Jan Gruber

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Jan Gruber

Innsbruck: Politik kritisiert Einstellung der Frankfurt-Flüge

In der Tiroler Politik und Wirtschaft ist die Entscheidung der Lufthansa, dass mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 die von der Tochter Air Dolomiti bediente Strecke Innsbruck-Frankfurt ausgesetzt werden soll, gar nicht gut angekommen. Dazu kommt, dass einige Politiker die Information haben wollen, dass auch Austrian Airlines die Wien-Strecke kürzen soll. Behauptet wird, dass die Mittagsflüge wegfallen sollen. Nun will man sich auf parlamentarischer Ebene dafür einsetzen, dass Frankfurt-Flüge bleiben und Wien nicht ausgedünnt wird. Jene Politiker, die sich besonders wortstark verhalten, verkennen dabei erneut, dass sowohl Lufthansa als auch ihre Tochtergesellschaft Austrian Airlines private Unternehmen sind. Jene Zeiten, in denen die AUA als Staatsbetrieb die Wunschzettel von Politikern zu erfüllen hatte, sind schon lange vorbei.

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Tipp: Karrieretag am Flughafen Stuttgart

Am 2. Feber 2024 veranstaltet der Flughafen Stuttgart im Terminal-1-West einen offenen Bewerbertag. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr 00 können sich Interessierte informieren und gleich bewerben. Der Karrieretag richtet sich an Berufserfahrene, aber auch an Auszubildende und Studenten, die ihren Abschluss in der Tasche haben und eine vielseitige und interessante Aufgabe suchen. Vor Ort sind rund 20 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, die den Betrieb am Landesflughafen am Laufen halten. Neben der Flughafengesellschaft selbst, die sich um die Infrastruktur für das Fliegen kümmert, sind auch die Dienstleister Stuttgart Airport Ground Handling GmbH (SAG), die S. Stuttgart Ground Services GmbH (SGS) und die Losch Airport Service GmbH mit dabei, die sich um das gesamte Passagier- und Gepäckhandling kümmern. Vor Ort sind auch Gastronomie und Hotellerie, Sicherheitsdienste und Behörden wie die Landes- und die Bundespolizei. Aktuell gibt es Möglichkeiten zum Einstieg zum Beispiel für IT-Experten, für Ingenieure im Hoch- und Tiefbau, für Feuerwehrleute und in zahlreichen anderen Berufen. Ebenfalls mit einem Stand vor Ort vertreten ist das Hitradio Antenne 1, das als Medienpartner mit dabei ist. Von 13 bis 14 Uhr bietet die Agentur für Arbeit hilfreiche Tipps und Tricks rund um die Bewerbung, am Fotopoint haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, kostenlos professionelle Bewerbungsfotos machen zu lassen. Besucherinnen und Besucher des Events, die mit dem Auto kommen, können kostenlos im Parkhaus P4 abstellen: Ausfahrttickets werden am Infostand des Karrieretags gegen das Parkticket in P4 getauscht.

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ADV: Deutschland könnte den Anschluss verlieren

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen befürchtet, dass Deutschland aufgrund der geplanten Erhöhung der Luftverkehrsabgabe und der von der Regierung beabsichtigten Streichung von Fördermitteln einen Wettbewerbsnachteil haben könnte. „Der aktuelle Bundeshaushalt ist eine Konnektivitätsbremse auf ganzer Linie! Die regulativ bedingten Standortkosten gehören ohnehin in Deutschland zu den höchsten in Europa. Mit der erneuten Erhöhung der Luftverkehrsteuer sind die staatlich bedingten Standortkosten von 2019 auf 2024 um rund 50 Prozent gestiegen. Die Recovery-Rate gegenüber der Vor-Corona-Zeit liegt unter 80 Prozent (-17 Prozentpunkte unterhalb des EU-Durchschnitts), während in unseren europäischen Nachbarländern der Luftverkehr zu alten Bestmarken zurückgekehrt ist. Deutschland verliert den Anschluss. Statt hier endlich für Wettbewerbsgleichheit zu sorgen, geht die Belastungsschere allein innerhalb Europas weiter auseinander. Dies geht zu Lasten von Wirtschaft, Tourismus und Wohlstand. Die aktuelle Situation schwächt die Wirtschaftskraft der Flughäfen und erschwert die Erreichung der Klimaziele. Und so ungern ich das sage, dass Vertrauen in die Verlässlichkeit politischer Zusagen hat Schaden genommen. Gestern war kein Tag zum Jubeln“, so ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. „Man kann hier klar von einer Doppelbelastung sprechen. Die Demobilisierung in Deutschland schreitet auf Kosten des allgemeinen Wohlstandes voran. Die deutschen Flughäfen möchten auch künftig ein stabiler und unverzichtbarer Wachstumsgeber und Wirtschaftsmotor für Regionen und die deutsche Volkswirtschaft sein. Hierfür müssen Zukunftsinvestitionen getätigt werden“.

