Jan Gruber

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Jan Gruber

Linz: Kostenloser Lounge-Zugang und Gratis-Parken für Skyalps-Passagiere

Ab Ende Oktober 2023 bietet die Regionalfluggesellschaft Skyalps Nonstopflüge zwischen Linz und Düsseldorf an. Diese werden vorerst an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit de Havilland Dash 8-400 bedient. Der oberösterreichische Airport spendiert den Passagieren zeitlich befristet kostenlosen Lounge-Zugang sowie Gratis-Parken. Zwischen 30. Oktober 2023 und 31. Jänner 2024 können Skyalps-Fluggäste von dem „Zuckerl“ des Linzer Flughafens profitieren. Dazu muss man vor dem Abflug dieses Onlineformular ausfüllen und sich anschließend beim Informationsschalter melden. Dort bekommt man dann einen Gutschein für die VIP-Lounge sowie ein kostenfreies Ausfahrtsticket ausgehändigt. Sollte die Kapazität der Lounge bereits erschöpft sein, will der Airport als Ersatz Konsumationsgutscheine, die in der Gastronomie eingelöst werden können, ausgeben.

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Vistara nimmt Mumbai-Frankfurt auf

Die indische Fluggesellschaft Vistara wird ab 15. November 2023 sechs wöchentliche Nonstopflüge zwischen Mumbai und Frankfurt am Main bedienen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag mit Boeing 787-9 angeboten werden. Die Flugnummern der neuen Route lauten UK27 bzw. UK28. Eine weitere Route, die Vistara ab Frankfurt anbietet, ist Delhi.

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Weststrecke: ÖBB und Austrian Airlines erhöhen Airail-Takt

Die innerösterreichischen Flüge ab Salzburg und Linz nach Wien-Schwechat sind schon länger eingestellt worden. Als Ersatz hat Austrian Airlines in Kooperation das Produkt „Airail“ ins Leben gerufen. Dieses soll nun ausgebaut werden. Mit dem europaweiten Fahrplanwechsel im Eisenbahnverkehr, der am 10. Dezember 2023 vollzogen wird, soll den AUA-Fluggästen auf der Weststrecke ein 30-Minuten-Takt zur Verfügung gestellt werden. Dazu Generaldirektorin Annette Mann: „Ich bin überzeugt davon, dass es für jede Reise, je nach individuellem Zeit- und Kostenbudget, das passende Verkehrsmittel oder die richtige Kombination aus Verkehrsmitteln gibt. Durch die Erweiterung unseres „Airail“-Angebots machen wir das kombinierte Reisen noch attraktiver“. Ins Leben gerufen wurde das Produkt im Jahr 2014. Zunächst standen derartige Kooperationszüge ab Salzburg und Linz zur Verfügung. Später wurde das Angebot auch auf Graz ausgedehnt. Laut Austrian Airlines sollen sich die Züge nach anfänglicher Verhaltenheit nun „wachsender Beliebtheit der Reisenden“ erfreuen. Um der steigenden Nachfrage zu entsprechen, wird die Frequenz ab dem 10. Dezember 2023 auf der Weststrecke auf einen 30-Minuten-Takt erhöht, was einer durchschnittlichen Steigerung von rund 18 Verbindungen pro Tag entspricht. Nach Graz werden täglich insgesamt 10 Verbindungen in beiden Richtungen angeboten. „Mit dem erweiterten „Airail“-Angebot bieten wir noch mehr Möglichkeiten, einen Flug flexibel und umweltfreundlich mit einer Bahnfahrt in Österreich zu kombinieren. Mit bis zu 50 Railjet-Verbindungen pro Tag von und nach Linz bzw. Salzburg und 10 Railjet-Verbindungen von und nach Graz ist der Zug ideal für die Anreise zum Flughafen Wien“, so ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä.

