Jan Gruber

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Jan Gruber

Mallorca: Air-Europa-737 und Condor-757 kamen sich zu nahe

Am Vormittag des 19. September 2023 machte die von Air Europa betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EC-MJU unliebsame Bekanntschaft mit der Condor B757 D-ABOJ. Das zuerst genannte Flugzeug touchierte den geparkten Jet der deutschen Fluggesellschaft. Es ist bloßer Sachschaden, der laut Flughafenbetreiber Aena eher geringfügig sein soll, entstanden. Zufällig aufgenommene Videos zeigen, dass von beiden Maschinen kleinere Teile abgefallen und zu Boden gefallen sind. Das Air-Europa-Flugzeug kam als UX6007 aus Barcelona und sollte eigentlich als UX7506 nach Bilbao fliegen. Die Condor-Maschine hätte als DE1774 nach Frankfurt am Main fliegen sollen. Dies war zunächst nicht mehr möglich, da beide Fluggeräte repariert werden mussten. Die Behörden haben Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet.

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China Airlines stockt Japan-Präsenz weiter auf

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines stockt den Flugverkehr zwischen Taipeh und Kumamoto weiter auf. Ab Dezember 2023 wird man auch an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag fliegen und somit vier wöchentliche Umläufe anbieten. Mit den zusätzlichen sechzehn Flügen pro Woche ab Januar 2024 auf der Strecke Taipeh-Fukuoka wird China Airlines zwanzig wöchentliche Flüge in die Region Kyushu durchführen und damit zur Fluggesellschaft mit den häufigsten Flügen in die Region werden.

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Nürnberg: Swiss und Austrian Airlines stellen ihre Präsenz auf den Prüfstand

Am Flughafen Nürnberg wackeln gleich zwei Anbindungen an Star-Alliance-Drehkreuze heftig. Sowohl Austrian Airlines als auch Swiss stellen ihre Flüge zum bayerischen Airport auf den Prüfstand. mit anderen Worten: Sowohl Wien als auch Zürich könnten eingestellt werden. Den Verlust der Zubringerflüge nach München, die einst von Lufthansa angeboten wurden, konnten sowohl der Flughafen Nürnberg als auch die Passagiere leicht verkraften. Gibt es doch genügend Alternativen, insbesondere mit dem eigenen Auto, um zum Franz-Josef-Strauß-Airport zu kommen. Lufthansa selbst hat einen so genannten Express-Bus, der nur dann buchbar ist, wenn man mit dem Kranich und/oder einem Star-Alliance-Partner fliegt, auf die Beine gestellt. Dem Vernehmen nach wird dieser nach anfänglicher Zurückhaltung durch die Passagiere doch ganz gut angenommen. Nach Zürich und Wien sind es aber ein paar Kilometer mehr, so dass ein Ersatz durch einen Reisebus definitiv kein Thema ist. Beide Routen, die auch als Hub-Anbindung an das jeweilige Drehkreuz fungieren, stehen aber auf dem Prüfstand. Sowohl Swiss als auch Austrian Airlines könnten diese Flüge bereits zum Winterflugplan 2023/24 einstellen. Die Wien-Strecke hat eine langjährige Vorgeschichte, die vereinfacht ausgedrückt als Hin- und Her zu beschreiben ist. Austrian Airlines hatte diese an Eurowings abgegeben und die eingesetzten Maschinen erwiesen sich als zu groß. Es ging zurück an die AUA und bedingt durch die Ausflottung der de Havilland Dash 8-400 ist man so ziemlich am gleichen Punkt angelangt. Einst hatte auch Air Berlin diese Route im Portfolio, wobei in den letzten Jahren hauptsächlich Turboproflugzeuge der Luftfahrtgesellschaft Walter zum Einsatz gekommen sind. Swiss hat nach der Corona-Pandemie

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Amazon Air schließt Standort Leipzig/Halle

