Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Qatar-Chef Al Baker findet Australien-Entscheidung „sehr unfair“

Die Fluggesellschaft Qatar Airways fühlt sich von den australischen Behörden aufgrund des Umstands, dass der Antrag auf Erhöhung der Flugfrequenzen abgelehnt wurde, diskriminiert. Firmenchef Akbar Al Baker bezeichnet dies als „sehr unfair“. Die Umstände, unter denen das Ansinnen zurückgewiesen wurde, werden durchaus kontrovers diskutiert. Angeblich sollen auch vormalige „Unterhosenuntersuchungen“, die Qatar Airways mutmaßlich in der Vergangenheit bei fliegendem Personal habe durchführen lassen, eine Rolle gespielt haben. Zumindest machten Politiker eine diesbezügliche Andeutung. Der Carrier ist aber auch aus einem anderen Grund erbost. Man fühlt sich von Australien schlecht behandelt, weil man während der Corona-Pandemie bei der Rückführung von Staatsbürgern mitgeholfen habe, während andere Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen ausgesetzt haben.

weiterlesen »

Denver: Zwei neue United Clubs eröffnet

Am Flughafen Denver hat das Star-Alliance-Mitglied United Airlines zwei neue „United Clubs“ eröffnet. Darunter befindet sich mit einer Fläche von 3.250 Quadratmetern, die sich auf drei Ebenen erstrecken, auch der bislang größte seiner Art. Als besonderes Highlight wartet der neue Club mit einer Bar in der Zwischenebene auf, in der die Gäste ihre Wartezeit bis zum Abflug bei einer Bierverkostung nutzen können. Bereits im vergangenen Monat hat United Airlines in Denver im Terminal A unweit von Gate A26 einen neuen Club auf einer Fläche von rund 2.300 Quadratmetern eröffnet. Im Unterschied zum neuen Club im Terminal B, der durch sein städtisches Ambiente, Straßenkunst und klare, geometrische Formen begeistert, ist dieser Club von den Naturschönheiten Colorados und den Rocky Mountains inspiriert. Mit zwei Kaminen, gestapeltem Holz, karierten Kissen und der Dekoration mit nostalgischen Wintersport-Accessoires erinnert er an eine Skihütte. Dieser Club bietet auf zwei Ebenen Platz für 400 Gäste.

weiterlesen »

Norwegen: Wettbewerbsbehörde prüft Wideroe-Übernahme vertieft

Die vor einigen Monaten verkündete Übernahme der Regionalfluggesellschaft Wideroe durch den Billigflieger Norwegian Air Shuttle wird wohl nicht ohne weiteres von der Wettbewerbsbehörde durchgewunken. Ein vertieftes Prüfverfahren wurde eingeleitet. Das zuständige Amt teilte mit, dass man begründeten Anlass zur Vermutung hat, dass sich der Kauf durch Norwegian negativ auf die Passagiere auswirken könnte. Aus diesem Grund hat man ein vertieftes Prüfverfahren, das bis 17. November 2023 abgeschlossen sein muss, eingeleitet. Anschließend will man verkünden, ob der Deal freigegeben oder untersagt wird. Im letzteren Fall besteht dann die Möglichkeit gegen die Entscheidung zu klagen.

weiterlesen »

Greenwashing: AUA kassiert Schlappe vor dem Landesgericht Korneuburg

Vor dem Landesgericht Korneuburg hat Austrian Airlines eine Greenwashing-Schlappe erlitten. Der Verein für Konsumenteninformation hatte die Lufthansa-Tochter wegen irreführender Werbung geklagt und vor Gericht obsiegt. Konkret ging es um eine Werbeaussage im Zusammenhang mit einem Flug nach Venedig. Der Carrier hatte unter anderem mit folgenden Worten geworben: „CO2-neutral zur Biennale fliegen? Für uns keine Kunst! 100 % SAF“. Ergänzt wurde der hervorgehobene Teil durch die Information: „Denn gemeinsam mit dem Flughafen Wien und Venezia Airport bringen wir Sie mit nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) zur Biennale Arte nach Venedig.“ Aus physikalischen bzw. chemischen Gründen ist es auch beim Einsatz von SAF völlig unmöglich, dass keine Kohlenstoffdioxid-Emissionen entstehen. Es handelt sich um einen Verbrennungsprozess und aufgrund der „Inhaltsstoffe“ von Flugtreibstoffen, völlig unabhängig davon, ob konventionell oder SAF, entsteht Kohlenstoffdioxid als „Abfallprodukt“. Weiters ist es derzeit nicht möglich die Triebwerke mit 100 Prozent SAF zu betreiben, denn hierfür fehlen die notwendigen Freigaben der Hersteller. Üblich und zugelassen ist derzeit lediglich die Beimischung. Auf diese Umstände hat Austrian Airlines natürlich nicht aufmerksam gemacht, sondern unter anderem auf der eigenen Homepage, auf Social-Media-Plattformen und in Medienmitteilungen damit geworben wie umweltfreundlich und klimaneutral der betroffene Flug denn nicht sein soll. Das Landesgericht Korneuburg ist aber der Ansicht, dass es sich um irreführende Werbung gehandelt haben soll. Der Verein für Konsumenteninformation schreibt dazu unter anderem: „Schon seit Längerem gibt es in Unternehmen die Erkenntnis, dass sich Produkte und Dienstleistungen mit Angaben zu Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit gut vermarkten lassen. Jedoch nicht immer halten die beworbenen Umweltvorzüge eines Produktes einer

