Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Serbia setzt Hamburg und Hannover aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia stellt ab Belgrad die Flugverbindungen nach Hannover und Hamburg vorübergehend ein. Hintergrund ist, dass die Nachfrage derzeit gering sein soll. Laut einem Bericht des Portals Ex-Yu-Aviation.com soll die Hannover-Route am 26. Jänner 2024 vorerst letztmalig bedient werden. Die Wiederaufnahme soll per 31. März 2024 erfolgen. Die Hamburg-Route wird zwischen 29. Jänner und 4. März 2024 ausgesetzt.

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Japan Airlines bekommt erstmals eine Chefin

Erstmals in der langjährigen Firmengeschichte von Japan Airlines steht eine Dame an der Konzernspitze. Mit Wirksamkeit zum 1. April 2024 steigt die derzeitige Chief Operating Officer Mitsuko Tottori zur Präsidentin der Firmengruppe auf. Die Managerin ist seit 1985 für Japan Airlines tätig. Ursprünglich wurde sie als Flugbegleiterin eingestellt. Über die Jahre hinweg konnte sie sich bis an die Konzernspitze hocharbeiten.

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Wizz Air UK musste 1,24 Millionen Pfund an Passagiere ausbezahlen

Im Vereinigten Königreich hatte sich die Billigfluggesellschaft Wizz Air wegen komplizierter und verschleppter Erstattung von Ticketgeldern, aber auch der Auszahlung von Entschädigungsleistungen und Auslagen Ärger mit der Zivilluftfahrtbehörde eingehandelt. Diese griff zu Durchsetzungsmaßnahmen. Laut einer Erklärung der CAA gehen die Außenstände weit bis ins Jahr 2022 zurück. Der Carrier habe berechtigte Ansprüche von Passagieren systematisch abgewimmelt bzw. die Auszahlung massiv verschleppt. Nachdem im Sommer 2023 enorm viele Beschwerden an die Zivilluftfahrtbehörde herangetragen wurden, leitete diese ein offizielles Verfahren gegen Wizz Air ein. Die Maßnahmen hätten dazu geführt, dass der Carrier rund 1,24 Millionen Pfund-Sterling an betroffene Reisende überwiesen habe. Bemerkenswert ist auch, dass rund 25.000 Anträge von Fluggästen, die ursprünglich vom pinkfarbenen Billigflieger abgewimmelt wurden, neuerlich geprüft wurden. Laut CAA soll es in 6.000 Fällen dazu gekommen sein, dass Wizz Air vergleichsweise schnell die Zahlungspflicht anerkannt hat und die Forderungen der Passagiere erfüllt habe. Die Androhung wesentlich härterer Maßnahmen habe laut der CAA dazu geführt, dass der Lowcoster seine bisherige Praxis im Umgang mit Forderungen von Fluggästen geändert habe. Dies stuft die Behörde als Erfolg ein. Gleichzeitig erinnert man öffentlich daran, dass „Fluggesellschaften sich routinemäßig um ihre Passagiere kümmern müssen und die Rechte einhalten müssen, wenn Flüge gestrichen werden oder verspätetet sind“. „Wir freuen uns, dass die Zivilluftfahrtbehörde die bedeutenden Schritte anerkannt hat, die Wizz Air unternommen hat, um die Leistung für unsere Kunden zu verbessern. Wie alle Fluggesellschaften in Europa sahen wir uns im Sommer 2022 mit beispiellosen betrieblichen Herausforderungen konfrontiert, aber die Verbesserungen, die wir umgesetzt haben, haben

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Triebwerksprobleme: S7 Airlines muss Personal abbauen

