Jan Gruber

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Jan Gruber

Basel: Swissport kündigt neue Lounge an

Das Ground-Handling-Unternehmen Swissport beabsichtigt künftig am Flughafen Basel eine so genannte Aspire-Lounge zu betreiben. Kürzlich wurde die Konzession bis 2030 verlängert. Das bestehende Angebot soll saniert und ausgebaut werden. Künftig soll eine Unterteilung in verschiedene Bereiche erfolgen. Der Wartebereich soll Betreiberangaben nach Kaffeehaus-Atmosphäre aufweisen. Neu ist auch, dass es künftig eine Außenterrasse mit gutem Blick auf das Vorfeld geben soll.

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Sommer 2024: Condor nimmt Dortmund-Palma de Mallorca auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2023 drei wöchentliche Umläufe zwischen Dortmund und Palma de Mallorca anbzieten.  Diese sollen jeweils an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Airbus A320 bedient werden. „Die Verbindung nach Palma erfreut sich seit Jahren hoher Beliebtheit“, erklärt Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales. „Umso erfreulicher ist es, dass das Angebot im kommenden Jahr durch die Urlaubsflieger von Condor weiter ausgebaut wird. Die zusätzlichen Flüge ergänzen das bereits bestehende Angebot und bieten unseren Reisenden noch mehr Auswahl und Flexibilität in der Urlaubsplanung“.  Condor wird auf dieser Route mit Ryanair und Eurowings in den direkten Wettbewerb treten, so dass es im Sommer 2024 dem aktuellen Stand der Dinge nach drei Anbieter für Palma-Flüge ab Dortmund geben wird. 

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Turkish Airlines mit sechs Millionen Fluggästen im November 2023

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hatte im November 2023 rund sechs Millionen Passagiere an Bord. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 4,1 Prozent zulegen. Die angebotene Kapazität war um 12,1 Prozent erhöht. Die Auslastung wird seitens des Luftfahrtunternehmens mit 80,4 Prozent angegeben. Besonders im Bereich internationaler Gäste konnte man stark zulegen. Das Unternehmen meldet ein Plus von 11,2 Prozent.

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November 2023: Play hatte 107.236 Passagiere

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hatte im November 2023 insgesamt 107.236 Fluggäste an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man somit um 42 Prozent zulegen. Die Auslastung verschlechterte sich von 79 Prozent auf 74,5 Prozent. Während die Auslastung zurückging, verzeichnete das Luftfahrtunternehmen trotz eines Anstiegs der angebotenen Sitzkilometer (ASK) um 54 Prozent einen Anstieg der Einnahmen pro Einheit (RASK) im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zusatzeinnahmen stiegen im Vergleich zum November 2022 um 30 Prozent. Ein erheblicher Teil der Passagiere reiste entweder von Island aus, nach Island oder mit Umsteigeverbindungen über die Fluggesellschaft.

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Heston Airlines hat für NG Eagle den Erstflug durchgeführt

Mit Hilfe von Heston Airlines hat das in Nigeria ansässige Unternehmen NG Eagle am 10. Dezember 2023 den ersten Flug durchgeführt. Heston Airlines fliegt derzeit mit dem Airbus A320, der die Registrierung LY-WSM trägt, für das afrikanische Start-Up.  NG Eagle wurde als Nachfolgegesellschaft der Arik Air gegründet und hat zahlreiche Assets übernommen. Zu diesen zählen auch einige Boeing 737.

