Jan Gruber

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Jan Gruber

Test: Avion Express Malta mit guter Leistung – Auftraggeber Air Malta vermasselt es trotzdem

In Europa gibt es immer mehr Fluggesellschaften, bei denen man regulär keine Tickets kaufen kann, sondern auf Charterflügen und zunehmend auch auf Linienflügen mit diesen beglückt wird. Zu den auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Luftfahrtunternehmen zählt auch Avion Express Malta, deren Maschinen häufig komplett in weiß ohne jeglichen Hinweis auf den Betreiber gehalten sind. Auf zwei Air-Malta-Flügen wurde dieser Operator genauer unter die Lupe genommen. Das Wetlease- und Chartergeschäft brummt in diesem Sommer regelrecht und das hat völlig unterschiedliche Gründe. Manche Fluggesellschaften mieten während der Hochsaison zusätzliche Flugzeuge samt Besatzungen ein, um mehr Kapazität anbieten zu können. Andere leiden unter akutem Personalmangel oder aber Chaos im eigenen Flugbetrieb und lassen sich – gegen Bezahlung – „aushelfen“. Ein weiterer Grund kann durchaus sein, dass die Kosten pro Blockstunde beim ACMI-Anbieter niedriger sein können als in der eigenen Produktion. Der Klassiker: Eine Maschine fällt kurzfristig wegen einem Defekt aus und eine andere Airline wird mit der Durchführung des Fluges beauftragt, um nach Möglichkeiten empfindliche Mehrkosten, die für Ersatzbeförderungen und/oder Entschädigungen entstehen können, einsparen zu können. Avion Express Malta ist ein Luftfahrtunternehmen, das selbst keine Linienflüge auf eigene Rechnung durchführt. Man fliegt ausschließlich für Reiseveranstalter, große Sportvereine und andere Charter-Auftraggeber sowie für andere Airlines. Man gehört genau wie beispielsweise Klasjet, Smartlynx, Air Explore und Avion Express (Litauen) der Avia Solutions Group an. Die auf dem maltesischen AOC registrierte Flotte besteht derzeit aus 37 Airbus A320 und zwei A321. Das durchschnittliche Alter beträgt 14,1 Jahre. Dieses Unternehmen ist seit Mai 2019 in der Luft.

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Winter 2023/24: Ryanair mit 2,3 Millionen Sitzplätzen ab Österreich

Im Winterflugplan 2023/24 bietet die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Österreich rund 2,3 Millionen Sitzplätze an. Eigenen Angaben nach handelt es sich um das bislang umfangreichste Angebot, das man ab österreichischen Airports vorhält. Die überwiegende Mehrheit der Kapazität wird ab Wien-Schwechat durchgeführt. Weiters ist man ab Klagenfurt und Salzburg tätig. „Wir haben eine große Anzahl von Winter ’23 Flugplananfragen von Frühbuchern erhalten, die einen Ryanair-Flug für ihren Winter ’23-Urlaub buchen möchten, um den anderen voraus zu sein. Ob Sie nun Sonne tanken, auf die Piste gehen oder die Festtage in einer der atemberaubend schönen Städte Europas genießen möchten, Sie werden nicht enttäuscht sein von der unschlagbaren Auswahl an Top-Ski-, Weihnachtsmarkt-, saisonalen Einkaufs- und Wintersonnenzielen, die wir zu den günstigsten Tarifen in Europa anbieten“, so Dara Brady von Ryanair.

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Sommer 2024: Eurowings Discover nimmt Frankfurt-Burgas auf

Mit Maschinen des Typs Airbus A320 wird die Lufthansa-Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover im Sommerflugplan 2024 Kurs auf die Schwarzmeer-Stadt Burgas nehmen. Der Erstflug ist für den 31. März 2024 angekündigt. Die saisonale Route soll ab Frankfurt am Main jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag bedient werden. Die Verbindung wurde bereits zur Buchung freigegeben. Generell zeigt ein Blick ins Reservierungssystem der Lufthansa, dass ab München und Frankfurt einige neue Eurowings-Discover-Routen geplant sind bzw. einige von der Muttergesellschaft übergeben werden.

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Frankfurt: Aegean stockt Thessaloniki auf

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines wird im Sommer 2024 häufiger zwischen Thessaloniki und Frankfurt am Main fliegen. Der Carrier stockt um vier Umläufe pro Woche auf. Derzeit pendelt das griechische Luftfahrtunternehmen bis zu zehnmal pro Woche zwischen den beiden Städten. Mit Wirksamkeit zum 29. April 2024 wird man bis zu 14 wöchentliche Rotationen bedienen. Hintergrund der Aufstockung ist, dass man mit einer weiterhin steigenden Nachfrage rechnet.

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Prag: CSA hat Madrid-Flüge reaktiviert

Seit wenigen Tagen bietet die tschechische Fluggesellschaft CSA wieder eine zweite Linienstrecke ab Prag an. Dabei handelt es sich um die reaktivierte Nonstopverbindung nach Madrid. Durchgeführt werden die Flüge jedoch nicht selbst, sondern von der Konzernschwester Smartwings mit Maschinen des Typs Boeing 737-800. Die Route wird an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag bedient. Über einen längeren Zeitraum hinweg war Paris die einzige Destination, die noch unter CSA-Flugnummern angeboten wurde.

