Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Wizz Air: Passagierrückgang im April 2024

Im April 2024 beförderte die Fluggesellschaft Wizz Air rund 4,91 Millionen Passagiere, was laut Unternehmensangaben einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ebenfalls leicht rückläufig war die Auslastung der Flüge, die bei 90,3 Prozent lag und damit um 0,6 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr war. Die Fluggesellschaft führte diesen Rückgang auf das Osterwochenende zurück, das in diesem Jahr bereits in den März fiel.

weiterlesen »

Malmö: Frost Air nun unter eigenem AOC unterwegs

Bislang hat die in Malmö ansässige Frost Air sämtliche Flüge von Nynx Air durchführen lassen. Das wird sich nun ändern, denn seit 1. Mai 2024 ist man im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Zusätzlich zu den genannten Zertifikaten hat die dänische Luftfahrtbehörde (Trafikstyrelsen) dem skandinavischen Carrier Part-145- und Continuing Airworthiness Management Organization (CAMO)-Genehmigungen erteilt, was die operativen Möglichkeiten des auf Privatcharter spezialisierten Unternehmens weiter stärkt, wie Frost Air in einer Erklärung mitteilte. „Die Erlangung unserer eigenen AOC stellt einen bedeutenden Meilenstein für Frost dar. Sie unterstreicht unsere Hingabe zur operativen Unabhängigkeit und ebnet den Weg für weiteres Wachstum“, betonte Stefan Nilsson, Geschäftsführer und verantwortlicher Manager. Frost Air ist bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und war hauptsächlich im Bereich von VIP-Charterflügen mit Saab 2000 tätig. Der operative Flugbetrieb wurde bis zuletzt von der estnischen Lynx Air durchgeführt. Nun sollen vier Turbopropflugzeuge dieses Typs auf das dänische AOC übertragen werden. Momentan ist eine Saab 2000 auf dem Flughafen Leipzig/Halle stationiert. Mit dieser Maschine führt man sowohl Flüge für die Automobilindustrie als auch für Sportmannschaften durch. Eigenen Angaben nach erzielt man etwa die Hälfte des Umsatzes mit Charterflügen, die man beispielsweise für Fußballvereine durchführt. Künftig will man diese Aktivitäten ausbauen, denn eigenen Angaben nach könne man nun mit den eigenen Zertifikaten auch Aufträge in Afrika, Asien und dem Nahen Osten bedienen.

weiterlesen »

Emirates mit Neuerungen für Piloten

Die Fluggesellschaft Emirates, kündigte bedeutende Änderungen in ihrem Personalwesen an, einschließlich höherer Gehälter, neuer Einstiegsmöglichkeiten und geänderter Zulassungsvoraussetzungen für Piloten. Unter den Neuerungen hebt Emirates hervor, dass sie ab sofort Erste Offiziere ohne Musterberechtigung einstellen, denen nun die Möglichkeit geboten wird, eine umfassende Ausbildung für die Boeing-Großraumflugzeuge der Fluggesellschaft zu absolvieren. Des Weiteren wird das Accelerated Command-Programm auf die Boeing 777-Flotte ausgeweitet, was Piloten die Chance bietet, schnell zum Großraumflugzeug aufzusteigen. Für die mit Spannung erwartete A350-Flotte sucht Emirates Direct Entry Captains und erhöht das Grundgehalt für neue Piloten. Die Fluggesellschaft betont ihr Engagement für die Ausbildung ihrer Piloten und kündigt Investitionen in neue Schulungseinrichtungen an. Diese Änderungen stehen im Rahmen von Emirates‘ Bestrebungen, weltweit Talente zu gewinnen und ein angenehmes Kundenerlebnis zu bieten.

weiterlesen »

Vida-Mitglieder nehmen neuen AUA-Bord-KV an

Das KV-Verhandlungsergebnis für das AUA-Bordpersonal wurde von über 82 Prozent der Vida-Gewerkschaftsmitglieder angenommen, wie aus den Ergebnissen der Abstimmung hervorgeht. Die Beteiligung lag bei 84 Prozent. Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida, lobte die hohe Beteiligung und den Zusammenhalt der Mitglieder während der Verhandlungen. Das Ergebnis sichert über die nächsten drei Jahre hinweg Einkommenssteigerungen über der Inflationsrate und markiert einen wichtigen Schritt, um den Einkommensunterschied zwischen dem AUA-Bordpersonal und Deutschland zu verringern. Liebhart dankte auch den Verhandlungspartnern für die konstruktiven Gespräche.