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Russland: Putin will bis 2030 mindestens 1.000 Verkehrsflugzeuge aus eigener Produktion

Russlands Präsident Wladimir Putin hat während einer Pressekonferenz kritisiert, dass die Fluggesellschaften des von ihm regierten Staats „zu viele“ Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing betreiben würden. Seine Politik ziele darauf ab dies zu ändern. In der Tat sind in der Russischen Föderation mehr westliche Muster im Einsatz als jene, die im eigenen Land gefertigt wurden. Das hat verschiedene Gründe, jedoch lässt sich dies vereinfacht damit erklären, dass die russischen Flugzeugbauer schlichtweg die potentielle Nachfrage nur mangelhaft bedienen konnten. Abgesehen von wenigen Neuentwicklungen haben viele Muster ihren Ursprung in der Sowjetzeit. Ein anderes Problem: Beispielsweise haben sich viele Operators über die zähe Ersatzteilverfügbarkeit beim Sukhoi SSJ-100 beklagt. Völlig unabhängig davon, dass die russischen Flugzeugbauer seit Jahrzehnten hausgemachte Probleme nicht in den Griff bekommen haben, will Putin, dass bis zum Jahr 2030 rund 1.000 Verkehrsflugzeuge im eigenen Land gefertigt werden. Allerdings benötigt man auch für diese einige westliche Komponenten. Putin gibt sich aber zuversichtlich, dass man dies lösen wird und im eigenen Land bauen kann. Bei vielen russischen Carriern gelten die im eigenen Land gefertigten Maschinen als unbeliebt. Selbst hohe Subventionen konnten bislang nicht alle Anbieter von den angeblichen Vorzügen der russischen Muster überzeugen. Bedingt durch den Umstand, dass auf unabsehbare Zeit nicht legal im Westen eingekauft werden kann, gibt es für zahlreiche Fluggesellschaften kaum Alternativen. Offiziell sind russische Airlines von der Ersatzteilversorgung westlicher Muster komplett abgeschnitten. In der Praxis werden die Sanktionen über Zwischenhändler, die in Staaten, die sich an den Sanktionen nicht beteiligen ansässig sind, effektiv umgangen. Die Politik

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Comac C919 erstmals in Hongkong gelandet

Der chinesische Flugzeugbauer Comac hat auf dem internationalen Flughafen von Hongkong die beiden im Inland entwickelten Muster ARJ21 und C919 ausgestellt. Der zuletzt genannte Typ ist somit erstmals in der Sonderverwaltungszone gelandet.  Vor Ort wurde eine Zeremonie abgehalten, an der unter anderem Chief Executive John Lee und andere hochrangige Vertreter teilgenommen haben. Die Maschine wurde mit der üblichen Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr begrüßt.  Während der ARJ21 bereits außerhalb von China im Einsatz ist, fliegt die C919 bislang ausschließlich für chinesische Carrier und das fast ausschließlich im Inlandsverkehr. Beide Typen gelten als große Hoffnungsträger der Luftfahrtindustrie der Volksrepublik China. Während dem Aufenthalt in Hongkong wurden zahlreiche Führungen für die Bevölkerung organisiert, um die C919 bekannter zu machen. 

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Deutschland-Ticket vor dem Aus? – Landkreis Stendal steigt aus

Das deutsche 49-Euro-Ticket erweist sich zunehmend als Flop, denn nun kündigt der Landkreis Stendal an, dass man dieses ab 1. Jänner 2024 nicht mehr für Busfahrten innerhalb dieser Region verwenden kann.  Als Reaktion auf die hohe Inflation brachte die deutsche Bundesregierung im Vorjahr eine Netzkarte zum Preis von neun Euro pro Monat auf den Weg. Diese wurde aber nur im Juni, Juli und August 2022 verkauft und galt lediglich in Verkehrsmitteln des Nahverkehrs. Nach langem Ringen wurde der 49-Euro-Fahrschein eingeführt. Dieser ist aber alles andere als einfach im Handling, denn man muss ein Abo, das zwar monatlich kündbar ist, abschließen. Einige Verkehrsunternehmen führen sogar Bonitätsprüfungen durch und schließen potentielle Interessenten, die in Karteien wie der Schufa Negativmerkmale haben, komplett aus.  Dass der 49-Euro-Fahrschein eine typisch deutsche Fehlkonstruktion ist, zeigte sich schon von Anfang an. Einerseits sind Fernverkehrszüge sowie Fernbusse komplett ausgeschlossen und andererseits hat sich die deutsche Bundesregierung nicht um eine langfristige Finanzierung bemüht. Lediglich für ein Jahr hat man mal die Mittel bereitgestellt und sowohl Verkehrsverbünde als auch Bundesländer und Landkreise sowie Unternehmer beschweren sich massiv, dass die von der Bundesregierung freigegeben Mittel nicht ausreichen sollen. Mehr Geld soll es aber nicht geben und angesichts des Umstands, dass die Bundesrepublik sich in einer Art defacto Staatspleite befindet, ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass vom Bund weitere Euros locker gemacht werden. Zuletzt waren Preiserhöhungen im Gespräch, aber hier legen sich die Grünen, vermutlich aus ideologischen Gründen, quer.  Der sich in Sachsen-Anhalt befindliche Landkreis Standal zieht nun die Notbremse und steigt