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Ausfälle und Rücklandungen: AUA betont hohen Wartungsstandard

In den letzten Wochen hat es Austrian Airlines immer wieder aufgrund von Rücklandungen von Langstreckenflugzeugen in die Schlagzeilen gemacht. Aus technischen Gründen mussten wiederholt Umläufe gestrichen werden. Selbst Bundespräsident Alexander Van der Bellen war auf dem Weg zur UNO-Generalversammlung betroffen. Sein Flug nach New York wurde gestrichen, da das geplante Fluggerät einen Defekt hatte. Ein Ersatzflugzeug hatte die AUA nicht zur Verfügung. Doch was steckt eigentlich hinter den gehäuften Ausfällen und Problemen, die Austrian Airlines momentan im Bereich der Langstrecke hat? In erster Linie stecken Sicherheitsgründe dahinter, denn wenn noch vor dem Start ein Problem festgestellt wird, hebt die Maschine erst gar nicht ab. Der Abbruch von Langstreckenflügen und daraus resultierende Rücklandung auf dem Startflughafen kostet viel Geld. Der jeweilige Kapitän trifft eine solche Entscheidung stets aus Gründen der Sicherheit für die Passagiere und Crewmitglieder. Medizinische Notfälle, die eine sofortige Landung am nächstbesten Airport erfordern, kommen auch immer wieder vor. Jeder kann überall zu jedem Zeitpunkt plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung in die Situation kommen, dass man auf sofortige ärztliche Hilfe angewiesen ist. Am Boden wählt man zumeist den Notruf, in der Luft wird je nach Schwere der Notsituation so schnell wie möglich gelandet, so dass am Boden die Versorgung in einem Krankenhaus sichergestellt werden kann. Trotz intensiver Wartung kann mal ein „Lämpchen leuchten, das nicht leuchten sollte“ „Die Flugzeuge von Austrian Airlines sind hervorragend gewartet und weisen eine hohe Zuverlässigkeit auf. Zwischen den Vorfällen besteht keinerlei Zusammenhang, so kam es aufgrund unterschiedlicher, individuell aufgetretener technischer Defekte, sowie aufgrund eines

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Sun Air reaktiviert Billund-Düsseldorf

Der dänische British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia beabsichtigt nach längerer Pause wieder zwischen Billund und Düsseldorf zu fliegen. Mit Wirksamkeit zum 6. November 2023 will der Carrier wieder vier wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag durchgeführt werden sollen, anbieten. Als Fluggerät sind kleine Jets des Typs Dornier 328 vorgesehen.

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Frankreich will Mindestpreise für Flugtickets durchsetzen

Die französische Regierung will auf EU-Ebene eine Debatte, die zur Einführung von Mindestpreisen für Flugtickets führen soll, anstoßen. Allerdings ist man sich dessen auch bewusst, dass nur wenige EU-Staaten, das Vorhaben unterstützen könnten. Bereits im Jahr 2020 kündigte Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) eine solche Einführung per September 2020 an. Geschehen ist bislang nichts. Zur Änderung der bestehenden Tariffreiheit wäre die Zustimmung aller EU-Staaten notwendig. Danach sieht es momentan nicht aus, denn die meisten Regierungen wollen am aktuellen Stand der Dinge nichts ändern.

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Portugal bringt Tap-Wiederprivatisierung auf Kurs

Mit mehrmonatiger Verzögerung will die Regierung Portugals nun die neuerliche Privatisierung von Tap Air Portugal ausschreiben. Die jüngsten Pläne sehen vor, dass der Staat weiterhin eine Minderheit halten soll. Unter anderem die Luftfahrtkonzerne Air France-KLM, IAG und Lufthansa sollen sich für eine mögliche Übernahme von Tap Air Portugal interessieren. Mangels Ausschreibung konnten bislang keine Offerte eingereicht werden. Daher gilt es abzuwarten wer innerhalb der Frist dann tatsächlich Angebote abgeben wird.

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Lieferverzögerungen bei Boeing: Ryanair muss den Winterflugplan 2023/24 kürzen