weiterlesen »

Australien: Datenpanne bei Qantas

Die Fluggesellschaft Qantas untersucht derzeit Probleme mit ihrer App, die es Nutzern offenbar ermöglichten, auf die Reisedaten anderer Passagiere zuzugreifen. Berichten zufolge konnten einige Nutzer sogar Tickets stornieren. Qantas bestätigte die Untersuchung des Vorfalls und erklärte, dass sie dringend an der Behebung des Problems arbeite. Es wird vermutet, dass die Schwierigkeiten möglicherweise auf kürzlich vorgenommene Systemänderungen zurückzuführen sind. Details über die Datenpanne wurden jedoch nicht veröffentlicht, weder von Qantas noch auf Anfrage von Reuters.

weiterlesen »

Flughafen München stellt Net-Zero-Infosäulen auf

Am Münchner Flughafen wird die Nachhaltigkeitsstrategie interaktiv erlebbar: Die „Erlebnisfläche Net Zero“ auf der Ebene 04 des Terminal 2 bietet auf knapp 30 Quadratmetern eine innovative Installation, die Fluggästen die Gelegenheit gibt, sich mit den Klimazielen des Flughafens auseinanderzusetzen. Bis 2035 strebt der Flughafen München an, CO2-neutral zu werden. Die Erlebnisfläche lädt spielerisch dazu ein, die Herausforderungen des Flughafens bei der Erreichung des Ziels „Net Zero 2035“ zu erkunden. Vier interaktive Stationen beleuchten dabei die wesentlichen Handlungsfelder, von technologischen Innovationen bis hin zur Energiewende mit einem massiven Ausbau der Photovoltaik. Ein großer Touchscreen informiert über die Möglichkeiten zur Reduzierung der letzten zehn Prozent der Emissionen, einschließlich des Konzepts des „Removals“, bei dem CO2 aktiv aus der Atmosphäre entfernt wird.

weiterlesen »

ÖAMTC: Besonders viele Österreicher wollen im Sommer 2024 verreisen

Das Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) veröffentlichte die Ergebnisse seines aktuellen Reisemonitorings, das auf einer Befragung von 1.000 Personen basiert und repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ist. Laut der ÖAMTC-Reiseexpertin Yvette Polasek zeigt die Studie, dass trotz anhaltender Teuerung 95 Prozent der Österreicher im Sommer mindestens einmal verreisen möchten. Insbesondere die unter 30-Jährigen planen ihren Urlaub außerhalb Österreichs zu verbringen, während die Altersgruppe 50-59 verstärkt Inlandsurlaub bevorzugt. Die Studie offenbart auch, dass 62 Prozent der Reisenden aufgrund der Teuerung sparen müssen, wobei Familien mit Kindern im Vergleich weniger Budget zur Verfügung haben. Die beliebtesten Reiseziele sind Italien und Kroatien, gefolgt von Griechenland, Spanien, Deutschland und der Türkei. Die Hälfte der Befragten plant auch einen Urlaub innerhalb Österreichs, wobei Kärnten und die Steiermark besonders beliebt sind. Die Studie zeigt auch, dass Familien bevorzugt mit dem privaten Pkw reisen, während Alleinreisende vermehrt auf die Bahn und den Bus setzen.

weiterlesen »

