Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Bayern: CSU will Haftstrafen für Eindringen in Sicherheitsbereiche

Die bayerische CSU fordert, dass die Strafen für unrechtmäßiges Eindringen in Sicherheitsbereiche von Flughäfen drastisch verschärft werden sollen. Zumindest sechs Monate Haft sollen blühen, wenn es nach den Plänen der CSU geht. Damit will die CDU-Schwesterpartei auf wiederholte „Aktionen“ der Klimakleber, aber auch auf den Hamburg-Vorfall, reagieren. Die Forderung nach einer Mindeststrafe von sechs Monaten Freiheitsstrafe befindet sich in einer Beschlussvorlage, die im Rahmen der jüngsten CSU-Klausur erstellt wurde. Darüber berichtete zunächst die Bildzeitung.

weiterlesen »

Deutschland: Drei Tage Bahnstreik stehen bevor

In Deutschland steht abermals ein Lokführerstreik unmittelbar bevor. Besonders Passagiere der Deutschen Bahn AG müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen, da neuerlich viele Züge ausfallen sollen. Diesmal ruft die Gewerkschaft GDL zu einer dreitätigen Arbeitsniederlegung auf. Ende vergangener Woche habe der Vorstand der Deutschen Bahn AG ein neues Angebot übermittelt. Dies wurde von den Arbeitnehmervertretern zurückgewiesen und öffentlich als „Vergiftung“ kommentiert. Die Folge daraus: Jene Lokführer, die Mitglieder der Gewerkschaft GDL sind, werden ab Mittwoch, 10. Jänner 2024, zum Warnstreik aufgerufen. Im Personenverkehr soll die Arbeit in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch niedergelegt werden. Vorerst ist die Arbeitskampfmaßnahme bis Freitag, 18. Jänner 2024, 18 Uhr 00 befristet. In dieser Zeitspanne und in den Stunden danach ist mit vielen Ausfällen und erheblichen Verspätungen zu rechnen. Reisende sollten sich daher wiederholt über den aktuellen Stand ihrer Zugverbindung informieren und in Betracht ziehen, dass im Bedarfsfall auf andere Verkehrsträger wie Busse oder Flugzeuge ausgewichen wird. Die Arbeitsniederlegungen im Güterverkehr sollen ein wenig früher beginnen, jedoch sind davon Passagiere nicht betroffen. Die Gewerkschaft GDL hat bereits vor Weihnachten 2024 angekündigt, dass es im neuen Jahr zu längeren Streiks kommen könnte, sofern mit der Bahn keine Einigung erzielt werden kann. Die Arbeitsniederlegungen finden sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr statt und haben häufig zur Folge, dass äußerst viele Zugverbindungen ausfallen. Die Bahn wird einen Notfahrplan veröffentlichen.

weiterlesen »

Trotz Bereitschaft: Deutsche Bahn lehnt Ticketakzeptanz durch Westbahn während Streik ab

Unabhängig vom deutschen Lokführerstreik, der Mittwoch, 10. Jänner 2024 bis voraussichtlich Freitag, 12. Jänner 2024, über die Bühne gehen wird, werden die Züge der privaten Westbahn auch von/nach München verkehren. Fahrkarten von ÖBB und DB werden aber nicht anerkannt, obwohl genau dies an die beiden Mitbewerber herangetragen wurde. Die Westbahn ist als privates Eisenbahnunternehmen nicht vom Streik, zu dem die deutsche Gewerkschaft GDL aufruft betroffen. Die ÖBB allerdings schon, denn an den Grenzbahnhöfen (zum Beispiel Salzburg) steigen die Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen aus und werden von ihren Kollegen der Deutschen Bahn AG abgelöst. Diese Vorgehensweise ist seit Jahrzehnten üblich. Da die Westbahn auch in Deutschland über eine EVU-Zulassung verfügt, ist man in der Lage die Strecke Wien-München und ab Dezember 2024 auch weiter bis Stuttgart ohne Personalwechsel am Grenzbahnhof mit eigenen Mitarbeitern zu betreiben. Dies erweist sich für die Fahrgäste aufgrund des Streiks, von dem primär die Deutsche Bahn betroffen ist, als Vorteil. Am Montag ist die Westbahn mit einem Angebot an die Österreichischen Bundesbahnen herangetreten: Man hat sich dazu bereiterklärt, dass man während dem deutschen Lokführerstreik ausnahmsweise Tickets, die von ÖBB und/oder DB ausgestellt wurde, akzeptieren würde. Die Österreichischen Bundesbahnen haben dies an die Deutsche Bahn AG weitergeleitet und diese sagte ab. Mit anderen Worten: Die DB hat kein Interesse daran, dass ihre vom Streik betroffenen Fahrgäste als Ersatz die Züge des Konkurrenten Westbahn nutzen können. Somit werden die Fahrkarten der Betroffenen nicht anerkannt. Fällt also die gebuchte Verbindung wegen dem Streik aus, muss für das Ausweichen auf einen

