Jan Gruber

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Jan Gruber

German Airways fliegt mit fünf Embraer 190 für KLM Cityhopper

Seit einiger Zeit ist die deutsche Fluggesellschaft German Airways im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für die niederländische KLM Cityhopper tätig. Die bereits im zweiten Jahr laufende Kooperation wurde verlängert und umfasst nun fünf Embraer 190. Derzeit ist der Wetlease-Auftrag bis zum Winterflugplan 2023/24 befristet. Allerdings teilte das deutsche Luftfahrtunternehmen auch mit, dass die beiden Vertragspartner die Zusammenarbeit über den Winter 2023/24 hinaus fortzusetzen. Konkret ist seit Ende Februar eine Embraer E190 von German Airways für KLM Cityhopper in Düsseldorf stationiert.  Mit Start des Sommerflugplans Ende März nahm ein weiterer Jet den Dienst ab Stuttgart auf. Ab Mitte Juni wird ein drittes Flugzeug ab Basel eingesetzt. Im Juli kommen zwei weitere Flugzeuge hinzu, die in Aalborg und in Frankfurt stationiert sind. „In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass beide Unternehmen zufrieden mit der Zusammenarbeit sind. Wir bringen eine sehr zuverlässige Dienstleistung und ein hoch motiviertes Team ein. Und freuen uns sehr, dass wir KLM Cityhopper als fester Bestandteil des dortigen Flugbetriebs unterstützen dürfen. Wir sind uns beide einig, die Kooperation auch über den laufenden Vertrag hinaus fortsetzen zu wollen“, so German-Airways-Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Winter 2023/24: Wizz Air kündigt Bremen-Tirana an

Im Dezember 2023 nimmt die Billigfluggesellschaft Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Tirana und Bremen auf. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Es handelt sich um die neunte Route, die ab der albanischen Hauptstadt in Richtung Deutschland angeboten wird. Der Bremen-Erstflug ist seitens Wizz Air für den 12. Dezember 2023 angekündigt. „Wir freuen uns, unseren Passagieren einen Direktflug aus dem Norden Deutschlands in die Hauptstadt Albaniens anbieten zu können. Die neue Strecke wird auch dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Deutschland und Albanien zu intensivieren“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager bei Wizz Air.

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Klüh Security tritt Frachverband BSKI bei

Der auch an einigen deutschen Flughäfen tätige Sicherheitsdienstleister Klüh ist dem Bundesverband für den Schutz kritischer Infrastruktur beigetreten. Ziel des BSKI ist es, Sicherheitsrisiken für KRITIS-Einrichtungen und deren Zulieferer frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Schutzkonzepte zu reduzieren. „Die Bedrohungslage für kritische Infrastrukturen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Als Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen möchten wir daher aktiv dazu beitragen, den Schutz von KRITIS-Einrichtungen zukunftsfähig aufzustellen.“ Hierfür werde Klüh Security seine langjährige Erfahrung aus der Überwachung von gefährdeten Liegenschaften mit Sicherheitstechnik sowie individuelle Sicherheitskonzepte einbringen“, so Sven Horstmann, Geschäftsführer bei Klüh Security.

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Streit um A380-Cockpits: Qantas klagt Pilotengewerkschaft

