Jan Gruber

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Jan Gruber

Halbjahreszahlen: München mit 16,6 Millionen Passagieren

Der Flughafen München verzeichnete im ersten Halbjahr 2023 rund 16,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 28 Prozent zulegen. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge soll bei 80 Prozent gelegen haben. Allerdings lag der bayerische Airport auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um rund 25 Prozent unter der Leistung, die man im Rekordjahr 2019 hatte. Die Auslastung hingegen soll ein neuer Spitzenwert sein. Der Aufwärtstrend zeigt sich auch beim Anstieg der Zahl der Flugbewegungen: Im ersten Halbjahr 2023 wurden über 140.0000 Flugbewegungen registriert. Dies war ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mittlerweile bietet Bayerns Premiumdrehkreuz weltweit bereits wieder 200 Reiseziele in 60 Ländern an. Vom anziehenden Luftverkehr in München profitiert auch das Frachtgeschäft am Airport: Mit einem Gesamtaufkommen von rund 132.000 Tonnen stieg die Tonnage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über vier Prozent.

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Innsbruck: Geplante Wetterdienst-Schließung schaffte es ins Parlament

Die österreichische Flugsicherung Austro Control hat vor einiger Zeit angekündigt, dass der bislang auch am Flughafen Innsbruck ansässige Wetterdienst aufgelassen werden soll. Künftig soll diese Dienstleistung zentral von Wien-Schwechat aus angeboten werden. Dagegen gibt es schon länger erheblichen Widerstand. Mittlerweile gab es dazu gar ein Hearing im Parlament. Hermann Gahr (ÖVP) hat in seiner Funktion als Nationalratsabgeordneter diese Angelegenheit ins Hohe Haus gebracht. Aus seiner Sicht geht es nicht nur um die sechs Arbeitsplätze in Innsbruck, die ab Mitte 2024 wegfallen sollen bzw. nach Wien verlagert werden sollen, sondern auch um die Flugsicherheit. Der Tiroler Airport ist aufgrund seiner geografischen Lage sehr spezifisch und Piloten benötigen eine besondere Schulung, um hier kommerziell starten und landen zu dürfen. Bedingt durch den Umstand, dass der Flughafen Innsbruck ringsherum von Bergen umgeben ist, kann auch das Wetter entsprechend „launisch“ sein. Kurz nachdem bekannt wurde, dass die Austro Control den Flugwetterdienst künftig zentral aus Wien anbieten will und sich statt der in Tirol tätigen Meteorologen künftig auf Sensoren, die zentral ausgewertet werden sollen, verlassen möchten, gab es erhebliche Kritik von allen nur denkbaren Seiten. Airlines, Airport, Rathaus, Landesregierung, Nationalratsabgeordnete, Gewerkschaft, Pilotenvertreter und viele andere fordern, dass die ACG diese Entscheidung zurücknimmt und weiterhin Flugwetterdienst-Mitarbeiter am Flughafen der Tiroler Landeshauptstadt vorhält. Fachleute sehen ACG-Pläne äußerst kritisch Uniso wird mit der besonderen geografischen Lage argumentiert. Ein Meteorologe vor Ort könne mit seinen menschlichen Sinnen schlichtweg kurzfristige Wetterveränderungen erkennen und die Informationen rasch an die Piloten weitergeben. In Innsbruck kommt es durchaus häufig vor, dass das Areal

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Sommer 2023: Nürnberg erwartet bis zu 16.000 Passagiere pro Tag

Vor wenigen Tagen haben im deutschen Bundesland Bayern die Sommerferien 2023 begonnen. Am Flughafen Nürnberg bieten 28 Fluggesellschaften ihre Flugdienstleistungen zu 62 Destinationen an. „Seit Beginn der Reisesaison an Ostern ist die Nachfrage groß und hält auch außerhalb der Ferienzeiten an“, so Michael Hupe, Geschäftsführer am Airport Nürnberg. „Der facettenreiche Flugplan mit seinem vielfältigen Angebot sorgt für eine breitere Verteilung des Aufkommens über die Hauptreisezeit hinaus.“ Zwei weitere Trends: Es werden vermehrt größere und emissionsärmere Flugzeuge eingesetzt, während die Zahl der Starts und Landungen sinkt. Außerdem ist die Auslastung der Flüge deutlich höher als in den Vorjahren. Beliebtestes Flugziel im Sommer bleibt das türkische Badeparadies Antalya mit allein rund 130.000 Passagieren, das von sieben verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen wird. Mit rund 85.000 Passagieren folgt Mallorca. Auch Griechenland und das spanische Festland sind stark nachgefragt. Neben den klassischen touristischen Angeboten, etwa mit Corendon, TUI (SmartLynx), Condor oder Eurowings, wächst der Low-Cost-Anteil: Auch Ryanair fliegt zahlreiche Sonnen- und Badeziele rund ums Mittelmeer an, hinzu kommen faszinierende Städteziele wie Dublin oder Venedig. Ergänzt wird das Angebot durch Flüge von und nach Osteuropa mit Wizz Air oder – neu – Dan Air, die vor allem für Besuche von Freunden und Verwandten genutzt werden. Als verkehrsreichster Tag wird übrigens der 5. September mit voraussichtlich 16.100 Passagieren erwartet.

