Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa: EU-Kommission sieht bei Ita-Übernahme genauer hin

Das haben sich wohl die italienische Regierung und Lufthansa anders vorgestellt: Zu einer schnellen Übernahme von Ita Airways durch den Kranich-Konzern wird es nicht kommen, denn die EU-Kommission hat ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Noch vor wenigen Wochen hat man sich seitens Lufthansa zuversichtlich gegeben, dass noch vor Jahresende 2023 grünes Licht gegeben wird. Zunächst will der deutsche Luftfahrtkonzern mit 41 Prozent einsteigen und über einige Jahre hinweg dann auf 100 Prozent aufstocken. Bereits im Vorverfahren haben die europäischen Wettbewerbshüter durchblicken lassen, dass man die Transaktion nicht ohne Auflagen durchwinken wird. Als erschwerend dürfte sich dabei auch erweisen, dass man in Brüssel durchaus so einiges an Erfahrung bezüglich Übernahmen von Fluggesellschaften durch Lufthansa hat. Auflagen, die in der Vergangenheit, beispielsweise im Fall Austrian Airlines gemacht wurden, hatten nicht den gewünschten Effekt, denn auf den betroffenen Routen dominieren weiterhin ein Monopol des Kranich-Konzerns und hohe Preise. Auch ist die Bewilligung der Staatshilfe, die Deutschland gewährt hatte, vor dem Gericht der Europäischen Union um die Ohren geflogen. Der EuGH als Höchstgericht hat noch nicht abschließend entschieden. Dennoch dürften verschiedene Ereignisse dazu geführt haben, dass man seitens der EU-Kommission Übernahmen im Luftfahrtbereich genauer unter die Lupe nimmt. In der Vergangenheit neigte man zum Durchwinken bzw. machte nur minimale Auflagen, die allenfalls nur sehr kurzfristige Wirkung hatten. Durchgesickert ist, dass Brüssel dem Lufthansa-Konzern für den Einstieg bei Ita Airways empfindliche Zugeständnisse abverlangen könnte. Die Rede ist unter anderem von der Aufgabe als wertvoll geltender Slots in Mailand-Linate sowie der Abgabe von Start- und Landerechten in

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Weihnachtsferien 2023: Nürnberg erwartet 126.600 Fluggäste

Während der Weihnachtsferien 2023 erwartet der Flughafen Nürnberg rund 126.600 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum wären dies um etwa 12 Prozent mehr Reisende. Beliebteste Ferienziele sind Mallorca, das ägyptische Hurghada und Antalya in der Türkei. Stark nachgefragt sind aber auch Städteziele überall in Europa, um über die Feiertage Verwandte und Freunde zu besuchen oder die Liebsten nach Franken zu holen. Zudem gibt es eine Konzentration auf Drehkreuzverbindungen, an erster Stelle nach Istanbul, gefolgt von Frankfurt und Amsterdam. Der verkehrsreichste Reisetag wird voraussichtlich der 7. Jänner 2024 mit rund 8.600 Passagieren sein.

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SSP eröffnet Burger King im BER-Terminal 1

Im Terminal 1 des Flughafens Berlin-Brandenburg hat ein Franchisenehmer eine Burger-King-Filiale eröffnet. Diese ist rund 285 Quadratmeter groß und verfügt über 120 Sitzplätze. Betreiber ist der SSP-Konzern, der bereits unter anderen Marken am BER aktiv ist. Die Eröffnung des ersten Burger King im öffentlichen Bereich des Terminal 1 ist der Auftakt zu weiteren neuen Gastronomieeinheiten am BER. Anfang 2024 wird die SSP-Gruppe einen zweiten Burger King im Food Court hinter den Sicherheitskontrollen des Flughafens eröffnen. Ein zweiter Starbucks, ebenfalls betrieben von der SSP, wird das Gastroangebot im Food Court im kommenden Jahr zusätzlich ergänzen. Vorausgegangen war der Vergabe ein EU-Konzessionsvergabeverfahrens, in dem die Konzessionen zum Betreiben von vier gastronomischen Flächen im Terminal 1 des Flughafens BER vergeben wurden. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der international bekannten Marke Burger King das gastronomische Angebot am BER für Fluggäste und Besucher im Bereich Fast Food erweitern können. Mit SSP haben wir als Betreiber einen international erfahrenen und erfolgreichen Food and Beverage Partner, der mit den Marken Burger King und Starbucks das Angebot am BER sehr gut ergänzt“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Nachruf: Danke, Jörg Pommer!

