Jan Gruber

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Jan Gruber

Japan: Flughafen Kansai versinkt schleichend im Meer

Der japanische Großflughafen Kansai International hat ein Problem, denn der Airport droht regelrecht im Meer abzusaufen. Zum Preis von über 20 Milliarden U.S.-Dollar wurde dieser bis Anfang der 1990er-Jahre auf einem Gebiet, das mittels Aufschüttung entstanden ist, errichtet. Das gebirgige Japan, aber auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong, haben ein Problem: Vielerorts mangelt es an Platz. Für die Errichtung des Kansai Airports hat man sich dazu entschlossen, dass das Verfahren der so genannten Landgewinnung zur Anwendung kommt. Dabei wurde ein großes Areal auf dem Meer aufgeschüttet und auf diesem wurde dann der Flughafen Kansai, der im Jahr 1994 offiziell eröffnet wurde, gebaut. Seither hat sich das äußerst kostspielige Projekt durchaus prächtig entwickelt. Von den Passagierzahlen her gesehen ist es der drittgrößte Airport Japans. Auch im Bereich der Fracht hat man mittlerweile große Volumen, denn die abgelegene Lage mitten auf dem Meer macht viele an anderen Airports geltende Beschränkungen überflüssig. Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass sich nach und nach konstruktive Mängel zeigen. Die Aufschüttung ist nicht so stabil wie man vor rund 30 Jahren angenommen hat. Die damalige Verdichtung des Schüttguts gibt schleichend nach. Dies kann nach Ansicht von Bauexperten erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft des drittgrößten Flughafens Japans haben. Damals revolutionär, heute mit Mängeln behaftet Baulich gesehen ist der Flughafen Kansai bis heute ein Unikum. Zunächst wurden Sperrmauern betoniert, die das künftige Gebiet vom Meer abtrennen sollten. Anschließend wurde das Wasser abgepumpt und das Areal dann mit diversem Schüttgut verfüllt. Dabei kam auch in einer Tiefe von etwa 20

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Kuba: Regierung erhöht Energiepreise – Touristen müssen mit Teuerungen rechnen

Die Regierung von Kuba hat angekündigt, dass die Preise für Benzin, Diesel und Flüssiggas ab voraussichtlich März 2024 deutlich erhöht werden. Von Preissteigerungen im Ausmaß von über 400 Prozent ist die Rede. Auch sollen Haushalte und Betriebe, die besonders viel Strom verbrauchen, künftig stärker zur Kasse gebeten werden. Es ist davon auszugehen, dass Touristen die höheren Energiekosten weitergegeben bekommen werden. Daher rechnen einige Reiseveranstalter damit, dass die Hotel-Einkaufspreise demnächst steigen werden.

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Einreise: Kenia hat Electronic Travel Authorization eingeführt

Personen, die in Kenia einreisen wollen, benötigen seit 5. Jänner 2024 kein klassisches Visum mehr, sofern man über einen passenden Reisepass verfügt. Allerdings muss zuvor eine elektronische Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Diese sollte mindestens drei Tage, jedoch höchstens drei Monate, vor der geplanten Einreise über die Homepage der Regierung Kenias durchgeführt werden. Die so genannte „Electronic Travel Authorization“ ist zwar verpflichtend, jedoch keine Garantie darauf, dass die Einreise an Ort und Stelle tatsächlich klappt. Wichtig: Auch für mitreisende Kinder muss das elektronische Dokument ausgefüllt und mitgeführt werden.

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Dezember 2023: SAS mit 1,6 Millionen Fluggästen

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS konnte im Dezember 2023 insgesamt 1,6 Millionen Passagiere befördern. Damit verbesserte sich der Carrier im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um sechs Prozent. Die angebotene Kapazität war um etwa 12 Prozent erhöht. Der Absatz verbesserte sich gegenüber Dezember 2022 um 14 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung wird seitens SAS mit 73 Prozent angegeben.

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Dezember 2023: Norse hatte 79.240 Fluggäste

Der Billigflieger Norse Atlantic Airways hatte im Dezember 2023 insgesamt 79.240 an Bord von 343 Flügen, wobei 22 davon Charterflüge waren, an Bord. Die durchschnittliche Auslastung lag um zehn Prozentpunkte über dem Vorjahreswert und wird mit 71 Prozent angegeben. Das Unternehmen betont in einer Aussendung, dass 61 Prozent der Verbindungen mit einer Verspätung von maximal 15 Minuten angekommen sind. Weiters habe man im Dezember 2023 keinen einzigen Flug streichen müssen. Nebst den regulären Linienverbindungen habe man auch 22 Charterflüge durchgeführt.

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Multi-Hub-Strategie: Air Asia X will in Richtung USA expandieren

Der Flughafen Manila könnte in der weiteren Entwicklung von Air Asia X künftig eine große Rolle spielen. Der Carrier überlegt derzeit ein Drehkreuz für USA-Flüge aufzubauen. Auch Kuala Lumpur und Bangkok könnten als Hub genutzt werden. Jedenfalls erklärte Tony Fernandes, dass man stark in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika expandieren will. Hierbei verweist der Capital-A-Geschäftsführer auf eine immer größer werdende Nachfrage. Derzeit strebt man eine so genannte Multi-Hub-Strategie an.

