Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen Wien: Michael Zach leitet die Abfertigungsdienste

Seit 1. Jänner 2024 steht der Bereich Abfertigungsdienste der Flughafen Wien AG unter der Leitung von Michael Zach. Der Manager ist seit 2006 an Österreichs größtem Airport beschäftigt und folgt auf Franz Spitzer, der nach rund 30 Jahren in dieser Position in die Altersteilzeit wechselt. Zuletzt fungierte Zach als Geschäftsführer des City Airport Train, einem Joint-Venture von Österreichischen Bundesbahnen und Flughafen Wien AG. Auch leitete er den Bereich Business- und General Aviation, der auch den Betrieb des VIP-Terminals einschließt. Zusätzlich ist Michael Zach seit 2018 bereits für Sales, Finanzen und Cargo des Bereichs Abfertigungsdienste verantwortlich. Mit seiner langjährigen Managementerfahrung in verschiedenen Leitungsfunktionen ist er als optimaler Nachfolger hervorgegangen und leitet mit 1.400 Mitarbeitern nun den größten Bereich der Flughafen Wien AG. „Seit 2018 konnte ich bereits gemeinsam mit Franz Spitzer die Bodenabfertigung am Flughafen Wien mitgestalten. Es freut mich sehr, nun auch die Gesamtverantwortung für die Abfertigungsdienste des Airports übernehmen zu dürfen und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen hier weiterzuführen“, freut sich Michael Zach, Leiter der Abfertigungsdienste der Flughafen Wien AG. Er übernimmt damit die Funktion von Franz Spitzer, der seit 1994 bei der Flughafen Wien AG tätig ist und in verschiedenen Managementfunktionen, unter anderem als Leiter der Sicherheit und der Vienna International Airport Security (VIAS) sowie als Bereichsleiter für die Bodenabfertigung den Flughafen in wesentlichen Bereichen maßgeblich weiterentwickelt und zur internationalen Top-Positionierung und hoher Abfertigungsqualität am Airport beigetragen hat. Nicht zuletzt dank seiner Leistung hat sich der Flughafen Wien zu einem der pünktlichsten und zuverlässigsten Drehkreuze

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Übelkeit unter Crew und Passagieren: SAS-A320neo musste notlanden

Am 30. Dezember 2023 musste SAS-Flug SK1818 auf dem Weg von Malaga nach Stockholm-Arlanda eine außerplanmäßige Landung in Kopenhagen absolvieren. Mehre Passagiere und Crewmitglieder haben sich plötzlich und unerwartet unwohl gefühlt. Im Einsatz war der Airbus A320neo mit der Registrierung EI-SIP. Laut einer Sprecherin der SAS haben sich 140 Passagiere an Bord befunden. Diese wären nach der Landung in einem Hotel in Kopenhagen untergebracht worden und am 31. Dezember 2023 an ihren Zielort Stockholm weiterbefördert worden. „Die Crew beschloss vorsorglich in Kopenhagen zu landen, weil sie es nicht wagten, ein Risiko einzugehen und weiterzufliegen, wenn sich etwas im Flugzeug befand oder was auch immer es war“, so die SAS-Medienreferentin. Die Symptome wurden mit Übelkeit und Schwindelgefühlen beschrieben. Das betroffene Flugzeug wird von Technikern untersucht.

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Flughafen Brest nach Blitzeinschlag in den Tower vom Netz

In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2023 wurde der Tower des Flughafens Brest vom Blitz getroffen. Dadurch sind erhebliche Schäden entstanden, so dass der Airport aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen werden musste. Seither konnte der Flughafen Brest nicht für kommerzielle Flüge genutzt werden. Am Samstag und Sonntag mussten alle kommerziellen Verbindungen gestrichen werden. Offiziellen Angaben nach arbeitet man derzeit an einer Lösung, so dass der Flugbetrieb am 2. Jänner 2024 gegen Mittag wieder aufgenommen werden kann.

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BER rechnet mit acht Prozent mehr Passagieren im Jahr 2024

