Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommer 2024: Lufthansa stockt Paderborn-München auf

Mit Wirksamkeit zum 2. April 2024 wird Lufthansa Paderborn und München häufiger miteinander verbinden. Geplant ist, dass künftig wieder drei tägliche Umläufe zwischen den beiden Städten angeboten werden soll. Laut Flughafen Paderborn soll die Entscheidung des Kranich-Konzerns auch an der hohen Auslastung, die auf dieser Route erzielt werden kann, liegen. „Wir freuen uns sehr, dass unser langjähriger Partner Lufthansa die Zusammenarbeit mit unserem Flughafen weiter ausbaut. Die Verbindung nach München gehört zu den zentralen Angeboten an unserem Airport, da sie vor allem auch für die starke mittelständische Wirtschaft in unserer Region von großer Bedeutung ist. Jetzt wird München als Point-to-point-Ziel und auch für das Umsteigen zu weiter entfernten Destinationen in Europa, Amerika und Asien noch interessanter“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Die drei Umläufe bieten einige Möglichkeiten für Geschäftsreisende, aber auch für Passagiere mit privatem Hintergrund. So gibt es neben der Verbindung am Vormittag (Abflug: 6.05 Uhr) und am Nachmittag (16.40 Uhr) nun auch eine Maschine, die am späten Vormittag (9.25 Uhr) von Paderborn/Lippstadt nach München abhebt.

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Geruch nach Farbe: Swiss-A220 absolviert Sicherheitslandung in Dresden

Am Abend des 21. Jänner 2024 musste die Fluggesellschaft Swiss eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Dresden vornehmen. Dieser hatte einen vorsorglichen Einsatz der Feuerwehr zur Folge. Die Besatzung des Airbus A220 meldete über Funk Luftnotlage, denn im Cockpit wurde eine Geruchsentwicklung von frischer Farbe samt Dampf wahrgenommen. Ausdrücklich habe es sich nicht um Rauch gehandelt. Aus Sicherheitsgründen wurde dies der Flugsicherung gemeldet. Der Mittelstreckenjet konnte erfolgreich auf dem sächsischen Airport landen. Vorsorglich wurde die Feuerwehr bereitgestellt, jedoch wurden die Dienstleistungen dieser dann nicht benötigt. Swiss will nun untersuchen was die merkwürdige Geruchsbelastung verursacht hat. Nähere Einzelheiten will bzw. kann der Carrier noch nicht mitteilen, da die Erkenntnisse der technischen Überprüfung sorgfältig ausgewertet werden müssen.

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Emirates fliegt auch im Sommer 2024 mit Airbus A380 nach Wien

Auch im Sommerflugplan 2024 wird Golfcarrier Emirates Airlines den Maschinentyp Airbus A380 regelmäßig zwischen Dubai und Wien-Schwechat einsetzen. Kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier ab 21. Feber 2024 die Superjumbos wieder auf dieser Route einsetzen wird. Vorerst waren die Planungen bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet. Nun gab der Carrier bekannt, dass auch im Sommerflugplan 2024 dieses Muster Stammgast auf dem Flughafen Wien-Schwechat sein wird. Damit wird Emirates Airline die einzige Fluggesellschaft sein, die den größten Airport Österreichs mit Airbus A380 ansteuert. „Aufgrund der großen Nachfrage ab Wien und dem überwältigenden Interesse am A380 wird Emirates den ikonischen Airbus auch im Sommerflugplan regulär auf der Stecke Dubai-Wien-Dubai einsetzen und Emirates-Reisenden damit ein in Österreich einzigartiges Flugerlebnis bieten. Nach seinem ersten Abflug von österreichischem Boden im Jahr 2016 und einer vorübergehenden Pause während der Covid-Herausforderungen, markiert die Rückkehr des A380 ein besonderes Highlight im Emirates-Jubiläumsjahr 2024“, so Emirates Airline in einer Erklärung.

