Jan Gruber

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Jan Gruber

Rossiya baut Peking-Flugverkehr aus

Die Aeroflot-Tochter Rossiya Airlines beabsichtigt den Flugverkehr zwischen regional russischen Airports und dem Flughafen Peking-Daxing zu reaktivieren. Weiters will man diesen mitunter stark ausbauen. Dazu teilte das Unternehmen wie folgt mit: „Rossiya Airlines plant, den Flugbetrieb aus den Regionen des Landes nach Peking am 28. Dezember 2023 aufzunehmen. Die Flüge werden regelmäßig mit der angegebenen Frequenz durchgeführt. Alle notwendigen Genehmigungen für den Flugbetrieb nach Daxing liegen vor“.

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Gebührenstreit: Ryanair kürzt in Faro und Porto

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat mitgeteilt, dass man im Sommerflugplan 2024 das Angebot ab den Flughäfen Faro und Porto abermals reduzieren wird. Hintergrund ist, dass die Airportgebühren um rund 17 Prozent erhöht werden. Die Kritik des Lowcosters richtet sich primär gegen die Aufsichtsbehörde ANAC, denn dieser wirft man vor, dass diese „ungerechtfertigte Preissteigerungen“ durchwinken würde. Der Carrier will die bislang ab den beiden portugiesischen Airports eingesetzte Kapazität künftig ab anderen Flughäfen, zumeist außerhalb Portugals, anbieten. Von den Kürzungen sind rund 40 Strecken betroffen.

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Schmieraktion in Innsbruck: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Wer in Österreich unrechtmäßig in Sicherheitsbereiche von Verkehrsflughäfen eindringt und Schmierereien auf Runways hinterlässt hat offenbar nichts zu befürchten. „Weil nichts kaputtgegangen“ ist, hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen jene „Klimaschmierer“, die den Flughafen Innsbruck heimgesucht haben, eingestellt. Allein der Umstand, dass am Tiroler Airport zunächst gar nicht aufgefallen ist, dass sich unberechtigte Personen – vermutlich nachts – Zugang zum Sicherheitsbereich verschafft haben und im Bereich der Start- und Landebahn eine Botschaft aufgesprüht haben, die eine zumindest nicht ganz unbegründete Vermutung darstellt, dass selbsternannte „Klimaaktivisten“ am Werk gewesen sein könnten, sorgte für Aufsehen. Der Flughafen redete sich dahingehend aus, dass das Areal doch sehr groß wäre. Die Täter konnten vollkommen anonym bleiben, weil sie eben nicht bemerkt wurden. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein. Dieses wurde nun eingestellt. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte ein Sprecher der Strafverfolgungsbehörde diese Entscheidung. Sinngemäß wurde es damit begründet, dass kein Sachschaden entstanden sein soll und auch der Flugverkehr nicht beeinträchtigt gewesen sein soll. Überhaupt habe die Schmiererei, die laut Staatsanwaltschaft erst einige Tage später entdeckt worden wäre, niemanden gestört. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wirft durchaus einige Fragen auf, denn es besteht die zumindest nicht unbegründete Vermutung, dass keinerlei Aufnahmen von etwaigen Überwachsungskameras, die bei der Ermittlung der Täter hilfreich sein könnten, vorhanden sein dürften. Somit dürften die Ausforschungen in einer Sackgasse stecken, denn ohne Hinweise auf etwaige Täter wird es kompliziert. Die öffentlich kundgetane Begründung ist aber durchaus bedenklich, denn diese kann von selbsternannten „Klimaaktivisten“ gar als Freibrief dafür, dass das

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Wien: Ryanair stellt Warschau-Modlin ein

Derzeit bietet der Billigflieger Ryanair ab Wien sowohl Flüge nach Warschau-Chopin als auch nach Modlin an. Mit Wirksamkeit zum 8. Jänner 2024 gibt der Carrier die Flüge zum kleineren Airport der polnischen Hauptstadt auf. Im Gegenzug bietet Ryanair ab 10. Jänner 2024 acht wöchentliche Umläufe zwischen Wien und Warschau-Chopin an. Die Destinationen Bologna, Neapel und Liverpool bietet der Billigflieger ab 12. Jänner 2024 nicht mehr ab Modlin, sondern ab Chopin an.

