Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab Wien und Hamburg: Emirates startet vorbestellte Menüs

Seit wenigen Tagen bietet die Fluggesellschaft Emirates auch auf Flügen von/nach Wien, Warschau, Venedig, Rom, Bologna, Prag, Moskau, Istanbul, Dublin, Hamburg, St. Petersburg, Brüssel und Madrid sowie Seychellen und Mauritius die Möglichkeit der Vorbestellung von Bordmahlzeiten an. Der neue Vorbestell-Service von Emirates ermöglicht es den Passagieren der Business Class, ihr Hauptgericht bereits 14 Tage vor Abflug auszuwählen. Die Mahlzeiten in der Business Class bieten eine vielfältige Auswahl an regional inspirierten Gerichten, die aus lokalen Zutaten zubereitet werden. Das Ziel: die Reduzierung von Lebensmittelabfällen sowie die optimale Planung der Menüs, die auf die individuellen Vorlieben der Reisenden zugeschnitten werden.

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Bestellungen: Comac durchbricht 1.000-Stück-Marke

Der chinesische Flugzeugbauer Comac konnte eigenen Angaben nach bislang 1.061 Festbestellungen für das Muster C919 an Land ziehen. Damit habe man einen wichtigen Meilenstein erreicht, so der Konzern. Besagtes Flugzeug tritt in direkte Konkurrenz mit Airbus A320neo und Boeing 737-Max. Abgesehen von einigen Ausnahmen stammen bislang fast alle Orders von Airlines und Leasingfirmen aus der Volksrepublik China. Erst im Mai 2023 hat China Eastern Airlines, der Erstkunde dieses Musters, das erste Exemplar in den aktiven Liniendienst gestellt.

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SAS und Tap bauen Kooperation aus

Die Star-Alliance-Mitglieder SAS und Tap Air Portugal wollen künftig im Rahmen eines Codeshare-Abkommens enger zusammenarbeiten. Konkret tauscht man die Codes zunächst zwischen Skandinavien und Portugal aus. Weiters wird man auf ausgewählten Routen sowie künftig auch auf Langstrecken gegenseitig den jeweils anderen Designator positionieren, um Passagieren mehr Möglichkeiten anbieten zu können. Obwohl sowohl SAS als auch Tap Air Portugal der Star Alliance angehören war die Zusammenarbeit bisher doch in sehr eng gesteckten Grenzen.

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Auf Vueling-Flug: Arzt und Krankenschwester retten Passagier das Leben

Auf Vueling-Inlandsflug VY3068 bat die Crew mittels Lautsprecherdurchsage, dass sich eventuell an Bord befindliche Ärzte und/oder Krankenpfleger bitte sofort melden sollen, da sich ein Passagier in einer akuten medizinischen Notlage befanden. Ein Arzt aus Andalusien und eine Krankenschwester schritten sofort zur Tat und konnten einer Frau offenbar das Leben retten. Aus den unterschiedlichsten Gründen kommt es hie und da mal an Bord von Verkehrsflugzeugen zu medizinischen Notfällen. Zwar ist das Kabinenpersonal in Sachen erster Hilfe ausgebildet, aber oft braucht es zusätzlich das Know-how von Ärzten und ausbildeten Krankenpflegern. Deswegen fragen die Besatzungen in Notfällen mittels Lautsprecher, ob sich zufällig ein Arzt oder eine Krankenschwester an Bord befindet. Auf Vueling-Flug VY3068 hatte die erkrankte Dame großes Glück, denn beide waren nicht nur an Bord, sondern griffen als Team sofort ein und führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Dem Arzt und der Krankenschwester, die ihm assistierte, ist es gelungen die Frau soweit zu stabilisieren, dass sie nach der Landung an den Rettungsdienst auf dem Flughafen Gran Canaria übergeben werden konnte. Dieser brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die übrigen Passagiere, die den Vorfall beobachten konnten, brachen in großen Jubel aus und gratulierten bzw. dankten dem Arzt und der Schwester für ihren erfolgreichen Kampf um das Leben der erkrankten Frau. Anzumerken ist noch, dass sich die Maschine auf dem Weg von Malaga nach Gran Canaria befand und sich der medizinische Notfall zu einem Zeitpunkt, zu dem der Zielflughafen jener war, der schnellstmöglich erreichbar ist. Wäre dies nicht der Fall gewesen, ist davon auszugehen, dass

