Jan Gruber

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Jan Gruber

Spanien: Iberia steht Bodenpersonal-Streik bevor

Bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia bahnt sich ein Streik des Bodenpersonals auf. Die Gewerkschaften COO und UGT rufen die Beschäftigten in der Zeit von 29. Dezember 2023 bis 1. Jänner 2024 und 4. bis 7. Jänner 2024 zur Arbeitsniederlegung auf.  Betroffen ist das Bodenpersonal, das an verschiedenen spanischen Airports für Iberia tätig ist. Hintergrund ist, dass die Maßnahme als Protest gegen Verträge, die der Flughafenbetreiber Aena kürzlich mit anderen Ground Handling Anbietern abgeschlossen hat. Es ist damit zu rechnen, dass der Streik nicht nur die Airlines der IAG betreffen wird, sondern auch andere, da mal zahlreiche Kunden-Airlines hat. 

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Flynas plant Riad-Dubrovnik

Der Billigflieger Flynas plant im Sommerflugplan 2024 eine Flugstrecke zwischen Riad und Dubrovnik einzurichten. Es würde sich um die erste Nonstopverbindung von Saudi-Arabien nach Kroatien handeln.  Laut Ex-Yu-Aviation.com habe Viktor Šober, Geschäftsführer des Flughafens Dubrovnik, bestätigt, dass im Sommerflugplan 2024 diese saisonale Route bedient werden solle. Bislang habe Flynas aber den konkreten Starttermin nicht festgelegt. In dieser geografischen Region zählt derzeit nur Sarajevo zum Streckennetz des in Saudi-Arabien ansässigen Carriers. 

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Air New Zealand testet Wlan-Internet mit ATR72-600

In Kooperation mit Starlink testet Air New Zealand mit dem Maschinentyp ATR72-600 Internet über den Wolken. Noch vor Jahresende soll die entsprechende Technologie in einer Maschine eingebaut werden.  Das geplante Angebot soll künftig auf Inlandsflügen zur Verfügung stehen. Zunächst erprobt man dieses mit einer ATR72-600. Es wird sich um die weltweit erste Maschine handeln, die über einen Internetzugang für Passagiere verfügen wird. Sofern die Testphase erfolgreich verläuft, soll im Jahr 2025 auch die übrige Inlandsflotte entsprechend aufgerüstet werden. Air New Zealand will den Fluggästen das Wlan-Internet kostenfrei zur Verfügung stellen. 

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Dnata bekommt neuen Schweiz-Chef

Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 steht die schweizerische Divison der Emirates-Tochter Dnata unter der Leitung von Willy Ruf.   Dnata ist der Ground-Handling-Konzern von Emirates. Man ist sowohl in den Bereichen Passage als auch Cargo tätig und betreibt auch zahlreiche Lounges. Ruf ist Europa-Geschäftsführer Stewart Angus direkt unterstellt. Der neue Schweiz-Manager wird Chef über etwa 1.100 Mitarbeiter, die überwiegend in Genf und Zürich-Kloten tätig sind. 

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Transavia hat ersten Airbus A321neo übernommen

Die Billigfluggesellschaft Transavia hat kürzlich ihren ersten Airbus A321neo von der Air Lease Corporation übernommen. Nach und nach werden noch sechs weitere Exemplare folgen. Damit beginnt der Boeing-Operator mit der schrittweisen Umflottung auf Maschinen des Airbus-Konzerns. „ALC freut sich, die Auslieferung des ersten von sieben A321-200neo-Flugzeugen an unseren langjährigen Kunden Transavia bekannt geben zu können“, sagte Grant Levy, Executive Vice President der Air Lease Corporation. „Wir fühlen uns geehrt, die A321-200neo bei Transavia einzuführen und freuen uns darauf, die Fluggesellschaft auch in den kommenden Jahren bei der Entwicklung ihrer Single-Aisle-Flotte zu unterstützen“. Am 15. Dezember 2023 hat der erste für Tansavia France bestimmte Airbus A320neo, der künftig als F-GNEO unterwegs sein soll, in Toulouse den ersten Testflug absolviert. Die Maschine soll in den nächsten Wochen an den französischen Carrier übergeben werden. Derzeit trägt dieses Flugzeug die Werksregistrierung F-WWDD. Die beiden Transavia-Flugbetriebe sind derzeit reine Boeing-Operators. Betrieben werden die Muster B737-700 und B737-800. Innerhalb der nächsten sieben Jahre wird man diese durch Airbus A320neo und A321neo ersetzen. Somit wird der derzeitige reine Boeing-Betreiber künftig ein reiner Airbus-Betreiber sein.

