Jan Gruber

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Jan Gruber

Co-Working-Space im Flughafen Hamburg eröffnet

Im Terminal 2 des Hamburger Flughafens wurde ein so genannter Co-Working-Space eingerichtet. Dieser kann sowohl von Passagieren als auch von Personen aus der Region gegen Gebühr genutzt werden. Der Eintritt kostet zumindest 19,99 Euro pro Tag. In Zusammenarbeit mit Beehive hat der Flughafen Hamburg im Terminal 2 einen Co-Working-Space eingerichtet. „Für viele Menschen aus der Region ist Hamburg Airport ein beliebtes Ausflugsziel, um Flugzeuge zu beobachten oder im Rahmen einer Vorfeld-Tour einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mit Eröffnung eines Coworking-Spaces bieten wir ab sofort die Möglichkeit, auch im Arbeitsalltag die einzigartige Flughafen-Atmosphäre zu genießen. Für Reisende, welche die Zeit bis zum Abflug gern sinnvoll nutzen möchten, entsteht ebenfalls ein völlig neues Arbeitsumfeld direkt im Terminal. Unweit der Gates können sie die Vorzüge eines gut ausgestatteten Büros genießen und sich ganz in Ruhe ihrer Arbeit widmen. Mit Blick auf das Flughafen-Geschehen und umgeben von Menschen aus aller Welt können hier neue Ideen entwickelt, Meetings abgehalten und neue Kontakte geknüpft werden. Dass wir mit Beehive einen erfahrenen Partner an unserer Seite wissen, freut mich besonders“, sagt Lutz Deubel, Bereichsleiter Center Management am Hamburg Airport.

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Klagenfurt: Noch immer keine Löhne für Flughafenmitarbeiter

Die Beschäftigten des Klagenfurter Flughafens und der Handling- und Sicherheitstochter haben bislang ihre Gehälter für April 2023 nicht ausbezahlt bekommen. Vor einer Woche hieß es seitens der Geschäftsführung, dass es erst am 5. Mai 2023 soweit sein soll. Angekommen ist nichts. Betriebsrat und Gewerkschaft sind stinksauer und die Politik beruft Sondersitzungen ein, die zur Entmachtung von Lilihill führen sollen. Offiziell ist nun die Rede von einem „kurzfristigen Liquiditätsengpass“. Dieser soll daran schuld sein, dass die Löhne und Gehälter der rund 120 Betroffenen noch immer nicht überwiesen wurden. Die Stadt Klagenfurt arbeitet nun an einer Lösung, das den Beschäftigten zinsfreie Darlehen als Überbrückung ermöglichen soll. Sowohl der Betriebsrat als auch die Gewerkschaft haben aber Zweifel daran, dass die Kassen des Klagenfurter Flughafens tatsächlich so leer sind, dass man die Gehälter nicht mehr bezahlen kann. Vielmehr mutmaßt man, dass die Verzögerungen als Druckmittel dienen sollen. Die zumeist redselige Flughafengesellschaft war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Arbeitnehmervertreter sprechen jedenfalls von einer „riesigen Sauerei“. Noch will man nicht zur Arbeitsniederlegung aufrufen, denn offensichtlich will man die Rettungsmaßnahmen seitens der Politik abwarten. Allerdings besteht durchaus die Möglichkeit, dass – zumindest in der Theorie – die Geschäftsleitung noch einen Insolvenzantrag einbringen könnten. Hierfür ist die Zustimmung der Gesellschafter nämlich nicht erforderlich, da es sich um eine Pflicht des Geschäftsführers handelt, bei der dieser bei Unterlassung in eine persönliche Haftung kommen könnte. Stadt und Land wollen die Kontrolle übernehmen Die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten wollen jedenfalls zusammenstehen und gemeinsam am Airport wieder das Ruder übernehmen.

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Lufthansa trainiert mit Airbus A380 auch in Wien

Zu Trainingszwecken war Lufthansa mit dem Airbus A380-800, der die Registrierung D-AIMK trägt, am Mittwoch, den 3. Mai 2023 unter anderem in Wien-Schwechat zu Gast. Für Mai 2023 sind noch sieben weitere Besuche des Kranich-Superjumbos angemeldet. Lufthansa bereitet derzeit intensiv die Wiederindienststellung von Maschinen des Typs Airbus A380-800 vor. Dazu werden an verschiedenen Airports Trainingsflüge durchgeführt. Wiens Flughafenchef Julian Jäger teilte unter anderem über Instagram mit, dass noch an sieben weiteren Tagen im Mai 2023 dieses von Lufthansa betriebene Muster zu Trainingszwecken in Wien sein wird. Er empfiehlt das Beobachten von der Besucherterrasse aus.

