Jan Gruber

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Jan Gruber

Korean Air will einige Frachter an T’way Air verleasen

Gegen die geplante Fusion von Korean Air und Asiana Airlines haben die EU-Kommission und das U.S.-amerikanische Department of Justice Bedenken angemeldet. Nun hat der zuerst genannte Carrier vorgeschlagen, dass einige Frachtflugzeuge an den Mitbewerber T’way Air verleast werden könnten.  Korean Air und Asiana Airlines haben im Cargo-Verkehr zwischen Südkorea und Europa sowie den USA einen sehr großen Marktanteil. Man kann fast von einer Art Duopol sprechen. Unter anderem die EU-Kommission befürchtet, dass es nach der Fusion zu einer monopolartigen Stellung und damit in weiterer Folge zu steigenden Frachtraten kommen könnte.  Nun versucht Korean Air die Bedenken zu zerstreuen und hat vorgeschlagen, dass an T’way Air, die momentan noch gar nicht im Geschäft mit Vollfrachtern vertreten ist, einige Cargomaschinen leasen könnte. So würde mehr Wettbewerb entstehen und die Fusionskandidaten hoffen, dass die Behörden dann grünes Licht geben werden.  Allerdings bereiten sich südkoreanische Banken bereits darauf vor, dass der geplante Zusammenschluss platzen könnte. Eine Art Auffanglösung für Asiana Airlines soll geschaffen werden. Noch hofft man aber, dass die EU und die USA grünes Licht geben werden. 

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Bahn: EU-Kommission will Fahrkartenverkauf europaweit öffnen – DB wehrt sich

Das von manchen Politkern und selbsternannten „Klimaschützern“ angeblich so umweltfreundliche Reisen mit der Eisenbahn, kann innerhalb Europas schon allein beim Kauf von Fahrkarten durchaus kompliziert werden. Die EU-Kommission will nun die Bahngesellschaften zur Zusammenarbeit zwingen. Doch die Pläne gehen noch viel weiter und das passt beispielsweise der Deutschen Bahn AG so ganz und gar nicht in den Kram. Wenn man eine längere Reise unternehmen möchte, ist es oftmals nicht möglich durchgehende Fahrkarten zu erwerben. Immer wieder stehen Reisende vor folgendem Problem: Ab irgendeinem Umsteigeort kann man die Fahrkarte nicht mehr vorab im Heimatland oder über das Internet kaufen, weil zum Beispiel die lokale Bahngesellschaft gar keinen Internetvertrieb nutzt. Oder aber dieser ist lediglich in Landessprache gehalten und es gibt somit eine sprachliche Barriere. Die Luftfahrt ist hier wesentlich weiter als der Eisenbahnverkehr, denn zumindest innerhalb Europas kann – mit wenigen Ausnahmen – so ziemlich jede Flugstrecke bequem von zu Hause aus oder über Reisebüros gebucht werden. Beim Eisenbahnverkehr ist das schlichtweg in zahlreichen Fällen nicht möglich. Darin sieht die EU-Kommission einen erheblichen „Hemmschuh“, der den Umstieg auf den Schienenverkehr behindern könnte. Man plant nun, dass die einzelnen Betreiber dazu verpflichtet werden untereinander zu kooperieren, so dass durchgehender Vertrieb von Tickets möglich ist. Doch die EU-Kommission will es dabei nicht belassen, sondern Eisenbahnanbieter dazu zwingen, dass diese ihre Vertriebssysteme für Drittanbieter öffnen und diesen den europaweiten Vertrieb von Fahrkarten ermöglichen. Dafür werden dann auch Provisionen, die von den Bahngesellschaften zu tragen sind, fällig. Sinn und Zweck: Der EU-Kommission schwebt vor, dass

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Deutschland bittet Flughafen-Klimakleber zur Kasse