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Ab 8. Jänner 2024: Lufthansa Group mit 20 wöchentlichen Tel-Aviv-Flügen

Seit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel pausieren die Linienflüge der Lufthansa Group von/nach Tel Aviv. Die Wiederaufnahme wurde aus Sicherheitsgründen wiederholt verschoben. Nun will der Konzern ab 8. Jänner 2024 wieder den größten Airport Israels ansteuern. Zunächst wird lediglich ein stark reduzierter Flugplan angeboten. Lufthansa wird ab Frankfurt vier Umläufe pro Woche anbieten und ab München drei. Austrian Airlines plant ab Wien-Schwechat achtmal wöchentlich Kurs auf Tel Aviv zu nehmen. Swiss wird ab Zürich fünf wöchentliche Verbindungen anbieten. In Summe soll es rund 20 Flüge pro Woche von/nach Tel Aviv geben. Laut Lufthansa entspricht dies etwa 30 Prozent des regulären Flugplans. Zunächst wollen die Airlines des Kranich-Konzerns mit dem Maschinentyp Airbus A320 fliegen. Die Airlines der Lufthansa Group hatten am 9. Oktober 2023 ihre planmäßigen Flüge von und nach Tel Aviv ausgesetzt. Die ebenfalls ausgesetzten Flüge nach Beirut (Libanon) wurden 15. Dezember 2023, von Lufthansa, Swiss und Eurowings wieder aufgenommen. „Sicherheit hat für die Airlines der Lufthansa Group stets oberste Priorität. Die Lufthansa Group beobachtet die Sicherheitslage in Israel weiterhin intensiv und steht in engem Kontakt mit den lokalen und internationalen Behörden. Mit eventuellen Flugplananpassungen muss bei sich verändernden Bedingungen gerechnet werden“, erklärt der Kranich-Konzern in einer Medienmitteilung.

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Österreich: Bus- und Taxifahrer bekommen höhere Löhne

Die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaft Vida haben Kollektivverträge für die Beschäftigten im Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Lenker in privaten Autobusbetrieben abgeschlossen. Es kommt zu Erhöhungen der monatlichen Bezüge.  Per 1. Jänner 2024 steigen die Löhne der Taxi- und Mietwagenfahrer um 10,3 Prozent. Busfahrer bekommen 8,7 Prozent mehr Geld. „Der neue KV-Mindestlohn für die Buslenker:innen beträgt 2.773 Euro brutto im Monat. Das ist ein erstes gutes Mittel gegen den Personalmangel, macht die Branche wieder attraktiver für Berufseinsteiger, die die Stammbelegschaft vor den überbordenden Überstunden entlasten“, so Claudia Mairhofer, Leiterin des Bus-KV-Verhandlungsteams der Gewerkschaft Vida.  „Da es in der Taxi- und Mietwagenbranche so gut wie keine KV-Überzahlungen gibt, wirkt sich die prozentuelle Erhöhung der KV-Löhne in der Praxis direkt positiv für die Beschäftigen aus. Der neue KV-Mindestlohn beträgt ab 1.1.2024 1.880 Euro brutto im Monat, was einem Plus von 175 Euro entspricht“, erläutert Karl Delfs, Leiter des Vida-KV-Verhandlungsteams für den Taxi- und Mietwagenbereich. Zusätzlich konnte mit den Arbeitgebern vereinbart werden, dass der Mindestlohn ab 1.1.2025 2.000 Euro im Monat beträgt. 

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Condor fliegt auch ab Karlsruhe und Rostock nach Palma de Mallorca

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2024 auch ab Karlsruhe/Baden-Baden und Rostock-Laage Flüge nach Palma de Mallorca anbieten.   Ab der Ostsee-Stadt wird man an den Verkehrstagen Montag und Freitag fliegen. Der Erstflug ist für den 17. Juli 2024 angekündigt. Von Karlsruhe/Baden-Baden aus geht es ab 19. Mai 2024 jeweils an Dienstagen und Sonntagen auf die Balearen-Insel.  Weitere Neuaufnahmen in Richtung Palma de Mallorca gibt es im Sommer 2024 ab Basel, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück und Dortmund. 

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Basel: Swissport kündigt neue Lounge an

Das Ground-Handling-Unternehmen Swissport beabsichtigt künftig am Flughafen Basel eine so genannte Aspire-Lounge zu betreiben. Kürzlich wurde die Konzession bis 2030 verlängert. Das bestehende Angebot soll saniert und ausgebaut werden. Künftig soll eine Unterteilung in verschiedene Bereiche erfolgen. Der Wartebereich soll Betreiberangaben nach Kaffeehaus-Atmosphäre aufweisen. Neu ist auch, dass es künftig eine Außenterrasse mit gutem Blick auf das Vorfeld geben soll.

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Sommer 2024: Condor nimmt Dortmund-Palma de Mallorca auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2023 drei wöchentliche Umläufe zwischen Dortmund und Palma de Mallorca anbzieten.  Diese sollen jeweils an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A320 bedient werden. „Die Verbindung nach Palma erfreut sich seit Jahren hoher Beliebtheit“, erklärt Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales. „Umso erfreulicher ist es, dass das Angebot im kommenden Jahr durch die Urlaubsflieger von Condor weiter ausgebaut wird. Die zusätzlichen Flüge ergänzen das bereits bestehende Angebot und bieten unseren Reisenden noch mehr Auswahl und Flexibilität in der Urlaubsplanung“.  Condor wird auf dieser Route mit Ryanair und Eurowings in den direkten Wettbewerb treten, so dass es im Sommer 2024 dem aktuellen Stand der Dinge nach drei Anbieter für Palma-Flüge ab Dortmund geben wird. 

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