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Busreisen: Branche leidet unter akutem Fahrermangel

Zahlreiche Anbieter von Busreisen müssen ihre Angebote reduzieren, weil viele Betriebe zu wenige Fahrer haben und offene Stellen nur sehr schwer besetzt werden können. Punktuell gehen auf Stellenanzeigen überhaupt keine Bewerbungen ein. Es gibt Menschen, die sich überhaupt nicht vorstellen könnten hauptberuflich in der Personenbeförderung mit Bussen tätig zu sein. Zu stressig der Alltag und zu hoch die tägliche Verantwortung gegenüber den Fahrgästen. Andere wiederum sind regelrecht Feuer und Flamme für ihren Job und können sich als „Vollblut-Busfahrer“ gar keinen anderen Beruf vorstellen. Die Problematik ist aber, dass es potentiell viele Menschen gibt, die sich vorstellen könnten „Vollblut-Busfahrer“ zu werden, aber es scheitert an den hohen Kosten, die zur Erlangung der Führerscheinklasse D selbst aufgebracht werden müssen. Führerscheine der Klassen D und C können sehr teuer sein Der Spruch „früher war alles billiger“ ist zumindest im Bereich der Lenkberechtigungen durchaus zutreffend, denn auch inflationsbereinigt war es früher durchaus günstiger an die Führerscheine der Klassen C und/oder D zu kommen. Einst konnten männliche Personen diese auch im Rahmen ihres Wehrdienstes machen und danach ihren militärischen Führerschein gegen eine geringe Verwaltungsgebühr in einen zivilen umschreiben lassen. In dieser Form ist das schon lange nicht mehr möglich und erst recht nicht für die Fahrer so kostengünstig. Wer einen C- und/oder D-Schein machen möchte, muss so einiges an Fahrschulkosten und Prüfungsgebühren bezahlen. Viele junge Menschen, die durchaus Interesse daran hätten Fahrer von Lastwägen und/oder Bussen zu werden, können oder wollen diese Summen aber nicht aufbringen. Viele Lenker der so genannten Boomer-Generation gehen nach und

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Wiederaufnahme: Air China fliegt wieder Shanghai nach München

Nach fast vier Jahren „Flugpause“ hat Air China in der Vorwoche die Flugverbindung zwischen Shanghai und München reaktiviert. Drei Mal in der Woche kommen dafür Langstreckenflugzeuge vom Typ Airbus A350-900 zum Einsatz. Die Flüge finden jeweils mittwochs, freitags und sonntags statt. Die Landung in München ist um 06:50 Uhr, der Start Richtung Shanghai um 12:50 Uhr. Zuvor wurde der letzte Linienflug dieses Carriers zwischen Shanghai und München am 6. März 2020 durchgeführt. Anschließend pausierte die Route wegen der Corona-Pandemie.

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Bahnstreik: Westbahn nimmt DB/ÖBB-Passagiere von/nach Deutschland mit

Die österreichische Bahngesellschaft Westbahn bietet Passagieren, die vom Bahnstreik, zu dem die Gewerkschaft GDL aufgerufen hat, eine unkomplizierte Ersatzbeförderung an. Das Unternehmen betont, dass man vom Streik nicht betroffen ist und daher planmäßig fahren wird. Zwischen 24. Jänner und 29. Jänner 2024 ruft die Gewerkschaft GDL die Lokführer der Deutschen Bahn AG zum Streik auf. Dies hat zur Folge, dass zahlreiche Verbindungen – auch im grenzüberschreitenden Verkehr – ausfallen werden. Die Westbahn-Zügevon und nach München und Rosenheim sowie über das Deutsche Eck nach Tirol und Vorarlberg werden planmäßig fahren. „Die Westbahn bietet eine unbürokratische Lösung für Reisende, die von den Einschränkungen bei der Deutschen Bahn betroffen sind. Gegen Vorlage eines gültigen DB/ÖBB-Tickets für Fernverkehrszüge können Fahrgäste kostenfrei zwischen München Hauptbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof mitfahren. Das Deutschland- und das Bayern-Ticket sind davon ausgenommen. Reisende können für einen Aufpreis von € 50,- in den Zügen der Westbahn bis/ab Wien Westbahnhof mitfahren (bzw. € 25,- bis/ab Linz). Zwischen München und Wien Westbahnhof fahren täglich 5 Züge pro Richtung“, teilte der private Eisenbahnbetreiber mit. Folgende Deutschland-Verbindungen werden angeboten: München Hauptbahnhof – Wien Westbahnhof: Wien Westbahnhof – München Hauptbahnhof:

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Auf Ryanair-Flug: Acht Betrunkene randalierten

