Jan Gruber

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Jan Gruber

Renton: Boeing hat 737-Max-Produktion für einen Tag pausiert

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat am 25. Jänner 2024 die Produktion der B737-Max-Reihe komplett pausiert. Hintergrund ist, dass man diverse Schulungen für die Mitarbeiter durchgeführt hat. Das Qualitätsmanagement von Boeing steht seit dem jüngsten B737-Max-Zwischenfall, der sich in diesem Monat bei Alaska Airlines ereignet hat, neuerlich im Kreuzfeuer der Kritik. Laut Firmenchef Stan Deal hat man zunächst in Renton eine eintägige Pause eingelegt, um zu bewerten wo es Verbesserungsbedarf gibt und die Mitarbeiter zu schulen. Vergleichbare Maßnahmen werden in dieser Woche an anderen Boeing-Produktionsstandorten folgen.

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In neuer Livery: Royal Jordanian übernimmt erste E195-E2

Das Oneworld-Mitglied Royal Jordanian hat in der vergangenen Woche die ersten beiden Regionaljets des Typs Embraer 195-E2 übernommen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die man von Azorra Aviation bezogen hat. Vorerst hat Royal Jordanian acht Einheiten dieses Typs geordert. Davon wurden am 25. Jänner 2024 die ersten beiden Exemplare von Leasinggeber Azorra Aviation an den jordanischen Carrier übergeben. Diese tragen die Registrierungen JY-REA und JY-REB. „Die E2-Familie wird unsere strategischen Ziele unterstützen, indem sie unsere größeren Narrowbody-Flugzeuge ergänzt, indem sie die Kapazität an die Nachfrage anpasst, die Betriebskosten und den Kohlendioxidausstoß senkt und gleichzeitig den Komfort für die Passagiere deutlich verbessert“, so Royal-Jordanian-Chef Samer Majali. Arjan Meijer, Präsident und CEO von Embraer Commercial Aviation: „Die Entscheidung von Royal Jordanian für die E2 zur Modernisierung ihrer Flotte ist ein Beweis für die fortschrittlichen Fähigkeiten des Flugzeugs, für unsere erfolgreiche Geschichte und für unsere starken Beziehungen sowohl zu Azorra als auch zu RJ. Die E2-Familie von E-Jets der neuesten Generation ist das leiseste, umweltfreundlichste und treibstoffeffizienteste Flugzeug auf dem Markt für Flugzeuge mit weniger als 150 Sitzen. RJ kann mit der kleinen E2-Flotte, die die größeren Schmalrumpfflugzeuge von RJ ergänzt, gleichzeitig seine Ziele in Bezug auf Wachstum, Rentabilität und Nachhaltigkeit verwirklichen. Wir sind stolz darauf, unsere langjährige Zusammenarbeit mit Royal Jordanian und Azorra fortzusetzen“. Die beiden E195-E2 weisen auch eine weitere Neuerung auf, denn es handelt sich um die ersten Flugzeuge, die die erneuerte Livery von Royal Jordanian tragen. Nach und nach soll die komplette Flotte in diesem Design erscheinen. Neuauslieferungen werden

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Croatia Airlines least sechs A220 von Griffin

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat einen Leasingvertrag über sechs Airbus A220 mit Griffin Global Asset Management unterschrieben. Damit ist klar über wen man die letzten verbliebenen Exemplare der Order beziehen wird. Die Auslieferung dieser sechs Exemplare soll Angaben des Lessors nach im Jahr 2026 beginnen. „Wir freuen uns sehr, an den kürzlich angekündigten Wachstums- und Flottenerneuerungsplänen von Croatia Airlines teilzunehmen und einen neuen Kunden und Flugzeugtyp im Griffin-Portfolio begrüßen zu dürfen. Diese Transaktion mit sechs Flugzeugen zeigt, dass wir in der Lage sind, die modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeuge in großem Umfang zu liefern, und steht im Einklang mit unserer Strategie, Partnerschaften mit erstklassigen Fluggesellschaften einzugehen. Das gesamte Team von Griffin freut sich auf eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit mit Croatia Airlines“, erklärt Peter Bennett, Senior Vice President für Marketing von Griffin Global Asset Management.

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Wegen starker Blähungen: American Airlines wirft Passagier raus

Können Passagiere, die unter starken Blähungen leiden zum Verlassen eines Verkehrsflugzeuges gezwungen werden? Offenbar ja, denn genau das ist vor wenigen Tagen vor einem American-Airlines-Flug in Phoenix passiert. Eigentlich sollte es auf einem Inlandsflug nach Austin gehen, aber auf dem Weg zur Runway entschied der Kapitän zum Gate zurückzukehren, um einen Fluggast aus der Maschine entfernen zu lassen. U.S.-amerikanischen Medienberichten nach soll dieser unter starken Blähungen gelitten haben. Die Folge daraus: Andere Passagiere sowie die Kabinenbesatzung sollen die übelriechenden Ausdünstungen aus unzumutbar empfunden haben. Fluggäste, die sich auf dem Flug befunden haben, erklärten, dass sich der Mann bereits vor dem Boarding „merkwürdig“ verhalten habe. In der Maschine habe er dann so starke Blähungen bekommen, dass sich einige Reisende bei den Flugbegleitern beschwert haben. Der Gestank soll demnach unerträglich gewesen sein. Angeblich soll das Kabinenpersonal den Mann, der in Sozialen Medien „Fartman“ gennant wird, dazu aufgefordert haben das Verhalten einzustellen. Dies habe aber nicht den erwünschten Erfolg gebracht, so dass der Kapitän informiert wurde. Dieser hat dann entschieden, dass zum Gate zurückgekehrt wird und der störende Passagier das Verkehrsflugzeug verlassen muss. Lokalen Medienberichten nach soll die Crew dem Mann erklärt haben, dass er nicht an Bord bleiben darf und das Flugzeug verlassen muss. Zunächst soll dieser nicht wahrhaben wollen, dass er wegen seiner Blähungen von der Beförderung ausgeschlossen wird, jedoch dann ohne Widerstand sein Handgepäck genommen und das Flugzeug verlassen haben. Die Fluggesellschaft American Airlines wollte zu diesem Vorfall keine Stellungnahme abgeben. Geruchsbelästigungen kommen immer wieder mal vor, jedoch handelt es