Bislang sind unter der Marke Amazon Air zwei Frachter des Typs Boeing 737-800 am Flughafen Leipzig/Halle stationiert. Das wird sich schon bald ändern, denn der Onlinekonzern hat beschlossen, dass das örtliche Logistikzentrum geschlossen wird. Erst vor drei Jahren hat Amazon am genannten Airport das erste regionale Luftfrachtzentrum in Europa in Betrieb genommen. Dazu hat man zwei von ASL betriebene Frachtflugzeuge des Typs Boeing 737-800F stationiert und ein eigenes Cargozentrum errichtet. Dieses soll nun aufgelassen werden, wobei laut lokalen Medienberichten etwa 400 Jobs wegfallen sollen. Für die MDF AG, dem Betreiber des Flughafens Leipzig/Halle, ist dies keine gute Nachricht, denn Amazon Air gilt nebst DHL als wichtiger Kunde. Es wird damit gerechnet, dass dem Airport Einnahmen in der Höhe von mehreren Millionen Euro pro Jahr wegfallen werden. Allerdings sieht man dies durchaus auch als Chance, denn das bislang von Amazon genutzte Areal wird frei und könnte an einen anderen Kunden vermietet werden. Noch hat die MDF AG aber keinen Nachfolger für den Online-Handelsriesen in der Hinterhand. Da das Amazon-Cargozentrum explizit auf die Bedürfnisse des Händlers zugeschnitten wurde, wird sich noch zeigen, ob es hierfür einen Interessenten gibt. Amazon will sich jedenfalls in Europa verstärkt Frachtwegen auf dem Landweg, vorwiegend per Lastwagen, bedienen. Hintergrund der Entscheidung des U.S.-amerikanischen Konzerns dürfte sein, dass man sich hinsichtlich dem Aufkommen bzw. möglichen Wachstum verkalkuliert haben könnte. Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie war die Nachfrage so hoch, dass man kaum mehr eigene bzw. eingemietete Cargo-Kapazitäten bekommen konnte. Mittlerweile hat man einen Rückgang um die 70 Prozent

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Neuer Carwash-Service am Flughafen Graz

Am Flughafen Graz steht nun mit Parkwash24 ein neuer Anbieter für die Reinigung von Kraftfahrtzeugen zur Verfügung. Auch wurde die Anzahl der Ladesäulen für Elektroautos aufgestockt, teilte der Airport mit. Während sich die Passagiere auf ihrer Reise befinden, können diese ihr Kraftfahrtzeug von Parkwash24 waschen und reinigen lassen. Das Service muss vorab online gebucht werden oder aber kann vor Ort mittels aufliegender QR-Code-Schlüsselanhänger in Anspruch genommen werden. Ein modernes Wasserdampfverfahren macht es möglich, dass pro Reinigung nur 3-4 Liter Wasser benötigt werden und chemische Reinigungsmittel nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen. Um auf die erhöhte Nachfrage nach Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge vorbereitet zu sein, wurden die Ladepunkte durch den Flughafen Graz Partner APCOA im Parkhaus verdoppelt. Ladestationen stehen somit im Parkhaus, sowie auf den Parkplätzen P0 und P1 zur Verfügung.

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Aus Hurtigruten Expeditions wird „HX“

Unter der Marke „HX“ wird künftig der Kreuzfahrtenanbieter „Hurtigruten Expeditions“ auftreten. Damit will man sich von der Konzernschwester Hurtigruten Norway eigenständiger präsentieren. Seit einiger Zeit befindet sich der Konzern in einer Umbauphase. Die Firmengruppe will mit dem neuen Brand erreichen, dass die Expeditions-Reisen eigenständiger wahrgenommen werden. Gleichzeitig kündigt man an, dass das Angebot schrittweise ausgebaut werden soll. Firmenchef Daniel Skjeldam sagte dazu unter anderem, dass man am Herbst 2023 Reisen rund um die westafrikanischen Archipele Kapverden und Bissagos anbieten wird.

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Lufthansa verlegt Rio-de-Janeiro-Flüge nach Frankfurt

Im Sommerflugplan 2024 wird Lufthansa die Destination Rio de Janeiro nicht mehr ab München, sondern ab Frankfurt am Main anbieten. Gleichzeitig erhöht man die Anzahl der wöchentlichen Umläufe. Derzeit bietet man ab dem bayerischen Airport drei Rotationen pro Woche an. Im Sommer 2024 sollen es ab Frankfurt am Main sechs Umläufe wöchentlich sein. Auch will man die Route künftig nicht mehr mit Airbus A350-900, sondern mit Airbus A340 und Boeing 787-9 bedienen.

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Düsseldorf: Eurowings hat zweiten A321neo in Betrieb genommen

Unter der Flugnummer EW9592 hat Eurowings am 17. September 2023 ihren zweiten Airbus A321neo in den aktiven Liniendienst gestellt. Der Erstflug führte von Düsseldorf nach Palma de Mallorca. Seither wird die Maschine ab Düsseldorf überwiegend zu Zielen in Griechenland, Spanien und Portugal eingesetzt. Eurowings verfügt derzeit über zwei Airbus A321neo. Weitere Exemplare sollen folgen.

