Jan Gruber

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Jan Gruber

Schwächere Nachfrage: Croatia Airlines kürzt die Frequenzen auf einigen Routen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines reduziert im Feber 2024 auf einigen Routen ab Zagreb die Frequenzen. Das Ausmaß beträgt etwa sieben Prozent der Gesamtkapazität und auch Ziele in der D-A-CH-Region sind betroffen. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll es daran liegen, dass die Nachfrage im Feber 2024 wesentlich geringer ist von Croatia Airlines ursprünglich angenommen. Daher fährt man vorsorglich die Anzahl der wöchentlichen Flüge zurück. Demnach geht es im Feber 2014 nach Wien und Brüssel nur elfmal statt 14 Mal pro Woche. Sarajevo wird auf 12 Umläufe pro Woche gekürzt, Zürich auf 13, Skopje auf 10, München auf 13 und auf Frankfurt man Main nimmt man „nur“ noch 20 Mal pro Woche Kurs. Die Kürzungen sind derzeit für den Feber 2024 befristet.

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Airbus tilgt Iran-Air-Großbestellung aus dem Backlog

Es ist schon einige Jahre her, jedoch war es Fluggesellschaften im Iran während einem kurzen Zeitraum möglich werksneue Flugzeuge bei Airbus, Boeing und anderen Herstellern zu ordern. Einige Exemplare wurden ausgeliefert, doch dann führte die U.S.-amerikanische Regierung die Sanktionen wieder ein. Der europäische Hersteller hat eine größere Order über einen längeren Zeitraum in den Büchern gehalten. Seit 2018 darf man keine Maschinen mehr in den Iran liefern. Laut einem Bericht von Flightglobal hat Airbus die 97 noch nicht ausgelieferten Verkehrsflugzeuge, darunter auch 38 A330 und 16 A350, endgültig aus dem Orderbuch gestrichen. Damit schätzt der Hersteller die Lage so ein, dass man nicht davon ausgeht, dass der Auftrag in einem realistischen Zeitfenster erfüllt werden darf.

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Erbil-Raketenbeschuss: Austrian Airlines nutzt Irak-Luftraum weiterhin

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines wird aktuell weiterhin Überflüge über den Irak vornehmen. Beispielsweise nutze OS45 den Luftraum in der Nähe von Erbil, wo in der Nacht Raketenbeschuss herrschte. Dazu ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct: „Die Sicherheit unserer Crews und Fluggäste hat oberste Priorität. Unsere Security-Abteilung evaluiert daher gemeinsam mit der Lufthansa Group Security sowie nationalen und internationalen Behörden laufend die Lage vor Ort. Überflüge über dem Irak können unter Einhaltung von strengen Sicherheitsvorgaben aktuell fortgeführt werden. Die Lage wird laufend bewertet und bei Notwendigkeit werden entsprechende Anpassungen umgesetzt“. Die irakische Region Erbil wurde in der vergangenen Nacht von Raketen, die laut verschiedenen Agenturberichten in iranischen Gruppen stammen sollen, beschossen. Die Angriffe sollen sich vornehmlich gegen Einrichtungen der Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet haben.

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Linz: Air Dolomiti stellt Frankfurt-Flüge ein

Im Sommerflugplan 2024 wird es dem derzeitigen Stand der Dinge nach keine Nonstopflüge zwischen Linz und Frankfurt am Main geben. Damit verliert der Airport die von Air Dolomiti durchgeführte Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz. Es gibt allerdings einen Strohhalm, denn Skyalps steht bereit in die Bresche zu springen. Der Flughafen Linz erklärt dazu, dass diese im Zusammenhang mit der Rückrufaktion des Triebwerksherstellers Pratt & Whitney aufgrund von Materialmängeln steht. Lufthansa muss etwa 20 Maschinen der A320neo-Reihe temporär außer Betrieb nehmen. Das hat zur Folge, dass das Fluggerät von Air Dolomiti auf anderen Routen benötigt wird. Und das wirkt sich negativ auf Linz-Frankfurt aus, denn die Strecke wird vorläufig eingestellt. Die Lufthansa hat den Linzer Flughafen Ende des Jahres 2023 darüber informiert, dass sie aufgrund fehlender Kapazitäten die Flugverbindung Linz-Frankfurt mit Beginn des Sommerflugplans 2024 aussetzen wird. „Wir haben versucht, das Aussetzen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln abzuwenden, müssen aber leider zur Kenntnis nehmen, dass dies nicht möglich war. Allerdings wissen wir, dass die Lufthansa intensive Gespräche mit verschiedenen Fluggesellschaften führt, um den Frankfurt-Zubringer möglichst rasch wieder anzubinden. Wir sind in ständigem Kontakt mit der Lufthansa, um alle Maßnahmen von unserer Seite aus zu unterstützen“, so Flughafen-Geschäftsführer Norbert Draskotivs. Skyalps bietet sich als Partner für Austrian Airlines und Lufthansa an Allerdings gibt es auch einen Lichtblick: Die bereits ab Linz aktive Skyalps befindet sich eigenen Angaben nach mit Austrian Airlines in Gesprächen darüber, dass künftig der Südtiroler Carrier die Frankfurt-Strecke bedient. Weiters will man auch eine Anbindung an das Drehkreuz

