Jan Gruber

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Jan Gruber

Lettland: Air Baltic bereitet Börsengang vor

Die Fluggesellschaft Air Baltic, die sich momentan im Mehrheitseigentum des lettischen Staats befindet, bereitet sich auf den Börsengang vor. Dazu hat man mit STJ Advisors und Superia unabhängige Finanzberater zur Unterstützung ernennat. Deren Rolle umfasst die unabhängige Prüfung, Beratung und Überwachung des gesamten IPO-Prozesses und dessen Management sowie die Anleitung und Unterstützung aller Beteiligten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. „Wir freuen uns, dass wir STJ Advisors und Superia als unsere unabhängigen IPO-Berater ausgewählt haben, nachdem wir den potenziellen Weg zum Börsengang bewertet und sowohl das Kooperationsangebot als auch die Erfahrung in der Region berücksichtigt haben. Die mögliche Börsennotierung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Entwicklungsstufe von Air Baltic. Wir sind entschlossen, noch mehr Spitzenleistungen zu erbringen und Air Baltic als führende Fluggesellschaft und Marke im Baltikum weiter zu stärken“, so Firmenchef Martin Gauss.

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Trotz Kritik: Condor setzt weiterhin auf Marabu

Ungeachtet der teils heftigen Kritik von betroffenen Passagieren hält Condor daran fest, dass im Winterflugplan 2023/24 zahlreiche Routen von der Konzernschwester Marabu und deren Subunternehmern übernommen werden. Es geht um viele Strecken ab Hamburg, München, Stuttgart und Nürnberg. Seit einigen Wochen erhalten Passagiere, die Condor-Flüge (DE-Flugnummern) gebucht hatten, die Information zugeschickt, dass sich ihre Flüge geändert hätten. Ein von Condor stammendes E-Mail, das ein Betroffener an Aviation.Direct weitergeleitet hat, zeigt, dass nicht explizit darüber informiert wird, dass nun Marabu der Operating-Carrier ist. In einigen Fällen soll dies nur an der nunmehrigen DI-Flugnummer erkennbar sein. Fluggäste, die diese Umbuchung auf die estnische Konzernschwester ablehnen, haben offenbar äußerst unterschiedliche Erfahrungen. So einiges scheint vom jeweiligen Callcenter-Agent abzuhängen, denn manche Betroffene berichten, dass sie kostenfrei stornieren konnten, anderen wäre erklärt worden, dass die reine Änderung der Flugnummer als Stornogrund nicht anerkannt werde.

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Herbstferien 2023: Düsseldorf rechnet mit zehn Prozent Passagierzuwachs

Der Flughafen Düsseldorf rechnet damit, dass man während der Herbstferien, die offiziell am 2. Oktober 2023 begonnen haben, etwa 1,1 Millionen Passagiere auf 8.400 Flügen haben wird. Die Schulferien dauern bis zum 15. Oktober 2023 an. Derzeit geht man am größten Airport von Nordrhein-Westfalen davon aus, dass man gegenüber dem Vorjahreszeitraum um etwa zehn Prozent mehr Fluggäste haben wird. Besonders stark nachgefragt sind Destinationen auf den Kanaren, Balearen sowie in der Türkei. Viele Passagiere dürften sich auch für Urlaube in Abu Dhabi, Dubai, Doha, Lissabon, Barcelona, Istanbul, Hurghada sowie an der türkischen Südküste und auf griechischen Inseln entschieden haben.

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Per Helikopter eingeflogen: Donauturm bekommt höchste Rutsche Europas

Die österreichische Bundeshauptstadt Wien ist schon sehr bald um eine spektakuläre Attraktion reicher, denn der Donauturm wird mit einer überdimensionalen Rutsche ausgerüstet. Am 3. Oktober 2023 wurden mit Hilfe eines Helikopters die ersten Komponenten in einer Höhe von 165 Metern montiert. Eigenen Angaben nach handelt es sich um die höchste Rutsche Europas. Wagemutige können dann an der nördlichen Außenseite des Turms vom Zentralgeschoss durch das transparente Kunstwerk zur Aussichtsebene auf 150 Metern Höhe rutschen und sich neben dem Weitblick auch einen Adrenalinkick holen. Das Projekt des international renommierten deutschen Objektkünstlers Carsten Höller wird für mindestens drei Jahre installiert und lässt den bald 60 Jahre alten Donauturm als Kunstturm erstrahlen. Seit rund 60 Jahren ist der Donauturm ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt Wien. Am Dienstagvormittag wurden die ersten Komponenten der künftigen „Donauturm-Rutsche“ eingeflogen mit an der Nordseite des Turms an das Zentralgeschoss in 165 Metern Höhe bis zur 15 Meter tieferen Aussichtsebene montiert. Das gesamte Donauturm Gelände sowie der Donauturm wurden für den ca. zweistündigen Einsatz aus Sicherheitsgründen komplett für alle Personen gesperrt. Weiters bleibt der Donauturm bis 17.10.2023 aufgrund der Abschlussarbeiten rund um die Neuerung für alle Gäste geschlossen. Die Rutsche, auf der die Benutzer mit Matten auf einer Bahn mit kurvigen und geradlinigen Streckenabschnitten hinunterrutschen, schafft ein neues Erlebnis der Höhenerfahrung. Für Mitte November ist das Soft-Opening geplant. Die Stadt Wien und ihre Besucher dürfen sich auf eine neue, aufregende Attraktion freuen, die die Grenzen zwischen Kunst und Abenteuer auf faszinierende Weise verschwimmen lässt. „Wir freuen uns sehr, dass