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Einigung: KLM und Gewerkschaft wenden Pilotenstreik ab

Bei der niederländischen Fluggesellschaft KLM konnte eine Last-Minute-Einigung einen Pilotenstreik, der ab 25. September 2023 hätte stattfinden können, abgewendet werden. Die Gewerkschaft VNV und die Geschäftsführung konnten sich am späten Sonntagabend doch noch zu einem Kompromiss durchringen. Bereits seit einigen Monaten herrschte dicke Luft zwischen Arbeitgeber und Pilotengewerkschaft. Die Forderungen der Arbeitnehmer waren unter anderem ein neuer Kollektivvertrag, der eine höhere Entlohnung vorsieht. Lange sah es danach aus als wäre eine Einigung in weiter Ferne und könnte in Form eines Streiks eskalieren. Dazu ist es aber nicht gekommen, denn sowohl VNV als auch KLM haben bestätigt, dass man einen Kompromiss gefunden hat. Die Gewerkschaft will das Eckpunktepapier, das unter anderem höhere Bezüge für die Flugzeugführer vorsieht, nun ihren Mitgliedern zur Abstimmung vorlegen. Der neue Kollektivvertrag soll rückwirkend zum 2. März 2023 bis vorerst 28. Feber 2025 Gültigkeit haben. Im Durchschnitt sollen die Bezüge um 5,5 Prozent pro Jahr steigern. Weiters wurde vereinbart, dass die Piloten eine Einmalzahlung in der Höhe von zwei Prozent überwiesen bekommen sollen. Damit sollen finanzielle Nachteile, die nach dem Auslaufen des alten Kollektivvertrags per Ende März 2023 entstanden sind, kompensiert werden. Bemerkenswert ist auch, dass berücksichtigt wurde, dass KLM auf der Langstrecke künftig weniger Piloten einsetzen könnte. Dies soll aber noch nicht zur Single-Pilot-Operation, die von einigen Carriern gefordert wird, führen. Es geht lediglich darum, dass auf bestimmten Long-Haul-Routen künftig drei statt vier Flugzeugführer an Bord sein könnten. Sowohl VNV als auch KLM betonen in einer gemeinsamen Erklärung, dass die Flugsicherheit stets an oberster Stelle bleiben

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Air Belgium fliegt vier Monate unter Gläubigerschutz

Vor wenigen Tagen musste die Fluggesellschaft Air Belgium beim zuständigen Firmenbuchgericht in Belgien ein sanierungsverfahren anmelden. Mittlerweile hat man grünes Licht bekommen und darf den Geschäftsbetrieb bis vorerst 22. Jänner 2024 unter Gläubigerschutz fortsetzen. Seit der Unternehmensgründung war Air Belgium immer wieder in finanzieller Schieflage und stand wiederholt kurz vor dem Aus. Bislang ist es dem Unternehmen stets gelungen neue Investoren und damit frisches Geld zu bekommen. Seit der Gründung hat man aber Verluste in der Höhe von 92 Millionen Euro eingeflogen. Allein im Geschäftsjahr 2022 lag der Fehlbetrag bei 45 Millionen Euro. Wiederholt gab es in diesem Jahr lokale Medienberichte, in denen über die massiv angespannte Finanzlage des Carriers berichtet wurde. Diese wurden mehr oder weniger dementiert. Noch vor wenigen Wochen sah es ganz danach aus als wäre mit dem Einstieg eines neuen Investors die Zukunft von Air Belgium dauerhaft gesichert. Dann wurde aber nicht ganz überraschend bekanntgegeben, dass man ein Sanierungsverfahren bzw. Gläubigerschutz beantragen muss, um sich neu aufstellen zu können. Das Geschäftsmodell von Air Belgium soll grundlegend verändert werden. Linienflüge auf eigene Rechnung wird man künftig nicht mehr haben. Die letzten verbliebenen Routen werden eingestellt. Man will sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen sowie das Frachtgeschäft konzentrieren. Beispielsweise konnte man im Passagierbereich mit Lot auch schon einen Kunden gewinnen. Das Unternehmensgericht von Wallonisch-Brabant hat nun den Antrag, den die Geschäftsleitung von Air Belgium vor wenigen Tagen eingebracht hat, bearbeitet und darüber entschieden. Zunächst wird dem Carrier eine Frist bis zum 22. Jänner 2024 gewährt. Währenddessen

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