Flugprobleme in Deutschland nehmen zu

Im ersten Quartal 2024 stieg die Zahl der von Flugausfällen und Verspätungen betroffenen Passagiere um 1,2 Prozent, was etwa 222.000 Passagieren entspricht, so eine Untersuchung von AirHelp. Großbritannien führt mit fast 5,8 Millionen verspäteten Passagieren, gefolgt von Deutschland mit rund 4,7 Millionen. Finnland, Portugal und die Niederlande haben die höchsten Verspätungsquoten. Kroatien, Irland und Österreich sind die pünktlichsten Abflugorte. Deutschland verzeichnet einen Anstieg der Flugausfälle, wobei Frankfurt am Main die höchste Verspätungsquote aufweist.  Im ersten Quartal 2024 waren knapp 41 Millionen Passagiere in Europa verspätet, wovon mehr als fünf Millionen entschädigungsberechtigt sind. Länder mit den meisten entschädigungsberechtigten Passagieren sind das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich. Fluggastrechtsexperten erwarten eine Beruhigung der Lage durch Einigungen bei den Verhandlungen, weisen jedoch darauf hin, dass Betroffene bei Streiks ein Recht auf Entschädigung haben könnten. Streikbedingte Flugverspätungen könnten sich laut Expertenbericht etwas beruhigen.

weiterlesen »

Austrian Airlines: Kurzarbeit, Staatshilfe, Staatskredit und hohe Kosten – Kommentar

Während der Corona-Pandemie wurde die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines vom österreichischen Staat kräftig finanziell unterstützt. Neben 150 Millionen Euro an „nicht rückzahlbarem Zuschuss“, gab es auch einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag aus der Kurzarbeit. Mit Transparenz rund um Finanzmittel, die während der Corona-Pandemie verteilt wurden, hat die amtierende Bundesregierung schon von Anfang an ein Problem gehabt. Ein paar wenige Förderungen sind in der Transparenzdatenbank ersichtlich, jedoch hat man es besonders bei großen Unternehmen – beispielswiese unter dem Deckmantel Datenschutz – sehr wichtig gehabt, dass die Öffentlichkeit und das Parlament eben nicht wissen wie viel der Staat im Rahmen der Kurzarbeit für Austrian Airlines, die Flughafen Wien AG und andere große Unternehmen springen hat lassen. Auskünfte darüber wurden verweigert, so dass der Österreichische Rundfunk vor Gericht gezogen ist. Das Bundesverwaltungsgericht sah in der Verweigerung der Auskunft über die Höhe der Coronahilfen einen Gesetzesverstoß und ordnete die Herausgabe an. Insgesamt wurden 9,8 Milliarden Euro von der Regierung für die Kurzarbeit aufgewandt. An der Spitze der Liste der Einzelempfänger, die vom Österreichischen Rundfunk veröffentlicht wurde, findet sich Austrian Airlines. Zusätzlich zur Kurzarbeit hat dieses Unternehmen einen „nicht-rückzahlbaren Zuschuss“ in der Höhe von 150 Millionen Euro bekommen. Weiters wurde ein staatlich garantierter Kredit, der zwischenzeitlich getilgt wurde, gewährt. Im Jahr 2020 war Austrian Airlines das erste Großunternehmen, das Kurzarbeit angemeldet hat. Die Beschäftigten befanden sich über einen vergleichsweise sehr langen Zeitraum in dieser Maßnahme, die zum Erhalt der Arbeitsplätze dienen soll. Allerdings gab es für betroffene auch finanzielle Einbußen, denn das AMS übernimmt nicht die kompletten Lohnkosten.

weiterlesen »

Austrian Airlines: Airbus A320neo mit Sonderbeklebung in der Luft

Austrian Airlines hat mit einem klaren Statement über den Wolken ihr Bekenntnis zu Europa unterstrichen. Ein A320neo der Fluggesellschaft, mit dem Kennzeichen OE LZO, fungiert als Botschafter der Europäischen Einheit und verbindet seit heute Wien mit der Welt. Kurz vor der Europawahl im Juni fliegen insgesamt vier Airbus A320 der Lufthansa Group Airlines Austrian, Brussels, Eurowings und Lufthansa Airlines mit dem Schriftzug „Yes to Europe“ quer über den Kontinent. Der Schriftzug ist auf dem Rumpf der Flugzeuge gut sichtbar und wird von einem europäischen Sternenkranz eingerahmt. Der A320neo von Austrian wird sogar über die Wahl hinaus für mehrere Monate mit dieser Sonderbeklebung unterwegs sein. Am 13. Mai 2024 werden sich alle vier Flugzeuge der Lufthansa Group mit dieser Europa-Sonderbeklebung am Flughafen Brüssel treffen.

weiterlesen »