weiterlesen »

Croatia Airlines least drei weitere A220

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines hat bekanntgegeben, dass man drei weitere Airbus A220 leasen wird. Somit wartet der Carrier auf die Übernahme von insgesamt 15 Exemplaren dieser Baureihe. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass Croatia Airlines die gesamte Flotte auf A220-100 und A220-300 umstellen wird. Dazu wurden mit mehreren Leasinggebern entsprechende Verträge unterschrieben. Die Pilotenausbildung hat zwischenzeitlich bereits begonnen. Sämtliche Exemplare sind geleast, wobei die erste Einheit für Feber 2024 erwartet wird. Das zweite Flugzeug soll im April 2024 folgen.

weiterlesen »

Comeback: Emirates bringt Airbus A380 zurück nach Wien

Golfcarrier Emirates Airline wird ab 21. Feber 2024 wieder den Maschinentyp Airbus A380 zwischen Dubai und Wien-Schwechat einsetzen. Vorerst ist ein Kurspaar betroffen. Laut Emirates Airline kommen übergangsweise Superjumbos, die nicht mit der Premium-Economy-Class ausgerüstet sind, zum Einsatz. Vorerst wird das Kurspaar EK127/128 bis zum 30. März 2024 mit Airbus A380 bedient. Derzeit ist noch völlig offen, ob über dieses Datum hinaus mit den Superjumbos geflogen wird. Dies dürfte auch von der Nachfrage abhängen.

weiterlesen »

Ab Hahn, Karlsruhe und Weeze: Ryanair stockt Girona auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt ab drei deutschen Regionalflughäfen die Anzahl der wöchentlichen Flugverbindungen ins spanische Girona auf. Die Aufstockungen erfolgen im Sommer 2024. Ab Frankfurt-Hahn wird der Lowcoster ab 1. Juni 2024 täglich Kurs auf Girona nehmen. Somit bietet man zwei Umläufe mehr pro Woche an. Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2024 werden ab Karlsruhe/Baden-Baden zwei weitere Rotationen angeboten, so dass dann zehnmal wöchentlich geflogen wird. Auch in Weeze stockt der Carrier auf diese Anzahl auf, wobei man ab diesem Airport bislang neun Umläufe pro Woche hat. Hier wird die Aufstockung mit dem 4. Juli 2024 wirksam.

weiterlesen »

