Jan Gruber

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Jan Gruber

Cargolux löscht künftig Waldbrände

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux wird künftig auch im Bereich der Löschung von Bränden aktiv sein. Unter dem Namen Aquarius Aerial Firefighting baut man dazu eine eigene Tochtergesellschaft auf. Diese wird zunächst eine Flotte, die aus 12 Air Tractor AT-802F Fire Boss Flugzeugen bestehen wird, betreiben. Die ersten Einheiten sollen bereits im Mai 2024 einsatzbereit sein. Der Konzern sieht hohen Bedarf im Bereich der Löschung von Waldbränden. Die Maschinen sollen weltweit für Einsätze zur Verfügung stehen.

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Portland: Sturm drückt Gangway gegen Winglet von B737-Max-8

Am 10. Jänner 2024 wurde eine Boeing 737-Max-8 von Southwest Airlines auf dem Flughafen Portland während einem starken Sturm von einer Fluggastberücke beschädigt. Der Wind drückte die Gangway gegen das geparkte Flugzeug, so dass das Winglet beschädigt wurde. Der Vorfall soll sich laut lokalen Medien während einem starken Sturm gegen 4 Uhr 35 Lokalzeit ereignet haben. Der Mittelstreckenjet konnte aufgrund notwendiger Reparaturen einige Tage nicht im Liniendienst eingesetzt werden.

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Sale-and-Leaseback: Spirit macht 25 Flugzeuge zu Geld

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit macht insgesamt 25 Verkehrsflugzeuge im Rahmen so genannter Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld. Der Erlös soll zur Tilgung von Schulden verwendet werden. „Am 3. Januar 2024 schloss Spirit Airlines eine Reihe von Sale-Leaseback-Transaktionen in Bezug auf 25 Flugzeuge ab, was zu einer Rückzahlung der Schulden dieser Flugzeuge in Höhe von etwa 465 Millionen US-Dollar und einem Nettobarerlös für das Unternehmen in Höhe von etwa 419 Millionen US-Dollar führte“, ab der Billigflieger, der als hoch verschuldet gilt, in einer Börsenmitteilung bekannt. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2023 hat man einen Verlust in der Höhe von 157 Millionen U.S.-Dollar ausweisen müssen.

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Flughäfen Dresden und Leipzig brauchen frisches Geld

Die Mitteldeutsche Flughafen AG, die Holdinggesellschaft der Airports Dresden und Leipzig/Halle, will sich neu organisieren. Die Belegschaft wurde am vergangenen Donnerstag über einen von KMPG erstellten Sanierungsplan informiert. „Es bestätigt der Mitteldeutschen Flughafen AG bei Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und gute Zukunftsperspektiven“, so die MDF AG in einer Mitteilung. Die Investitionen, die innerhalb der nächsten drei Jahre anstehen, könnten nur dann gestemmt werden, wenn die Gesellschafter, also die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt, frisches Kapital zur Verfügung stellen. Die Firmengruppe dürfte die Verluste aus den Corona-Jahren sowie den Umstand, dass beide Airports noch immer stark unter dem Vorkrisenaufkommen liegen, stark zu spüren bekommen. Im Geschäftsjahr 2022 hat man einen Fehlbetrag von 36,5 Millionen Euro ausweisen müssen.

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Gambia-Fußballer an Bord: Dash 8-400 von Air Côte d’Ivoire erleidet Druckabfall

Am 10. Jänner 2024 wollte die Fußballnationalmannschaft von Gambia mit einer gecharterten de Havilland Dash 8-400 nach Abidjan fliegen, um dort an einem Turnier teilzunehmen. Allerdings ist die Reise so ganz und gar nicht planmäßig verlaufen. Das betroffene Flugzeug wurde von Air Côte d’Ivoire betrieben. Bereits beim Boarding sollen sich die Fußballspieler über starke Hitze beschwert haben. Nach dem Start trat ein Druckproblem auf, was dazu führte, dass der Kapitän entschieden hat eine Rücklandung in Banjul vorzunehmen. Die Sportler sollen sich zudem über Kopfschmerzen und Schwindelgefühle beklagt haben. Die gesamte Reise dürfte eine regelrechte Odysee gewesen sein, denn die Spieler wurden zunächst in Saudi-Arabien abgeholt. Mit Zwischenstopps in Istanbul und Casablanca ging es dann nach Banjul und von dort aus weiter in den Staat Elfenbeinküste. Allein bis Gambia habe man rund 32 Stunden benötigt, da aus nicht näher bezeichneten Gründen lange Zwischenstopps notwendig waren.

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Condor trennt sich schneller von der Boeing 757-Flotte

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird ihre letzten verbliebenen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 757 früher als ursprünglich angenommen ausflotten. Nach dem Sommer 2025 soll Schluss sein, geht aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervor. Laut einem Bericht des Portals Aero.de scheint Condor schon länger den Plan geschafft zu haben die jeweiligen Leasingverträge vorzeitig zu beenden. Der Carrier wird anschließend mit einer reinen Airbus-Flotte unterwegs sein. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte aber erst jetzt, dass die B757-Jets vorzeitig zurückgegeben werden sollen.