Die russische Fluggesellschaft S7 Airlines hat ein Problem, das eigentlich weltweit bekannt ist, jedoch aufgrund der Sanktionen nicht rasch behoben werden kann. Die A320neo-Reihe-Flotte ist ebenfalls vom Ärger und um die Pratt & Whitney-Triebwerke betroffen. An Ersatzteile und Tauschantriebe kommt man aber – zumindest auf dem offiziellen Weg – nicht. Laut einem Bericht von Kommersant musste S7 Airlines bislang rund 20 Prozent der Neo-Flotte stilllegen. Es mangelt an Ersatzteilen, denn wegen der Sanktionen kann man diese derzeit nicht vornehmen. Auch Tauschtriebwerke kann man nicht direkt beim Hersteller einkaufen. Somit bleibt dem russischen Carrier nichts anderes übrig als die betroffenen Jets temporär außer Dienst zu stellen. Weltweit sind enorm viele Fluggesellschaften von den Problemen rund um die PW-Triebwerke betroffen. Viele Maschinen stehen wegen Lieferengpässen und notwendigen Inspektionen am Boden, was bei einigen Carriern bereits spürbare Folgen hat. Zum Beispiel begründet Lufthansa die Einstellungen der Routen ab Linz, Innsbruck und Friedrichshafen mit den Engpässen. Russische Carrier sind aber in einem ganz anderen Ausmaß betroffen, denn wegen der Sanktionen dürfen – auf dem offiziellen Weg – keine Triebwerke und/oder Komponenten in die Russische Föderation geliefert werden. Über Zwischenhändler kommt man dennoch an so ziemlich alles, das das Herz begehrt, aber bei den PW-Triebwerken ist das kaum möglich, denn diese sind heiß begehrt und der Hersteller hat ein besonderes Auge darauf wohin diese geliefert werden. Für die Beschäftigten von S7 Airlines hat die Kombination aus allen Umständen unangenehme Konsequenzen, denn gegenüber Kommersant bestätigte der Carrier, dass man Personal abbauen muss. Betroffen ist hauptsächlich die

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Wizz Air veranstaltete Schnitzeljagd in Wien

Am Montag, den 15. Jänner 2024, hat die Billigfluggesellschaft Wizz Air in Wien ein Gewinnspiel in Form einer Schnitzeljagd veranstaltet. Über Social Media wurden die Follower eingeladen, an drei Quizfragen auf dem Instagram-Profil der Fluggesellschaft teilzunehmen und einen von drei Gutscheinen im Wert von je 300 Euro zu gewinnen. Nicole hat ihren Gutschein am ersten Spot im Hundertwasserhaus entdeckt – sie plant, ihren Gutschein für eine spannende Reise nach Island einzulösen. Leonardo, der zweite Gewinner, hat seinen Gutschein im Gartenbaukino ergattert und träumt von einer Reise nach Spanien, um dort die schönen Badeorte zu erkunden. Am dritten Spot, dem Schmetterlinghaus, wurde der dritte Gewinner, Stefan, ausgezeichnet, der Madeira und Georgien erkunden möchte.

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Aus kurzem Vueling-Flug wurde 23-stündige Fahrt im Reisebus

Wenn man einen Kurzstreckenflug mit einer geplanten Flugdauer von einer Stunde und 20 Minuten gebucht hat, aber sich stattdessen in einem Reisebus, der über 23 Stunden unterwegs ist, findet, kann man schon verärgert sein. Genau das ist Passagieren, die mit Vueling von Bilbao nach London-Gatwick fliegen wollten, passiert. Passagiere haben gemäß der Fluggastrechteverordnung einen gesetzlich verankerten Anspruch auf eine Ersatzbeförderung zum frühestmöglichen Zeitpunkt, wenn ihr gebuchter Flug ausfällt oder erheblich verspätet ist. Die Verordnung sieht ausdrücklich vor, dass auch andere Verkehrsträger wie Bahn und Bus in Frage kommen, um die Reisenden möglichst rasch zu ihrem Zielort zu bringen. Bedingt durch Streiks des Bodenpersonals sagte Vueling zwischen 5. und 8. Jänner 2024 die Flüge VY6307 und VY7292 ab. Es standen ab Bilbao für beide gestrichenen Verbindungen keine alternativen Flugverbindungen zur Verfügung. Der IAG-Billigflieger charterte daher Busse, um die Passagiere nach London-Gatwick befördern zu können. Betroffene behaupten, dass am Airport erklärt wurde, dass die Fahrzeit etwa 15 Stunden betragen werde. Mangels Alternativen hätten sich viele auf die lange Busreise eingelassen. Über die „Überraschung“; dass es im Reisebus statt im Flugzeug ins Vereinigte Königreich gehen soll, wären die Betroffenen sehr kurzfristig informiert worden. Dies lässt sich jedoch nicht ohne jeden Zweifel verifizieren, denn laut der Airline wären bereits vorab E-Mails und SMS an die Reisenden verschickt worden. Alternativ wäre der kostenfreie Rücktritt bei voller Erstattung des Flugpreises angeboten worden. Nicht alle Passagiere wären in die bereitgestellten Busse eingestiegen. Die Fahrt von Bilbao nach London-Gatwick ist dann nicht so ganz nach Plan verlaufen. Betroffene

