Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines dementiert Verzögerungen bei Dreamliner-Einflottung

In den letzten Tagen haben wiederholt Gerüchte die Runde gemacht, dass bei der geplanten Einflottung des Maschinentyps Boeing 787-9 bei Austrian Airlines Verzögerungen kommen könnten. Dies wird seitens des Unternehmens dementiert. Konkret wurde behauptet, dass Lufthansa selbst die betroffenen Langstreckenflugzeuge benötigen würde und daher Austrian Airlines erst später die begehrten Dreamliner übernehmen könne. Die Folge daraus: Der Zeitplan der Ausflottung der in die Jahre gekommenen Bestandsmuster würde sich verzögern. Dies soll jedoch so nicht stimmen. Eine Sprecherin der AUA erklärte dazu: „Austrian Airlines arbeitet intensiv an der Einflottung der B787 in ihre Flotte. Die Ankunft des ersten Dreamliners wird für das Frühjahr 2024 erwartet, seine Inbetriebnahme ist bis zum Spätsommer 2024 geplant“.

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Triebwerksprobleme: Wizz Air muss den Flugplan ausdünnen

Die Probleme rund um den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney treffen die Wizz Air Group wesentlich härter als bislang angenommen. Das Unternehmen stellt in Aussicht, dass man im kommenden Jahr das Angebot um rund zehn Prozent zurückfahren muss. Hauptsächlich betroffen sind die PW-Triebwerke der Modelle A320neo und A321neo, die Wizz Air in großem Umfang einsetzt. Da diese in der Hitze von Abu Dhabi besonders häufig zu Problemen neigen, hat man begonnen dort auf Ceo-Modelle umzustellen. Dennoch rechnet man bei Wizz Air, dass sich die Angelegenheit noch länger hinziehen könnte. Seitens des Konzerns ist unter anderem zu hören: „Wizz Air prüft derzeit die Auswirkungen auf seine Flotte, wobei erste Schätzungen auf eine mögliche Kapazitätsreduzierung von 10% in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2024 hindeuten“.

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Lufthansa: City Airlines geht später an den Start

Eigentlich sollte City Airlines, die jüngste Neugründung der Lufthansa Group längst in der Luft sein. Allerdings ist es zu Verzögerungen gekommen. Nun geht man davon aus, dass es Anfang 2024 soweit sein wird. Im Hintergrund laufen Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitung und Gewerkschaften. Ziel der Gespräche ist, dass ein Tarifvertrag abgeschlossen werden kann. Die Arbeitnehmervertreter sind derzeit noch zuversichtlich. City Airlines wurde als eine Art Klon der bestehenden Lufthansa Cityline gegründet und soll am Frankfurt am Main und München Zubringerflüge für die Muttergesellschaft durchführen. Derzeit verfügt man über einen Airbus A319, der jedoch bis dato nicht kommerziell eingesetzt wurde.

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Edelweiss flottet sechs gebrauchte A350-900 ein