In Deutschland will die Exekutive die Klimakleber der „letzten Generation“ für die von ihnen verursachten Einsatzkosten zur Kasse bitten. Die Beträge fallen aber wesentlich niedriger aus als man im ersten Moment vermuten würde, denn etwaiger Kostenersatz, den Verursacher leisten müssen, ist gesetzlich geregelt und gedeckelt. Unter anderem am 8. Dezember 2022 und am 5. Mai 2022 meinten die selbsternannten Klimaschützer unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich des Flughafens Berlin-Brandenburg eindringen zu müssen. Dies verursachte nicht nur eine Störung des Flugbetriebs, sondern machte auch den Einsatz der Bundespolizei notwendig. Die entfernte die Klimakleber. Bei mutwilligen Aktionen ist es möglich, dass die Exekutive die Einsatzkosten in Rechnung stellen kann. Selbiges gilt auch, wenn man „nur zum Spaß“ den Notruf wählt und Einsatzkräfte rücken völlig ohne Notwendigkeit aus. Die Höhe des Kostenersatzes, der geleistet werden muss, sofern vom jeweiligen Träger eingefordert, ist gesetzlich geregelt. Es gibt also keinen Spielraum nach oben oder unten, denn für so ziemlich jeden „Handgriff“ gibt es eine genau bestimmte Höhe wie viel man bezahlen muss. Zu beachten ist auch, dass für die Kosten nicht die „Organisation“ der Klimakleber aufkommen muss, sondern jene Personen, die die Tat begangen haben, persönlich belangt werden. Laut Mitteilung der Bundespolizei werden den „Aktivisten“ für die von ihnen mutwillig verursachten Polizeieinsätze auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg für die Tage 8. Dezember 2022 und 5. Mai 2022 zunächst 5.330 Euro in Rechnung gestellt. Kostenersatz ist gesetzlich geregelt Auf den ersten Blick erscheint die Summe niedrig, denn 1.060 Euro entfallen auf den 24. November 2022 und verteilen

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Warum Direktbuchungen gegenüber OTAs im Vorteil sind

Unter dem Schein von Ersparnissen und Bequemlichkeit lauern bei der Buchung von Flugreisen über Online Travel Agents (OTAs) oft unerwartete Hürden und Ärgernisse. Während diese Plattformen zweifellos eine einfache Möglichkeit bieten, Reisen zu planen und zu buchen, sind die vermeintlichen Vorteile nicht selten von erheblichen Nachteilen begleitet. Was sind Online Travel Agents (OTAs)? Online Travel Agents (OTAs) sind Plattformen, die Reisenden die Möglichkeit bieten, Flugtickets, Hotelzimmer, Mietwagen und andere Reisedienstleistungen online zu buchen. Sie agieren als Vermittler zwischen Kunden und den Anbietern dieser Dienstleistungen. Bekannte OTAs sind Unternehmen wie Expedia, Booking.com, Travelocity, und Orbitz. Kundenfang und vermeintliche Ersparnisse OTAs locken Kunden mit scheinbar günstigen Angeboten und Rabatten, die oft niedriger aussehen als die Preise, die direkt von Fluggesellschaften angeboten werden. Diese vermeintlichen Ersparnisse können auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein. Zum einen nutzen OTAs ihre Verhandlungsmacht, um Sonderkonditionen von Fluggesellschaften zu erhalten. Zum anderen nutzen sie aggressive Marketingstrategien, um Kunden anzulocken. Warum sind Flugtickets über OTAs manchmal billiger? OTAs können Flugtickets zu niedrigeren Preisen anbieten, da sie auf verschiedene Strategien setzen, um Rabatte zu erhalten. Sie kaufen Tickets in großen Mengen ein und nutzen dynamische Preisgestaltung, um Preisschwankungen auf dem Markt auszunutzen. Zusätzlich können sie auch auf Zwischenhändlergebühren und Provisionen der Fluggesellschaften verzichten. Häufig läuft es aber auch ganz anders: Vom Preis, den die Airline für den reinen Flug verlangt und der OTA mittels Screen-Scraping davon erfährt, wird ein bisschen etwas abgezogen. Über Aufschläge für Zusatzleistungen wie die Aufgabe von Gepäck oder Sitzplatzreservieren versuchen Online-Travel-Agents dies wieder einzuholen. Manchmal werden auch

