Jan Gruber

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Jan Gruber

Verdi fordert mehr Lohn für Lufthansa-Bodenpersonal

Die Gewerkschaft Verdi fordert für das Bodenpersonal von Lufthansa 12,5 Prozent mehr Lohn pro Monat. Die Bezüge sollen um mindestens 500 Euro pro Monat steigen. Die Arbeitnehmervertreter wollen weiters, dass es künftig Schichtzulagen von 3,6 Prozent des Grundgehalts geben soll. Weiters fordert man, dass aufgrund der hohen Inflation einmalige Prämien von 3.000 Euro ausbezahlt werden sollen. Die Verhandlungen um den neuen Tarifvertrag sollen am 18. Jänner 2024 aufgenommen werden.

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Bahnhofs-Ranking: Zürich und Wien top, deutsche Stationen flop

Die Hauptbahnhöfe von Zürich und Wien haben im „European Railway Station Index 2023“ die Plätze Eins und Zwei eingenommen. Viele deutsche Bahnstationen finden sich auf nur der schwachen Positionen und Bremen Hauptbahnhof trägt überhaupt die „rote Laterne“. Generell zeigt die Studie, die vom U.S.-amerikanischen Consumer Choice Center vorgenommen, dass viele Bahnhöfe in Deutschland desaströs abschneiden. Verglichen wurden die nach Passagierzahlen 50 größten Stationen in Europa. Den ersten Platz hat der Zürcher Hauptbahnhof, gefolgt vom Derivat in Wien, eingenommen. Aus deutscher Sicht durchaus erschreckend erscheint, dass gleich sechs deutsche Bahnhöfe die letzten Plätze einnehmen. Besonders schlecht schnitten Essen Hbf, Berlin-Ostkreuz, Berlin-Gesundbrunnen, Berlin-Zoologischer Garten, München-Pasing und Bremen Hbf ab. Der zuletzt genannte Bahnhof erreichte lediglich 39 Punkte. Im Vergleich dazu: Zürich Hbf bringt es auf 102 Punkte und Wien Hbf auf immerhin 94 Punkte. Betrachtet man die Studie im Detail, so zeigt sich rasch, dass nicht nur heruntergekommene oder gar nicht vorhandene Infrastruktur das Ergebnis der deutschen Bahnhöfe nach unten katapultiert hat, sondern auch mangelnde Sauberkeit und Pünktlichkeit massiv kritisiert wurden. Angemerkt wird auch, dass das Neun-Euro-Ticket, das im Vorjahr für drei Monate angeboten wurde, gezeigt hat, dass die Infrastruktur und das Angebot an vielen Standorten einer regen Nutzung des Bahnverkehrs nicht gewachsen sein sollen. Dies habe zu massiver Überlastung der Stationen und Züge geführt und in weiterer Folge auch zu erheblichen Verspätungen im Regionalverkehr. Der Fernverkehr soll während der Phase des Neun-Euro-Tickets regelrecht leer gefegt gewesen sein. Dies dürfte an der eigentümlichen deutschen Regelung, dass Züge des Fernverkehrs (zum Beispiel Intercity,

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Rauchbildung: Boeing 737-Max-8 von Buzz in Stockholm evakuiert

Am Sonntag, den 10. Dezember 2023 musste eine von der polnischen Ryanair-Tochter Buzz betriebene Boeing 737-Max-200 auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda evakuiert werden. In der Kabine hatte sich aus noch ungeklärter Ursache Rauch gebildet. Die Reisenden wurden aufgefordert den Mittelstreckenjet, der die Registrierung SP-RZG trägt, über die Notrutschen zu verlassen. Zumindest ein Passagier meinte das Ereignis mit seinem Smartphone filmen und über soziale Medien teilen zu müssen. Besagte Boeing 737-Max-200 ist am 10. Dezember 2023 unter der Flugnummer FR4627 von Krakau nach Stockhom-Arlanda geflogen. Das Buzz-Flugzeug hat den Zielort überpünktlich gegen 8 Uhr 11 erreicht. Vor dem Rückflug ist es zu technischen Problemen gekommen. Die SP-RZG hat zunächst die Parkposition in Arlanda verlassen und machte sich auf den Weg in Richtung Runway. Dieser Vorgang wurde aber nach wenigen Momenten abgebrochen. Ein Sprecher der Ryanair Group erklärte zum Vorfall, bei dem es offiziellen Angaben nach keine Verletzten gegeben haben soll: „Ein Buzz-Flugzeug meldete heute Morgen in Arlanda Dämpfe in der Kabine. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Passagiere evakuiert und zum Terminal zurückgebracht. Buzz-Ingenieure überprüfen das Flugzeug, und ein Ersatzflugzeug wurde nach Arlanda geschickt, um den Flug nach Krakau mit einer voraussichtlichen Abflugzeit von 14.00 Uhr (Ortszeit) durchzuführen. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei den betroffenen Fluggästen für diese Verspätung, für die wir alles tun, um sie zu minimieren. Erfrischungsgutscheine wurden an die Passagiere in Arlanda ausgegeben“.