Bei der Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air neigt sich die Ära der Vierstrahler des Typs Airbus A340-300 dem Ende zu, denn ab 2025 wird man als Ersatz sechs gebrauchte A350-900 einflotten. Die ersten vier Exemplare werden in der Anfangszeit mit Latam-Kabinen unterwegs sein. Bereits seit einigen Wochen steht fest, dass die Swiss-Konzernschwester ihre Flotte mit Hilfe von Airbus A350-900 modernisieren wird. Im Gegenzug wird man sich von den in die Jahre gekommenen und als treibstoffdurstig geltenden A340-300 trennen. Man flottet aber keine werksneuen Maschinen ein, sondern bedient sich Gebrauchtflugzeugen, die zuvor bei Latam Airlines im Einsatz standen. Dies hat zur Folge, dass die ersten vier Exemplare zunächst mit den Kabinen des vormaligen Betreibers unterwegs sein werden. Seitens Edelweiss Air wird dies unter anderem mit weltweiten Materialengpässen begründet. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll die Umrüstung auf den Langstreckenstandard des schweizerischen Carriers erfolgen. „Die Modernisierung der Langstreckenflotte ist ein Meilenstein in der bald 30-jährigen Geschichte von Edelweiss. Edelweiss wird damit ab 2026 eine der jüngsten Langstreckenflotten Europas betreiben“, so Firmenchef Bernd Bauer. „Das Design des Airbus A350-900 setzt mit modernsten Technologien und hervorragender Aerodynamik neue Maßstäbe bei der Effizienz. Es ist eines der umweltfreundlichsten Langstreckenflugzeuge weltweit“. Derzeit geht Edelweiss Air davon aus, dass das erste Exemplar in der Livery des Carriers im Sommer 2025 in Zürich-Kloten eintreffen wird. Die Maschine soll dann im gesamten Langstreckennetz der Ferienfluggesellschaft eingesetzt werden. Zunächst werden die ehemaligen Latam-A350 mit 339 Sitzplätzen bestuhlt sein. Davon entfallen 246 auf die Economy-Class, 63 auf die „Economy Max“ und 30 auf

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Aeroflot und Rossiya leasen 18 Irkut MS-21 und 34 Sokhoi SSJ-100

Die Aeroflot Group wird ihre Flotte aus russischer Fertigung um 18 Irkut MS-21 und 34 Sukhoi SSJ-100 erweitern. Dazu wurde mit Aviacapital Service, einer Tochter des Rostec-Konzerns, ein entsprechender Leasingvertrag unterschrieben. Sechs MS-21-310 sollen von Aeroflot selbst betrieben werden. Die Tochtergesellschaft Rossiya Airlines soll 12 Maschinen dieses Typs sowie 34 Sukhoi Superjets erhalten. Derzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Auslieferungen im Jahr 2025 starten werden. „Die Vereinbarung mit dem Leasinggeber der Flugzeuge MC-21 und SJ-100, Aviacapital-Service, ist eine logische Fortsetzung der Partnerschaft mit der Rostec State Corporation und der United Aircraft Corporation“, so Aeroflot-Konzernchef Sergei Alexandrovsky.

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Slowenien: Geplanter Staatscarrier soll zunächst elf Ziele ansteuern

Seit der Pleite der Fluggesellschaft Adria Airways gibt es am Flughafen Ljubljana keinen Homebase-Carrier mehr. Nach langwierigen politischen Diskussionen soll eine neue staatliche Airline geschaffen werden. Diese soll zunächst elf Ziele bedienen. Die slowenische Regierung hatte zunächst versucht mit Hilfe von Subventionen die bestehenden Routen zu stärken und Carrier zur Aufnahme neuer Verbindungen zu bewegen. Besonders stark hat man gehofft, dass sich die Anbindungen an Drehkreuze verbessern und gleichzeitig möglichst viele Lowcoster nach Ljubljana kommen. Das Projekt war aber nicht von Erfolg gekrönt, denn lediglich eine Luxair-Verbindung nach Luxemburg und eine Air-Baltic-Route nach Riga konnten gewonnen werden. Dies dürfte dem Projekt „eigene Airline“ zusätzlichen Schub verpasst haben. Wirtschaftsminister Matjaž Han erklärte nun, dass man die Pläne weiter vorantreiben wird und das Land unbedingt eine eigene Airline brauche. Diese soll zunächst elf Destinationen bedienen. Dazu bestätigte man auch, dass mit einigen Anbietern intensive Gespräche laufen. Es handelt sich dabei um die slowenische Amelia International, Cyprus Airways und Croatia Airlines, die jeweils als strategischer Partner bzw. Teilhaber fungieren könnten. Noch hat man sich nicht für einen der drei Interessenten entschieden. Allerdings gibt man sich zuversichtlich, dass man mit zumindest einem Unternehmen einen Vertrag, der zum Aufbau einer neuen nationalen Fluggesellschaft führt, unterschrieben kann. Derzeit schwebt den Regierungsmitgliedern vor, dass in der Anfangsphase ab Ljubljana etwa 60 Umläufe zu elf Destinationen durchgeführt werden sollen. Dabei soll es sich offiziellen Angaben nach auch um Ziele, die seit der Pleite von Adria Airways nicht mehr bedient werden, handeln.