Mehrere Fluggesellschaften hat er aus der Taufe gehoben und bis zuletzt an innovativen Luftfahrtprojekten gearbeitet. Vor einigen Wochen ist er völlig überraschend und ohne Vorzeichen mit 68 Jahren verstorben. Der österreichische Luftfahrtunternehmer Georg Pommer war einer der Pioniere des privaten Flugverkehrs in der Alpenrepublik. Den Sprung in die Fliegerei hat Jörg Pommer, der selbst auch Privatpilot war, vor vielen, vielen Jahren bei Tyrolen Airways, die damals noch vollständig der Familie Langes-Swarovski gehörte, geschafft. Er arbeitete sich zum Leiter der Charterabteilung hoch und galt schon damals als kreativer Kopf. Sei es Charterflüge nach Courchevel oder eben Naxos touristisch erschließen. Es war Jörg Pommer, der lokalen Reiseveranstaltern die damals touristisch kaum bekannte Insel schmackhaft machte. Die heutigen Charterflüge zwischen Österreich und Naxos haben ihren Ursprung bei Georg Pommer, der zuletzt auch seine Pension dort verbrachte. Er war der Inbegriff des „Stehaufmännchens“, denn einige Projekte waren – zumindest nicht auf Dauer – nicht erfolgreich. Davon hat sich Jörg Pommer aber nie unterkriegen lassen, sondern schon am nächsten Projekt gearbeitet und dafür meist binnen kurzer Zeit Investoren begeistern können. Die Fluggesellschaften Fairline, Styrian Spirit und Robin Hood haben eines gemeinsam: Sie wurden ursprünglich von Jörg Pommer gegründet. Zum Zeitpunkt der Insolvenzen war er jedoch nicht mehr operativ in den Unternehmen tätig und auch nicht mehr beteiligt. Unterkriegen lassen sich Georg Pommer nie und immer für Gerechtigkeit gekämpft. Mal ging es um aus seiner Sicht besonders hohe Tarife der Austrian Airlines ab Graz, mal um nicht ganz ordentlich recherchierte Medienberichte, in denen er zum „Handkuss“

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Austrian Airlines nimmt Wien-Bremen auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines bietet ab 6. Mai 2024 vier wöchentliche Verbindungen zwischen Wien und Bremen an. Die Neuaufnahme soll mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. In der Vergangenheit haben sich schon verschiedene Carrier auf dieser Route versucht. Unter den gescheiterten Luftfahrtunternehmen befinden sich unter anderem Ryanair, Germania, Tyrolean Airways und die AUA. „Wir freuen uns, dass wir die Strecke von Bremen nach Wien bald wieder für Reisende im Nordwesten im Angebot haben und dass die Strecke auch kommenden Winter fortgesetzt werden soll – und dazu noch mit Austrian Airlines. Diese Strecke passt hervorragend in unser Destinationsangebot und ist gleichermaßen für Urlauber und Geschäftsreisende interessant. Dazu kommt, dass ab Wien das gesamte Streckennetz der Austrian Airlines für Weiterflüge genutzt werden kann“, so Marc Cezanne, Geschäftsführer Bremen Airport. Los geht’s bis zum 30. Juni mit vier wöchentlichen Flügen und zwar montags, mittwochs, donnerstags und sonntags. In der Zeit bis zum 31. August sind Flüge am Mittwoch, Freitag und Sonntag im Angebot und ab dem 1. September steigt die Frequenz wieder auf vier Flüge pro Woche.

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Hamburg: Michael Eggenschwiler geht in Pension

Nach über 20 Jahren Dienstzeit wird Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Hamburger Flughafens, mit Jahresende 2023 in den Ruhestand treten. Symbolisch ist es schon zu einer Staffelübergabe an Christian Kunsch und Berit Schmitz gekommen. „Ich empfinde es als große Ehre, dass ich die vergangenen fast 21 Jahre hier am Hamburg Airport mitgestalten durfte. In dieser Zeit konnte ich gemeinsam mit unserem Team viel bewegen: Die Terminals, die Plaza und das Frachtzentrum wurden neu gebaut, das Vorfeld im laufenden Betrieb grundhaft erneuert, und wir haben im Umweltbereich unsere Vorreiterrolle in der Branche weiter ausgebaut. Hier sind die Weichen für die Zukunft gestellt“, sagt Michael Eggenschwiler. „Das Wichtigste war es für mich immer, wie großartig sich die Menschen als starkes Team verstanden haben – als Airport Family. So haben wir Erfolge nicht nur gefeiert, sondern auch herausfordernde Zeiten professionell Seite an Seite gemeistert.“

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Sommer 2024: Condor stationiert Airbus A320 auf Mallorca

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat eine Strategie, die man bereits als Thomas-Cook-Konzernmitglied verfolgt hat, wieder aus der Schublade geholt. Man bedient von Palma de Mallorca aus einige Ziele in Deutschland und der Schweiz.  Einst gab es die Konzernschwester Thomas Cook Balearics, die mittlerweile nicht mehr existiert. Diese wurde ins Leben gerufen, um zu niedrigeren Kosten zahlreiche Airports in Deutschland mit Palma de Mallorca zu verbinden. Eine eigene Tochter zieht Condor diesmal nicht auf, jedoch stationiert man einen Airbus A320 auf der Balearen-Insel. Mit dieser Maschine will man einige sekundäre Airports in der Bundesrepublik und der Eidgenossenschaft ansteuern. Die Konkurrenten Lauda Europe und Eurowings Europe unterhalten schon seit längerer Zeit größere Bases in Palma de Mallorca. 