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Pegasus hat ersten A321neo von neuer Toulouse-FAL übernommen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat den ersten A321neo, der auf der neuen Endmontagelinie in Toulouse hergestellt wurde, an Pegasus Airlines ausgeliefert. Die Auslieferung des Flugzeugs an Pegasus Airlines markiert den Beginn des Hochlaufs der neuen Endmontagelinie in Toulouse, die zusammen mit den anderen FALs der A320-Familie in Hamburg (Deutschland), Mobile (USA) und Tianjin (China) zur Erreichung des Airbus-Ziels beitragen wird, im Jahr 2026 monatlich 75 Flugzeuge der A320-Familie zu produzieren. Die im ehemaligen A380-Gebäude „Jean-Luc Lagardère“ untergebrachte Montagelinie ist Ausdruck des Engagements von Airbus für die Modernisierung des Flugzeugs und die Deckung der weltweit wachsenden Nachfrage nach der A321neo, die inzwischen fast 65% des Auftragsbestands der A320-Familie ausmacht. Der erste endmontierte Jet dieses Typs ist an die türkische Ferienfluggesellschaft Pegasus Airlines gegangen. Aus dem Hause Airbus betreibt das türkische Luftfahrtunternehmen derzeit 93 Maschinen. Dabei handelt es sich unter anderem um sechs A320, 46 A320neo und 41 A320neo. Weiters wartet Pegasus Airlines auf die Auslieferung von 68 weiteren Einheiten des zuletzt genannten Typs.

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Afghanistan: Zwei weitere Carrier vor Kabul-Comeback

Nach Flydubai wollen nun auch Air Arabia und Jazeera Airways ihre Nonstopflüge nach Kabul wieder aufnehmen. Bis zum Comeback des zuerst genannten Carriers ruhten die Verbindungen ausländischer Fluggesellschaften. Nun hofft die Taliban-Regierung auch auf touristisches Interesse. Laut Mitteilung wird Air Arabia ab 10. Jänner 2024 mehrmals wöchentlich ab Sharjah Kurs auf Kabul nehmen. Diese Route hatte man bereits in der Vergangenheit im Portfolio, jedoch setzte man das Angebot  vor etwa zwei Jahren aus. Laut afghanischem Verkehrsministerium soll es aber nicht bei Air Arabia bleiben, sondern auch Air Jazeera habe erfolgreich Streckenrechte beantragt. Somit würde es im Idealfall dann drei internationale Carrier geben, die ihre Verbindungen von/nach Kabul reaktiviert hätten. Bei der Regierung von Afghanistan sieht man im Umstand, dass es sich im drei Billigfluggesellschaften handelt, auch eine große Chance, denn es wir darauf gehofft, dass der Leisure-Verkehr angekurbelt werden kann. Touristisch hat auch schon vor der neuerlichen Machtübernahme der Taliban Afghanistan eine eher nicht nennenswerte Rolle gespielt. Mit Kam Air und Ariana Afghan Airlines haben zwischenzeitlich auch zwei heimische Carrier ihre Streckennetze zumindest teilweise reaktiviert. Vor dem Regimewechsel waren weiters insgesamt sechs ausländische Carrier am Hauptstadtflughafen tätig. Derzeit ist es einer und zwar Flydubai. Mit den bevorstehenden Comebacks von Air Arabia und Air Jazeera wären es dann drei. Air India, Emirates und Turkish Airlines hatten in der Vergangenheit Kabul ebenfalls im Streckennetz. Seitens der drei genannten Netzwerkairlines gibt es noch keine Pläne wieder zurückzukehren. Derzeit bahnt sich an, dass sich die Beziehungen von Taliban-Afghanistan mit anderen Staaten in dieser Region

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Hisky Europe kündigt Bukarest-New York (JFK) an

Die Billigfluggesellschaft Hisky Europe plant ab 7. Juni 2024 viermal wöchentlich zwischen Bukarest und New York-JFK zu fliegen. Als Fluggerät sollen Widebodies des Typs Airbus A330-200 zum Einsatz kommen. Erst kürzlich hat das Unternehmen die erste Einheit übernommen. Sofern die angekündigte Verbindung tatsächlich aufgenommen wird, wären es auf dieser Route die ersten Nonstopflüge seit 20 Jahren. Hisky plante ursprünglich die Republik Moldau und Rumänien mit Hilfe eines in Dublin zu errichtenden Minihubs an die Langstrecke anzubinden. Diesen Plan hat man verworfen und sich stattdessen für Nonstopflüge mit Airbus A330-200 entschieden.

