Jan Gruber

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Jan Gruber

Klagenfurt: Mitarbeiter haben ihre Löhne bekommen

Seit Anfang dieser Woche erhalten die Beschäftigten des Klagenfurter Flughafens ihre Löhne und Gehälter ausbezahlt. Dies war offensichtlich erst nach Eingang der Kapitalerhöhung, die seitens der öffentlichen Hand geleistet wurde, möglich. Lilihill hat dadurch die Mehrheitseigentümerschaft verloren. Seitens der Politik wurde angekündigt, dass man die Geschäftsführung absetzen wird und so rasch wie möglich einen neuen Firmenchef bestimmen wird. Dabei ist man auf der Suche nach einem Luftfahrtexperten. Allerdings dürften geeignete Manager nicht gerade Schlange stehen, denn bereits in der Vergangenheit hielt sich das Interesse an diesem Airport in eng gesteckten Grenzen. Weiters wurde angekündigt, dass man angesichts der jüngsten von Austrian Airlines vorgenommenen Kürzungen auf der Route Klagenfurt-Wien mit diesem Unternehmen in Verhandlungen treten will. Ziel soll sein, dass die AUA die Landeshauptstadt Kärntens wieder häufiger ansteuert. Dies dürfte ebenfalls kein leichtes Unterfangen sein, denn Austrian Airlines hat die Route sukzessive aufgrund durchwachsener Nachfrage zurückgefahren. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber behauptet gar, dass die Flughafengeschäftsführung bislang gar keinen Termin mit der AUA wahrgenommen habe. Auch will man den Vertrag, der mit Ryanair geschlossen wurde, genauer unter die Lupe nehmen. Bislang wäre es ein regelrechtes Geheimnis zu welchen Konditionen der irische Billigflieger nach Klagenfurt zurückgekehrt ist. Dieser kündigte bereits an, dass man unabhängig von den Streitigkeiten, die Lilihill mit der öffentlichen Hand austrägt, an Klagenfurt festhalten wird. Ein Sprecher betont unter anderem, dass man mit dem Flughafen und nicht mit Lilihill einen Vertrag habe. In Kürze steht auch das Ziehen der Call-Option in einer Sitzung der Landesregierung auf der Tagesordnung. Diesmal dürfte der

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USA: United Airlines will noch mehr SAF einsetzen

Die Fluggesellschaft United Airlines will noch in diesem Jahr deutlich mehr SAF-Treibstoffe beimischen. Bereits im April 2023 hat die Lieferung einer Tranche, die aus 1,5 Gallonen besteht, begonnen. Diese stehen dem Carrier am Hub San Francisco zur Verfügung. Im Laufe des Jahres wird der nachhaltige Kraftstoff voraussichtlich auch in London-Heathrow verfügbar sein. Bereits seit 2016 setzt United SAF auf Flügen ab Los Angeles und seit 2022 ab Amsterdam-Schiphol ein. Damit wird die Fluggesellschaft im Jahr 2023 etwa 10 Millionen Gallonen SAF verbrauchen – fast dreimal mehr als 2022 und zehnmal mehr als 2019 – und damit mehr Meilen mit SAF zurücklegen als jede andere Fluggesellschaft, so der Carrier in einer Medienmitteilung.

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Triebwerksprobleme: KLM Cityhopper muss den Sommerflugplan 2023 kürzen

Fünf von fünfzehn Embraer 195-E2 der niederländischen Fluggesellschaft KLM CItyhopper sind von den jüngsten Triebwerksproblemen betroffen. Dies hat zur Folge, dass man im Sommerflugplan 2023 das Angebot reduzieren muss. Laut einem Bericht der Zeitung „De Telegraaf“ liegen noch keine genauen Angaben über das Ausmaß der Kürzungen bzw. die betroffenen Routen vor. Allerdings will KLM Cityhopper weiterhin im Auftrag der Konzernmutter KLM die wichtigsten Routen möglichst hochfrequent bedienen. Man stehe in Kontakt mit Embraer sowie dem Triebwerkshersteller.