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Aegean nimmt zwei A320 von Cyprus Airways ins Wetlease

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines nimmt zwei von Cyprus Airways betriebene Airbus A320 ins Wetlease. Noch im Dezember 2023 soll die erste Einheit ab Athen zum Einsatz kommen. Der Deal wurde  von Zela Aviation vermittelt und ist längerfristig ausgelegt. Im März 2024 soll der zweite Airbus A320 im Auftrag von Aegean Ailines unterwegs sein. Damit will der griechische Carrier die Kapazität für die Hauptsaison im Jahr 2024 aufstocken. Aegean hat in letzter Zeit auch damit zu kämpfen, einen Kapazitätsengpass auszugleichen, der dadurch entstanden ist, dass mehrere ihrer Airbus A320neo-Flugzeuge in den nächsten Monaten wegen außerplanmäßiger Überprüfungen an Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerken am Boden bleiben müssen. Dies ist ein anhaltendes Problem, von dem in den letzten Monaten eine Vielzahl von Fluggesellschaften weltweit betroffen war. „Wir sind sehr froh und stolz, den nächsten Schritt in unserer strategischen Zusammenarbeit mit Aegean zu tun“, sagte Paul Sies, Chief Executive von Cyprus Airways. „Wir haben bereits ein umfassendes Codeshare-Abkommen, in dem wir eng zusammenarbeiten, um unsere gemeinsamen Produkte und Dienstleistungen anzubieten und zu optimieren. Jetzt heben wir unsere Kooperation auf die nächste Stufe und arbeiten auch auf operativer Ebene eng mit Aegean zusammen“.

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DER Touristik baut Varna- und Burgas-Charter aus

Der Reiseveranstalter DER Touristik legt im Sommerflugplan 2024 weitere Flüge von Deutschland nach Bulgarien auf. Diese werden ab München, Erfurt, Hannover, Düsseldorf und Dresden angeboten. Operating Carrier ist die rumänische Fly Lili. Ab München, Hannover, Düsseldorf und Dresden geht es im Auftrag des Tour Operators zweimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Burgas. Dieses Ziel wird auch ab Erfurt als Vollcharter angeboten, jedoch nur einmal pro Woche. Die Aufnahme der Flüge erfolgt gestaffelt ab Mai 2024. Vorerst sind diese bis Ende September 2024 befristet. Ab Hannover bietet man zusätzlich die Destination Varna im ungefähr gleichen Reisezeitraum an. Neben den Vollchartern, die von Fly Lili durchgeführt werden, hat man sich mit anderen Veranstaltermarken auch Kapazitäten bei anderen Fluggesellschaften gesichert bzw. teilwiese dort auch Flugzeuge gechartert. Unter den Brands IST und Dertour geht es mit European Air Charter ab Leipzig/Halle nach Bulgarien. In Berlin kommt Sundair zum Einsatz, in Frankfurt Discover Airlines und ab Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart wird Eurowings die Bulgarien-Ziele bedienen. Generell baut DER Touristik das Angebot in Burgas und Varna, die als vergleichsweise günstige Urlaubsziele in Europa gelten, im Sommerflugplan 2024 stark aus. Das Unternehmen betont in einer Medienmitteilung, dass man bei diesen Destinationen die Preise nicht erhöht habe. Ein Portrait über den Kabakum Beach, der sich in der Nähe der Stadt Varna befindet, hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt.

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Hamburg: Eurowings hat Erbil und Tromsø aufgenommen

Die Fluggesellschaft Eurowings bietet ab Hamburg zwei neue Destinationen an. Dabei handelt es sich um Tromsø und Erbil. Bedient wird die Norwegen-Strecke jeden Donnerstag und Sonntag. Ebenfalls neu im Eurowings-Programm ist Erbil im Irak. Jeden Dienstag und Donnerstag finden die Flüge statt. Insgesamt umfasst das Streckenangebot von Eurowings ab Hamburg 60 Direktziele, darunter viele Urlaubsziele in ganz Europa. Für das nächste Jahr hatte Eurowings bereits drei neue Direktziele bekanntgeben: Manchester in England, Jerez de la Frontera in Spanien sowie Zakynthos in Griechenland. „Es freut mich, dass Eurowings ihr Engagement weiter ausbaut. Mit Tromsø und Erbil haben sie gleich zwei Ziele ins Programm genommen, die nie zuvor nonstop ab Hamburg Airport erreichbar waren. Jedes neue Direktziel schafft eine noch bessere Anbindung in die Metropolstadt Hamburg und bietet unseren norddeutschen Passagieren mehr Vielfalt“, sagt Gesa Zaremba, Head of Airline & Traffic Development am Hamburg Airport. „Zusätzlich hat Eurowings für 2024 drei neue Verbindungen ab Hamburg bekanntgeben, das sorgt für mehr Flexibilität bei der Reiseplanung.“

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