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Charter: Smartwings nimmt Abu Dhabi-Köln/Bonn auf

Ab 15. Oktober 2023 führt die tschechische Fluggesellschaft Smartwings im Auftrag des Reiseveranstalters Etihad Holidays zwei wöchentliche Charterflüge zwischen Abu Dhabi und Köln/Bonn durch.  Der genannte Tour Operator legt ab mehreren deutschen Airports Charterflüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate auf. Diese werden jeweils von Smartwings durchgeführt und können im Rahmen von Pauschalreisen gebucht werden. Ab Köln/Bonn geht es jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag nach Abu Dhabi.  „Mit Abu Dhabi fügen wir eine weitere sehr attraktive Destination für unsere Gäste zu unserem Flugplan hinzu“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Die Stadt ist nicht nur für diejenigen ein perfektes Ziel, die es in den Wintermonaten ins Warme zieht, sondern auch für alle, die sich für Städte mit kulturellen, geschichtlichen und architektonischen Highlights interessieren.“ 

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Edelweiss prüft Airbus-A350-Einflottung

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss prüft derzeit, ob man möglicherweise den Maschinentyp Airbus A350 einflotten könnte. Ein Firmensprecher bestätigt dies, betont jedoch gegenüber Aviation.Direct, dass noch keine Entscheidung gefallen ist. Das was die Lufthansa-Group-Flotte anbelangt für gewöhnlich gut informierte Portal „European Airfleets“ listet bereits mehrere Airbus A350-900, die für Edelweiss Air bestimmt sein sollen. In der Schweiz spekulieren auf Grundlage der genannten Veröffentlichung mehrere Medien, dass der Ferienflieger schon bald Langstreckenjets dieses Typs bekommen könnten. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct: „Wir planen momentan die Ablösung unserer Langstreckenflotte mit einem moderneren und effizienteren Flugzeugmuster. Dabei prüfen wir verschiedene Optionen wobei unsere Anstrengungen Richtung Airbus A350 gehen. Dieser Flugzeugtyp würde für uns Sinn machen, da wir bereits Airbus-Betreiber sind und wir würden weiterhin davon profitieren, dass unsere Pilotinnen und Piloten sowohl Lang- als auch Kurzstrecke fliegen könnten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch kein Entscheid gefallen”.

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Juli 2023: Ljubljana unter 150.000 Fluggästen

Im Juli 2023 zählte der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana 149.631 Passagiere. Man lag damit um 27,8 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie im Juli 2019 hatte.  Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte der Airport um 20 Prozent zulegen. Laut Fraport AG habe man im Juli 2023 den höchsten Wert seit dem Zusammenbruch des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways gehabt. Das ehemalige Star-Alliance-Mitglied musste im September 2019 den Flugbetrieb einstellen und in weiterer Folge Konkurs anmelden. 

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Air Europa bekommt in 2024 drei Boeing 737-Max-8

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird im kommenden Jahr drei Boeing 737-Max-8 von Leasinggeber Aercap übernehmen. Weitere 17 Einheiten sollen zwischen 2025 und 2027 eingeflottet werden.  Der Carrier hat zunächst 30 Boeing 737-Max-8 bestellt. Im August des Vorjahres hat man bekanntgegeben, dass man über den Leassor Aercap zehn weitere Einheiten bestellt hat. Darüber hinaus soll im kommenden Jahr die Langstreckenflotte erweitert werden. Zunächst sollen sechs Boeing 787-9 eingeflottet werden. Für das Jahr 2025 ist die Übernahme zwei weiterer Einheiten angekündigt. 

