Jan Gruber

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Jan Gruber

AUA Technik: 21 Lehrlinge starten ihre Berufsausbildung

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder neue Lehrlinge im Technikbetrieb aufgenommen. Die 21 jungen Menschen haben Anfang September 2023 ihre Berufsausbildung begonnen und wurden nun offiziell von Vorstandsmitglied Francesco Sciortino begrüßt. Laut Austrian Airlines hat man in diesem Jahr – im direkten Vergleich mit dem Vorjahr – fast doppelt so viele Lehrstellen besetzen können. Unter den neuen Lehrlingen sind insgesamt fünf Frauen, eine von ihnen ist Andrea Aschauer aus dem Bezirk Mödling. „Technik hat mich immer interessiert. Ich habe mich für Austrian Airlines entschieden, weil das keine alltägliche Lehre ist – nicht jeder hat die Chance an einem Flugzeug zu schrauben“, sagt sie. Gemeinsam mit den anderen Lehrlingen absolviert Andrea Aschauer die 3,5-jährige Ausbildung im Bereich „Mechatronik-Fertigungstechnik“ in der unternehmenseigenen Lehrwerkstätte. Dabei packen die Lehrlinge mit an und absolvieren neben einer Theorieausbildung auch ein „Training on the Job“ in den Fachwerkstätten und in der Flugzeugwartung, stellen mechatronische Bauteile her und sammeln Kenntnisse in der Metallverarbeitung. „Die Ausbildung und Förderung von jungen Menschen hat bei Austrian eine lange Tradition und liegt uns am Herzen. Mit unseren Lehrlingen holen wir junge Talente und Innovationskraft in unser Unternehmen“, sagt COO Francesco Sciortino. Das Unternehmen bildet seit über 25 Jahren Lehrlinge aus.

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Tromsø: Norwegian nimmt Berlin, Bergamo und Paris auf

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 drei zusätzliche Destinationen ab Tromsø anzubieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Berlin, Bergamo und Paris-Charles de Gaulle.  Die französische Hauptstadt steuert man ab Tromsø im Zeitraum von 15. Jänner bis 29. März 2024 an. Nach Bergamo geht es von 16. Jänner 2024 bis 30. März 2024. Berlin-Brandenburg hat man zwischen 18. Jänner 2024 und 28. März 2024 im Programm. Alle drei Routen sollen jeweils zweimal pro Woche bedient werden. 

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Leipzig und Dresden mit starkem Sommer 2023

Die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle hatten in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gemeinsam 1.948.172 Passagiere. Damit lag man um rund 31 Prozent über dem Aufkommen, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2022 hatte.  Der Flughafen Leipzig/Halle zählte von Januar bis August über 1.349.600 Fluggäste, rund 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Stark nachgefragt wurden insbesondere Flüge in Urlaubsregionen rund um das Mittelmeer, am Roten und Schwarzen Meer sowie im Atlantik. Rund drei Viertel aller Fluggäste ab Leipzig/Halle nutzten diese Angebote für ihre Urlaubsreise. In den Sommerferienwochen im Juli und August wurden fast 310.000 Passagiere auf den Verbindungen zu Sonnenzielen gezählt.  Den Flughafen Dresden nutzten in den ersten acht Monaten annähernd 599.000 Passagiere, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutliche Zuwächse verzeichnen unter anderem die Verbindungen zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, Amsterdam und Zürich, über die Dresden an das weltweite Netz der Lufthansa, KLM sowie Swiss angebunden ist. 

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August 2023: Zürich hatte 2.921.620 Fluggäste

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im August 2023 von 2.921.620 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 18 Prozent zulegen, jedoch lag man noch immer sechs Prozent unter dem Aufkommen, das man im August 2019 hatte.  Die Anzahl der lokalen Fluggäste lag zuletzt bei 2.027.409 Reisenden. Weiters hatte man 889.180 Umsteiger, was einem Transferanteil von 30 Prozent entspricht. Im August 2023 gab es in Zürich 23.234 Flugbewegungen. Dies entspricht 92 Prozent des Werts, den man vor der Corona-Pandemie hatte.  Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 142 Fluggästen 5% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 84% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im August 27.251 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 12% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit August 2019 wurde 23% weniger Fracht abgewickelt. 