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Libanon verweigert Dan Air die Verkehrsrechte für Beirut-Flüge

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air darf keine Nonstopflüge zwischen Bukarest und Beirut durchführen. Die Zivilluftfahrtbehörde des Libanon hat kein grünes Licht erteilt. Im vorliegenden Anschreiben kritisiert man den rumänischen Carrier heftig. Zur Entscheidung beigetragen habe der Umstand, dass Dan Air bereits Flugtickets verkauft und die Route beworben habe, obwohl man noch keine Verkehrsrechte zugeteilt bekommen hat. Weiters ist zu lesen: „Offizielle Quellen teilten der DGCA mit, dass die Unternehmenseigentümer früher Eigentümer von „Just Us Air“ waren, das derzeit einem finanziellen Rechtsstreit mit anderen Parteien verwickelt ist“. Bemerkenswerterweise wurden die Briefe, aus denen in dieser Meldung zitiert wird, von Dan Air selbst auf der Unternehmenshomepage veröffentlicht.

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Tap-Verkauf: Regierung will Drehkreuz Lissabon absichern

Für die zum Verkauf stehende Tap Air Portugal gibt es einige Interessenten. Beispielsweise hat die International Air Lines Group bereits öffentlich die Fühler ausgestreckt. Nun stellt die Regierung Portugals einige Bedingungen. Der mögliche Käufer muss sich dazu verpflichten, dass das Drehkreuz Lissabon dauerhaft erhalten bleibt. Man befürchtet nämlich, dass der Verkehr über andere Hubs „umgeleitet“ werden könnte. Es wird damit gerechnet, dass im Laufe des Juli 2023 die formelle Freigabe durch die Regierung erfolgen wird und dann soll der Verkauf offiziell ausgeschrieben werden. Lufthansa, Air France-KLM und die International Airlines Group sollen an einer Übernahme von Tap Air Portugal interessiert sein. Als besonders wertvoll gelten die Routen von Europa nach Brasilien und anderen Staaten in Lateinamerika sowie in Südafrika.

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VDR: Weniger Geschäftsreisen, aber längere Aufenthalte

Eine aktuelle Analyse des VDR zeigt, dass die Anzahl der Geschäftsreisen gegenüber dem Vor-Corona-Niveau weiterhin geringer ist. Allerdings soll sich die Dauer der Business-Trips verlängert haben. Der Verband vermutet, dass dahinter steckt, dass auf vielen Strecken die Transportkosten zum Teil drastisch gestiegen sind. Aus diesem Grund würden viele Firmen auf klassische Geschäftsreisen im doppelten Tagesrand verzichten und eher länger vor Ort bleiben, um beispielsweise gleich mehrere Kundenbesuche in der jeweiligen Region absolvieren zu können.

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Bahn: „Tui Ferien Express“ soll wiederblebt werden

Der Reisekonzern Tui will künftig wieder verstärkt Pauschalreisen, die eine An- und Abreise mit der Bahn statt dem Flugzeug beinhaltet. Damit will man an den Anfang der 1990er eingestellten „Tui Ferien Express“ anknüpfen. Ein im Winter 2022/23 durchgeführtes Pilotprojekt, das Schifahrer aus den Niederlanden nach Österreich brachte, ist positiv verlaufen. Gegenüber dem Tagesspiegel erklärte Konzernchef Sebastian Ebel, dass man binnen der nächsten fünf Jahre das Angebot an Bahn-Pauschalreisen stark ausbauen möchte. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach internationalen Partnern, sprich Verkehrsträgern. Den „Tui Ferien Express“ gab es ab den 1970er-Jahren bis Anfang der 1990er-Jahre als dieser als nicht mehr zeitgemäß aufgegeben wurde.

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Powerbanks auf Flugreisen: Das sollte man unbedingt beachten

In der heutigen vernetzten Welt sind Powerbanks zu unverzichtbaren Begleitern geworden, insbesondere während langer Flugreisen. Doch bevor Sie Ihre Powerbank in das Handgepäck packen, sollten Sie sich über die geltenden Regelungen informieren. In diesem ausführlichen Artikel geht es um die Wattstunden-Grenzen für Powerbanks, wie Milliamperestunden in Wattstunden umgerechnet werden können, und die Sicherheitsrisiken, die mit der Mitnahme von Lithium-Ionen-Akkus in Flugzeugen verbunden sind. Bevor Sie Ihre Powerbank in das Handgepäck packen, ist es wichtig, die Wattstunden-Grenzen für Powerbanks zu kennen. Die meisten Fluggesellschaften erlauben Powerbanks mit einer Kapazität von bis zu 100 Wattstunden. Die Umrechnung von Milliamperestunden in Wattstunden erfolgt durch Multiplikation mit der Nennspannung des Akkus. Die Begrenzung der Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus dient dem Schutz vor potenziellen Sicherheitsrisiken, da diese bei Beschädigung oder Überhitzung Brände oder Explosionen verursachen können. Es ist wichtig, sich über die spezifischen Vorschriften der Fluggesellschaften und des Ziellandes zu informieren, um mögliche Unannehmlichkeiten am Flughafen zu vermeiden und die Sicherheit aller Passagiere zu gewährleisten. Wattstunden-Grenzen für Powerbanks Die meisten Fluggesellschaften haben Wattstunden-Grenzen für die Mitnahme von Powerbanks an Bord festgelegt. Die genauen Grenzwerte können je nach Fluggesellschaft und Land variieren, doch die internationalen Vorschriften basieren in der Regel auf den Empfehlungen der Internationalen Luftverkehrsvereinigung (ICAO) und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO). Gemäß diesen Vorgaben darf eine einzelne Powerbank in der Regel eine maximale Kapazität von 100 Wattstunden (Wh) haben. Umrechnung von Milliamperestunden (mAh) in Wattstunden (Wh): Die Umrechnung von Milliamperestunden (mAh) in Wattstunden (Wh) erfolgt durch Multiplikation mit der Nennspannung des Akkus. Die Nennspannung für die

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