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Berlin: Eurowings neu nach Innsbruck und Tromsø

Kurz vor Weihnachten 2023 hat die Fluggesellschaft Eurowings ab ihrer Basis Berlin-Brandenburg eine Nonstopverbindung nach Tromsø aufgenommen. . Die als Hauptstadt der Arktis bekannte Destination wird jeden Donnerstag und Sonntag nonstop mit einem Airbus A320 angeflogen. Die Flugzeit beträgt drei Stunden. Jeweils donnerstags wird um 7.55 Uhr am BER gestartet, mit Ankunft am Tromsø Airport um 10.55 Uhr. Am Sonntag gibt es einen Nachmittagsflug, der um 15.35 Uhr am BER abhebt und um 18.35 Uhr landet. Die Rückflüge von Tromsø stehen donnerstags um 11.45 Uhr und sonntags um 19.25 Uhr im Flugplan. Eurowings fliegt ganzjährig zu mehr als 30 Zielen ab BER. Mit der neuen Destination baut die Airline ihr Nordeuropa- und Winterangebot am Hauptstadtflughafen weiter aus. Neben Tromsø bietet Eurowings zudem Direktverbindungen nach Kopenhagen, Helsinki, Göteborg und Stockholm an. Seit dem 23. Dezember 2023 fliegt die Airline neu nach Innsbruck in Österreich. Am 13. Januar 2024 kommt mit dem finnischen Rovaniemi ein weiteres Nordeuropaziel hinzu.

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Verkehrsverbund Ostregion stockt Nachtangebot auf

Seit 10. Dezember 2023 gibt es zahlreiche neue Spätverbindungen und Lückenschlüsse sowie zusätzliche Nachtverbindungen ins Wiener Umland, wie etwa nach Ebreichsdorf, Neusiedl am See, Stockerau, Korneuburg, Schwechat, Wiener Neudorf oder Tulln. Die neuen Nachtverkehre ergänzen das bestehende Angebot an Nachtbussen und -Bahnen und sind mit dem bestehenden Nacht-U-Bahnen und innerstädtischen Nachtbussen in Wien verknüpft. Gemeinsam sorgen die bestehenden und neuen Angebote für eine entspannte Heimreise von spätnachts bis frühmorgens. In den Nächten vor Samstagen, Sonntagen sowie Feiertagen: Nacht S-Bahnen und Badner Bahn verkehren im 30-Minuten-Takt: Nacht S-Bahnen im Stundentakt, beide direkt von der Wiener Stammstrecke: Einzelne zusätzliche Spätverbindungen, wie z.B.: Auch abseits der beschriebenen Nachtverbindungen wurde das Angebot an öffentlichen Verkehrsmittel in den letzten Jahren spätabends und nachts ausgebaut. Heute ist die letzte Abfahrt ab Wien etwa auf den meisten Bahnstrecken täglich rund um Mitternacht oder sogar später möglich. Wer eine Anschlussverbindung ab St. Pölten oder Wiener Neustadt erreichen möchte, kann bis ca. 23:00 Uhr in Wien abfahren. An Wochenenden (Freitagnacht auf Samstag, Samstagnacht auf Sonntag und in den Nächten vor Feiertagen) verkehren die Züge teilweise eine Stunde länger, dies betrifft auch die Anschlussverbindungen.

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Erfolgreicher Familientag am Flughafen Salzburg

Am 24. Dezember 2023 ist am Salzburger Flughafen die 33. Auflage des traditionellen Familientages über die Bühne gegangen. Auch in diesem Jahr haben wieder rund 7.500 Kinder und deren Eltern bzw. Großeltern teilgenommen. Das vielfältige Eventprogramm bot von Spiel- und Bastelstationen über das Kasperltheater und die Zaubershow bis hin zum beliebten Flugsimulator für jedes Kind ein abwechslungsreiches Erlebnis. So verflog die Wartezeit vor Weihnachten wie im Nu, und dem Christkind mit seinen Helfern wurde die Landeerlaubnis erteilt. In diesem Jahr und an einem der ersten stark frequentierten Winterchartertage sorgten die Landungen der Flugzeuge für strahlende Kinderaugen. Den zahlreichen Besuchern des Familientags wurde die faszinierende Welt der Luftfahrt auf besondere Weise nähergebracht – und zwar durch exklusive geführte Busrundfahrten im Vorfeldbereich.

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