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Ab 2025: Flughafen Zürich erbringt PRM-Dienstleistungen selbst

Der Flughafen Zürich-Kloten wird so genannte PRM-Services ab 2025 wieder selbst anbieten. Die Mitarbeiter des Dienstleisters Goldair AAS Assistance AG, die bislang diese Dienstleistungen anbietet, sollen übernommen werden.  Noch bis Ende 2024 wird die Dienstleistung für Flugreisende mit eingeschränkter Mobilität (PRM) am Flughafen durch Goldair AAS Assistance AG erbracht. Dann läuft ihr aktuell gültiger Fünf-Jahres-Vertrag aus und die Flughafen Zürich AG übernimmt den PRM-Service. Bisher war die Flughafen Zürich AG lediglich an den PRM-Einfinde-Punkten (pick-up points) durch eigene Mitarbeitende präsent. Durch die Erbringung mit eigenem Personal kann die Dienstleistungen noch besser gesteuert und Optimierungen in der Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistungen der Flughafen Zürich AG erzielt werden.    Die Verantwortung für die PRM wurde in der Schweiz mittels Verordnung der Europäischen Gemeinschaft im Jahr 2009 den Flughafenbetreibern übertragen. Die Dienstleistung kann der Flughafenbetreiber selbst erbringen oder mittels Ausschreibung einem Dienstleister übergeben. 

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Deutsche Bahn: Spartickets nur noch gegen persönliche Daten

Waren das noch Zeiten: Man ging am Bahnhof kurz vor der Abfahrt des Zuges zum Fahrkartenschalter, sagte dem Bahnbeamten wo man hin möchte und in welcher Wagenklasse, bezahlte – zumeist – in bar und schon ging es auf den Bahnsteig. Den Beamten interessierte nicht wer man war und schon gleich gar nicht welche Telefonnummer oder E-Mail-Adresse man hat. Voraussichtlich ab Oktober 2023 will die Deutsche Bahn Fernverkehrstickets nur noch gegen Angabe von Kontaktdaten verkaufen. Es bleibt aber ein letztes Schlupfloch: Die Automaten. Die geplante Regelung soll zunächst ausschließlich die so genannten Spar-Fahrscheine betreffen. Zum Vollpreis soll auch weiterhin „anonym“ gekauft werden können. Bei Verbraucherschützern stößt das Vorhaben von Deutschlands größtem Eisenbahnbetreiber naturgemäß auf wenig Gegenliebe. Die Fragestellung ist ganz klar: Warum will die DB plötzlich bei Billig-Fahrscheinen die Kontaktdaten der Reisenden haben und zwar auch dann, wenn am Schalter gekauft wird? Über Jahrzehnte hinweg war dies nicht notwendig. Die Verbraucherzentrale Bundesverband befürchtet, dass hinter dem „Digitalisierungszwang“ ganz andere Interessen stecken könnten. Unter anderem gegenüber dem Rundfunk Berlin-Brandenburg sagte eine Sprecherin, dass die geplante Regelung der DB, die voraussichtlich ab Oktober 2023 gelten soll, beim Schalterverkauf überhaupt keinen Sinn machen würde. Im Internet bzw. über die App kann man schon lange keine „anonymen Fahrkarten“ für den Fernverkehr erwerben. Zumindest die Vermutung besteht, dass die DB die Daten auch zu Werbezwecken, beispielsweise für die Zustellung von „Sonderangeboten“ per Mail und/oder SMS nutzen könnten. Konsumentenschützer fragen sich „wozu eigentlich?“ Die Verbraucherschützer gehen aber auch davon aus, dass es bei den Fahrkartenschaltern schon alleine

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Hohe Standortkosten bremsen Deutschlands Luftverkehr ein

Die Erholung des Luftverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland hinkt anderen EU-Staaten, in denen das Vorkrisenaufkommen längst übertroffen wurde, weit hinterher. Eine Ursache hierfür ist auch, dass gerade Billigflieger ihr Angebot zunehmend in andere Staaten verlegen, da die „Nebenkosten“ zu hoch sind. Mittlerweile warnt auch der deutsche Branchenverband. Dass Lowcoster wie Ryanair stets poltern, dass die Gebühren, die zu entrichten sind, zu hoch sind, ist ein alter Hut. Häufig ist dies Medien allenfalls nur noch eine kleine Randnotiz wert, denn die Forderung nach Senkung der Steuern und Abgaben wurde so oft wiederholt, dass es kaum noch eine Erwähnung wert ist. Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass die hohen Standortkosten in Deutschland kein Problem sind, das nur Ryanair hat, sondern generell die gesamte Branche betrifft und die Erholung nach der Corona-Pandemie regelrecht ausbremst. Lange ist es her, aber so ziemlich alle Fluggesellschaften sind vor vielen Jahren gegen die Einführung der Luftverkehrssteuer regelrecht Sturm gelaufen. Damals sollte diese primär der Aufbesserung des Staathaushalts dienen, aber mittlerweile hat man dieser eine Art Pseudo-Öko-Label verpasst, denn das politische Credo lautet „Fliegen muss teurer werden – Klimaschutz“. Ähnlich argumentierte auch Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler im Jahr 2020, denn mitten in der schwersten Krise, die die Luftfahrt je durchgemacht hat, erhöhte man die Flugticketabgabe. Die von ihr für September 2020 angekündigten Mindestpreise wurden übrigens bis heute nicht umgesetzt. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind Umsteiger weitgehend ausgenommen, so dass der Point-to-Point-Verkehr zur Kasse gebeten wird, jedoch Transferpassagiere von Ausnahmen profitieren können. Nicht alle Passagiere müssen