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Winter 2023/24: Lufthansa nimmt München-Oulu auf

Im Winterflugplan 2023/24 bietet Lufthansa eine Nonstop-Verbindung zwischen München und dem finnischen Oulu an. Die Route soll ab 16. Dezember 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Vorerst ist die Neuaufnahme bis Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet. Laut Erklärung des Tourismusverbandes richtet sich die Verbindung an Touristen, die in der Nähe von Oulu ihre Urlaube verbringen wollen.

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Ab Salzburg und Friedrichshafen: Lufthansa nimmt Heathrow-Nonstop-Flüge auf

Vor einigen Jahren hat sich Lufthansa von so genannten dezentralen Strecken verabschiedet und sich auf Verkehre von/nach Frankfurt am Main und München konzentriert. Nun ist im Winterflugplan zumindest ein kleines „Comeback“ angekündigt, denn ab London-Heathrow wird man nonstop nach Salzburg und Friedrichshafen fliegen. Die Verbindung in die Mozartstadt wird laut Lufthansa am 16. Dezember 2023 aufgenommen und soll bis zum Ende der Winterperiode 2023/24 zweimal wöchentlich mit Maschinen der Airbus-A320-Reihe bedient werden. Kernzielgruppe sind Wintersportler aus dem Vereinigten Königreich, die ihre Urlaube in den Schiressorts rund um die Landeshauptstadt Salzburg verbringen wollen. Die Durchführung der Lufthansa-Flüge soll jeweils an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag erfolgen. Dabei verlassen die Kranich-Jets den Heathrow-Airport jeweils um 11 Uhr 10 und erreichen Salzburg gegen 14 Uhr 20. Zurück geht es jeweils um 15 Uhr 55 mit Ankunft 17 Uhr 05. Auch wird die Kranich-Airline ab 16. Dezember 2023 jeweils am Verkehrstag Samstag mit Flugzeugen der A320-Reihe zwischen London-Heathrow und Friedrichshafen fliegen. Laut Bodensee-Airport soll sich die neue Verbindung auch mit Umsteigeflügen über Frankfurt am Main kombinieren lassen. „Wir freuen uns über dieses zusätzliche Winterangebot, insbesondere für Urlauber von den britischen Inseln, die den Bodensee-Airport gerne als Gateway in die Vorarlberger und Schweizer Alpen nutzen“, so Bernd Behrend, Leiter Marketing am Flughafen Friedrichshafen. Die Flüge zwischen London und dem Bodensee sollen an Samstagen wie folgt durchgeführt werden: Der Hinflug hebt um 13 Uhr 50 am größten Airport des Vereinigten Königreichs ab und erreicht Friedrichshafen gegen 16 Uhr 40. Zurück gehet es um 18 Uhr 40

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Wizz Air justiert Südosteuropa-Strecken ab Wien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im ab Wien-Schwechat angebotenen Streckennetz einige Justierungen vor. Beispielsweise hat man die Destination Kukes, die auch als Alternative für das nahegelegene Pristina dienen sollte, aufgegeben. Die genannte Route zwischen Wien und dem albanischen Airport wurde bereits Mitte dieses Monats letztmalig bedient. Mittlerweile ist der Flughafen Kukes komplett aus dem Reservierungssystem von Wizz Air entfernt worden. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass der Carrier in absehbarer Zeit keine Wiederaufnahme plant. Die momentan an den Verkehrstagen Montag und Freitag angebotene Nonstopverbindung zwischen Tuzla und Wien wird ebenfalls nicht fortgeführt. Diese Route soll am 15. September 2023 letztmalig bedient werden. Hintergrund ist, dass die entsprechende Basis und Bosnien aufgelassen wird. Von dieser Maßnahme sind auch die Flugverbindungen nach Basel, Berlin, Friedrichshafen, Köln/Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden betroffen, denn diese werden ebenfalls eingestellt. Dortmund, Frankfurt-Hahn und Memmingen sollen im zum Teil stark reduziertem Umfang weiterhin bedient werden. Die Flugverbindung zwischen Podgorica und Wien soll dem aktuellen Stand der Dinge nach im Winterflugplan 2023/24 nicht bedient werden. Diese Route wird am 26. Oktober 2023 vorerst letztmalig bedient und soll am 2. April 2024 reaktiviert werden. Zu einer vorzeitigen Einstellung kommt es auf der Strecke Varna-Wien. Diese wird bereits per 10. September 2023 – und damit früher als ursprünglich angekündigt – in die „Winterpause“ geschickt. Die Burgas-Route soll bis 28. Oktober 2023 fortgeführt und anschließend über die kalte Jahreszeit ebenfalls pausieren. Von den vorzeitigen temporären Einstellungen sind ab Varna auch die Ziele Nürnberg, Karlsruhe/Baden-Baden, Frankfurt-Hahn und Liverpool betroffen.