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Litauen will sich an Air Baltic beteiligen

Nachdem in Litauen gleich mehrere Projekte eine eigene staatliche Airline dauerhaft in der Luft zu halten gescheitert sind, kann man sich nun einen Einstieg bei der lettischen Air Baltic, die an die Börse gebracht werden soll, vorstellen. In Vilnius unterhält Air Baltic bereits eine Basis, an der mehrere Airbus A220-300 stationiert sind. Das Verkehrsministerium von Litauen hat mittlerweile Gespräche mit jenem von Lettland aufgenommen. Man wolle sich finanziell an Air Baltic, die sich momentan zu 97,97 Prozent im Eigentum des lettischen Staats beteiligen. Davon erwartet man sich eine Expansion des Carriers ab Vilnius, der auch den Ausbau der örtlichen Basis beinhaltet.

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Flughafen Klagenfurt meldet 153.536 Passagiere

Österreichs kleinster Flughafen, Klagenfurt, hatte im Jahr 2023 insgesamt 153.536 Passagiere im Linien- und Charterverkehr. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um 85,52 Prozent zulegen. Dies dürfte primär am Ryanair-Flugangebot liegen. Das Jahr 2023 brachte dem Flughafen Klagenfurt mit insgesamt 153.536 Passagieren im Linien- und Charterflugbereich ein Passagierplus von 85,52 Prozent. Auch die Flugbewegungen konnten deutlich auf gesamt 1.848 Bewegungen gesteigert werden.  Linie & Charter 2023 2022 Veränderung in % Passagiere 153 536 82 760 + 85,52% Bewegungen 1 848 1 328 + 39,16% Laut Mitteilung des Klagenfurter Airports gab es im Bereich der General Aviation im Jahr 2023 insgesamt 15.882 Flugbewegungen. Weiters ist Klagenfurt der Ausweichflughafen für den Fliegerhorst Hinterstoisser (Zeltweg); somit finden wöchentliche Überflüge bzw. Touch-and-Gos der Eurofighter statt. „Der Flughafen Klagenfurt meldet sich mit einem beeindruckenden Passagierwachstum zurück“, freut sich Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Flughafen Klagenfurt. „Eine besonders starke zweite Jahreshälfte mit dem September als stärksten Monat des vergangenen Jahres mit 17.624 abgefertigten Passagieren zeigt die positive Entwicklung, die wir im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen werden. Besonders erfreulich ist auch, dass unser Flugangebot über die Kärntner Grenzen hinweg gut angenommen wird. 18% unserer Passagiere waren im vergangenen Jahr beispielsweise aus Slowenien“. Nur drei Linienziele im Winter 2023/24 Der aktuelle Winterflugplan 2023/24 besteht aus lediglich drei Destinationen. Davon wird nur der Zubringer zum Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien häufig bedient. Die AUA führt zwischen der Kärntner Landeshauptstadt und ihrem Hub bis zu zwei tägliche Flüge durch. Ryanair bedient die Destination London-Stansted an den Verkehrstagen Montag und Samstag. Hamburg ist

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Swiss und Air Baltic vereinbaren Codesharing

Bereits seit einiger Zeit arbeiten Air Baltic und Swiss im Rahmen eines Wetlease-Auftrags zusammen. Nun hat man auch ein Codeshare-Abkommen, das ab 31. Jänner 2024 gültig ist, unterschriebenen. Im Rahmen der Vereinbarung wird die schweizerische Lufthansa-Tochter ihren LX-Code auf die von Air Baltic bediente Route Riga-Zürich-Riga legen. Damit sollen Passagieren weitere Umsteigemöglichkeiten zur Verfügung stehen. „Swiss ist eine starke und bekannte Premium-Airline. Mit diesem Codeshare-Abkommen profitieren die Kunden von einer bequemeren Reise zwischen der Schweiz und Riga, der Heimatbasis von Air Baltic in Lettland“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss.