Boeing 737-Max-9: EASA übernimmt U.S.-amerikanische EAD

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA hat zwischenzeitlich auf die Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung des U.S.-amerikanischen Pedants FAA bezüglich der Boeing 737-Max-9 reagiert. Man stellt aber klar, dass im EU-Gebiet keine Maschine in der Konfiguration, die beim Alaska-Airlines-Zwischenfall betroffen war, zugelassen ist. Dennoch hat die EASA die Lufttüchtigkeitsanweisung der FAA übernommen. In der spezifischen Konfiguration, die von dem EAD abgedeckt wird, wird ein Mittelkabinenausstieg durch eine Steckplatte ersetzt. Diese Konfiguration wird in der Regel von Fluggesellschaften eingesetzt, die weniger dicht besetzte Flugzeuge (mit geringerer Passagierkapazität) fliegen, bei denen dieser zusätzliche Ausgang nicht erforderlich ist, um die Sicherheitsanforderungen für die Evakuierung zu erfüllen. Auf dem AOC von Corendon Dutch Airlines sind zwei Boeing 737-Max-9 mit dem betroffenen Panel registriert. Weiters verfügt Turkish Arlines über fünf Exemplare, jedoch unterliegt der türkische Carrier nicht der Aufsicht der EASA, sondern jener der türkischen Zivilluftfahrtbehörde. Das Star-Alliance-Mitglied hat zwischenzeitlich mitgeteilt, dass man die betroffenen Jets vorsorglich am Boden lässt.

weiterlesen »

„Geschmuggelte“ Katze bringt Mann auf No-Fly-Liste von Turkish Airlines

Immer wieder sorgen Katzen für amüsante Vorfälle an Bord von Verkehrsflugzeugen. So geschehen auch kürzlich auf einem Turkish-Airlines-Flug von Istanbul nach Athen. Während dem Rollen in Richtung Runway bemerkten Passagiere einen freilaufenden Vierbeiner. Die Reisenden von Flug TK1843 machten die Flugbegleiter sofort auf die Samtpfote aufmerksam. Diese informierten den Kapitän und baten ihn um eine Entscheidung bezüglich der weiteren Vorgehensweise. Der Kommandant kontaktierte dann die Verkehrskontrolle und erhielt die Genehmigung wieder zum Gate zurückzukehren. Turkish Airlines hatte so einiges an Mühe herauszufinden wo die Katze eigentlich hergekommen ist. An manchen Airports gibt es durchaus bewusst freilaufende Katzen, die primär der Eindämmung von Nagetieren wie Mäusen, die für Flugzeuge schädlich sein können, dienen. Im konkreten Fall war es aber ganz anders, denn ein Passagier hatte den Vierbeiner an Bord „geschmuggelt“. Eigentlich schreibt Turkish Arlines vor, dass kleine Hunde bzw. Katzen vorab gegen Gebühr angemeldet werden müssen und sich während der Reise in einem ausbruchssicheren Behälter befinden müssen. Der Verursacher wollte sich diese Extragebühr aber sparen und versteckte seine Katze in seinem Handgepäckstück. Bei der Sicherheitskontrolle ist dies nicht aufgefallen. In diesem Zusammenhang: Die U.S.-amerikanische TSA warnt Tierbesitzer ausdrücklich davor ihre Lebewesen durch die Röntgen-Scanner für Handgepäckstücke zu „schicken“. Die Strahlung ist für die Tiere extrem schädlich. Die Sicherheitskontrolle von Hunden, Katzen und Co. erfolgt genau aus diesem Grund stets manuell. Jedenfalls hat die Angelegenheit, die sich in Istanbul ereignet hat, für den Katzenbesitzer ein unangenehmes Nachspiel: Sowohl er als auch sein Tier mussten vor dem zweiten Anlauf für den Athen-Flug aussteigen

weiterlesen »