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München: 70-Jährige wollte Polizei mit 100 Dollar bestechen – 1.000 Dollar Strafe kassiert

Eine 70-jährige U.S.-Amerikanerin versuchte am Samstag, den 15. Juli 2023 am Flughafen München die Bundesrepublik Deutschland ohne Reisepass zu verlassen. Dabei kam sie auf die glorreiche Idee dem Beamten der Bundespolizei 100 U.S.-Dollar in bar als Bestechung anzubieten. Laut Mitteilung der Exekutive war die Frau auf Lufthansa-Flug LH414 gebucht. Sie gab an, dass sie ihren Pass im Zubringerflug von Athen nach München vergessen habe. Da sie in München von Schengen auf Non-Schengen wechseln musste, war die Passkontrolle der Bundespolizei zu passieren. Dort machte sie dem Beamten zunächst ein mündliches Bestechungsangebot, das dieser abgelehnt haben soll. Anschließend legte sie einen 100-U.S.-Dollar-Schein auf den Kontrollpult. Gebracht hat es nichts, denn der Beamte erstattete eine Anzeige wegen einem Bestechungsversuch. Da die Frau keinen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat, wurde eine Kaution in der Höhe von 1.000 Euro – in bar gegen offizielle Quittung – eingehoben. Den Flug in die USA konnte sie nicht antreten, denn sie musste den Weg zum Konsulat der USA antreten, um einen Notpass zu beantragen.

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FRA-Terminal 3: Fraport sucht nach Lounge-Betreibern

Noch ist das für Billigflieger gedachte Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am Main nicht in Betrieb genommen worden. Die Fraport AG befindet sich nun auf der Suche nach Betreibern von Lounges. Dazu hält man Flächen in unterschiedlichen Größen vor. So könnte die kleinste Lounge eine Fläche von 400 Quadratmetern haben und die größte würde es auf 1.000 Quadratmeter bringen. Derzeit geht man seitens der Fraport AG davon aus, dass ab dem Sommerflugplan 2026 das Terminal 3 in Betrieb sein wird. Dieses beherbergt die Flugsteige H und J.

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Sommerferien 2023: 11.000 Flüge in Stuttgart angemeldet

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen rechnet damit, dass der Airport während der jüngst angelaufenen Sommerferien 2023 rege genutzt wird. Im gesamten Ferienzeitraum sind mehr als 11.000 Flugbewegungen angemeldet. Verkehrsreichster Tag zum Start ist der Freitag, 28.07.2023 mit rund 250 Flugbewegungen. Mit über 480 geplanten Verbindungen ist Antalya in diesem Sommer die Nummer Eins bei den gefragtesten Zielen, gefolgt von Palma de Mallorca mit rund 380 Flügen.

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Greenpeace kritisiert teure Bahnfahrkarten

Zahlreiche Klima- und Umweltschützer wollen Reisen mit Flugzeugen am Liebsten verbieten und sprechen sich beharrlich für die Eisenbahn als angeblich „klimafreundliche“ Alternative aus. Nun kritisiert man auch das von diesen Gruppierungen favorisierte Verkehrsmittel, denn die Fahrkarten wären viel zu teuer. Die Organisation Greenpeace hat dazu die Preise auf 112 innereuropäischen Routen verglichen. Dabei hat man jeweils mehrere Buchungszeitpunkte herangezogen. Das Ergebnis: Ab Deutschland wäre in allen Fällen der Schienenverkehr gegenüber dem Flugzeug teurer gewesen. Um bis zu 71 Prozent mehr müssen Reisende für Fahrten mit dem Zug auf den Tisch legen. Das Flugzeug wäre in fast allen Stichproben günstiger gewesen. Auf 31 Routen von/nach Deutschland hätten Bahnfahrkaten gegenüber Flugtickets zumindest die Hälfte mehr gekostet. Als Extrembeispiel führt Greenpeace die Verbindung zwischen Barcelona und London an. Für die gleichen Reisetermine fand man Flugscheine um 12,99 Euro und gleichzeitig hätten Bahnfahrkarten 384 Euro gekostet. Aufgrund der erheblich längeren Reisezeit auf dem Schienenweg dürften der Zug wohl nur für ideologisch überzeugte Personen eine „Alternative“ darstellen. Es gibt aber auch Ausnahmen: Auf der von Lufthansa bedienten Route Hamburg-München sowie zwischen Hamburg und Brüssel wären die Preise für Flüge exorbitant hoch gewesen. Auf diesen beiden Strecken haben die Umweltschützer von Greenpeace in allen Fällen günstigere Bahnfahrkarten gefunden. Die Organisation fordert nun günstigere Zugtickets und eine Kerosinsteuer von mindestens 50 Cent pro Liter. Man rechnet vor, dass so 46,2 Milliarden Euro erlöst werden könnten. Mit diesen Mitteln will Greenpeace dann den Eisenbahnverkehr subventionieren.

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