zu können benötigen die Passagiere also ihr eigenes Smartphone, Tablet oder ihren Laptop. Über einen QR-Code bzw. Link kann dann das Angebot aufgerufen werden. Die Inhalte sollen kostenfrei abrufbar sein. Sofern vorhanden: Über Fly Connect kann auch eine Internetverbindung aufgebaut werden. Diese ist aber kostenpflichtig und nicht auf allen Maschinen vorhanden.

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FTI mit neuem eigenbetriebenen Hotel in Marsa Alam

Der Reisekonzern FTI wird mit dem „Beach Safari Marsa Alam“ in Ägypten ein weiteres eigenbetriebenes Hotel eröffnen. Ab 1. Mai 2024 wird man Reservierungen für das Vier-Sterne-Hotel annehmen. Dieses befindet sich etwa 40 Minuten vom Flughafen Marsa Alam entfernt und soll in unmittelbarer Strandnähe angesiedelt sein. Die Kernzielgruppe sind Familien, die mit ihren Kindern Urlaub machen wollen. Angeboten werden ein Wasserpark, sieben Bars, neun Restaurants und in der ersten Ausbauphase 150 Zimmer.

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