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Münster/Osnabrück: Vertragsverlängerung für Rainer Schwarz

Der Aufsichtsrat des Flughafens Münster/Osnabrück hat beschlossen, dass der Vertrag mit Geschäftsführer Rainer Schwarz vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert wird.  Der Manager wird somit bis mindestens Ende 2025 an der Spitze des deutschen Airports stehen. „Die überaus positive Entwicklung des FMO in der Nach-Corona-Zeit sowohl im verkehrlichen als auch im betriebswirtschaftlichen Bereich zeigt, dass Prof. Schwarz den richtigen Kurs für den FMO umgesetzt hat. In den kommenden zwei Jahren gilt es nun, diesen Kurs weiter fortzusetzen und zu stabilisieren. Darüber hinaus müssen gerade in diesem Zeitraum wichtige Weichenstellungen für die Transformation zu einem klimaneutralen Airport erfolgen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Martin Sommer. 

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Regiojet beschleunigt Prag-Brno-Züge

Seit 10. Dezember 2023 sind die Regiojet-Züge zwischen Prag und Brno um 13 Minuten schneller unterwegs. Die Reisezeit beträgt nur noch 2 Stunden und 28 Minuten. Nach Kosice geht es ab der tschechischen Hauptstadt künftig 25 Minuten schneller.  RegioJet hat bereits das Angebot an Verbindungen auf der Strecke Prag-Brünn-Bratislava von drei auf vier Zugpaare pro Tag ab Oktober 2023 erweitert. Sie bietet Passagieren eine neue Morgenverbindung von Bratislava nach Prag (Abfahrt 6:21 Uhr, Ankunft 10:37 Uhr) und eine Nachmittagsverbindung von Prag nach Bratislava (Abfahrt 17:15 Uhr, Ankunft 21:32 Uhr).   RegioJet plant, sein internationales Netz von Verbindungen zu erweitern und bereitet die Expansion in die Ukraine vor. Im Rahmen dieser Expansion ist das Hauptziel die Verlängerung der bestehenden Linie Prag-Kosice in die ukrainische Stadt Chop, die an der Grenze zu Ungarn und der Slowakei liegt. Der verlängerte Nachtzug wird mit Schlafwagen und Schlafsitzen ausgestattet sein, so dass die Fahrgäste ihre Reiseart nach ihren Vorlieben und Bedürfnissen wählen können. Diese Erweiterung eröffnet neue Reisemöglichkeiten in den Osten und erleichtert gleichzeitig den Zugang zum ukrainischen Eisenbahnnetz.  Zu den Plänen für die Erweiterung des internationalen Netzes gehört auch die Nachtverbindung Przemysl-Hannover, für die bei der polnischen Eisenbahnbehörde UTK ein Antrag auf offenen Zugang zum Schienennetz eingereicht wurde. RegioJet plant, im Jahr 2024 eine tägliche Zugverbindung zwischen Prag und Berlin einzurichten. Die Fahrgäste können auf dieser Strecke die gleichen Leistungen erwarten wie bei den derzeitigen Zügen. 

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