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Urabstimmung: Discover-Piloten entscheiden über möglichen Streik

Bei der Ferienfluggesellschaft Discover Airlines scheinen auch nach einem kurzen Warnstreik die Fronten zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften festgefahren zu sein. Die Vereinigung Cockpit hat nun eine Urabstimmung über einen möglichen Pilotenstreik eingeleitet. Aus der Flugbegleitergewerkschaft Ufo ist zu hören, dass man mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche ebenfalls unzufrieden ist. Noch ist vom Kabinenpersonal aber nicht das „S-Wort“ zu hören, jedoch stimmen jene Piloten, die Mitglieder der Vereinigung Cockpit sind, bereits über einen Streik ab. Kurz vor Weihnachten 2023 gab es bei Discover Airlines bereits einen kurzen Warnstreik, zu dem die Vereinigung Cockpit aufgerufen hatte. Nun lässt man die Mitglieder seit Montag, den 15. Jänner 2024 darüber entscheiden, ob es zu weiteren Aufrufen zur Arbeitsniederlegung kommen soll oder nicht. Bei den Arbeitnehmervertretern geht man derzeit davon aus, dass es zu einer überragenden Zustimmung kommen wird. Dies alleine ist aber noch kein Streikaufruf. Dieser könnte aber unmittelbar nach dem Abschluss der Urabstimmung in der kommenden Woche folgen, sofern es keine Annäherung zwischen den beiden Tarifparteien gibt. Sowohl Ufo als auch die VC werfen Discover Airlines vor, dass das Management eine Art von Hinhalte-Taktik verfolgen soll. Noch bis zum 23. Jänner 2024 können jene Discover-Piloten, die Mitglied in der Vereinigung Cockpit sind, darüber abstimmen, ob gestreikt werden soll oder nicht. Gleichzeitig fordert die VC in Richtung Arbeitgeber, dass ein nachgebessertes Angebot vorgelegt werden soll, um mögliche Streikmaßnahmen abwenden zu können.

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Trotz rascher Sicherheitslandung: Mann an Bord von Ryanair B737-Max-200 verstorben

Am 7. Jänner 2024 ist es auf Ryanair-Flug FR3233, durchgeführt mit der Boeing 737-Max-200 mit der Registrierung EI-IHP, zu einem Todesfall gekommen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Malaga nach Manchester. Ein männlicher Fluggast geriet plötzlich und unerwartet in eine medizinische Notsituation. Der Kapitän entschied, dass aus diesem Grund eine sofortige Zwischenlandung in Bordeaux eingelegt wird. Trotz intensiver Bemühungen der Kabinencrew und medizinischem Fachpersonal, das sich zufällig an Bord befunden hat, ist der Mann leider verstorben. Laut einem Bericht der Zeitung „Mirror“ soll zusätzlich eine Person aufgrund des dramatischen Vorfalls ohnmächtig geworden sein. Diese wurde in Frankreich weiterbehandelt.

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Deutschland: Branchenverband warnt vor höherer Ticketsteuer

Die deutsche Bunderegierung braucht dringend frisches Geld, denn vor einigen Wochen sind einige Schuldenkonstruktionen („Sondervermögen“) als verfassungswidrig höchstrichterlich untersagt worden. Mal wieder sollen die Luftfahrt und deren Kunden herhalten, denn unter dem Deckmangel des angeblichen Umweltschutzes soll die Luftverkehrsabgabe abermals erhöht werden. Gleichzeitig will Deutschlands Regierung aber Förderungen für alternative Antriebe und Kraftstoffe wie SAF deutlich reduzieren. Ursprünglich hieß es, dass genau diese Subventionen zumindest teilweise aus den Einnahmen der Luftverkehrsabgabe finanziert werden sollen. Später kam dann noch dazu, dass die umstrittene Ticketsteuer auch zur Querfinanzierung der über Jahrzehnte vernachlässigten Bahn genutzt werden soll. Von der erhöhten Luftverkehrsabgabe wird die Luftfahrt in Deutschland so gut wie gar nichts haben, denn aufgrund des Umstands, dass der Staat faktisch bankrott ist, wird überall bei Förderungen und Subventionen den Rotstift angesetzt. Gleichzeitig will die Regierung ab 1. Mai 2024 mehr Luftverkehrsabgabe von den Passagieren kassieren. Genau genommen ist nicht der Fluggast, sondern die von ihm gebuchte Airline der Steuerschuldner. Es obliegt allein der Fluggesellschaft, ob diese die Luftverkehrsabgabe „durchreicht“ oder sie einfach selbst trägt. Rein aus wirtschaftlichen Gründen kommt letzteres nur bei ultrabilligen Tickets, die aus Werbegründen auf den Markt geworfen werden, vor. Ansonsten müssen sich Passagiere darauf einstellen, dass es teurer wird, weil die Regierung dringend Geld braucht. BDL fordert zumindest Verschiebung der Steuererhöhung Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft ist mit der geplanten Steuererhöhung so ganz und gar nicht zufrieden. Der deutsche Alleingang würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen und den Trend, dass einige Airlines ihre Kapazitäten einfach in andere Staaten, in denen solche

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