weiterlesen »

Flix SE legt im ersten Halbjahr 2023 stark zu

Der Fernbus- und Bahnlinienanbieter Flix konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rund 36 Millionen Passagiere befördern. Damit hatte man rund 50 Prozent mehr als in der vorherigen Periode. Mit 24 Millionen Fahrgästen ist der Löwenanteil auf das europäische Geschäft entfallen. Unternehmensangaben nach hatte man in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo man unter anderem unter der Marke Greyhound tätig ist, etwa fünf Millionen Reisende. Der Umsatz des Konzerns steigerte sich um 54 Prozent auf 860 Millionen Euro. Der Gewinn lag zuletzt bei 26 Millionen Euro. Laut Firmenchef André Schwämmlein habe man in fast allen Märkten das Angebot bzw. die Frequenzen erhöht. Allerdings kam es in Deutschland zu einer Reduktion, die unter anderem mit dem Umstand, dass man nicht in das 49-Euro-Ticket einbezogen wurde, begründet wurde. Die Flix SE rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz um etwa 25 Prozent steigern kann. Die Ebitda-Marge soll rund fünf Prozent betragen. Dieser Wert lag im ersten Halbjahr bei etwa drei Prozent. Im Vorjahr konnte man zwar schwarze Zahlen schreiben, jedoch waren die Finanzzahlen noch negativ von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie, in der man in manchen Märkten immer wieder den Fahrbetrieb einstellen musste, beeinflusst.

weiterlesen »

Sydney: Polizei muss unruly PAX aus Jetstar-Maschine entfernen

In Australien musste ein unruly PAX von Polizeibeamten aus einem von Jetstar betriebenen Flugzeug entfernt werden. Der 25-Jährige wurde aufgrund seines Fehlverhaltens noch vor dem Start des Fluges verwiesen, weigerte sich jedoch auszusteigen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Sydney. Die Polizei griff hart durch, denn er weigerte sich sowohl die Anweisungen der Crew als auch jene der Bundespolizei Australiens zu beachten. Anschließend wurde er gegen seinen Willen aus dem Flugzeug gebracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Laut Jetstar soll sich der Mann derartig störend verhalten haben und dies auch nach dem Einschreiten der Besatzung nicht eingestellt haben, dass der Kapitän entschieden hat die Polizei zur Hilfe zu holen. Der Störenfried soll nach lokalem Recht vor Gericht gestellt werden, ist seitens der Exekutive zu hören.

weiterlesen »

Austrian Airlines bestellt neuen Marketing-Manager

Mit Wirksamkeit zum 15. Oktober 2023 wird David Kondo bei Austrian Airlines die Position des Senior Director Austrian Brand Experience übernehmen. Er ist damit für das Marketing und das Produktmanagement der österreichischen Lufthansa-Tochter verantwortlich. Seit 2017 ist Kondo bei Finnair tätig, wo er verschiedene Führungspositionen im Bereich Kundenerlebnis innehatte und unter anderem für das preisgekrönte Langstreckenerlebnis und die Neugestaltung des Flughafens Helsinki verantwortlich zeichnete. David Kondo ist derzeit auch Mitglied des Vorstands der Airline Passenger Experience Association (APEX). Neben seinem Studium in den Bereichen Ingenieurwesen und Airline Business hat er außerdem Erfahrung mit Design Thinking und Innovation. „Ich bin überzeugt, dass David Kondo aufgrund seiner Branchenexpertise und seiner Erfahrung im Bereich Customer Experience die ideale Besetzung für diese Position ist“, so Austrian Chief Commercial Officer Michael Trestl.

