Jan Gruber

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Jan Gruber

Winter 2023/24: Air France stockt Nordamerika-Angebot auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Air France drei wöchentliche Umläufe zwischen Paris-Charles de Gaulle und Raleigh-Durham anbieten. Diese sollen ab 30. Oktober 2023 mit Maschinen des Typs Boeing 787-9 bedient werden.  Die am 27. Juni 2023 aufgenommene Ottawa-Verbindung soll auch im Winter 2023/24 fortgeführt werden. Ab dem 2. Dezember 2023 werden die Flüge zwischen Pointe-à-Pitre (Guadeloupe) und Montreal (Kanada) wieder aufgenommen. Zu Aufstocken kommt es nach Dallas/Fort Worth, Montreal und Vancouver. 

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Halbjahreszahlen: Tap Air Portugal übertrifft Vorkrisenaufkommen deutlich

Die Fluggesellschaft Tap Air Portugal hatte im ersten Halbjahr 2023 rund 7,58 Millionen Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um etwa 30,2 Prozent zulegen. Dies führt man primär auf die hohe Nachfrage im Bereich der Langstrecke zurück. Besonders stark nachgefragt waren die Routen nach Nordamerika, Brasilien und Afrika. Auf diesen zählte Tap Air Portugal in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 2,17 Millionen Fluggäste und damit um 31,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Eigenen Angaben nach konnte das portugiesische Luftfahrtunternehmen auch die Beförderungsleistung, die man im ersten Halbjahr 2019 hatte übertreffen. Man hatte 14,7 Prozent mehr Passagiere an Bord. Auf den innereuropäischen Strecken beförderte Tap im ersten Halbjahr 2023 insgesamt 5,41 Millionen Passagiere, 29,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, aber immer noch 10 Prozent weniger als im Zeitraum vor der Pandemie. Auch im Hinblick auf die durchschnittliche Auslastung der Maschinen kann die Airline positive Zahlen melden: Sie liegt mit 80,2 Prozent um 5,5 Prozentpunkte höher als 2022 und bereits einen halben Prozentpunkt höher als im ersten Halbjahr 2019. Bei den ASK (Available Seat Kilometers) verzeichnete Tap in der ersten Jahreshälfte einen Wert von insgesamt 25,02 Mrd., das sind 21,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und 4,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2019. Angesichts dieses Indikators (ASK) ist ein noch größeres Nachfragewachstum hervor-zuheben, gemessen in RPK (Revenue Passenger Kilometers), der im ersten Halbjahr insgesamt 20,07 Mrd. betrug, 30,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2022 und bereits fünf Prozent über dem Zeitraum vor

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Unruly PAX schlägt auf Air-India-Manager ein

Während einem Air-India-Flug von Sydney nach Delhi wurde am 9. Juli 2023 ein leitender Angestellter des Unternehmens, der sich als Passagier an Bord befand, von einem unruly PAX körperlich attackiert. Der Vorfall ereignete sich auf Flug AI301. Opfer des Angriffs soll laut einem Medienbericht der Hindustan Times der für das Kabinenservice verantwortliche Manager, Sandeep Verma, gewesen sein. Dieser soll als Passagier an Bord gewesen sein, so dass er kein Bestandteil der Besatzung war. Eigentlich sollte die Führungskraft in der Business Class fliegen, jedoch wurde er in die Economy-Class zurückgestuft, da der Sitzplatz für einen zahlenden Fluggast benötigt wurde. In der „C“ war kurzfristig ein Sessel defekt. In der „Eco“ war Verma dann mit einem „unruly PAX“ konfrontiert. Zunächst soll sich dieser enorm lautstark verhalten haben. Der Air-India-Manager versuchte diesen wiederholt dazu zu bringen, dass dieser sich leiser und weniger störend verhält. Dadurch wurde der „unruly PAX“ erst so richtig in Rage gebracht, denn er soll Verma unter anderen auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend soll das gewaltsame Fehlverhalten des Störenfriedes dermaßen eskaliert sein, dass fünf Flugbegleiter sowie eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Passagieren notwendig war, um diesen bändigen zu können. Der Air-India-Manager wurde in den hinteren Teil der Kabine gebracht und dort von Flugbegleitern erstversorgt. Der Flug nach Delhi wurde – nicht zuletzt aus geografischen Gründen – fortgesetzt. Die Maschine des Typs Boeing 787-8 befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits nahe dem Zielflughafen. Die betroffene Fluggesellschaft bezieht wie folgt Stellung: „Ein Passagier an Bord der Maschine AI301, die

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Emirates baut Airline-Partnerschaften weiter aus