Bei der australischen Fluggesellschaft Qantas fliegen derzeit rund um die Frage wer in den Cockpits der Airbus-A380-Flotte fliegen darf regelrecht die Fetzen. Die Gewerkschaft Australian and International Pilots Association wurde von der Airline verklagt, da die Arbeitgeberseite vorwirft, dass die Gewerkschafter die Einstellung neuer Piloten für die Superjumbos blockieren würde. Am 26. Mai 2023 werden die Streithähne in einem Gerichtsaal eines australischen Bundesrichters aufeinandertreffen. Zunächst findet eine erste Anhörung statt. In dieser können beide Parteien ihre Standpunkte mündlich kundtun und gegebenenfalls auch Beweismittel anbieten. Der Vorsitzende entscheidet dann darüber, ob er ein Verfahren eröffnet oder eben nicht. Nach Angaben des Sydney Morning Herald geht es in dem Fair-Work-Antrag um die Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Seiten darüber, wer zum Fliegen des Airbus A380 befördert werden soll, da die australische Fluggesellschaft in den letzten Monaten wieder mehr Super-Jumbos eingeführt hat. Die australische Fluggesellschaft hat in den letzten Monaten wieder mehr Superjumbos eingeführt. Während Qantas externe Mitarbeiter einstellen will, hat die AIPA darauf hingewiesen, dass dies mit einer Tradition brechen würde, die „mehr als ein halbes Jahrhundert“ andauert und in der interne Kandidaten für die Besetzung von Positionen auf größeren Flugzeugen, in diesem Fall dem A380, befördert werden. Gegenüber dem Sydney Mording Herald sagte AIPA-Präsident Tony Lucas: „Das Senioritäts- und Zuweisungssystem für Piloten ist bei Qantas seit mehr als einem halben Jahrhundert akzeptiert, um engagierten und langjährigen Piloten einen klaren Karrierepfad zu bieten“, Seitens des Carriers, der eine Klage gegen die Arbeitnehmervertreter eingebracht hat, sieht man die Angelegenheit gänzlich anders. Die firmeneigene Pilotenausbildung

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Dornier 228NXT wird in Oberpfaffenhofen gebaut

Am bayerischen Oberpfaffenhofen soll die Serienproduktion der Dornier 228 wieder aufgenommen werden. General Atomics AeroTec Systems (vormals Ruag) bringt eine modernisierte Variante als Dornier 228NXT auf den Markt. Die Do228 ist weltweit seit mehreren Dekaden für die Seepatrouille (Verschmutzungskontrolle, Such- und Rettungseinsätze, Grenzkontrolle, Fischereipatrouille), für Forschungsflüge, Überwachung und Aufklärung sowie für leichte Transporteinsätze (Fracht, Fallschirmspringer, Passagiere, Sanitätseinsätze) erfolgreich im Einsatz. Das Flugzeug aus Oberpfaffenhofen zeichnet sich unter anderem durch seine Fähigkeit aus, auf kurzen Strecken starten und landen zu können (STOL). Zudem kann es auf wenig befestigten Landebahnen operieren. General Atomics AeroTec Systems bietet neben der Fertigung auch Upgrades, Modernisierungen, Wartung und Reparaturen für die Do228 an. Die Kombination aus einem robusten Flugzeug, bayerischer Präzisionsarbeit und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten macht die Do228 zu einem der beliebtesten Flugzeuge in ihrer Klasse. Harald Robl, CEO der General Atomics Europe Unternehmensgruppe, sagte dazu: „Wir sind stolz darauf, die nächste Generation der Do228 auf den Markt zu bringen und die Erfolgsgeschichte des Flugzeugs fortzusetzen. Die Dornier 228 NXT ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Luftfahrtbranche und wird dazu beitragen, dass GA-ATS auch in Zukunft führend in der Luftfahrtindustrie bleibt.“

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Business-Class-Catering: Lufthansa schafft „Tasting Heimat“ wieder ab

Nach nur einem Jahr will Lufthansa das erst im Vorjahr eingeführte Business-Class-Cateringkonzept auf Kurz- und Mittelstreckenflügen überarbeiten. „Tasting Heimat“ soll wieder abgeschafft werden, da es bei den Fluggästen nicht den erhofften Anklang gefunden hat. Derzeit arbeitet Lufthansa ein neues Konzept für die Speisen und Getränke, die in der Business Class der Kurz- und Mittelstrecke serviert werden. „Tasting Heimat“ soll der Vergangenheit angehören. Noch ist nicht entschieden, ob dies in weiterer Folge auch Konzerntöchter wie Austrian Airlines umfassen wird oder nicht. Das Portal Frankfurtflyer berichtete unter anderem, dass der Hauptgrund für die Einstellung von „Tasting Heimat“ bei Lufthansa sein soll, dass es bei den Business-Class-Passagieren nicht gut angekommen ist.