weiterlesen »

Wegen erheblicher Mängel: FAA verhängt Bußgeld gegen Insel-Flughafen

Risse in der Runway, abgenutzte Beläge auf Taxiways, fehlerhafte und zum Teil gar nicht vorhandene Bodenmarkierungen am Flughafen Saint Thomas (Cyril E. King) haben dem Betreiber ein saftiges Bußgeld eingebrockt. Bemerkenswert: Der Airport wird von der öffentlichen Hand betrieben und ist durchaus rege frequentiert. Die Liste der Mängel, die seitens der FAA der US Virgin Islands Port Authority vorgeworfen wird, ist äußerst lang. Die Spitze des Eisbergs ist wohl, dass nicht einmal ein Notam über die Schäden auf der Runway und sonstigen Unzulänglichkeiten herausgegeben wurde. Dies ist durchaus sicherheitsrelevant, denn Crews, die mit den örtlichen Gegebenheiten nicht vertraut sind, wissen möglicherweise nicht wie mit diesen umzugehen ist. Selbst das Tanklager wird von der FAA als fehler- und schadhaft kritisiert. Angesichts der erheblichen Mängel und Schäden ist es fraglich warum noch kein Betriebsverbot erlassen wurde. Allerdings wird der Airport von der öffentlichen Hand und keinem privaten Betreiber betrieben, was den Zustand aber keinesfalls besser macht. Und noch schräger wird es: Die FAA hat die Zustände erstmals im Jahr 2021 kritisiert, anschließend im Jahr 2022 und dieses Jahr dürfte den Beamten der Kragen geplatzt sein. Repariert bzw. verbessert wurde aus Sicht der FAA entgegen vieler Zusagen und Beteuerungen nämlich nichts. Nun verhängt man ein Bußgeld in der Höhe von 477.000 U.S.-Dollar. Dieses ist bemerkenswerterweise zivilrechtlich. Der belangten Behörde wurde eine einmonatige Frist zur Stellungnahme eingeräumt. Gleichzeitig übt man Druck aus, denn man behält sich nun bei Missachtung der Mängelanzeige vor, dass der Airport bis zur Behebung vom Netz gehen muss.

weiterlesen »

Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways feiern 30 Jahre Kooperation

Seit rund 30 Jahren arbeiten Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways im Bereich der Flugzeugwartung zusammen. Nun wurde der partnerschaftliche Ausbau von Wartungskapazitäten für Flugzeuge in dem zentralasiatischen Land vereinbart. Seit die Fluggesellschaft 1993 ihren ersten Airbus A310-300 in ihre Flotte aufnahm, hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways kontinuierlich mit zuverlässigen technischen Dienstleistungen unterstützt. Parallel dazu hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways beim Ausbau von Wartungskapazitäten sowohl für eigene als auch für regionale Drittkunden zur Seite gestanden. „Die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Technik ist von unbestrittener Bedeutung für Uzbekistan Airways. Die Tatsache, dass sie seit 30 Jahren besteht, spricht Bände“, sagte Shukhrat Khudaykulov, Vorstandsvorsitzender von Uzbekistan Airways. „Die grundlegendsten Wartungsarbeiten an Flugzeugen waren der Beginn dieser Reise. Unsere Spezialisten wurden geschult und führten Reparaturen an Flugzeugen westlicher Bauart durch, die für Usbekistan neu waren. Heute verfügt Uzbekistan Airways dank der gemeinsamen Anstrengungen über die größte eigene Reparaturbasis in der Region und ist in der Lage, fast alle Arbeiten an Airbus- und Boeing-Flugzeugen durchzuführen und hat einen zuverlässigen Partner, mit dem es den Luftfahrtsektor weiter ausbauen wird.“

weiterlesen »

München: Lufthansa-Trachtencrews sind wieder unterwegs

Seit wenigen Tagen setzt Lufthansa ab München wieder so genannte Trachtencrews sein. Dabei tragen Flugbegleiter die in Bayern typischen traditionellen Kleidungsstücke. Beispielsweise ging es am 24. September 2023 in diesem Outfit nach Washington. Zur Wiesnzeit begrüßen zudem die Lufthansa Mitarbeiter der Fluggastbetreuung im Terminal 2 die Fluggäste in Tracht. Statt der klassischen Lufthansa Uniform tragen die Damen Dirndl, die Herren Trachtenanzüge. Auch auf zahlreichen europäischen und deutschen Strecken ist das Tragen der Tracht zum Oktoberfest ab München seit vielen Jahren Tradition.

weiterlesen »