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Air Astana hat Almaty-Tel Aviv aufgenommen

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat eine Nonstop-Verbindung zwischen Almaty und Tel Aviv aufgenommen. Diese wird vorerst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Airbus A321LR bedient. Die Flugdauer beträgt auf dem Hinflug von der kasachischen Metropole nach Tel Aviv 6:45 Stunden und auf dem Rückweg 5:50 Stunden. Air Astana erwartet sich von der neuen Verbindung eine deutliche Verbesserung der Geschäfts- und Tourismusbeziehungen der beiden Staaten.

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Triebwerksproblem: 8,5-Stunden Rundflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Frankfurt

In 8,5 Stunden ging es für die Passagiere von Lufthansa-Flug LH712 am 13. September 2023 von Frankfurt am Main nach Frankfurt am Main. Die eingesetzte Boeing 747-400 mit der Registrierung D-ABTL hatte über dem Kaspischen Meer ein technisches Problem, weshalb sich der Kapitän zur Rückkehr nach Deutschland entschied. Eigentlich sollte es für die 341 Personen, die sich an Bord des Jumbojets befanden, von Frankfurt nach Seoul gehen. Daraus wurde aber ein ausgiebiger 8,5-Stunden-Rundflug von Frankfurt nach Frankfurt. Über Kasachstan gab es ein technisches Problem, das dazu geführt hat, dass man eines der vier Triebwerke abschalten musste. Ursache hierfür war, dass der Öldruck abgefallen ist. Aus Vorsichtsgründen entschied man sich dann umzukehren und mit den verbliebenen drei Triebwerken nach Frankfurt am Main zurückzufliegen. Zu dieser Entscheidung dürfte auch beigetragen haben, dass Maschinen des Typs Boeing 747-400 problemlos auch mit nur drei Antrieben fliegen können. Weiters gibt es an der Homebase einen Wartungsstandort, an dem sich Techniker rasch um die Behebung der Probleme kümmern können. Die D-ABTL ist sicher auf dem Flughafen Frankfurt gelandet. Die Passagiere wurden anschließend auf andere Flugverbindungen nach Seoul umgebucht. Das betroffene Flugzeug wurde von Technikern genau untersucht und wieder flugfit gemacht. Einen Tag später konnte es als LH732 wieder in Richtung Shanghai abheben und hat den Zielort auch erreicht.

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Lumiwings least einen Embraer 195

Die griechische Lumiwings erweitert ihre Flotte um einen von Azzora geleasten Embraer E195. Dieser soll laut Italia Vola primär ab Foggia eingesetzt werden. Es handelt sich um die erste Maschine in diesem Größensegment, denn bislang besteht die Flotte aus einer Boeing 737-300 (SX-LWA) und einer 737-700 (SX-LWC). Mit dem Embraer 195 will man auch Routen mit geringerer Nachfrage bedienen. Derzeit ist der Carrier hauptsächlich ab Italien und Bosnien-Herzegowina aktiv.

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Copenhagen Air Taxi bestellt Elektroflugzeuge in Deutschland

Mit dem deutschen Hersteller Vaeridion haben Copenhagen Air Taxi und Copenhagen Helicopter eine Vereinbarung über die Lieferung von elektrisch angetriebenem Fluggerät unterzeichnet. Dieses soll vorerst auf Strecken innerhalb Dänemarks eingesetzt werden. Konkret handelt es sich um den neunsitzigen Microliner. Dieser soll eine Reichweite von etwa 500 Kilometern haben und mit Pistenlängen von etwa 800 Metern auskommen. Davon will der Anbieter profitieren, denn man kann so auch kleinere Flugplätze nutzen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Zertifizierung vor dem Jahr 2030 erfolgen könnte.

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