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Westbahn inkludiert Sitzplatzreservierungen im Fahrscheinpreis

Immer wieder haben es überfüllte ÖBB-Züge, die gar mit Hilfe der österreichischen Polizei geräumt werden mussten, in die Schlagzeilen geschafft. Der private Konkurrent Westbahn gab gar eine Mitfahrgarantie ab. Nun legt man nach und führt mit „Westfixplatz“ eine kostenlose Sitzplatzreservierung, die bei Fahrscheinen, die bis drei Stunden vor planmäßiger Abfahrt gekauft werden, ein. Bei den meisten Bahngesellschaften ist es üblich, dass Sitzplatzreservierungen gesondert zu bezahlen sind. Davon ausgenommen sind so genannte Integrated-Reservation-Tickets, die seitens der ÖBB beispielsweise auf den Nightjet-Verbindungen angeboten werden. In manchen Ländern, zum Beispiel in der Slowakei und Tschechien, besteht im Fernverkehr gar Reservierungspflicht. Unter anderem deshalb inkludieren private Anbieter wie Regiojet die Sitzplatzreservierung, umgangssprachlich auch „Platzkarte“ genannt, gleich im Ticketpreis. Innerhalb Österreichs sind inkludierte Reservierungen – abgesehen von Nightjet-Sitzwägen – bislang eher die absolute Ausnahme. Das will die Westbahn nun ändern, denn ab sofort ist laut Mitteilung des Unternehmens bei jeder Onlinebuchung für die Standard-Klasse diese automatisch mit drin, wenn sie bis spätestens drei Stunden vor der gewählten Abfahrtszeit durchgeführt wird. Rein ohne Eigennutz ist diese Maßnahme natürlich nicht, denn für die private Bahngesellschaft bietet dies operative Vorteile, da sich die Auslastung der Stadler-Kiss-III-Triebwägen leichter steuern lässt. „Mit dem Westfixplatz bieten wir jetzt allen Reisenden mit WESTbahn-Ticket das, was es für Besitzerinnen und Besitzer des KlimaTickets Ö seit dessen erstem Gültigkeitstag gibt: Die kostenlose Sitzplatzreservierung bei jeder Fahrt mit der Westbahn“, so Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Wir sind überzeugt, dass wir damit Planungssicherheit schaffen – besonders für alle, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs

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Special Livery: Lynx Air bringt kanadischen Luchs in die Luft

Die kanadische Billigfluggesellschaft Lynx Air hat Anfang dieser Woche eine weitere Boeing 737-Max übernommen. Diese trägt eine besondere Lackierung, die unter anderem Pfotenabdrücke auf dem Rumpf zeigt. Laut Lynx Air ist die Special Livery eine Hommage an den kanadischen Luchs, der nebst Kanada auch in den Vereinigten Staaten von Amerika, insbesondere im Bundesstaat Alaska, heimisch ist. Er zeichnet sich durch sein langes, dichtes Fell, dreieckige Ohren mit schwarzen Büscheln an den Spitzen und breite, schneeschuhartige Pfoten aus. Die jüngst übernommene Boeing 737-Max-8 ist die erste Einheit, die man direkt ab Werk eingeflottet hat. Es handelt sich um die erste von insgesamt elf Leasingmaschinen, die man von BOC Aviation Ltd. Least. Die Flotte des Carriers ist somit auf 17 Flugzeuge angewachsen. Unter anderem auf sozialen Medien zeigt sich Lynx Air stolz über die Special Livery. https://twitter.com/Lynx_Air/status/1653410941252534272

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Azerbaijan Airlines feiert Erstflug Baku-Wien

Schon länger war die Aufnahme einer von Azerbaijan Airlines durchgeführten Nonstopverbindung zwischen Baku und Wien angekündigt. Am Mittwoch, den 2. Mai 2023 war es dann soweit, denn der Erstflug wurde mit einem Airbus A319 durchgeführt. „Herzlich Willkommen Azerbaijan Airlines! Ich freue mich eine neue Airline mit einer neuen Direktverbindung auf unserem Flughafen begrüßen zu dürfen. Der Flag-Carrier Aserbaidschans verbindet mit Wien und Baku zwei pulsierende Hauptstädte. Baku ist als wirtschaftliches Zentrum und größte Stadt am Kaspischen Meer eine interessante Destination für Geschäfts- und Urlaubsreisen. Die neue Flugverbindung kommt auch für Touristen aus Aserbaidschan rechtzeitig vor dem Sommer, um Wien bei einem Städtetrip zu genießen“ so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird jeden Dienstag und Freitag bedient. Die Flugzeit zwischen Wien und Baku beträgt etwa dreieinhalb Stunden. Aserbaidschans Hauptstadt Baku liegt direkt am Kaspischen Meer und bietet modernes Großstadtflair und eine mittelalterliche befestigte Altstadt. Das historische Zentrum lässt sich gut bei einer Städtereise erkunden.