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Lufthansa: Spohr stellt Ground-Handling-Comeback in Deutschland in Aussicht

Einst hatte Lufthansa auf vielen deutschen Flughäfen eigenes Bodenpersonal, das sich um die Abfertigung der Passagiere gekümmert hat. Vor einigen Jahren war man der Meinung, dass es billiger kommt, wenn man auf externe Dienstleister setzt. Nun könnte sich das wieder ändern. Konzernchef Carsten Spohr kritisiert, dass zahlreiche deutsche Ground-Handling-Anbieter noch immer ihre Personalprobleme in den Griff bekommen habe. Gegenüber der Zeitung „Tagesspiegel“ sagte er nun, dass man in Erwägung zieht die Verträge zu kündigen und das Handling wieder in den eigenen Konzern zu holen. Er deutete auch an, dass die Arbeitgeber möglicherweise nicht attraktiv genug wären.

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Ab 1. November 2023: Tuifly führt neue Handgepäckregeln ein

Bei der Ferienfluggesellschaft Tuifly macht es künftig einen großen Unterschied, ob man im Rahmen einer Pauschalreise oder als Nur-Flug-Passagier unterwegs ist. Wer über einen Veranstalter gebucht wurde, erhält künftig mehr inkludiertes Handgepäck und wer nur ein Flugticket gekauft hat, muss für die Mitnahme eines Trolleys extra bezahlen. Eigenen Angaben nach sind rund 80 Prozent der Tuifly-Fluggäste Urlauber, die im Rahmen von Pauschalreisen mit der deutschen Airline fliegen. Der Anteil der Nur-Flug-Reisenden soll bei etwa 20 Prozent liegen. Mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 führt die Ferienfluggesellschaft neue Handgepäckregeln ein. Wer lediglich den Flug bucht, darf künftig nur noch eine kleine Tasche, die unter den Vordersitz passen muss, mitnehmen. Die Mitnahme eines Trolleys im IATA-Standardformat ist ab 1. November 2023 kostenpflichtig und wird mit 10 Euro pro Person und Strecke berechnet, sofern die Option vorab online gekauft wird. Direkt am Airport können höhere Preise anfallen. Damit kopiert Tuifly jene Handgepäckregeln, die Ryanair und Wizz Air schon seit einigen Jahren praktizieren. Auch Eurowings verlangt im Basic-Tarif für die Mitnahme von Trolleys einen Aufpreis. Die geringsten Dimensionen Handgepäck dürfen Fluggäste bei Condor in den günstigsten Flugtarifen mitnehmen. Tuifly unterscheidet künftig zwischen Passagieren, die im Rahmen von Pauschalreisen unterwegs sind und Nur-Flug-Fluggästen. Die zuerstgenannte Kundengruppe darf auch weiterhin ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen. Dieses darf künftig sogar 10 Kilogramm statt bislang sechs Kilogramm wiegen. Nach Angaben der Fluggesellschaft bekommen Pauschalreisende automatisch und ohne Aufpreis das „große Handgepäckstück“ dazugebucht. Somit dürfen diese künftig einen Trolley im IATA-Standardformat sowie eine kleine Tasche mitnehmen. Die Kopie des

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Flughafen Leipzig will Vorreiter im Bereich SAF werden