Einige Zeit war man bei Ryanair zuversichtlich, dass die jüngsten Lieferverzögerungen des Herstellers Boeing kaum bzw. keine Auswirkungen haben werden. Nun muss der irische Lowcoster bekanntgeben, dass man den Winterflugplan 2023/24 kürzen muss, da man deutlich weniger B737-Max-200 ausgeliefert bekommen wird. Eigentlich hätte Ryanair zwischen September und Dezember 2023 bis zu 27 Boeing 737-Max-200 übernehmen sollen. Mittlerweile rechnet man in der Firmenzentrale, die sich im irischen Swords befindet, damit, dass man bis Ende dieses Jahres nur 14 Stück ausgeliefert bekommen wird. Dazu kommt, dass einige bestehende Maschinen über den Winter aufgrund von größeren Wartungsarbeiten, die anstehen, ausfallen werden. „Ryanair entschuldigt sich für diese unvermeidlichen Kürzungen im Winterflugplan 2023. Ryanair hat in diesem Winter keine Ersatzflugzeuge, da planmäßige Wartungsarbeiten an unserer gesamten Flotte von über 550 Flugzeugen erforderlich sind, um alle Flugzeuge für den umfangreichsten Sommerflugplan 2024 einsatzbereit zu halten“, so Ryanair in einer Mitteilung. Die Folge daraus: Der Billigflieger muss das Angebot im bevorstehenden Winterflugplan 2023/24 kürzen. Betroffen sind die Bases Charleroi, Dublin, Bergamo, Neapel, Pisa, East Midlands, Porto und Köln/Bonn. An diesen Airports stehen weniger Flugzeuge als ursprünglich geplant zur Verfügung, so dass der Flugplan gekürzt werden muss. Am belgischen Flughafen handelt es sich um drei Maschinen, in der irischen Hauptstadt um zwei und an den anderen genannten Airports um je ein Flugzeug. „Wir arbeiten eng mit Boeing und seinem Zulieferer Spirit zusammen, um diese Lieferverzögerungen zu minimieren. Es ist sehr bedauerlich, dass die Produktionsprobleme in Wichita und Seattle die vertraglich vereinbarten Lieferungen von Boeing an Ryanair in diesem

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Booking.com schweigt zu Betrugsmasche über Chatfunktion der Buchungsplattform

Viele Handels- und Buchungsplattformen warnen ihre Kunden davor, dass die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer außerhalb der vorgesehenen Kanäle wie Chatfunktionen geführt werden. Doch was ist, wenn Betrüger ausgerechnet die interne Chatfunktion von Booking.com nutzen und vermeintlich im Namen des gebuchten Hotels eine Anzahlung einfordern? Der genannte Anbieter ist einer der weltweit größten Vermittler von Hotelzimmern und hat mittlerweile einen so hohen Marktanteil, dass Kritiker von einer marktbeherrschenden Stellung sprechen. Booking.com hatte bislang den Ruf eine sichere Plattform für die Buchung von Unterkünften zu sein. Das hat durchaus auch seinen Preis, denn die Anbieter müssen durchaus stattliche Provisionen abführen. Hinsichtlich der Sicherheit scheint das in Amsterdam ansässige Unternehmen aber so einiges an Nachholbedarf haben, denn Betrügern gelingt es offenbar Accounts von Hotels zu kapern. Das Ziel ist, dass Kreditkartendaten von Kunden abgefangen und in betrügerischer Absicht genutzt werden können. In einem Aviation.Direct vorliegenden Fall hat ein Urlauber aus Österreich ein Hotelzimmer für seinen Winterurlaub auf den Malediven über Booking.com gebucht. Es handelt sich um ein gehobenes Haus in der Fünf-Sterne-Kategorie. Auf der Buchungsbestätigung des Vermittlers wird darauf hingewiesen, dass sich die Unterkunft vorbehält eine Vorautorisierung der Kreditkarte vorzunehmen. Betrüger nutzen offizielle Chatfunktion Konkret bedeutet das, dass das Hotel das Zahlungsmittel vorab „belasten“ kann. Der vereinbarte Betrag in Landeswährung wird dann temporär blockiert. Gerade Häuser der gehobenen Kategorie testen so, ob die hinterlegte Kreditkarte gültig und ausreichend gedeckt ist. Sofern man keine Push-Benachrichtigungen von der Bank bekommt, dann geschieht dieser Vorgang im Hintergrund. Passt alles, dann kommt es zu keiner weiteren

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Mallorca: Air-Europa-737 und Condor-757 kamen sich zu nahe

Am Vormittag des 19. September 2023 machte die von Air Europa betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EC-MJU unliebsame Bekanntschaft mit der Condor B757 D-ABOJ. Das zuerst genannte Flugzeug touchierte den geparkten Jet der deutschen Fluggesellschaft. Es ist bloßer Sachschaden, der laut Flughafenbetreiber Aena eher geringfügig sein soll, entstanden. Zufällig aufgenommene Videos zeigen, dass von beiden Maschinen kleinere Teile abgefallen und zu Boden gefallen sind. Das Air-Europa-Flugzeug kam als UX6007 aus Barcelona und sollte eigentlich als UX7506 nach Bilbao fliegen. Die Condor-Maschine hätte als DE1774 nach Frankfurt am Main fliegen sollen. Dies war zunächst nicht mehr möglich, da beide Fluggeräte repariert werden mussten. Die Behörden haben Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet.

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