Jan Gruber

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Jan Gruber

Das sind die größten Ärgernisse von Fluggästen

Das Fliegen ist eine der schnellsten und bequemsten Möglichkeiten, um große Entfernungen zurückzulegen. Millionen von Menschen nutzen jedes Jahr Flugreisen, sei es aus geschäftlichen Gründen oder für den wohlverdienten Urlaub. Leider sind Flüge nicht immer stressfrei und angenehm. Grund genug ein wenig näher auf dieses Thema einzugehen. Gerade beim Thema „unfreundliches Personal“ sollte auch daran gedacht werden, dass dieses wegen ganz spezieller Fluggäste mit den Nerven am Ende sein kann. Die Rede ist von Reisenden, die meinen ihre über Wochen oder gar Monate aufgestaute Wut an Handling- bzw. Airline-Personal ablassen zu müssen oder gleich den „unruly PAX“ machen und allerlei Unfug treiben. Es gibt eigentlich nichts, das so verrückt wäre, das nicht schon irgendein Fluggast mal probiert hätte. Damit ist in erster Linie massiv störendes oder aggressives Verhalten gemeint. Dies kann in weiterer Folge auch zum Sicherheitsproblem werden und soweit gehen, dass der Kapitän beschließt eine Zwischenlandung zu machen, um den Störenfried von der Polizei abführen zu lassen. Verspätungen und Flugausfälle Eines der häufigsten Ärgernisse für Fluggäste sind Verspätungen und Flugausfälle. Fluggesellschaften sind manchmal mit unvorhergesehenen Umständen konfrontiert, wie technischen Problemen, schlechtem Wetter oder Fluglotsenstreiks. Diese unvermeidlichen Ereignisse können zu erheblichen Verzögerungen oder sogar zur Annullierung von Flügen führen. Die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten, wie verpasste Anschlussflüge, verlorene Hotelbuchungen und wertvolle Zeitverschwendung, können die Stimmung der Fluggäste erheblich beeinträchtigen. Überbuchungen Überbuchungen sind ein weiteres großes Ärgernis für Fluggäste. Fluggesellschaften praktizieren oft das Überbuchen von Flügen, um leere Plätze zu vermeiden und ihre Gewinne zu maximieren. Dies kann jedoch zu Problemen führen,

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Heathrow: KLM baut Codeshare mit Loganair aus

Das schottische Luftfahrtunternehmen Loganair hat vor wenigen Tagen die Codeshare-Kooperation mit der niederländischen KLM ausgebaut. Betroffen sind zwei Routen, die ab London-Heathrow bedient werden. KLM legt dabei den KL-Code auf die von Loganair ab dem größten Airport des Vereinigten Königreichs bedienten Strecken auf die Isle of Man sowie nach Derry. Passagieren des niederländischen Carriers ist es nun möglich durchgehende Flugscheine zu den beiden genannten Destinationen zu kaufen.

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Easyjet mit zwei neuen Strecken ab Belfast-City

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat in der vergangenen Woche ab Belfast City zwei Erstflüge durchgeführt. Diese führten nach London-Luton und Manchester. Beide Routen werden ganzjährig bis zu viermal wöchentlich bedient. „Seit der Aufnahme des Flugbetriebs am Belfast City Airport vor nur zwei Jahren mit der Strecke nach London Gatwick hat sich easyJet von Jahr zu Jahr besser entwickelt. Mit den zusätzlichen Flügen nach London Luton und Manchester wird die Präsenz am Belfast City Airport weiter gestärkt und den Passagieren eine zusätzliche Auswahl und Bequemlichkeit geboten. Diese neuen Strecken stärken nicht nur unser Streckennetz, sondern unterstreichen auch unser Engagement, die Kundennachfrage zu befriedigen und eine unvergleichliche Konnektivität in ganz Großbritannien anzubieten“, so Katy Best, Commercial Director am Belfast City Airport. Die Neuaufnahmen werden derzeit an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Maschinen der A320-Reihe bedient.

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Winter 2023/24: Ryanair legt Lanzarote ab Nürnberg und Bremen auf

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winterflugplan 2023/24 wieder ab Nürnberg und Bremen nach Lanzarote fliegen. Ab Karlsruhe/Baden-Baden legt man Thessaloniki auf. Von Nürnberg aus soll es ab 29. Oktober 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag auf die Kanaren-Insel gehen. Bremen folgt am 31. Oktober 2023 und soll jeweils an Dienstagen und Samstagen bedient werden. Auf Karlsruhe/Baden-Baden-Thessaloniki sind zwei wöchentliche Umläufe vorgesehen.