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Flughafenfest: Weeze feiert 20-jährigen Bestand

Anfang dieser Woche ging auf dem deutschen Regionalflughafen Niederrhein anlässlich des 20-jährigen Bestands ein Flughafenfest über die Bühne. Laut Veranstaltern haben etwa 15.000 Personen aus Deutschland und den Niederlanden teilgenommen. „Es war rundherum ein gelungenes Jubiläumsfest und wir haben uns sehr darüber gefreut, wie viele Gratulanten diesseits und jenseits der Grenze mit uns gefeiert haben“, so Flughafenchef Sebastian Papst. Der Airport Weeze feiert sein 20-jähriges Bestehen unter günstigen Vorzeichen. Der Flughafen verzeichnet in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen. Geschäftsführer Sebastian Papst: „Ryanair hat sein Angebot weiter aufgestockt und in diesem Sommer sind fünf weitere Airlines unterwegs“. Der grenznahe Flughafen ist auch bei den niederländischen Nachbarn zunehmend beliebt. Papst erwartet, dass der Anteil der Niederländer unter den Passagieren in diesem Jahr auf mehr als 40 Prozent ansteigen wird.

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Gutachten: Regierung lässt Wert von Tap Air Portugal ermitteln

Mit der Frage wie viel Tap Air Portugal eigentlich wert ist müssen sich nun zwei Gutachter, die seitens der portugiesischen Regierung beauftragt wurden, befassen. Allerdings deutet man bereits an, dass es beim Kaufpreis eine gewisse Flexibilität geben könnte. Konkret will die Regierung nämlich den Preis für die zur neuerlichen Privatisierung bestimmten Tap Air Portugal an verschiedenen Faktoren ausmachen. So soll es eine große Rolle spielen welche Synergien ein möglicher Käufer herstellen kann. Dem Vernehmen nach sollen sich Lufthansa, Air France-KLM und die International Airlines Group für einen Einstieg interessieren. Verbindliche Angebote wurden aber noch nicht abgegeben, denn die erneute Privatisierung wurde formell noch gar nicht ausgeschrieben.

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Charter: Avanti Air fliegt für Rhomberg ab Innsbruck nach Calvi

Seit 30. April 2023 führt die deutsche Avanti Air im Auftrag des Tour Operators Rhomberg Reisen ab Innsbruck wieder Charterflüge nach Calvi (Korsika) durch. Diese werden mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 bedient. So landete am Sonntag, den 30. April, um 15:33 Uhr – etwas früher als geplant – das Turbopropflugzeug von Avanti Air zum ersten Mal in Innsbruck, um die ersten Urlauberinnen und Urlauber an Bord zu begrüßen und auf die französische Mittelmeerinsel zu bringen. Die Korsika-Flüge werden bis 8. Oktober 2023 jeweils an Sonntagen angeboten. Die Vorfreude auf diesen Erstflug war sowohl den 30 gebuchten Passagierinnen und Passagieren als auch Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der persönlich bei diesem Erstflug vorbeischaute, anzumerken. „Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Zusammenarbeit mit Rhomberg Reisen nach vielen Jahren wiederaufzunehmen und Korsika als sehr attraktives Urlaubsziel anbieten zu können“ so Pernetta und fügt hinzu: „zudem kehrt mit Avanti Air ein bewährter Airlinepartner zurück, der bestens mit den Gegebenheiten am Flughafen Innsbruck vertraut ist.“ Um 16:42 Uhr hob die Maschine schließlich in Richtung Calvi ab.

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Fracht: Cargolux mit erneutem Rekordergebnis

Für die Frachtfluggesellschaft Cargolux war das Geschäftsjahr 2022 äußerst erfolgreich, denn man konnte das Ergebnis des Vorjahres toppen und neuerlich einen Rekordgewinn verkünden. Nach steuern erzielte man rund 1,45 Milliarden Euro. Cargolux konnte in den letzten drei Jahren jeweils Rekordergebnisse einfliegen. Im Geschäftsjahr 2022 steigerte man den Gewinn gegenüber 2021 um 22 Prozent. Für 2023 rechnet man allerdings nicht mit weiterem Zuwachs, sondern ist weniger optimistisch. Hintergrund ist unter anderem, dass die weltweite Nachfrage stagnierend bzw. in manchen Märkten sogar rückläufig ist. Dies zeigt sich unter anderem auch in den Frachtzahlen diverser großer Flughäfen.

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