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Flughafen Salzburg mit neuem Spielbereich für Kinder

In Kooperation mit Teekanne wurde am Salzburger Flughafen ein neuer Indoor-Spielplatz für Kinder eröffnet. Dieser befindet sich zwischen den Gastroangeboten Relay Shop, So Coffee und der Bäckerei Resch & Frisch sowie dem Reisebüro Reisewelt. Die Idee entstand in der Abteilung Property & Real Estate Management, die für die optimale Nutzung der Flächen am Flughafen verantwortlich zeichnet. Die Spielfläche stellt insbesondere für Eltern, die mit Kindern reisen oder den Flughafen besuchen, um zB Gäste abzuholen, einen echten Mehrwert dar. Zwei Spielgeräte in Form eines Jumbos und eines Helikopters bieten Spaß und Unterhaltung für die Kleinsten. Begleitpersonen können es sich inzwischen auf den sechs Flugzeugsitzen, die in der Kids Area aufgestellt wurden, gemütlich machen. „Ein Flughafen ist ein eigener kleiner Kosmos und ein lebendiger Marktplatz. Der Kunde braucht Gastronomie- und Retailangebote ebenso wie Plätze, die zum Verweilen einladen. Dafür sorgen die Gastroeinheiten auf der Dachterassenebene, im ersten Stock und im Abflugbereich ebenso wie die Angebote in der Ladenzeile im Erdgeschoss. Die Kids Area ist ein weiterer Baustein im Flächennutzungskonzept, das zu einem optimierten Kundenerlebnis beitragen soll“, so Wolfgang Mittermayr, Head of Property & Real Estate Management.

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ÖPNV: Burgenland und Niederösterreich wollen ihre eigene Suppe kochen

In den österreichischen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland befindet sich der öffentliche Personennahverkehr seit vielen Jahren in einer Transformationsphase. Der eigenwirtschaftliche Verkehr von Unternehmern wird zunehmend durch von der öffentlichen Hand bestellten Verkehren ersetzt. Über viele Jahre hinweg gab es gar zwei Verkehrsorganisationen: Der Verkehrsverbund Ostregion, in dem hauptsächlich Wien und die Eisenbahnverkehre organisiert waren sowie der konkurrierende Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland, in dem hauptsächlich Buslinien angesiedelt waren. Es kam zu vielen Überlappungen und über Jahre hinweg dazu, dass Tickets gegenseitig nur unter bestimmten Bedingungen anerkannt wurden. Für die Fahrgäste waren unterschiedliche Tarife verwirrend. Der VVNB wurde im Juli 2016 in den VOR integriert und damit ausgelöst. Seither gibt es nur noch den Verkehrsverbund Ostregion, dessen Gesellschafter die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland sind. Eigenwirtschaftlicher Betrieb versus Bestellerprinzip Es gab aber sehr große Unterschiede: Während der VVNB ein Unternehmerverbund war, galt im VOR seit jeher das Bestellerprinzip. Konkret bedeutet das, dass im nicht mehr existierenden Verbund die Busunternehmer mit ihren eigenen Linienkonzessionen auf eigene Rechnung gefahren sind. Zuschüsse gab es auf Antrag von den jeweiligen Bundesländern und Umstiege auf Busse anderer Verbundmitglieder waren möglich, denn die ausgestellten Fahrkarten wurden untereinander anerkannt. Im Verkehrsverbund Ostregion wird der Betrieb der Linien öffentlich ausgeschrieben und der Bestbieter erhält den Zuschlag. Die Integration des VVNB und den VOR hatte für die Busunternehmer erhebliche Konsequenzen. Die Kraftfahrlinienkonzessionen wurden mit dem jeweiligen Ablauf der Genehmigung nicht mehr verlängert. Vielmehr hat der Verkehrsverbund Ostregion den Betrieb neu ausgeschrieben. So kam es in manchen Regionen dazu, dass der bisherige Unternehmer

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Air India Express lässt Triebwerke bei Lufthansa Technik warten

Auf der indischen Luftfahrtmesse „Wings India“ konnte Lufthansa Technik einen Auftrag für die Überholung von zumindest drei CFM56-7B-Triebwerken der B737-800-Flotte von Air India Express an Land ziehen. Mit dem nun unterzeichneten Vertrag startet die Kooperation zwischen dem internationalen MRO-Anbieter (Maintenance, Repair, Overhaul) und der Tochtergesellschaft von Air India. Zusätzlich zu der Triebwerksüberholung ist Lufthansa Technik bei einem Teil der Boeing-737-Flotte der indischen Fluggesellschaft für Ad-hoc-Reparaturen, für den Austausch von Komponenten sowie für Aircraft on Ground (AOG) Services zuständig.