Der Flughafen Berlin-Brandenburg will im kommenden Jahr wieder an jene Passagierzahlen, die man vormals an den ehemaligen Airports Tegel und Schönefeld erreichen konnte, anknüpfen. Man rechnet damit, dass im Jahr 2024 um etwa acht Prozent mehr Fluggäste abgefertigt werden können. Damit ist man aber noch immer um etwa zehn Millionen Reisende pro Jahr unter dem Vorkrisenwert. Allerdings gibt es auch einige Dämpfer: Ryanair und Easyjet, die traditionell für viele Fluggäste gesorgt haben, haben ihre Angebote deutlich zurückgefahren. Dies hängt nach Angaben der beiden Anbieter mit hohen Flughafengebühren, aber auch in Deutschland generell teurer Steuern zusammen. In junger Vergangenheit wurden zwar einige Neuaufnahmen angekündigt, jedoch ist das Angebot dennoch deutlich geringer als vormals in Schönefeld und Tegel. Gegenüber Reuters News sagte BER-Chefin Aletta von Massenbach unter anderem, dass man davon ausgeht, dass im Jahr 2024 etwa 24,8 Millionen Passagiere den Flughafen Berlin-Brandenburg nutzen werden. Damit würde man aus ihrer Sicht an die Leistung von Schönefeld und Tegel anknüpfen, jedoch räumte sie auch ein, dass man vom Wert, den die beiden vormaligen Flughäfen im Jahr 2019 erreichen konnten, noch weit entfernt bleiben wird. Damals hatten SXF und TXL gemeinsam 35,65 Millionen Reisende. Erst ungefähr gegen Ende des laufenden Jahrzehnts werde sich der BER vollständig von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem für die Luftfahrt ungünstigen politischen Klima erholt haben. Mit wenigen Ausnahmen hinken die deutschen Verkehrsflughäfen der Leistung, die man vor der Krise hatte, weit hinterher. Ein paar wenige Regio-Airports konnten das Aufkommen bereits übertreffen. Dies hängt zumeist damit zusammen, dass man

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BOC Aviation verleast sechs Neo-Jets an Condor

Das Leasingunternehmen BOC Aviation hat bei Airbus vier A321neo und zwei A320neo bestellt. Die Maschinen sind für Condor bestimmt und sollen in den Jahren 2027 und 2028 ausgeliefert werden. „Wir freuen uns, erneut mit Condor zusammenzuarbeiten und deren Flottenwachstum und -erneuerung mit diesen sechs Flugzeugen der neuesten Technologie zu unterstützen“, sagte Steven Townend, Deputy Managing Director und Chief Financial Officer von BOC Aviation. „Diese Transaktion ergänzt unsere Lieferpipeline mit den modernsten Flugzeugmodellen der Welt, die es unserem Unternehmen ermöglichen, seinen Weg des langfristigen und nachhaltigen Wachstums fortzusetzen“. Erst vor wenigen Wochen hat Condor kommuniziert, dass man eine bestehende Airbus A330-900-Order um vier Exemplare aufgestockt hat. Diese sollen zwischen 2026 und 2027 übernommen werden. Derzeit verfügt man über elf Exemplare dieses Typs. Auch die Kurz- und Mittelstreckenflotte soll erneuert werden. In diesem Bereich hat man sich für Maschinen der A320neo-Reihe entschieden. Die bestehenden A320ceo und Boeing 757 sollen sukzessive durch 41 Flugzeuge der A320neo-Familie ersetzt werden. Dabei handelt es sich um 28 A321neo und 13 A320neo. „Der erfolgreiche Abschluss mit BOC Aviation Limited ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Betreiber einer der modernsten und effizientesten Flotten in Europa. Die Partnerschaft ist für uns von großer Bedeutung, und wir sind dankbar für die kontinuierliche Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner“, so Björn Walther, Chief Financial Officer von Condor.

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OE-LZR: Fünfter AUA-A320neo in Wien angekommen

Am Freitag, den 29. Dezember 2023 ist der fünfte Airbus A320neo bei Austrian Airlines an der Homebase Wien-Schwechat angekommen. Der Mittelstreckenjet mit der Registrierung OE-LZR landete um 11 Uhr 46 und kurz darauf ging es in den Hangar. Noch trägt die Maschine nicht die übliche Livery von Austrian Airlines, sondern erscheint komplett in weiß. Laut Erklärung des Carriers wird das auch kurzfristig so bleiben, denn bis zur vollständigen Lackierung soll die Maschine in weiß fliegen. Das ab Werk Toulouse übernommene Flugzeug wird in den nächsten Wochen in den Liniendienst gestellt. Ein konkreter Termin steht aber noch nicht fest. Die „Thayatal“ ist der fünfte Airbus A320neo in der Flotte der österreichischen Lufthansa-Tochter. Zwischen August 2022 und Juli 2023 hat man bereits vier baugleiche Exemplare übernommen. Es handelt sich um die derzeit jüngsten Flottenmitglieder. Im kommenden Jahr soll die AUA auch die ersten Boeing 787-9 erhalten. Es handelt sich aber um keine werksneuen Maschinen, sondern um Jets, die gebraucht von Konzernmutter Lufthansa übernommen werden. Austrian Airlines bestätigte bereits, dass der ursprünglich kommunizierte Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Hintergrund sind Lieferverzögerungen bei Boeing. Diese führen dazu, dass die Kranich-Airline die Maschinen länger benötigt als zunächst angenommen. Die genauen Auswirkungen auf das Langstreckenangebot der AUA sind noch offen, jedoch ist bereits absehbar, dass die zur Ausflottung anstehenden Boeing 767/777 ein wenig länger als geplant im Einsatz bleiben werden. Die Umflottung soll Zug um Zug erfolgen. „Die Ankunft unseres fünften A320neo ist ein schöner Jahresabschluss für Austrian Airlines und ein Geschenk für unsere Fluggäste, die