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Wizz Air steht geplanter SAF-Verordnung positiv gegenüber

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air steht der geplanten EU-Verordnung zum Einsatz von SAF-Kraftstoffen positiv gegenüber. Einige Netzwerkcarrier kritisieren das Vorhaben, da sie befürchten Wettbewerbsnachteile gegenüber Non-EU-Fluggesellschaften zu haben. „Als Europas führende Fluggesellschaft in Bezug auf die Reduzierung der Emissionsintensität hat Wizz Air den Vorschlag für die ReFuelEU-Luftfahrtverordnung von Anfang an unterstützt. Die Europäische Union setzt Standards in der globalen Klimapolitik und die ReFuelEU-Gesetzgebung legt verbindliche Mindestanteile von SAF fest, die konventionellem Flugbenzin beigemischt werden müssen. Der Beschluss dieser Mandate wird das Angebot an SAF erhöhen, was für die Verbesserung der Verfügbarkeit und der Kosten von SAF entscheidend ist. Wizz Air hat bereits damit begonnen, sich auf die bevorstehenden EU-Mandate vorzubereiten, indem wir Partnerschaften mit SAF-Herstellern eingegangen sind und unsere ersten Kapitalinvestitionen in die SAF-Forschung und -Entwicklung getätigt haben. Wir sehen die Zusammenarbeit der Industrie bei der Entwicklung alternativer Kraftstoffe als eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, die aktuelle Herausforderung des Klimawandels anzugehen, und wir verpflichten uns weiterhin, unsere Kohlenstoffintensität bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die nationalen Regierungen jetzt über Anreize nachdenken, um den Produktionsanstieg zu ermöglichen“, erklärt Yvonne Moynihan, Corporate und ESG Officer Wizz Air.

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Wiener Donauturm bekommt neue Attraktion

Der Donauturm, eines der Wahrzeichen der Stadt Wien, benötigt nicht nur eine Erneuerung des Antriebs, so dass sich Restaurant und Café wieder drehen, sondern wird auch in Kürze mit einer neuen Attraktion aufwarten. Was sich genau hinter dieser Neuerung verbirgt? Dieses Geheimnis wird zwischen Ende Oktober und Anfang November 2023 gelüftet. Zur Umsetzung dieser Neuerung werden seit 11. September 2023 die Außenterrasse und der Innenbereich beim Liftausgang temporär mit Bauzäunen versehen, was vorübergehende Sichteinschränkungen mit sich bringt. Das bedeutet, dass kein 360 Grad Rundgang auf der Außenterrasse möglich ist, die Innenterrasse ist davon nicht betroffen. Weiters bleibt der Donauturm vom 2. bis zum 17. Oktober 2023 geschlossen. Es gibt keine Beeinträchtigung der Aussicht im Turm Restaurant.

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Gericht kippt Kündigungen von 1.700 Qantas-Mitarbeitern

Der australischen Fluggesellschaft Qantas kommt eine Entscheidung, die ihr kürzlich über einen Konsumentenschutzskandal gestolperter Firmenchef Alan Joyce getroffen hat, teuer zu stehen. Der High Court of Australia hat die Kündigung von über 1.700 Bodenmitarbeitern für nichtig erklärt.  Zu Beginn der Corona-Pandemie sprach das Unternehmen vielen Beschäftigten die Kündigung aus und sagte gleichzeitig zu, dass man wieder eingestellt wird. Beim Bodenpersonal lief es aber in vielen Fällen anders, denn man beauftragte dann externe Dienstleister.  Das Gericht erklärte die Vorgehensweise für nichtig. Zwar habe Qantas wirtschaftliche Gründe für die Vorgehensweise gehabt, jedoch wurde das Arbeitsrecht missachtet. Konkret habe man auch die Abhaltung eines Streiks sowie Verhandlungen mit den Gewerkschaften sabotiert. All dies kommt Qantas nun teuer zu stehen, denn man muss die 1.700 Betroffenen nicht nur wiedereinstellen, sondern diesen auch Lohnnachzahlungen zuzüglich Zinsen leisten. 