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Destinationen: Im Billigflieger nach Tel Aviv, Podgorica, Amman und Reykjavik

Die Präsenz von Billigfliegern wie Wizz Air und Ryanair am Flughafen Wien-Schwechat führt auch dazu, dass seit einiger Zeit einige Ziele mitunter hochfrequent erreichbar sind, die im ersten Moment nicht mit Urlaub verbunden werden. Beispielsweise haben beide genannten Anbietern die israelische Metropole Tel Aviv im Portfolio. Diese eignet sich durchaus, um einen kombinierten Strand-, Städte- und Kulturaufenthalt zu verbringen. Einzigartige Orte wie der bunte Carmel Market, die schöne Tayelet-Promenade, das berühmte Tel Aviv Museum of Art oder der am Hafen gelegene historische Stadtteil Jaffa überzeugen Besucher aus aller Welt von der Vielfalt der Stadt. Badeausflüge an die Küste des Toten Meers oder Erkundungstouren in Masada, einer der wichtigsten archäologischen Stätten Israels, sind für viele Reisende unvergessliche Erlebnisse. Die Vielzahl an Hotels und Hostels ist Tel-Aviv bietet Optionen für Reisende aller Preisklassen. Allerdings gilt es auch darauf hinzuweisen, dass das Preisniveau in dieser Metropole vergleichsweise hoch ist. Ein Portrait zu Tel Aviv hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Im Winter ab Wien erreichbar: Eilat, das sich im Süden Israels befindet. Diese Destination wird von Aviation.Direct hier näher vorgestellt. Günstiger ist es in Podgorica, der Hauptstadt Montenegros. Diese hat zwar kein Meer zu bieten, jedoch dafür Berge und Seen. Die fruchtbaren Täler des Skadar-Sees und des Prokletije-Sees sowie die Schluchten der Flüsse Morača und Cijevna schaffen Erholung in traumhafter Natur. Dank der wunderschönen Landschaft ist ein Urlaub in Podgorica die perfekte Möglichkeit, Aktivitäten wie Trekking, Mountainbiking, Vogelbeobachtung, Klettern und Kajakfahren ausprobieren. Als Hauptstadt des jüngsten Landes Europas hat die Stadt auch kulturell

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Köln/Bonn: Leav Aviation nimmt Linienflüge auf

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation, die bislang auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert war, steigt ins Liniengeschäft ein. Der Carrier legt ab Köln/Bonn einige Ferienstrecken auf eigene Rechnung auf. Den Auftakt machen Flüge nach Palma de Mallorca. Dieses Ziel wird man ab 18. Mai 2023 ab Köln/Bonn anfliegen. Zunächst variieren die Frequenzen und Verkehrstage. Ab 26. Juni 2023 soll jeweils an Montagen und Freitagen geflogen werden. Ab 24. Juni 2023 wird man zweimal wöchentlich nach Heraklion fliegen. Die Durchführung erfolgt jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Kos wird man ab 23. Juni 2023 jeweils an Montagen und Freitagen bedienen. Nach Rhodos geht es ab 24. Juni 2023 jeweils Samstags und Mittwochs. Das Tarifsystem von Leav Aviation orientiert sich an jenen von Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Wizz Air und Eurowings. So ist in der Preisklasse „LeavNaked“ nur ein kleines Handgepäckstück mit den maximalen Dimensionen 40cm x 30cm x 25 cm (max. fünf Kilogramm) inklusive. Die Mitnahme eines Trolleys im IATA-Standardformat sowie die Aufgabe von Gepäckstücken kosten extra. Dies ist im Tarif LeavDressed bereits inkludiert. Weiters kann dieser bis vier Stunden vor planmäßigem Abflug gegen Zahlung dar Tarifdifferenz umgebucht werden. LeavSplendid inkludiert auch eine Sitzplatzreservierung auf Plätzen mit mehr Beinfreiheit sowie die Möglichkeit gegen Gebühr zu stornieren. Leav Aviation ist eine junge deutsche Fluggesellschaft, die im Mai 2022 an den Start gegangen ist. Zunächst hat man ausschließlich ACMI- und Charterdienstleistungen erbracht. Die Flotte besteht momentan aus zwei Airbus A320, die die Registrierungen D-ANDI und D-ANNE tragen.