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Kanada: Volga-Dnepr Airlines will beschlagnahmte An-124 „freiklagen“

Die Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines setzt sich der Pfändung einer Antonov An-124 auf dem Flughafen Toronto juristisch zur Wehr. Eine entsprechende Klage gegen den Staat Kanada wurde bei einem Bundesgericht eingebracht. Die betroffene Maschine ist kurz vor dem Beginn der Sanktionen, die Kanada als Reaktion auf den kriegerischen Überfall der Russischen Föderation gegen die Ukraine ausgesprochen hat, auf dem kanadischen Airport gelandet. Es wurde behördlich untersagt, dass dieses Flugzeug das Staatsgebiet verlassen darf. Mit anderen Worten: Der Frachter wurde an die Kette gelegt. Später hat die Regierung Kanadas beschlossen, dass diese Antonov An-124 beschlagnahmt und an die Ukraine übergeben wird. Volga-Dnepr Airlines setzt sich dieser Maßnahme mittels einer Klage zur Wehr. Ziel des Rechtsmittels ist, dass ein kanadisches Gericht feststellt, dass die Vorgehensweise der Regierung unzulässig ist und das Frachtflugzeug an den Carrier zurückgegeben wird und ausgeflogen werden darf. Vor Gericht argumentiert man unter anderem, dass man ein privates Unternehmen ist und im Zusammenhang mit dem Einmarsch in die Ukraine überhaupt keine Rolle gespielt habe. Auch betont man, dass man für die Söldnerarmee Wagner keinerlei Dienstleistungen erbracht habe. Volga-Dnepr Airlines deutet Wertverlust an Die RA-82078 befindet sich seit dem 27. Feber 2022 auf dem Flughafen Toronto (Pearson) und darf das Land nicht verlassen. Die kanadische Regierung hat beschlossen, dass die Maschine beschlagnahmt und an die Ukraine übergeben wird. Es ist unklar inwieweit der Frachter derzeit flugfähig ist, denn in der Klageschrift behauptet Volga-Dnepr Airlines, dass dem Zeitpunkt, zu dem der Jet an die Kette gelegt wurde, keinerlei Wartungsarbeiten vorgenommen werden durften.

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Air Baltic mit vier Tampere-Winterstrecken

In der laufenden Winterfluplanperiode 2023/24 nimmt die lettische Air Baltic ab der Basis Tampere insgesamt vier zusätzliche Strecken auf. Auch wird man zum ersten Mal eine Inlandsstrecke von Tampere nach Kittilä in Finnland anbieten. „Tampere ist eine der Heimatstädte von Air Baltic, und wir sind bestrebt, unseren Passagieren ein nahtloses Reiseerlebnis zu bieten und die Konnektivität zu verbessern. Die neuen Strecken nach Teneriffa, Gran Canaria, Kittilä und Tallinn bieten unseren Fluggästen mehr Möglichkeiten, das warme Wetter zu genießen, verschneite Pisten zu erkunden und einen Städtetrip zu unternehmen. Wir bedanken uns bei unseren Partnern in Tampere für die Zusammenarbeit, die diese Erweiterung möglich gemacht hat. Darüber hinaus freuen wir uns, dass unser Marktanteil in Tampere dank der wachsenden Zahl von Fluggästen weiter steigt“, so Thomas Ramdahl, Senior Vice President Network Management. Die neuen Tampere-Routen auf einen Blick: Destination served Flight frequency Start date Tampere – Tallinn 6 flights weekly October 29, 2023 Tampere – Tenerife (Spain) 2 flights weekly November 1, 2023 Tampere – Gran Canaria (Spain) 1 flight weekly December 5, 2023 Tampere – Kittilä (Finland) 2 flight weekly December 22, 2023

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Pegasus Air will EU-Ableger in Rumänien, Polen oder Tschechien gründen