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Albawings übernimmt zahlreiche Pristina-Charter

Im Auftrag eines Reiseveranstalters nimmt die albanische Billigfluggesellschaft Albawings zahlreiche Flüge ab Pristina auf. Es handelt sich überwiegend um Verbindungen, die zuvor von Trade Air, Chair Airlines und anderen Anbietern operativ durchgeführt wurden. Da es sich um Charterflüge handelt, sind diese nicht über die Homepage von Albawings buchbar. Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich über den Auftraggeber, der seit vielen Jahren Charter von/nach Pristina auflegt. Albawings übernimmt die operative Durchführung der Flüge ab Pristina nach Basel, Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt-Hahn, Luxemburg, Malmö, München, Paderborn, Stuttgart und Verona. Die Aufnahme erfolgt bereits ab 18. Jänner 2024 schrittweise.

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Passagiere enttäuscht: Keine B777 auf AUA-Kurzstreckenflug

Am 16. Jänner 2024 wurden einige Luftfahrtfreunde von Austrian Airlines herbe enttäuscht. Der Umlauf OS205/206 war mit dem Maschinentyp Boeing 777-200ER angekündigt, jedoch wurde daraus nichts. Ein verärgerter Passagier schrieb an Aviation.Direct unter anderem: „Auch hier hatten zahlreiche Luftfahrt-Freunde speziell nach Ankündigung exakt diese Flüge gebucht und wurden nun bitterlich enttäuscht, ‚bitterlich‘ weil OS dazu keine Information gab, warum …“. Kurzfristig wurde anstatt des geplanten Widebodies ein anderes Fluggerät eingesetzt. Wer diese Verbindung extra gebucht hatte, um auf der Kurzstrecke mit Boeing 777-200ER zu fliegen, hatte also Pech. Auf Anfrage erklärte Austrian Airlines dazu: „Solche Planungen müssen aus unterschiedlichsten Gründen leider oft spontan geändert oder optimiert werden. Wir bitten diesbezüglich um Verständnis“.

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Gewerkschaften: UFO-Vorstandsteam ist wieder komplett

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat mitgeteilt, dass das Vorstandsteam mit sieben Mitgliedern wieder komplett besetzt ist. Aufgrund von Rücktritten waren Nachwahlen notwendig geworden. Nun wurde durch eine vorstandsinterne Wahl das nachgewählte Vorstandsmitglied, Sara Grubisic, zur stellvertretenden Vorsitzenden ernannt. Grubisic ist Juristin und praktizierte viele Jahre als Rechtsanwältin. Sie fliegt bei der Lufthansa als Purserin. Ihre Rechtsexpertise konnte sie bereits in der UFO-Grundsatzkommission, die sich seit 2019 mit Satzungsthemen der Organisation beschäftigt und in der UFO-Tarifkommission bei Lufthansa gewinnbringend für die Gewerkschaft einsetzen. Im letzten Jahr wurde sie als Arbeitnehmervertreterin in den Aufsichtsrat der Lufthansa Group gewählt. Für UFO stand es daher außer Frage, dass Grubisic auch die Tarifpolitik vorstandsseitig verantwortet. In den Vorstand wurden außerdem Gisela-Annette Beeck Acosta und Kai Uwe Fuelle-Netzer gewählt. Beide fliegen als Purser bei der Lufthansa.

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Eisregen: Nichts ging mehr in Saarbrücken

Wegen starker winterlicher Wetterbedingungen hat der deutsche Flughafen Saarbrücken am 17. Jänner 2024 den Betrieb komplett ausgesetzt. Alle geplanten Flüge mussten abgesagt werden. Die Geschäftsführung des Airports hat diese Entscheidung bereits im Vorfeld bekanntgegeben und dabei die Prognose des deutschen Wetterdienstes als Entscheidungsgrundlage verwendet. Dieser sagte voraus, dass es in der Region zu starkem Eisregen könnte. Auch am Donnerstag, den 18. Jänner 2024, kann es in Saarbrücken noch zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

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