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Sommer 2024: Edelweiss stockt Langstrecken-Angebot auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air rechnet damit, dass man im Sommerflugplan 2024 eine hohe Nachfrage haben wird. Daher stockt man die Frequenzen nach Vancouver und Calgary auf.  Die zuerst genannte Destination wird zwischen Mai und Oktober 2024 ab Zürich-Kloten angeboten und steht während dem Hochsommer täglich im Flugplan. Nach Calgary geht es zwischen Mai und September 2024 dreimal wöchentlich.  Verdoppelt werden die Flüge nach Tampa: Neu wird Edelweiss an die Ganzjahresdestination über den Sommer vier wöchentliche Direktflüge anbieten. Nach Las Vegas gibt es neu wieder einen Samstagsflug, zudem wird die dritte wöchentliche Frequenz in den Herbst verlängert. Denver wird neu bereits ab Juni drei Mal wöchentlich angeflogen.  Im Frühling und Herbst 2024 verdoppelt Edelweiss die wöchentlichen Flüge nach Maskat auf zwei. Auch nach Phuket werden im Frühling statt bisher einem neu zwei Flüge pro Woche angeboten. Kapstadt wird im Frühling neu drei Mal (bisher zwei Mal) pro Woche bedient. Das Angebot zu beiden neuen Destinationen in Kolumbien, Bogotá und Cartagena, welche ab November 2023 zum Streckennetz von Edelweiss stoßen, wird bis zur Sommerpause in den Mai 2024 verlängert. 

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49-Euro-Ticket setzt Flixbus unter Druck

Im innerdeutschen Verkehr bekommt der Fernbusanbieter Flixbus die Auswirkungen des deutschen 49-Euro-Tickets stark zu spüren. Auf einigen Routen, besonders in Großstädten sowie im Bereich touristischer Ziele rund um Nord- und Ostsee habe man das Angebot ausgedünnt. Die Nachfrage wäre auf zahlreichen Strecken spürbar zurückgegangen, so dass Flixbus aus wirtschaftlichen Gründen habe reagieren müssen, erklärte ein Medienreferent gegenüber der Rheinischen Post. Man fordert weiterhin die Aufnahme in den 49-Euro-Fahrschein, von dem man bislang ausgeschlossen ist. Auch in Österreich sind die Flixbus-Strecken nicht im Klimaticket inkludiert. Laut Konzessionär Dr. Richard soll seitens des Verkehrsministeriums nicht gewünscht sein, dass die innerösterreichischen Fernbuslinien von Flixbus Teil des Klimatickets werden.

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Klagenfurter Winterflugplan 2023/24 noch kleiner als im Vorjahr

In wenigen Wochen beginnt auch in Klagenfurt der Winterflugplan 2023/24. Das Angebot ist in dieser Saison äußerst überschaubar, denn der Billigflieger Ryanair wird in der Vorsaison angebotene Ziele wie Dublin, Manchester und Charleroi nicht mehr bedienen. Auch sind die Köln/Bonn-Flüge von Eurowings schon vor einiger Zeit weggefallen. Zwischen 13. Jänner und 2. März 2024 wird Austrian Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und der Landeshauptstadt Kärntens anbieten. Diese soll mit dem Maschinentyp Embraer 195 bedient werden. Ebenso im Portfolio: Die Anbindung an das Drehkreuz Wien-Schwechat, die über die gesamte Winterperiode bedient werden soll. Allerdings kommt es neuerlich und teilweise auch punktuell zur Reduktion der Frequenzen. Der Konkurrent Ryanair hatte im Winter 2022/23 ab Klagenfurt die Ziele London-Stansted, Manchester, Dublin, und Charleroi im Programm. Übrig geblieben ist für die bevorstehende Saison nur noch London-Stansted. Die Sommerziele Alicante und Palma de Mallorca werden in der kalten Jahreszeit ab Kärnten nicht bedient. Für den Sommerflugplan 2024 stellt Ryanair einen möglichen Ausbau der Verbindungen ab Klagenfurt in Aussicht. Die von Avanti Air für Springer Reisen bedienten Griechenland-Charterflüge laufen in Kürze aus und gehen in die Winterpause. Kurz vor dem Flugplanwechsel lässt Gruber Reisen die tschechische Smartwings noch Paphos-Charter bedienen, jedoch wird auch diese Destination nicht im Winter 2023/24 bedient. Somit beschränkt sich das Flugangebot aus heutiger Sicht auf Wien (AUA) und London-Stansted (Ryanair) in durchgehender Bedienung. Hamburg (AUA) wird im neuen Jahr zunächst für einige Wochen angeboten.

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