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Eindhoven: Ryanair muss Passagiere wegen betrunkenem Flugbegleiter entschädigen

Der Billigflieger Ryanair hatte am 20. November 2022 am Flughafen Eindhoven aus einem ungewöhnlichen Grund eine 3,5-stündige Verspätung: Ein Flugbegleiter ist betrunken zum Dienst erschienen und man hatte Schwierigkeiten einen Ersatz zu finden.  Das Besatzungsmitglied, das zu tief ins Glas geschaut hatte, wurde bei einer routinemäßigen Kontrolle durch die Polizei erwischt. Für das Vergehen kassierte er eine Geldstrafe in der Höhe von 1.000 Euro. Die Passagiere mussten aufgrund des Umstands, dass durch den Wegfall eines Besatzungsmitglieds ein Flugbegleiter fehlt, etwa 3,5 Stunden lang auf ihren Abflug nach Alicante warten.  Offenbar herrschte akuter Personalmangel, so dass es nicht so einfach war ein Ersatz-Crewmitglied zu finden. 26 Passagiere, die von der Verspätung betroffen waren, haben über die Organisation EU-Claim die Ausgleichszahlung gemäß Fluggastrechten eingefordert. Laut Mitteilung des Dienstleisters habe Ryanair zwischenzeitlich 400 Euro pro Person überwiesen.  Allerdings ist das Geld nicht automatisch an alle betroffenen Reisenden geflossen, sondern nur an jene, die ihren Anspruch auch tatsächlich eingefordert haben. Immer wieder versuchen Fluggesellschaften die Auszahlung von Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung so kompliziert und langwierig wie möglich zu gestalten. Dies hat dazu geführt, dass sich eine auf das Eintreiben derartiger Forderungen spezialisierte Inkassobranche entwickeln könnte. Diese erfreut sich gar – abgesehen von der Corona-Pandemie – jährlich steigender Umsätze. 

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Ryanair und Eurowings kritisieren deutsche Flughafenkosten

Von den zum Teil enorm gestiegenen Ticketpreisen bei gleichzeitig hoher Nachfrage dürfte auch die über viele Jahre defizitäre Lufthansa-Tochter Eurowings profitiert haben. Im Schnitt soll man etwa 20 Prozent mehr eingenommen haben, was laut Firmenchef Jens Bischof dazu führt, dass man ein „auskömmliches Niveau“ erreicht haben.  Allerdings verwehrt sich der Eurowings-Geschäftsführer dagegen, dass man den Flug in die schwarzen Zahlen nur über höhere Preise geschafft habe. Während der Corona-Pandemie habe man die Strategie überarbeitet und den Carrier zu einem Ferienflieger umgebaut. Man wäre in diesem Segment nun deutscher Marktführer. Der Blick auf die Vorausbuchungszahlen stimmt Bischof zuversichtlich, denn diese sollen rund um ein Drittel über dem Vorjahresniveau liegen.  Sofern es zu keinen weiteren enormen Kostensteigerungen kommt, geht die Eurowings-Geschäftsleitung davon aus, dass man das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn abschließen wird. In diesem Zusammenhang übt Bischof auch Kritik an den deutschen Flughäfen, denn seiner Ansicht nach würden diese zu den teuersten in Europa zählen. Zwar habe man sich über langfristige Verträge weitgehend abgesichert, jedoch scheint der Manager so alles andere als zufrieden mit dem Umstand zu sein, dass einige Airports und deren Dienstleister kräftig an der Preisschraube gedreht haben.  Auch Ryanair kritisiert hohe Flughafenkosten  Der Konkurrent Ryanair verweist auf eine Studie von York Aviation, die zum Schluss kommt, dass die von der deutschen Bundesregierung geplante abermalige Erhöhung der Luftsicherheitsgebühr negative Auswirkungen auf die ohnehin strauchelnde Wirtschaft haben könnte.   Dazu Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson: „Dieser unabhängige Bericht von York Aviation – einem der führenden Luftfahrtberatungsunternehmen in Europa – zeigt, wie kaputt

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