Das Streckennetz von Golfcarrier Emirates Airline besteht mittlerweile aus rund 800 Destinationen. Viele davon werden von Partnerfluggesellschaften im Rahmen von Codeshare- und Interlining-Abkommen bedient.  Momenten hat die Fluggesellschaft aus Dubai 29 Codeshare-, 117 Interline- und 11 intermodale Bahnpartner in über 100 Ländern. Das Netzwerk erstreckt sich über 5.250 zusätzliche Sektoren in über 800 Städten. In Nord-, Mittel- und Südamerika können so auch Städte jenseits der großen Flughäfen erreicht werden, wie Corpus Christi mit United und Halifax mit Air Canada. In Asien haben Reisende gute Anschlussmöglichkeiten zu Freizeitzielen wie Koi Samui in Thailand und Luang Prabang in Laos mit dem Partner Bangkok Airways. In Afrika verbinden South African Airways und Kenya Airways Emirates-Reisende mit einer Reihe von wenig versorgten Orten wie Vilanculos, Kilanmanjaro, Juba und Maputo.  Seit der Unterzeichnung des ersten Interline-Abkommens ist das globale Partnernetzwerk von Emirates in Europa, Nordamerika, Asien, Australien, Afrika und dem Nahen Osten exponentiell gewachsen. Der Fokus der Fluggesellschaft liegt auch weiterhin auf der Ausweitung der Interline-Abkommen zu vollwertigen Codeshare-Abkommen, um das Netzwerk weiter zu stärken. 

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World2Fly flottet weiteren Airbus A330 ein

Im Safi Aviation Park, der sich auf dem Areal des Malta International Airports befindet, wird derzeit ein Airbus A330 für den Einsatz bei World2Fly vorbereitet. Es handelt sich um eine Maschine von Orbest.  Dieser A330 von Orbest war ein gern gesehener Gast im Safi Aviation Park, wo sie für die Aufnahme in die World2Fly-Flotte vorbereitet wurde, da das Unternehmen weiterhin großes Interesse an seinen ACMI-Angeboten zeigt.   Erst kürzlich hat Corendon Dutch Airlines das Luftfahrtunternehmen World2Fly mit der Durchführung von Langstreckenflügen ab Amsterdam beauftragt. Diese sollen im Winterflugplan 2023/24 mit Airbus A350-900 bedient werden. Derzeit verfügt World2Fly über drei Exemplare dieses Typs. 

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Slowenien: Cyprus Airways will neue Tochter-Airline aufbauen

Die slowenische Regierung beabsichtigt nach Möglichkeit mit einem Partner eine neue nationale Fluggesellschaft aufzubauen. Offen für eine mögliche Kooperation zeigte sich Amelia International. Nun gibt es mit Cyprus Airways einen weiteren Interessenten. Das zypriotische Luftfahrtunternehmen kann sich vorstellen, dass eine lokale Tochtergesellschaft, die man gemeinsam mit der öffentlichen Hand führen könnte, aufgebaut werden könnte. Entsprechende Gespräche mit der slowenischen Regierung laufen bereits. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com sollen Vertreter von Cyprus Airways gemeinsam mit Managern von Gesellschafter Arcosjet bereits Anfang des Monats ihre Pläne und Vorschläge im Verkehrsministerium präsentiert haben. Ein Regierungssprecher bestätigte die Berichterstattung und fügte wie folgt hinzu: „Cyprus Airways beabsichtigt, in der weiteren Region zu expandieren und ist daher an der Gründung eines Unternehmens in Slowenien und möglicherweise in einigen anderen Ländern der Region interessiert“. Derzeit ist aber noch völlig offen, ob Cyprus Airways im Alleingang mit einer Slowenien-Tochter an den Start gehen würde. Die Regierung beabsichtigt jedenfalls einen neuen Carrier in die Luft zu bringen, denn die jüngsten Subventionsprogramme haben nicht den erhofften Erfolg gebracht. Zuletzt äußerte man sich dahingehend, dass man das neue Luftfahrtunternehmen nach Möglichkeit mit einem Partner hochziehen möchte. Amelia International sagte dazu, dass man nicht abgeneigt wäre, sofern die Konditionen und Umstände passen. Mit Cyprus Airways gibt es nun offensichtlich einen weiteren Interessenten. Gegenüber dem Portal CH-Aviation.com bestätigte auch der zypriotische Carrier, dass es mit der slowenischen Regierung erste Gespräche gegeben hat. Geschäftsführer Paul Sies sagte unter anderem: „Es gab Gespräche, und es ist Teil unseres strategischen Plans, mit neuen Basen rund

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Winter 2023/24: AUA reduziert Klagenfurt-Angebot

In der Kärntner Politik sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines die Route Klagenfurt-Wien neuerlich ausgedünnt hat, für Diskussionen. Momentan werden die Früh- und Spätverbindungen häufig nicht bedient. Der Vormittagsflug erreicht die Umsteigewellen am Hub Wien nur suboptimal. Seitens Austrian Airlines ist die Rede davon, dass es sich um saisonbedingte Anpassungen handeln würde. Dies ist durchaus ein Indiz dafür, dass die Nachfrage auf niedrigem Niveau ist, so dass die durchgehende Bedienung des Programms, das man vor dem Sommer 2023 hatte, unwirtschaftlich wäre. Das Unternehmen betont aber, dass man ab September 2023 die jüngsten Kürzungen zurücknehmen werde. Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines die Verbindungen, die in der Zeitenlage später Nachmittag im Programm waren, nur dreimal wöchentlich anbieten. Gegenüber vormaligen Zeiten bedeutet dies eine Reduktion des Angebots.