Der Flughafen Leipzig/Halle soll künftig im Bereich so genannter nachhaltiger Luftfahrtkraftstoffe eine größere Rolle spielen. Gemeinsam mit Airbus, Condor, DHL, HH2E und Sasol hat man im Rahmen der dritten Luftfahrtkonferenz, die in Hamburg abgehalten wurde, eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Diese wurde an den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) übergeben. Das Projekt NetZeroLEJ wurde in den vergangenen Monaten von den Unterzeichnenden gemeinsam mit weiteren Partnern sowie mit Unterstützung des Bundes und der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt vorbereitet. Ziel von NetZeroLEJ ist es, die Produktion und den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im industriellen Maßstab vorzubereiten und umzusetzen. Das Vorhaben soll die Transformation des Luftfahrtsektors zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz voranbringen. Dadurch soll es einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Industrie-, Technologie- und Innovationsstandorts Deutschland leisten. „Die Luftfahrtindustrie weltweit ist sich ihrer Verantwortung für mehr Klimaschutz bewusst. Die Nutzung von CO2-neutral produziertem Kerosin in großem Maßstab ist die Voraussetzung dafür, die Klimawirkung der Luftfahrt in den nächsten Jahren signifikant zu verbessern. Derzeit sind die klimaneutralen Treibstoffe für den Luftverkehr nur in Kleinstmengen verfügbar. Die Region rund um den Flughafen Leipzig/Halle verfügt über die Innovationskraft, Technologie und die Kapazitäten, um die erforderliche Produktion von mehreren Hunderttausend Tonnen CO2-neutraler Treibstoffe pro Jahr umzusetzen. Sie kann damit weltweit eine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiger Luftverkehr einnehmen“, so Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der MDF AG.

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Eurowings mit einigen neuen Routen im Winter 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 wird Eurowings einige neue Routen aufnehmen. Insgesamt umfasst das Angebot 105 Destinationen. Neu im Programm sind unter anderem Dubai und Tel Aviv, aber auch einige Ziele in Skandinavien. Ab der Basis Berlin-Brandenburg hat man fünf zusätzliche Ziele im Portfolio. Dabei handelt es sich um Dubai, Tiflis, Rovaniemi, Tromsø und Innsbruck. Von Düsseldorf aus nimmt man Tel Aviv, Ivalo und Kuusamo neu auf. Ganzjährig bedient man nun Eriwan. Tromsø wird die Lufthansa-Tochter auch ab Hamburg ansteuern. In Hannover errichtet Eurowings eine neue Basis. Von dort aus werden unter anderem Hurghada, Teneriffa und Gran Canaria neu angeboten. Ab Köln/Bonn geht es künftig ganzjährig nach Edinburgh. In Nürnberg errichtet man ebenfalls eine neue Base und nimmt Marsa Alam, Gran Canaria sowie Hurghada auf. Nach Dubai geht es neu ab Stuttgart. Ganzjährig angeboten werden nun Tirana und Bukarest. Weitere Neuaufnahmen:

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Sommer 2024: Sunexpress mit zahlreichen neuen Türkei-Strecken ab Deutschland

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress legt im Sommerflugplan 2024 zahlreiche zusätzliche Verbindungen ab Deutschland und sekundären Airports im Heimatland des Carriers auf. Die meisten Routen bedient man temporär rund um den Hochsommer 2024. Die Destination Hatay bietet Sunexpress laut vorliegenden Flugplandaten im Zeitraum von 21. Mai bis 10. September 2024 ab Stuttgart an. Am 3. Juni 2024 folgt diese Route auch ab Düsseldorf. Aus dem Reservierungssystem ist ersichtlich, dass man den Einsatz von Boeing 737-800 plant. Samsun soll zwischen 23. Mai und 13. September 2024 ab München angeboten werden. Von Köln/Bonn aus geht es zwischen 26. Juni und 11. September 2024 ebenso mit Boeing 737-800 in diese türkische Stadt. Ab Frankfurt am Main will Sunexpress von 2. Juni bis 23. September 2024 mit Boeing 737-Max-8 Kurs auf Malatya nehmen. Diese Route soll ab 7. Juni 2024 auch ab Düsseldorf mit B737-800 angeboten werden. Nach Kayseri geht es ab 22. Juni 2024 mit Boeing 737-Max-8 ab Düsseldorf. Ebenso bietet man ab der deutschen Bundeshauptstadt von 24. Juni 2024 das Ziel Diyarbakir. Gaziantep wird Sunexpress mit B737-800 zwischen 24. Juni und 16. September 2024 auch ab München anbieten. Alle genannten Neuaufnahmen sollen einmal pro Woche bedient werden.

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Ticketsteuer: Niederlande wollen auch Umsteiger zur Kasse bitten

Einige europäische Staaten erheben Ticketsteuern, bei denen zumeist Umsteigepassagiere ausgenommen sind, um dem jeweiligen Hub-Carrier einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu können. In den Niederladen gibt es nun einen Vorstoß, der diese Praxis beenden soll. Auf Parlamentsebene wird derzeit diskutiert, dass auch Reisende, die am Flughafen Amsterdam-Schiphol umsteigen, künftig zur Kasse gebeten werden. Die Einnahmen sollen verwendet werden, um die lokale Bevölkerung im Zusammenhang mit hohen Energiekosten unterstützen zu können. Sowohl KLM als auch der Flughafen Schiphol sind bereits in Abwehrhaltung gegangen und warnen davor, dass eine Annahme durch den niederländischen Senat erhebliche Auswirkungen auf das Drehkreuz Amsterdam haben werde. Umsteiger würden dann aus Kostengründen auf andere Airports auweichen.

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