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Saarbrücken: Lumiwings verzeichnet hohe Nachfrage für Tuzla-Flüge

Die am 20. Dezember 2023 aufgenommene Nonstopverbindung zwischen Tuzla und Saarbrücken soll besser laufen als gedacht. Anstatt der eigentlich geplanten Embraer 190 wird mit Boeing 737-700 geflogen. Dies begründet Lumiwings mit Buchungszahlen, die über den Erwartungen liegen sollen. Die Fluggesellschaft Lumiwings bedient die Strecke zweimal pro Woche. Mittwochs startet das Flugzeug in Saarbrücken um 17:20 Uhr, samstagmorgens geht es um 09:55 Uhr Richtung Tuzla. Die Rückflüge ab Tuzla erfolgen mittwochs um 14:25 Uhr und samstags um 07:00 Uhr. Die Flugzeit beträgt etwas weniger als zwei Stunden. Eigentlich sollte diese Route mit Embraer 190, die laut Lumiwings mit 118 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Wegen der hohen Nachfrage fliegt man bis auf Weiteres mit Boeing 737-700, die über 149 Sitze verfügen.

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Paris: Blinder Passagier überlebte in Fahrwerkschacht

Nach der Landung der von Air Algerie betriebenen Boeing 737-800 mit der Registrierung 7T-VKQ auf dem Flughafen Paris-Orly wurde ein blinder Passagier im Bereich des Fahrwerkraums gefunden. Die Maschine ist unter der Flugnummer AH1060 aus Oran gekommen. Offiziellen Angaben nach soll es sich um einen etwa 20-jährigen Mann handeln, der überlebt hat. Er soll sich in kritischem Zustand befinden. Immer wieder versuchen Afrikaner auf diesem Weg als blinde Passagiere nach Europa und/oder in die Vereinigten Staaten von Amerika zu gelangen. Dabei setzen sich die Personen absoluter Lebensgefahr aus, denn in den meisten Fällen endet der Fluchtversuch tödlich.

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Neues Problem: Lockere Schraube bei Boeing 737-Max

Beim Maschinentyp Boeing 737-Max scheinen erneut Qualitätsmängel aufgetreten zu sein. Diesmal handelt es sich um potentielle Probleme, die durch eine lose Schraube im Bereich der kritischen Komponente des Rudersteuerungssystems auftreten können. Der Flugzeugbauer Boeing hat in Kooperation mit der FAA eine so genannte Multi-Operator Message herausgegeben. Alle Betreiber werden angewiesen Inspektionen an bestimmten Zugstangen, die für die Steuerung der Ruderbewegungen zuständig sind, durchzuführen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Überprüfung der Hardware auf Anzeichen von Lockerheit oder Unregelmäßigkeiten. Je nach den Ergebnissen dieser Inspektionen ist die FAA bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Jede Entdeckung von loser oder fehlender Hardware kann zusätzliche Maßnahmen nach sich ziehen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Boeing 737 Max-Flotte zu gewährleisten.

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Russland: Polar-Airlines-Piloten landen An-24 auf gefrorenem Fluss

Eine von der russischen Fluggesellschaft Polar Airlines betriebene Antonov An-24 ist am 28. Dezember 2023 versehentlich nicht auf der Runway des Flughafens Syrjanka, sondern auf einem gefrorenen Fluss gelandet. Die russische Zivilluftfahrtbehörde sowie die regional zuständige Staatsanwaltschaft untersuchen nun den Vorfall. Offiziellen Angaben nach sollen sich an Bord des betagten Turbopropflugzeugs 30 Passagiere befunden haben. Verletzte soll es jedoch nicht gegeben haben. Der betroffene Carrier erklärte in einem kurzen Statement, dass die Maschine während dem Landevorgang von der Piste abgerutscht wäre und dann auf den gefrorenen Fluss geraten wäre. Dem widersprechen aber Angaben von örtlichen Behörden, denn diese stellen die Situation so dar, dass die Piloten den zugefrorenen Fluss mit der Start- und Landebahn verwechselt hätten. Was nun genau stimmt, ist angesichts der generell verworrenen Informationslage bezüglich Russland nicht ohne Zweifel feststellbar. Jedenfalls haben sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Zivilluftfahrtbehörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dieses soll die Ursache für den Zwischenfall aufklären. Ob ein für die Piloten faires Verfahren folgt, ist unklar. Bei anderen Vorfällen hat sich gezeigt, dass die Ermittler dazu neigen mangelhafte Unfallberichte, in denen die Flugzeugführer die alleinige Schuld tragen, zu veröffentlichen. Kürzlich wurde aufgrund erheblicher Kritik sogar jener, der den Maisfeld-A320 von Ural Airlines betrifft, zurückgezogen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich das Flugzeug auf dem Flug von Jakutsk nach Syrjanka und sollte dann nach Srednekolymsk weiterfliegen. Das Muster Antonov An-24 gilt als in die Jahre gekommen und wird im Passagierflugbetrieb nur noch von sehr wenigen Airlines eingesetzt.

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