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USA: Southwest-Flugbegleiter stimmen für Streik

Bei der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Southwest Airlines bahnt sich ein Flugbegleiter-Streik an. Die Transport Workers Union hat bereits eine Urabstimmung unter ihren Mitgliedern durchgeführt. Laut Mitteilung vertritt man etwa 20.000 für Southwest Airlines fliegende Flugbegleiter. Diese sollen mit einer 98-prozentigen Mehrheit für Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt haben. Sollte es tatsächlich zum Aufruf zu Arbeitsniederlegungen kommen, wäre dies eine Premiere in der Geschichte der Gewerkschaft.

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Norwegian rechnet mit höherem Jahresgewinn

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle performte im Vorjahr wesentlich besser als von der Geschäftsleitung ursprünglich prognostiziert. Man rechnet damit, dass man für das Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn in der Höhe von umgerechnet 190 Millionen Euro ausweisen kann. Dies wäre insbesondere darauf zurückzuführen, dass man im November und Dezember 2023 erheblich mehr Flugtickets als erwartet absetzen konnte. Auch habe man Entschädigungszahlungen im Bereich von verspäteten Auslieferungen von Maschinen erhalten und den Rechtsstreit mit der ehemaligen Tochtergesellschaft Bank Norwegian beilegen können. Gesunkene Kerosinpreise und günstige Entwicklungen von Wechselkursen haben das Management dazu veranlasst die Gewinnprognose anzuheben.

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Stadt München bietet Lufthansa Flughafenanteile zum Kauf an

Die Stadt München denkt darüber nach ihre Beteiligung am Flughafen München zu reduzieren. Den Verkaufserlös will man für die Errichtung einer neuen U-Bahn-Linie im Stadtgebiet verwenden. Im Stadtrat haben sich CSU und die Freien Wähler für diese Vorgehensweise ausgesprochen. Derzeit hält die Landeshauptstadt von Bayern 23 Prozent. Der Freistaat hält 51 Prozent und die übrigen Anteile befinden sich in den Händen der Bundesrepublik Deutschland. Den beiden Parteien schwebt vor, dass 18 Prozent verkauft werden könnten. „Die Anteile werden zuerst dem Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland sowie der Lufthansa AG zum Kauf angeboten. Falls diese nicht kaufen wollen, werden die Anteile am freien Markt verkauft“, heißt es in einer Erklärung.

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SAS Group will Chapter-11-Verfahren möglichst bald verlassen

Die SAS Group geht davon aus, dass man das Chapter-11-Verfahren, in dem man sich in den Vereinigten Staaten von Amerika befindet, noch im Laufe des ersten Halbjahres 2024 verlassen kann. Dies führt man unter anderem darauf zurück, dass eine Investitionsvereinbarung mit einem Konsortium, dem unter anderem Air France-KLM, Lind Invest, Castlelake und Dänemark angehören, geschlossen werden konnte. Weiters prognostiziert man für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz in der Höhe von etwa 4,23 Milliarden Euro.

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Air Serbia erhöht die Frequenzen auf Russland-Strecken

Die Fluggesellschaft Air Serbia beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 den Verkehr zwischen Belgrad und Zielen in der Russischen Föderation weiter zu erhöhen. In dieser Woche wurde ein Update in das Reservierungssystem eingepflegt. Aus diesem geht hervor, dass die Hauptstadt Moskau künftig 19 Mal wöchentlich mit Belgrad verbunden sein wird. Auch nach Sankt Petersburg fliegt man bald häufiger: Der Carrier plant von drei auf fünf Umläufe pro Woche aufzustocken. Kasan soll dreimal wöchentlich angesteuert werden.

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Ryanair schielt auf Slots in Rom-Fiumicino

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hofft, dass man aufgrund der von Lufthansa beabsichtigten Übernahme von Ita Airways mehr Start- und Landerechte am Flughafen Rom-Fiumicino erlangen kann. Konzernchef Michael O’Leary sagte während einer Pressekonferenz auch, dass die von ihm geleitete Firmengruppe an Slots in Mailand-Linate „eher weniger interessiert“ ist. Momentan hat man diesen Airport nicht im Streckennetz. Vor einiger Zeit hat man Start- und Landerechte in Linate erlangt, jedoch dann wieder zurückgegeben. In dieser Region steuert Ryanair die Flughäfen Bergamo und Malpensa an. In Rom ist man sowohl in Ciampino als auch in Fiumicino präsent.

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