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Salzburg: Eurowings neu im Winter 2023/24 nach Marsa Alam

Im Winterflugplan 2023/24 wird die Fluggesellschaft Eurowings Europe auch zwischen Salzburg und Marsa Alam fliegen. Die Verbindung soll am 26. Oktober 2023 aufgenommen werden. Es handelt sich um die zweite Ägypten-Destination der Lufthansa-Tochter ab der Mozartstadt. „Mit der neuen Flugverbindung ins sonnige Marsa Alam kommen sowohl Kulturinteressierte als auch Sonnliebhaber und Wassersportbegeisterte auf ihre Rechnung. Mit einer zweiten Eurowings Destination in Ägypten können Passagiere ab Oktober die volle Schönheit des Roten Meeres für sich entdecken.“, so Flughafenprokurist Christopher Losmann.

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Kommentar: Klimakleber zeigen ungewollt akute Sicherheitsprobleme an deutschen Flughäfen auf

In der Vorwoche haben die Klimakleber wieder an zwei deutschen Airports zugeschlagen und damit – wohl ungewollt – eklatante Sicherheitsmängel an Flughäfen aufgezeigt. Mit handelsüblichen Bolzenschneidern konnten in Düsseldorf und Hamburg die Zäune durchschnitten werden und bis zum Einschreiten von Exekutive und Sicherheitsdienst war ausreichend Zeit, um mit Fahrrädern Rollwege erreichen zu können, um sich dort festzukleben. Selbstredend haben die neuerlichen Vorfälle zu Einschränkungen im Flugbetrieb geführt, denn aus Sicherheitsgründen mussten beide Airports temporär unterbrechen. Ankommende Maschinen wurden auf andere Flughäfen umgeleitet und Starts waren nicht möglich. Sowohl die Polizei als auch die Betreiber hätten eigentlich damit rechnen müssen, dass es während dem Sommer 2023 zu neuerlichen Störungen durch die selbsternannten „Klimaschützer“ kommen könnte. Gelernt hat man aus vorherigen „Aktionen“, die sich unter anderem in Berlin, München und Sylt ereignet haben, offenbar nur wenig bis gar nichts. Mit identer Vorgehensweise konnten die Klimakleber auch in Hamburg und Düsseldorf auf das Vorfeld gelangen und sich obendrein mit Hilfe von umweltschädlichem Sekundenkleber auf dem Asphalt fixieren. Der Abtransport durch die Polizei nahm gleich mehrere Stunden in Anspruch. Der Umstand, dass die Klimakleber sich weitgehend friedlich verhalten haben, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass eine ganze Reihe von möglichen Straftaten bestehen könnte. Diese fängt bei der mutwilligen Sachbeschädigung des Zauns an und führt auch über mögliche gefährliche Eingriffe in die Luftsicherheit. Allerdings gehen Exekutive und Justiz in Deutschland äußerst behutsam mit den Klimaklebern vor. Dies könnte auch ein Grund dafür sein, dass man derartige „Aktionen“ in diesem Staat durchführt und sich davor scheut

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Weeze feiert 30 Millionen Passagiere

Der deutsche Flughafen Weeze konnte kürzlich den 30-millionsten Passagier seit der Aufnahme des Flugbetriebs als ziviler Airport begrüßen. Die Niederländerin wurde am vergangenen Mittwoch auf einem Ryanair-Flug begrüßt und bekam zwei Fluggutscheine überreicht. „Dass wir bereits 30 Millionen Fluggäste bei uns begrüßen konnten, zeigt die hohe Akzeptanz unseres Flughafens. Unsere Kunden schätzen die Vorteile eines stressfreien und gut erreichbaren Airports und natürlich das attraktive Flugangebot der Ryanair und der weiteren Airlines“, sagt Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Der Flughafen Niederrhein hat am 1. Mai 2003 den kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Der Billigflieger Ryanair ist seit dem genannten Jahr vor Ort tätig und vermarktet diesen Airport gelegentlich auch als „Düsseldorf“. Im ersten Betriebsjahr starteten und landeten rund 200.000 Fluggäste.

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