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Flugbegleiterinnen: Vueling lockert die Bekleidungsvorschriften

Die Billigfluggesellschaft Vueling schreibt ihren Flugbegleiterinnen künftig nicht mehr vor, dass diese Make-Up und Schuhe mit hohen Absätzen tragen müssen. Ganz freiwillig macht man das aber nicht, denn das Arbeitsinspektorat der Regionalregierung von Katalonien drohte dem Carrier mit einer Geldstrafe in der Höhe von 30.000 Euro. Darauf reagierte Vueling und gab bekannt, dass die Kleidungsregeln adaptiert werden. Absätze von mehr als drei Zentimetern sowie Make-up werden nicht mehr verlangt. Bislang ist noch niemand aus dem Kabinenpersonal wegen Nichteinhaltung der Kleiderordnung sanktioniert worden. „Das Unternehmen hat immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter und möchte den Komfort und die Sicherheit seiner Mitarbeiter in allen Umgebungen gewährleisten. Aus diesem Grund arbeiten wir jetzt mit Vertretern des Kabinenpersonals zusammen, um eine Kleiderordnung zu entwickeln“, so Vueling in einer Medienmitteilung.

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VC-Mitglieder winken Satzungsänderung durch

Die Mitglieder der Vereinigung Cockpit haben einer Satzungsänderung, die zu einer umfangreichen Umstrukturierung der Gewerkschaft führen wird, zugestimmt. Nun ist es möglich, dass einheitliche Tarifkommissionen gebildet werden können. Diese besitzen damit künftig die tarifpolitische Zuständigkeit für alle gegenwärtigen und künftigen Flugbetriebe innerhalb eines Airline-Konzerns. „Diese Änderung ist ein wichtiger Schritt, um unsere Verhandlungsposition zu verstärken“, so Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir können in Tarifverhandlungen mit einer Stimme auftreten, weil alle Verhandlungen für sämtliche AOCs innerhalb einer Airline-Gruppe immer von denselben Personen geführt werden. Davon werden alle Beteiligten profitieren. Der durch die Gründung immer neuer Flugbetriebe geschaffene interne Tarifkonkurrenz innerhalb eines Konzerns wird die VC nun wirksam entgegentreten. Egal, auf wie viele Flugbetriebe AOCs uns ein Konzern aufteilt: Die Pilotinnen und Piloten stehen zusammen und verhandeln gemeinsam.“

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Flyone nimmt Flüge nach Prag und Zürich nicht auf

Die Billigfluggesellschaft Flyone wird die ursprünglich für Juni 2023 angekündigten Nonstopverbindungen ab Chișinău nach Prag und Zürich vorerst nicht aufnehmen. Der Verkauf von Flugtickets wurde bereits eingestellt. Ursprünglich hatte der Carrier angekündigt, dass man ab Ende Juni 2023 die Hauptstadt der Republik Moldau jeweils zweimal pro Woche mit Zürich und Prag verbinden wird. Diese Planung hat man verworfen. Zu den Gründen machte man keine Angaben, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Vorausbuchungszahlen nicht zufriedenstellend waren durchaus hoch.

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April 2023: Zürich erreicht 90 Prozent des Vorkrisenaufkommens

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im April 2023 von 2.450.409 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte der größte Airport der Schweiz um 34 Prozent zulegen. Das Vorkrisenniveau wurde zu 90 Prozent erreicht. Dies entspricht dem höchsten Monatswert im Vergleich zum Vorpandemie-Niveau. Am 28. April 2023 reisten 95.196 Passagiere über den Flughafen Zürich, was der höchsten Anzahl Passagiere pro Tag seit Ausbruch der Corona-Pandemie entspricht. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im April 2023 bei 1.745.811. Der Anteil der Umsteiger betrug 29%, was 699.628 Passagieren entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15% auf 20.529 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 88% des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 136 Fluggästen 11% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 Prozentpunkte auf 81% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im April 31.706 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 14% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit April 2019 wurde 15% weniger Fracht abgewickelt.