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Wegen mangelndem Interesse: Slowenien schreibt erneut Subventionen für Airlines aus

Erneut versucht die slowenische Regierung mit Hilfe von Subventionen Fluggesellschaften zur Aufnahme neuer Verbindungen zu bewegen. Da sich das Interesse bei der letzten Ausschreibung in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten hat, hat man nun erneut einen Tender herausgegeben. Slowenien erhoffte sich durch Subventionen zahlreiche zusätzliche Airlines anlocken zu können. Allerdings war die erste Ausschreibung nicht gerade von Erfolg gekrönt, denn lediglich Luxair und Air Montenegro haben sich beworben. Der zuerst genannte Carrier wird dem aktuellen Stand der Dinge nach zunächst auch nicht sonderlich häufig nach Ljubljana fliegen. Ab September 2023 sind zwei wöchentliche Umläufe ab Luxemburg, die mit de Havilland Dash 8-400 bedient werden sollen, geplant. Selbstredend: Man will den guten Willen zeigen und sich in Gesprächen mit der Regierung eine gute Verhandlungsposition verschaffen. Immerhin: Für diese Route hat man Ende Juni 2023 den Zuschlag für Subventionen erhalten. Im „Topf“ ist aber noch viel Geld, das mangels Interesse seitens Fluggesellschaften noch gar nicht vergeben wurde. Nun versucht das slowenische Verkehrsministerium mittels einer neuerlichen Ausschreibung nochmals die „Werbetrommel“ zu rühren. Rund 16,8 Millionen Euro, die über einen Zeitraum von drei Jahren zu Auszahlung kommen können, stehen zur Verfügung. Es bleibt abzuwarten, ob diesmal das Interesse größer ist. Problematisch erweist sich für Slowenien, dass die drei in Frage kommenden Airports, für die Subventionen vergeben werden können, allesamt für Carrier kompliziert sind. Der Flughafen Portoroz ist aufgrund seiner kurzen Piste nur für wenige Maschinentypen geeignet. Es wurde so einiges angekündigt, beispielsweise Nonstopflüge ab Budapest, Prag und Brno mit Let-410, jedoch umgesetzt wurde davon

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In Eigenregie: Flughafen Zagreb baut Buslinie nach Ljubljana auf

Der kroatische Hauptstadtflughafen Zagreb will vom Umstand, dass das Flugangebot ab Ljubljana überschaubar ist, profitieren und eine Buslinie auf die Beine stellen. Diese soll es Passagieren ermöglichen ohne Umstieg von der slowenischen Hauptstadt zum Flughafen Zagreb – und umgekehrt – zu gelangen. Die Errichtung der von Lauda Europe betriebenen Ryanair-Basis habe dazu geführt, dass man deutlich mehr Passagiere aus dem Nachbarland habe. Noch in diesem Sommer soll der Shuttlebus auf die Beine gestellt werden, jedoch nannte der Flughafen Zagreb in einer Medienerklärung noch keinen genauen Starttermin. Es ist davon auszugehen, dass die Fahrzeiten möglicherweise auf den Ryanair-Flugplan abgestimmt sein könnten.

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Turkish least sechs weitere Boeing 737-Max-8 für Anadolujet

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat mit CDB Aviation einen Leasingvertrag über sechs Boeing 737-Max-8 abgeschlossen. Diese sind für den Einsatz unter der Billigmarke Anadolujet vorgesehen. Die Maschinen stammen aus einer bestehenden Order des Lessors und sollen in den Jahren 2024 und 2025 an das türkische Luftfahrtunternehmen übergeben werden. „Wir freuen uns, diese neuen Leasingverträge mit unserem geschätzten Kunden Turkish Airlines für die Finanzierung der kommenden sechs 737 Max-Flugzeuglieferungen aus unserem Auftragsbuch unterzeichnet zu haben“, so Jie Chen, Chief Executive Officer von CDB Aviation. „Turkish Airlines ist unter den Fluggesellschaften führend bei der Durchführung von Initiativen zur Modernisierung aller Phasen des Flug- und Bodenbetriebs, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Diese hocheffizienten Flugzeuge werden Turkish dem Erreichen ihrer ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele näher bringen, indem sie den ökologischen Fußabdruck des Flugbetriebs ihrer Haupt- und Tochtergesellschaften verringern“. Die mit Leap-1B-Triebwerken aus dem Hause CFM ausgerüsteten Maschinen sollen mit der für die Marke Anadolujet spezifischen Bestuhlung ausgrüstet werden. Die Anzahl der Maschinen, die CDB Aviation an Turkish Airlines verleast hat, erhöht sich damit auf neun Stück. Man hat eine B737-800, eine B777-300ER und einen Airbus A320neo bei der größten Fluggesellschaft der Türkei platziert. „Wir sind stolz darauf, mit Partnern wie CDB Aviation in unserem Streben nach Spitzenleistungen zusammenzuarbeiten. Die Aufnahme dieser Flugzeuge in die Flotte von AnadoluJet wird einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Ziele leisten und es uns ermöglichen, unseren Passagieren außergewöhnliche Reiseerlebnisse zu bieten“, so Levent Konukcu, Turkish Airlines Chief Investment and Technology Officer.