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Flughafen Innsbruck könnte AUA-Ground-Handling übernehmen

Am Innsbrucker Flughafen steht nun auch zur Debatte, dass die derzeit von Austrian Airlines betriebene Bodenabfertigung vom Airport übernommen werden könnte. Noch ist nichts entschieden, aber im Falle des Falles würde dies den endgültigen Rückzug aus dem Handling in den Bundesländern bedeuten. Die mittlerweile nicht mehr existierende Regionalfluggesellschaft Tyrolean Airways führte einst an allen österreichischen Bundesländerflughäfen die Passage-Bodenverkehrsdienstleistungen durch. Der Rechtsnachfolger Austrian Airlines hat sich aus diesem Segment weitgehend zurückgezogen. In Graz, Linz, Salzburg und Klagenfurt hat man bereits an den jeweiligen Airport oder aber an Drittanbieter abgegeben. Lediglich in Innsbruck ist die AUA noch mit eigenem Personal vertreten. Momentan beschäftigt die Bodenstation Innsbruck der Austrian Airlines insgesamt 19 Mitarbeiter. Nun steht zur Debatte, dass sich die Lufthansa-Tochter auch am Tiroler Flughafen aus der Passagierabfertigung zurückziehen könnte. Endgültig entschieden ist noch nichts, aber der Airport bereitet sich bereits darauf vor, dass man diese Aufgaben künftig selbst anbieten muss. Bei den bisherigen Schließungen von Bundesländer-Bodenstationen hatten die AUA-Mitarbeiter die Wahl nach Wien zu wechseln oder aber vom übernehmenden Arbeitgeber übernommen zu werden. In Klagenfurt war dies beispielsweise eine eigenes vom Airport gegründete Tochtergesellschaft, die nun für Dienstleistungen wie Check-in zuständig ist und in Linz war es die Firma ISS Ground Handling. Es ist zu erwarten, dass es sich in Innsbruck, sofern es denn tatsächlich zur Aufgabe der Bodenstation kommen sollte, analog verlaufen wird. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Innsbrucks Flughafenchef Marco Pernetta, dass es für den Airport eine Option ist die Bodenabfertigung von Austrian Airlines zu übernehmen. Darüber könne man reden,

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Salzburg: Eurowings Europe nimmt Burgas auf

Im Sommerflugplan 2024 wird Eurowings Europe ab der Basis Salzburg eine weitere neue Strecke aufnehmen. Es handelt sich um Burgas. Die Schwarzmeer-Stadt fehlt bereits seit vielen Jahren im Salzburger Sommerflugplan. Eurowings beabsichtigt im Sommer 2024 diese Lücke zu schließen. Ab 4. Juli 2024 will man einmal in der Woche die Mozartstadt mit Burgas verbinden. Die Durchführung der Flüge soll jeweils am Verkehrstag Donnerstag erfolgen, geht aus den Flugplandaten des Carriers hervor.

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Fusion untersagt: Jetblue und Spirit gehen in Berufung

Die Fluggesellschaften Jetblue und Spirit Airlines wollen sich die Untersagung des beabsichtigten Zusammenschlusses nicht gefallen lassen. Gegen das Urteil eines Bezirksrichters geht man in Berufung. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wurde in den Vereinigten Staaten der Zusammenschluss zweier Fluggesellschaften nicht genehmigt und auch richterlich untersagt. Begründet wird dies damit, dass dies wettbewerbswidrig wäre. Die beiden Carrier wollen gegen die Entscheidung vorgehen und haben angekündigt, dass man das Rechtsmittel der Berufung ergreifen wird. „Jetblue Airways Corporation und Spirit Airlines, Inc. gaben heute bekannt, dass sie gemeinsam eine Berufung beim U.S. Court of Appeals for the First Circuit eingereicht haben, in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Fusionsvereinbarung“ ist in einer gemeinsamen Mitteilung zu lesen.

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Taser im Gepäck: United-Pilot in Edinburgh verhaftet

Weil er einen Taser in seinem Gepäckstück hatte, klickten am 20. Jänner 2024 für einen Piloten der United Airlines am Flughafen Edinburgh die Handschellen. Offiziellen Angaben nach befand sich dieser in seinen eingecheckten Gepäckstück. Im Zuge einer Kontrolle wurde dieser gefunden. Der Flugzeugführer hätte eigentlich auf Flug UA37 im Dienst sein sollen. United Airlines reagiere umgehend und suspendierte den Piloten bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens. Warum der Mann einen Taser dabei hatte, ist nicht bekannt. Für die Passagiere hatte die Angelegenheit unangenehme Folgen, denn mangels Ersatz war die für den Vormittag geplante Flugverbindung verspätet. Der Flughafen Edinburgh bestätigte den Vorfall und erklärte zusammengefasst, dass es eine Verhaftung im Zusammenhang mit einem Waffendelikt gegeben hat.

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