FAA reagiert: Temporäres Grounding für Boeing 737-Max-9

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat verfügt, dass sämtliche Boeing 737-Max-9, die von lokalen Carriern betrieben werden oder im Luftraum der USA fliegen, außerordentlich inspiziert werden müssen. Konkret bedeutet das ein temporäres Flugverbot. Laut FAA sind von dieser Lufttüchtigkeitsanweisung weltweit etwa 171 Boeing 737-Max-9 betroffen. „Die FAA verlangt eine sofortige Inspektion bestimmter Boeing 737 MAX 9, bevor sie wieder in den Flugbetrieb aufgenommen werden können“, so FAA-Administrator Mike Whitaker. „Die Sicherheit wird weiterhin unsere Entscheidungsfindung bestimmen, während wir die Untersuchung des NTSB zu Alaska Airlines Flug 1282 unterstützen“. Die Behörde hat eine so genannte Emergency Airworthiness Directive herausgegeben. Diese verpflichtet Betreiber von Boeing 737-Max-9 Inspektionen vor dem nächsten Abflug durchzuführen. Werden die in der Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung festgelegten Schritte und Zyklen nicht durchgeführt, so gilt für das Muster Flugverbot. Die erforderlichen Inspektionen werden etwa vier bis acht Stunden pro Flugzeug in Anspruch nehmen. Die FAA reagiert damit außergewöhnlich schnell auf den jüngsten Boeing 737-Max-Vorfall. Eine von Alaska Airlines betriebe Maschine dieses Typs hat während dem Steigflug aus noch ungeklärter Ursache ein komplettes Notausgangspanel verloren. Aufgrund vorliegender Fotos und Videos scheint der zumindest nicht unbegründete Verdacht zu bestehen, dass ein weiterer Qualitätsmangel ans Licht gekommen sein könnte. Im Gegensatz zu den fatalen Abstürzten der von Lion Air und Ethiopian Airlines betriebenen Boeing 737-Max-8 ist der jüngste Vorfall glimpflich verlaufen. Den Piloten ist die Notlandung erfolgreich gelungen und alle Passagiere und Crewmitglieder konnten die B737-Max-9 verlassen. Die FAA stand zum Zeitpunkt der beiden Totalverluste im Kreuzfeuer der Kritik, da man nicht schnell genug reagierte. Letztlich

weiterlesen »

Westbahn kündigt Wien-Stuttgart an

Die österreichische Eisenbahngesellschaft Westbahn beabsichtigt im Dezember 2024 ihr Streckennetz in Deutschland zu verlängern. Künftig wird man auch Kurs auf Stuttgart nehmen und dabei ab München Zwischenstopps in Augsburg und Ulm einlegen. Vor einiger Zeit hat die Westbahn ihre Stammstrecke zunächst bis München Hauptbahnhof verlängert. Später folgte dann die Aufnahme von Fahrten bis Innsbruck Haupfbahnhof und seit Dezember 2023 geht es auch nach Bregenz. Innerhalb Österreichs will man die Tirol- und Vorarlberg-Strecken aufstocken. Mit Fahrplanwechsel 2024, der im Dezember 2024 stattfinden wird, sollen vorerst zwei tägliche Kurspaare zwischen Wien-Westbahnhof und Stuttgart Hauptbahnhof verkehren. Es handelt sich dabei um eine Verlängerung der München-Strecke. Ab Salzburg Hauptbahnhof werden die Stuttgart-Züge dann in Rosenheim, München-Ost, München Hauptbahnhof, Augsburg und Ulm Zwischenstopps zum Ein- und Aussteigen einlegen. Geplant ist, dass die Neubaustrecke zwischen Ulm und Stuttgart Hauptbahnhof genutzt wird. Gegenüber der wesentlich länger bestehenden Route über das Filstal ist diese von der Fahrzeit her gesehen deutlich schneller. Der Mitbewerber Deutsche Bahn AG hat schon vor einiger Zeit fast alle Fernzüge auf die neue Trasse verlegt, so dass über die zeitraubende Geislinger Steige hauptsächlich Regionalzüge bzw. Euronight-Verbindungen verkehren. „Wir haben auf der Weststrecke noch viel vor. Neben einer zusätzlichen Tagesrandverbindung nach Vorarlberg wollen wir die Fahrzeit ins Ländle um insgesamt rund eine Stunde verkürzen. Gleichzeitig wollen wir unsere nächsten Erweiterungsschritte setzen und neue Direktverbindungen über München, Augsburg und Ulm nach Stuttgart aufnehmen – zunächst zweimal pro Tag von Wien Westbahnhof Richtung Stuttgart und retour“, so Westbahn-Geschäftsführer Florian Kazalek. Zwei Drittel mehr Züge unterwegs Das letzte

weiterlesen »