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Drei Millionen Dollar Gewinn oder 525 Millionen Dollar Verlust? – Unstimmigkeiten über SriLankan-Zahlen

Die Fluggesellschaft SriLankan Airlines hatte in den letzten Tagen damit zu kämpfen, dass viele Medien berichtet haben, dass der Carrier im Geschäftsjahr 2022 einen Verlust in der Höhe von rund 525 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen habe. Man habe keinen Fehlbetrag, sondern ein Plus von drei Millionen U.S.-Dollar erwirtschaftet, so der Carrier. Die in lokalen Medien genannten Finanzzahlen und jene, die SriLankan Airlines dann selbst als Klarstellung kommuniziert hat, weichen stark voneinander ab. Auch dafür hat der Carrier eine Erklärung, denn einige Zeitungen, Radio- und TV-Sender sowie Internetseiten hätten schlichtweg über die finanzielle Situation zum Stichtag 3. März 2022 berichtet. Es handle sich um Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie um „Netto-Fremdwährungsverbindlichkeiten aufgrund der Abwertung des Rupienkurses im März 2022“. Man habe jedoch vor Wechselkursverlusten einen Betriebsgewinn erzielt und dies bezeichnet man in einem Statement als „bedeutende Leistung“. „Während des kürzlich abgeschlossenen Geschäftsjahres erwirtschaftete die Fluggesellschaft Passagier- und Frachteinnahmen in Höhe von 994 Millionen US-Dollar und einen Betriebsgewinn von 53 Millionen US-Dollar. Der Betriebsgewinn auf Gruppenebene betrug 104 Millionen Dollar. Der Gruppe entstanden jedoch Finanzkosten in Höhe von 104 Millionen Dollar, was zu einem Gewinn von 3 Millionen Dollar führte“, ist unter anderem im Statement zu lesen. „Die Fluggesellschaft erzielt Betriebsmargen, die den besten Branchenstandards entsprechen. Wir sind optimistisch, dass diese im kommenden Jahr noch höher ausfallen werden, wenn das Land die Herausforderungen des Jahres 2022 hinter sich gelassen hat. Wie bereits erwähnt, stellen die Situation des Landes und die extrem hohen Finanzierungskosten die größte Herausforderung dar“. SriLankan Airlines könnte es auch aus einem

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Budapest: Wizz Air und Mol testen 37-prozentige SAF-Beimischung

Der Billigflieger Wizzair und der ungarische Mineralölkonzern Mol testen am Flughafen Budapest die Versorgung mit SAF-Treibstoffen. Diese werden unter anderem aus Pflanzenölen, Altspeiseölne und tierische Fetten hergestellt. Das Projekt unterstützt die allgemeinen Bemühungen der Luftfahrtindustrie, die CO2-Emissionen während des gesamten Lebenszyklus zu reduzieren, und zielt darauf ab, das Versorgungssystem des Budapester Flughafens auf die Einführung der SAF-Beimischungspflicht im Jahr 2025 vorzubereiten. Am 10. Mai 2023 kam erstmals eine 37-prozentige Beimischung des Neste MY Sustainable Aviation Fuel, das von Mol geliefert wurde, kommerziell zum Einsatz. Während des Tests mit nachhaltigem Flugkraftstoff wurden die drei neuesten Airbus A321neo-Flugzeuge von Wizz Air mit insgesamt 23,5 Tonnen einer Mischung aus 37% reinem SAF und 63% Jet A1-Kraftstoff ausgestattet. Die Flugzeuge beförderten Passagiere von Budapest nach Stockholm, Paris und London mit dem nachhaltigen Treibstoffgemisch.

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Lebensmittelverschwendung: Lufthansa verkauft Restbestände nun günstiger

Vor rund zwei Jahren haben Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines das so genannte Paid-Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke in der Economy-Class eingeführt. Man versprach damals qualitativ hochwertige Speisen. Allerdings geriet der Konzern auch in die Kritik, denn das Preisniveau ist zum Teil äußerst hoch. Die Nachfrage ist auf manchen Routen durchaus verhalten, denn viele Passagiere sind nicht bereit für Essen und Trinken zusätzlich die Zahlungskarte zu zücken. Nun startet Lufthansa eine neue Initiative: Fluggäste haben die Möglichkeit, auf allen Flügen nach Frankfurt und München, auf denen Onboard Delights angeboten werden, kurz vor der Landung Frischeprodukte, die bis dahin nicht verkauft wurden, zum günstigeren Preis von einheitlich 3,50 Euro zu erwerben und mitzunehmen. Ein weiterer Schritt zur Verringerung von Lebensmittelabfällen, nachdem Lufthansa im Februar dieses Jahres bereits die Möglichkeit zur Vorbestellung dieser Produkte eingeführt hat.

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