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British Airways: Maskenverweigernder Pilot verliert Kündigungsklage vor Gericht

Ein Pilot der British Airways, der sich während der Corona-Pandemie weigerte eine Maske zu tragen, verlor vor dem zuständigen Arbeitsgericht einen Rechtsstreit gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Das Gericht lehnte die Argumente, die auch in Richtung religiöse Themen gingen, ab. Der Mann war als Erster Offizier für British Airways tätig. Während der Corona-Pandemie kam es zum Zerwürfnis, denn er soll sich strikt geweigert haben die damalige Maskenpflicht zu befolgen. In weiterer Folge sprach die Fluggesellschaft die Kündigung aus. Der Flugzeugführer wollte dies nicht akzeptieren und zog vor das zuständige Arbeitsgericht. Während der mündlichen Verhandlung, von der unter anderem „Mail Online“ berichtet, soll der Co-Pilot gesagt haben, dass er als „souveränes Wesen, das ein Recht darauf hat, frei zu atmen“. Weiters argumentierte er, dass seine Verweigerung eine Maske zu tragen „einer religiösen Überzeugung entspreche und daher geschützt werden müsse“. Der Mann stellte auch einen Vergleich zwischen Maske und Kopftüchern, die beispielsweise im Islam weitverbreitet sind, an. Die vorsitzende Richterin überzeugte das Vorberingen des gekündigten Ersten Offiziers aber nicht. Sie wies es zurück, dass Kündigungen, die aufgrund der Verweigerung Masken zu tragen, gegen die Gleichstellungsgesetze des Vereinigten Königreichs verstoßen würden. Weiters stellte sie fest, dass der Co-Pilot durch seine Verweigerung das Recht auf Leben anderer Personen beinträchtigen könnte, denn diese könnten ohne Maske leichter mit Covid-19 angesteckt werden. Das Vorgehen der Fluggesellschaft British Airways habe den damaligen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprochen. Letztlich wurde die Klage abgewiesen. In der Urteilsbegründung sagte die Richterin unter anderem, dass der Kläger „zu erkennen scheint, dass die Ausübung seiner

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Stockholm: Finnair-A330 musste wegen unruly PAX zum Gate zurück

In der vergangenen Woche musste der von Finnair betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung noch vor dem geplanten Abflug nach Doha zum Gate zurückkehren, da ein so genannter unruly PAX an Bord für Ärger sorgte.  Finnair-Flug AY1983 sollte am 12. September 2023 von Stockholm-Arlanda nach Doha fliegen. Dazu kam es zunächst nicht, denn ein nicht näher bezeichneter Fluggast benahm sich so dermaßen daneben, dass der Kapitän entschied zum Gate zurückzukehren. Dort wurde der unruly PAX von der Polizei abgeführt. Nach etwas über einer Stunde konnte das Langstreckenflugzeug dann doch noch starten. 

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Eurocontrol: Flugaufkommen im Sommer 2023 um sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Die jüngsten Eurocontrol-Zahlen zeigen, dass der Flugverkehr über Europa in den Kalendermonaten Juni bis August 2023 rund 93 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht hat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war dieser um seiben Prozent erhöht.  Besonders stark war das Aufkommen auf der Südost-Achse von Kroatien nach der Türkei, war sogar ein noch stärkerer Anstieg des Verkehrsaufkommens zu verzeichnen – weit über 10 % gegenüber 2022. Im Durchschnitt gab es 32 495 Flüge pro Tag.  Durchschnittlich waren die Flüge um 3,8 Minuten verspätet. Damit lag man ungefähr auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Wetterbedingte Verspätungen stiegen deutlich von 1,0 Minuten/Flug auf 1,6 Minuten/Flug. Ohne den Wetterfaktor sanken die ATFM-Verspätungen pro Flug um 18 % von 2,7 Minuten/Flug auf 2,3 Minuten/Flug. 

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