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hatte am 19. Jänner 2024 gleich acht „unruly PAX“ an Bord eines Linienfluges, der von London-Luton nach Lanzarote führte. Eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Faro war notwendig, um die Störenfriede von Board nehmen zu lassen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EFE war unter der Flugnummer FR3511 auf dem Weg nach Lanzaraote. Acht Passagiere haben sich dermaßen daneben benommen, dass der Kapitän entschieden hat, dass aus Sicherheitsgründen eine Zwischenlandung in Faro eingelegt werden muss. Dort betrat die portugiesische Polizei den Mittelstreckenjet und verhaftete die Störenfriede. Dem Vernehmen nach sollen diese betrunken gewesen sein und unter anderem Anweisungen der Besatzung missachtet haben, herumgebrüllt haben und gegen zumindest eine Tür der Boeing 737-800 geschlagen haben. Auch die Festnahme soll nicht ohne Zwischenfall erfolgt sein, denn eine männliche Person habe Widerstand geleistet, so dass die Exekutive zu härteren Maßnahmen greifen musste. Der Flug nach Lanzarote konnte nach etwa einer halben Stunde – ohne die acht Störenfriede – fortgesetzt werden.

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Finanzielle Zuschüsse gefordert: AUA-Strecke Innsbruck-Wien könnte ausgedünnt werden

Einst war die Flugverbindung Innsbruck-Wien eine besonders profitable Strecke im Netz von Austrian Airlines und zuvor Tyrolean Airways. Gleich mehrere Mitbewerber, die Konkurrenz machen wollten, wurden erfolgreich verdrängt. In der jüngeren Vergangenheit haben sich unter anderem Air Alps, SkyEurope und Niki auf der innerösterreichischen Route versucht. Für die Passagiere war die jeweils kurze Wettbewerbssituation durchaus von Vorteil, denn die Preise sind rasch in den Keller gesunken. Austrian Airlines hat sich jeweils auf einen Preiskampf eingelassen und zwar so lange bis die Konkurrenz die Lust verloren hat. Niki Lauda begründete damals die Aufgabe der Innsbruck-Strecke mit mangelnder Wirtschaftlichkeit und warf der AUA Preisdumping vor. Kaum war der letzte Herausforderer weg, stiegen die Preise wieder spürbar. Fliegen zwischen Innsbruck und Wien ist nicht gerade günstig. Doch es gibt auch Verteidiger der hohen Ticketpreise, denn beispielsweise sagte Flughafendirektor Marco Pernetta mal, dass es gar nicht gewollt wäre, dass man preislich mit der Bahn in den Wettbewerb tritt. Fliegen ist eben das Premium-Produkt und das hat seinen Preis. Abgesehen von Umsteigern ist allgemein bekannt, dass im Point-to-Point-Verkehr hauptsächlich Politiker und Geschäftsreisende an Bord sind. Weniger Geschäftsreisende an Bord Die Zeiten, in denen Firmen regelrecht egal war wie hoch die Reisekosten ihrer Mitarbeiter sind und wie häufig diese unterwegs sind, sind spätestens seit dem Beginn der Corona-Pandemie vorbei. Viele Unternehmen haben entdeckt, dass es nicht notwendig ist, dass Verkäufer und/oder das mittlere Management für jeden Kundentermin persönlich erscheinen müssen. Vieles lässt sich auch per E-Mail, telefonisch oder über Zoom und Co erledigen und billiger ist

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ANA plant Wien-Comeback für August 2024

Die japanische All Nippon Airways beabsichtigt ab August 2024 wieder zwischen Tokio-Haneda und Wien-Schwechat zu fliegen. Die Route wurde ursprünglich am 17. Feber 2019 aufgenommen, jedoch im Zuge der Corona-Pandemie temporär eingestellt. Laut einem Bericht von „The Nikkei“ soll es im August 2024 soweit sein: ANA soll auf den Flughafen Wien-Schwechat zurückkehren. Diese Route pausiert seit dem Beginn der Corona-Pandemie und wurde bislang nicht reaktiviert. Der genaue Flugplan soll in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

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Jahreszahlen: Bratislava meldet 1.813.660 Fluggäste

Im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 hatte der Flughafen Bratislava 1.813.660 Passagiere. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man sich um 23 Prozent steigern. Der Löwenanteil ist mit 1.257.640 Fluggästen auf den Linienverkehr entfallen. Die Charterverkehre sowie die General Aviation brachten es auf 556.020 Passagiere. Der slowakische Hauptstadtflughafen teilte weiters mit, dass es 26.386 Flugbewegungen gegeben hat. Im Vergleich mit dem Wert, den man im Jahr 2022 erreichen konnte, bedeutet dies eine Steigerung um neun Prozent. Unabhängig davon: Von der Verkehrsleistung, die Bratislava im Jahr 2019 hatte, ist man noch weit entfernt.

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