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Semesterferien: Hurghada steht bei Österreichern hoch im Kurs

Der Reiseveranstalter Tui hat mitgeteilt, dass man für die bevorstehenden Semesterferien 2024 besonders viele Buchungen in Richtung Hurghada an Land ziehen konnte. Auch Teneriffa, Gran Canaria, Sal und Fuerteventura sollen hoch im Kurs stehen. Tui Österreich bietet Gästen im Februar und März 2024 mit dem Flugpartner Wizz Air fünfmal wöchentlich zusätzliche Flugverbindungen ab Wien nach Teneriffa und Madeira. Fernreiseziele wie die Malediven, Dubai und Thailand liegen weiterhin im Trend. Kurzentschlossene sollten sich jetzt rasch die beliebten Plätze am Meer in den Semesterferien sichern. Tui-Destinations-Ranking Mittelstrecke:

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Graz mit 733.146 Fluggästen – KLM stellt Amsterdam-Flüge ein

Der Flughafen Graz wurde im Jahr 2023 von 733.146 Passagieren genutzt. Damit konnte der Airport gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent zulegen. Im Bereich der Fracht hat man mit 19.379 Tonnen das beste Ergebnis in der Airport-Geschichte erreicht. Allerdings: Die KLM-Amsterdam-Flüge werden Ende März 2024 komplett eingestellt. An das Aufkommen, das der steiermärkische Flughafen im Jahr 2019 erreicht hatte, konnte man in 2023 auch weiterhin nicht anknüpfen. Die Geschäftsleitung gibt sich aber zuversichtlich, dass dies im laufenden Jahr 2024 gelingen wird. Dafür würden die Abmeldungen seitens der vor Ort tätigen Fluggesellschaften sprechen. „In diesem herausfordernden Umfeld hat sich der Flughafen Graz 2023 gut geschlagen, denn die prognostizierten Verkehrszahlen konnten nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen werden“, berichtet Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Die Stationierung eines Eurowings-Flugzeugs und der damit einhergehende Ausbau des Streckenportfolios (neue Liniendestinationen Berlin und Hamburg sowie ein erweitertes Charterangebot) war ein großer und wichtiger Schritt in die Zukunft. Die exportorientierten Wirtschafts- und Industriebetriebe der Steiermark haben wieder verstärkt Online-Meetings durch Präsenztermine bei ihren Geschäftspartnern ersetzt. Im touristischen Verkehr konnten die Passagierzahlen von 2019 bereits wieder übertroffen werden.“ 2019er-Zahlen sollen dieses Jahr erreicht werden „Auch im Non-Aviation-Segment ist uns viel gelungen“, informiert Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Die Anzahl an Veranstaltungen, die am Flughafen 2023 durchgeführt wurden, ist fast wieder auf dem Niveau von 2019. In der Fracht, im Parkhaus und im Bürogebäude konnten wir neue Mieter gewinnen. Und im Umweltbereich produziert seit dem Frühling die erste eigene PV-Anlage Strom, weitere sind in Vorbereitung.“ 576.277 Fluggäste

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Lieferverzögerungen: Ryanair rechnet mit weniger B737-Max-200

Die Ryanair Group befürchtet, dass der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing weiterhin in Lieferverzug bleiben könnte und im Sommer 2024 zwischen fünf und zehn B737-Max-200 zu wenig zur Verfügung stehen könnten. Im Gespräch mit der „Financial Times“ erklärte Konzernchef Michael O’Leary unter anderem, dass man bis Ende April 2024 insgesamt 57 B737-Max-200 übernehmen solle. Allerdings werde man die Anzahl wohl kaum erreichen, so dass bereits darüber nachgedacht wird, den Sommerflugplan 2024 mangels Kapazität zu kürzen. Dies hätte zur Folge, dass man im Gesamtjahr 2024 etwa fünf Millionen Fluggäste weniger haben werde.

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Poolliegen mit Handtüchern reserviert: Gericht spricht Reisepreisminderung zu

Wer kennt das nicht: Man kommt am Vormittag auf einer Hotelanlage zu den Poolliegen und überall liegen schon Handtücher, die als „Reservierung“ dienen sollen. Doch genau das kann Reiseveranstalter teuer zu stehen kommen, stellte das Amtsgericht Hannover fest. Immer mehr Hotels gehen aktiv gegen die „Reservierung“ von Pool- und Strandliegen vor. Nicht selten kommt es mittlerweile vor, dass die Bereiche abgesperrt sind, so dass Early-Bird-Handtuch-Experten durch die Röhre schauen. Auch werden oftmals Handtücher, die sich auf offensichtlich ungenutzten Liegen befinden, einfach entsorgt. Im Fall, der es vor das Amtsgericht Hannover gebracht hat, war dies aber nicht der Fall. Die Urlauber klagten den Tour Operator auf Reisepreisminderung, weil stets alle Liegen mit Handtüchern „reserviert“ gewesen sein sollen. Das Gericht sprach den Klägern eine Reisepreisminderung in der Höhe von 322,77 Euro zu. Das Urteil wird wohl zur Folge haben, dass Reiseveranstalter künftig ihre Hotels anweisen werden, dass das Thema Handtücher auf Liegen genauer kontrolliert wird, denn es kann ja zu Rückforderungsansprüchen kommen.

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