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus beabsichtigt einen Ableger in der Europäischen Union zu gründen. Man erhofft sich so einen besseren Zugang zum Markt bekommen, denn bislang darf man als Non-EU-Carrier lediglich zwischen der Türkei und Zielen in der Europäischen Union fliegen.  Mit einem in der EU zertifizierten Ableger würde sich das ändern, denn selbst Inlandsflüge innerhalb von Mitgliedsstaaten wären dann kein Problem mehr. Bei Pegasus sieht man besonders im Bereich von Ferienflügen großes Wachstumspotential und daher will man den bestehenden Anbietern Konkurrenz machen. Dazu beabsichtigt man eine Tochter-Airline in einem EU-Staat zu gründen.  Noch hat man sich nicht entschieden, wo man das neue Unternehmen gründen wird, denn Pegasus tendiert nach Angaben der Firmenleitung zwischen Rumänien, Polen und Tschechien. Dies ist insofern bemerkenswert, weil sich in den letzten Jahren Litauen und Malta als besonders beliebte Orte für neue Tochtergesellschaften herauskristallisiert haben.   Bezüglich einem möglichen Zeitplan gibt man sich bei der türkischen Fluggesellschaft noch eher bedeckt. Bislang steht noch nicht fest in welchem EU-Staat die Gründung erfolgen soll. Für Rumänien würde laut lokalen Medienberichten sprechen, dass Pegasus bereits seit einigen Jahren Flugzeuge bei einem Anbieter und Bukarest warten lässt. So könne man auf bestehende Kooperationen aufbauen. 

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BA Cityflyer stellt London (City)-Düsseldorf ein

Die British-Airways-Tochter BA Cityflyer nimmt die Nonstopverbindung zwischen London-City-Airport und Düsseldorf aus dem Programm. Die Route wird mit Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 eingestellt.  Die Anzahl der deutschen Airports, die mit dem innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs verbunden sind, schrumpft damit weiter. BA Cityflyer stellt die Route London (City)-Düsseldorf per 30. März 2024 ein. Auch reduziert British Airways im Sommer 2024 die Anzahl der Flüge zwischen London-Heathrow und der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. 

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Karlsruhe: Ryanair nimmt Banja Luka auf

Der Billigflieger Ryanair beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 auch zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Banja Luka zu fliegen. Die Aufnahme dieser Route ist für den 1. April 2024 angekündigt. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe vorgesehen. Sowohl Wizz Air als auch Ryanair sind seit einigen Jahren auf dem Flughafen Banja Luka präsent und bedienen einige Routen. Manche Strecken werden von der Regionalregierung der Republika Srpska subventioniert.

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Sommer 2024: Sofia-Wien viermal wöchentlich mit Bulgaria Air

Die Fluggesellschaft Bulgaria Air beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 viermal wöchentlich zwischen Sofia und Wien zu fliegen. Ab Varna wird man neu unter anderem nach Frankfurt am Main und Prag fliegen.  Die österreichische Bundeshauptstadt soll ab Sofia ab 31. März 2024 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag angesteuert werden. Ab Varna geht es mit Wirksamkeit zum 15. Juni 2024 an Montagen und Samstagen nach Frankfurt am Main. Prag steuert man ab dem Airport, der sich nahe dem Schwarzen Meer befindet, per 16. Juni 2024 Mittwochs und an Sonntagen an. 

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Eurowings testet „Wings Express“ in Düsseldorf

Unter dem Projektnamen „Wings Express“ hat die Fluggesellschaft Eurowings in Zusammenarbeit mit dem Ground-Handling-Partner Möglichkeiten Fluggäste schneller zum Gate zu bringen eingeführt. Das Service ist derzeit in Düsseldorf für Flüge nach Berlin und Hamburg verfügbar. Ziel ist es, dass Reisende innerhalb von maximal 40 Minuten zum Abfluggate gelangen sollen. Dabei soll Zugang zur Priority-Sicherheitskontrolle gewährt werden und nach Möglichkeit auch kürzere Wege durch das Terminal genommen werden können. Voraussetzung ist aber, dass zuvor über das Internet eingecheckt wurde.  „Wir werden uns anschauen, wie der Service auf den beiden Strecken angenommen wird, und auf Basis dessen entscheiden, ob er ausgeweitet wird. Wünschenswert wäre natürlich, wenn wir diesen auch an anderen Standorten anbieten könnten“, so eine Sprecherin von Eurowings.

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