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KLM stattet Boeing-777-Flotte mit neuer Business-Class aus

Die Fluggesellschaft KLM rüstet auch ihre Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777 mit der neuen „World Business Class“ aus. Die ist bereits in der Dreamliner-Flotte verbaut und stammt aus dem Hause Jamco. Der Carrier verspricht, dass die neuen Sitze deutlich mehr Komfort bieten sollen. Beispielsweise sind diese als Mini-Suiten, die sich mittels einer Schiebetür „versperren“ lassen können, ausgeführt. Weiters sollen die Reisenden stets direkten Zugang zum Gang haben. Wer schlafen möchte kann den Sitz in ein 198 Zentimeter langes Bett umwandeln, das breiter als bisher sein soll. Passagieren, die um ihre Gegenstände besorgt sind, soll nun ein abschließbares Staufach zur Verfügung stehen. Weiters gibt es Ladesteckdosen, einen Spiegel und einen versenkten Flaschenhalter. Die inkludierten Dienstleistungen der World Business Class, beispielsweise das Cateringkonzept, bleiben unverändert. Die Sitzanordnung erfolgt nach dem Muster 1-2-1. „Basierend auf umfangreichen Kunden- und Wettbewerbsstudien haben wir unsere World Business Class- Sitze verbessert, um sicherzustellen, dass Kunden während ihres Fluges mehr Privatsphäre und Komfort genießen. Die neuen Sitze sind besser in Bezug auf Design, Technologie und Nachhaltigkeitsmerkmale. KLM erfüllt eine breite Palette von Anforderungen.“ „Mit den neuen Sitzen in der World Business Class, Premium Comfort, Economy Comfort und Economy Class erfüllen wir die Wünsche unserer Passagiere. Wir freuen uns, diese neuen Produkte und damit verbundenen Dienstleistungen unseren Kunden weltweit anbieten zu können“, so Boet Kreiken, Executive Vice President von KLM Customer Experience. Die gesamte Boeing 777-300- und 200-Flotte von KLM wird mit den neuen World Business Class-Sitzen ausgestattet. Diese Flotte wird außerdem mit der neuesten Premium Comfort-Kabine ausgestattet. Der

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Viva Air Colombia wird liquidiert

Die insolvente Billigfluggesellschaft Viva Air Colombia wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr in die Luft erheben, denn der Masseverwalter hat bereits mit der Liquidation begonnen. Die angestrebte Fusion mit Avianca ist gescheitert. Nachdem sich die mittlerweile mit Auflagen vorliegende Freigabe des Zusammenschlusses lange hingezogen hatte, musste Viva Air Colombia den Flugbetrieb einstellen und zunächst ein Gläubigerschutzverfahren nach lokalem Recht anmelden. Zunächst sah es ganz danach aus als gäbe es gleich mehrere Interessenten. Daraus wurde aber nichts. Letztlich hat auch Avianca die Fusion abgesagt, da die Auflagen äußerst hoch waren und es obendrein nur wenig bringt sich mit einer Airline, die am Boden ist, zusammenzuschließen. Nun hat der Masseverwalter mit Zustimmung des Gerichts mit der Liquidation und damit auch der Verwertung der noch vorhanden Vermögenswerte begonnen.

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Taskforce soll Marabu-Probleme lösen

Die Condor-Konzernschwester Marabu kommt seit der Betriebsaufnahme kaum aus den Schlagzeilen heraus, denn lange Verspätungen, Ausfälle und mangelnde Betreuung der betroffenen Passagiere sind an der Tagesordnung. Nun will man gegensteuern und hofft, dass man die Anlaufschwierigkeiten bald überwunden haben wird. Am Beispiel von Marabu sieht man deutlich, dass der Start mit nur einem Flugzeug und ansonsten von Heston, Nordica, Fly2Sky und anderen Anbietern zugekaufter ACMI-Dienstleistungen in der Praxis zu Chaos führen kann. Man habe nun eine Taskforce eingerichtet. Nordica und die deutsche Konzernschwester Condor sollen nun mithelfen, dass Marabu weniger Verspätungen und Ausfälle hat. Man habe bereits damit begonnen den Flugplan zu entzerren. Beispielsweise hat man die Tallinn- und Rom-Verbindungen ersatzlos gestrichen. Auch habe man die Ägypten-Routen „entzerrt“. Dadurch will man mehr Spielraum finden. Die Flotte soll weiter aufgestockt werden und zusätzliche ACMI-Kapazität soll eingemietet werden.

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