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Qatar Airways reaktiviert Doha-Auckland

Golfcarrier Qatar Airways wird ab 1. September 2023 wieder täglich zwischen Doha und Auckland fliegen. Diese Langstreckenverbindung war unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum ausgesetzt. Eingesetzt werden künftig Maschinen des Typs Airbus A350-1000, die über 281 Sitze in der Economy- und 46 Plätze in der Business-Class verfügen. Auch sind diese Langstreckenflugzeuge mit den so genannten QSuites ausgerüstet. Die Strecke wird siebenmal wöchentlich bedient und täglich um 01:50 Uhr Ortszeit abgeflogen. Die Ankunft in Auckland ist jeweils um 2 Uhr 45 (+1) Lokalzeit. Der Flug QR921 von Auckland (AKL) nach Doha (DOH) startet um 15:00 Uhr und kommt um 23:15 Uhr Ortszeit an. Ab dem 24. September 2023 werden QR920 und QR921 aufgrund der Sommerzeitumstellung in Auckland jeweils eine Stunde später ankommen und abfliegen. „Die Direktverbindung von Doha nach Auckland ergänzt eine Reihe von neuen Strecken, die in den letzten Wochen angekündigt wurden, und ermöglicht es Passagieren in wichtigen europäischen Märkten, einschließlich Großbritannien und Irland, mit dieser Direktverbindung Zeit zu sparen. Business Class-Passagiere an Bord unserer Auckland-Flüge können außerdem die verbesserte Privatsphäre der Qsuite genießen, die als bester Business Class-Sitz der Welt ausgezeichnet wurde“, so Konzernchef Akbar Al Baker.

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Dritte Piste: Flughafen Wien beantragt Fristverlängerung

Über viele Jahre hinweg hat die Flughafen Wien AG die Baugenehmigung für die projektierte dritte Start- und Landebahn juristisch erkämpft. Seit 17. Feber 2020 hat man höchstrichterlich das ersehnte grüne Licht erteilt bekommen, jedoch kam dann Corona und die Bagger sind seither nicht gerollt. So schnell wird auch nicht gebaut werden. Wie bei jeder Baugenehmigung gibt es auch beim Projekt dritte Piste eine so genannte Realisierungsfrist. Das bedeutet, dass innerhalb eines gewissen Zeitraums die Bauarbeiten begonnen und abschlossen werden. Unterlässt man dies, so läuft man Gefahr, dass die Erlaubnis verfällt und man gegebenenfalls neu ansuchen muss. Angesichts des Umstands, dass die Flughafen Wien AG acht Jahre lang um die rechtskräftige Freigabe vor Gericht streiten musste, wäre dieser Weg durchaus fragwürdig. Der Vorstand von Österreichs Flughafen hat daher bei der zuständigen UVP-Behörde beantragt, dass aufgrund der langen Verfahrensdauer und dem wegen der Corona-Pandemie eingebrochenen Flugverkehr eben diese Realisierungsfrist verlängert wird. Vereinfacht ausgedrückt: Man will die dritte Piste bauen, jedoch wesentlich später als im Bescheid genehmigt. Erst für das Jahr 2023 ist wieder ein deutlicher Anstieg des Flugverkehrs zu erwarten, die Prognose geht derzeit vom Erreichen von etwa 75 Prozent der Zahl an Flugbewegungen und mehr als 80% der Zahl an Passagieren, verglichen mit dem Rekordjahr 2019, aus. Diese Entwicklungen machten es für den Flughafen Wien daher notwendig, bei der UVP-Behörde die Verlängerung der ursprünglich vorgesehenen Realisierungsfristen zu beantragen. So wird etwa auf Grundlage des entsprechenden Gutachtens beantragt, die ursprüngliche Realisierungsfrist für die erste Bauphase, die mit 31.12.2023 bestimmt war, neu auf

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