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Helvetic flottet vier Embraer 195-E1 ein

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wird vier weitere Embraer E195 leasen. Es handelt sich um E1-Modelle, die vom Lessor Azorra bezogen werden. Dazu wurden langjährige Verträge unterschrieben, so das schweizerische Luftfahrtunternehmen. Die vier zusätzlichen Jets wurden im Jahr 2011 gefertigt und sollen gegen Anfang des zweiten Quartals des laufenden Jahres zur Flotte von Helvetic Airways stoßen. Bestuhlt sind diese mit 122 Sitzplätzen und sollen Unternehmensangaben nach über ein neues Interieur inklusive dem für Helvetic typischen roten Teppich verfügen. „Die vier komplett rekonfigurierten und modernisierten Flugzeuge werden unsere bestehende Flotte ideal ergänzen. Sie werden es uns erlauben, den Flugplan auch unter den momentan herausfordernden Rahmenbedingungen stabil zu halten und unseren Kunden eine hohe Zuverlässigkeit, Planungssicherheit und vor allem Pünktlichkeit zu gewährleisten“, erklärt Firmenchef Tobias Pogorevc. Die Flotte, die im Sommerflugplan 2024 betrieben werden soll, besteht dann aus 22 Maschinen. Dabei handelt es sich um vier Embraer 195-E2, acht E190-E2, sechs E190 und vier E195. Die Neuzugänge sollen auf dem bestehenden Streckennetz eingesetzt werden. „Helvetic Airways ist ein spannender neuer Kunde für Azorra und wir schätzen ihr Engagement sowie ihr uns entgegengebrachtes Vertrauen sehr. Helvetic Airways hat hohe Standards in Bezug auf Kundenservice, Qualität und Betrieb, und wir investieren in unsere Flugzeuge, um ebendiese Standards zu erreichen. Wir freuen uns darauf, die Flugzeuge auszuliefern und das Unternehmen bei seiner künftigen Flottenplanung zu unterstützen“, so Michael Davis, Chief Marketing Officer von Azorra.

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Finnair bekommt neuen Firmenchef

Das Oneworld-Mitglied Finnair bekommt mit Turkka Kuusisto einen neuen Firmenchef. Er wird sein Amt voraussichtlich am 11. Juli 2024 antreten. Zuvor war der Manager für die Posti Group tätig. Dieser steht Kuusisto seit dem Jahr 2020 als Generaldirektor vor. Laut Mitteilung des Aufsichtsrats würde er die notwendige Kompetenz für die Transformation, in der sich Finnair momentan befindet, mitbringen.

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Ancona: Aeroitalia stellt weitere Neuaufnahme ein

In Ancona scheint es für die Fluggesellschaft Aeroitalia alles andere als gut zu laufen, denn mit Barcelona gibt man eine weitere Route, die erst kürzlich aufgenommen wurde, wieder auf. Mit Verspätung hatte Aeroitalia Nonstop-Flüge zwischen Ancona und Wien-Schwechat aufgenommen. Nach wenigen Umläufen sind diese sang- und klanglos wieder eingestellt worden. Auch weitere Neuaufnahmen wurden nach wenigen Wochen, teilweise auch nur Tagen, aufgegeben. Nun trifft es die Barcelona-Flüge, die erst Anfang Dezember 2023 aufgenommen wurden. Diese werden am 15. Jänner 2024 letztmalig bedient.

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Passagierzahlen: Stuttgart fernab dem Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Stuttgart wurde im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 von 8.447.406 Passagieren genutzt. Gegenüber der Vorperiode, in der man 6.997.032 Fluggäste hatte, konnte man zwar um 20,7 Prozent zulegen, aber vom Aufkommen des Jahres 2019 ist man noch weit entfernt. Die Zahl der Flugbewegungen lag 2023 nach vorläufigen Angaben bei 92.094 Starts und Landungen, ein Plus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2022: 85.822 Flugbewegungen). „Wir haben unsere Prognose von rund 8,3 Millionen Fluggästen recht genau erreicht. Dass die starken Sommermonate so reibungslos verlaufen sind, war im Luftverkehr zuletzt leider nicht mehr selbstverständlich. Diese Leistungsfähigkeit verdanken wir einer guten Planung und großen Anstrengungen in den operativen Bereichen. Mein besonderer Dank gilt deshalb allen unseren Mitarbeitenden bei der FSG, ihren Töchtern und unseren Partnern für den motivierten Einsatz. Wir können mit Zuversicht auf das kommende Jahr schauen, in dem wir mit einer weiter steigenden Nachfrage rechnen“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Heppe. Im Jahr 2019 hatte der Stuttgarter Flughafen noch 12,7 Millionen Passagiere. Es sah zunächst danach aus als wäre es in 2020 zu einem neuen Rekordaufkommen gekommen, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Von dieser konnte sich der größte Flughafen des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg nicht vollständig erholen. Finanziell gesehen war der Airport zumeist profitabel, jedoch schreibt man seither Verluste. Der Abgang von Passagieren dürfte nicht nur daran liegen, dass das Preisniveau für Tickets ab Stuttgart schleichend gestiegen ist, sondern auch daran, dass das Angebot im Lowcost-Segment – abgesehen von wenigen Ausnahmen – komplett weggebrochen ist. Easyjet und Ryanair

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