Jan Gruber

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Jan Gruber

Comiso: Aeroitalia fliegt nach Bologna statt Forli

Statt nach Forli fliegt Aeroitalia ab Comiso nach Bologna. In der zuerst genannten Stadt befindet sich die offizielle Homebase der italienischen Fluggesellschaft. Dort will man mittelfristig ein Langstreckendrehkreuz aufbauen. Allerdings zeigte sich auch mit den geplanten Flügen ab Comiso, dass die Nachfrage von/nach Forli äußerst verhalten ist. Aus diesem Grund hat man das Angebot auf den größeren Bologna-Airport verlagert. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass diese Route im Regelfall mit Boeing 737-700, die mit 148 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedienen möchte. Die Verlagerung wurde mit Wirksamkeit zum 16. Mai 2023 durchgeführt.

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Volotea und Eurowings starten Verkaufskooperation offiziell

Vor einiger Zeit haben die Fluggesellschaften Volotea und Eurowings eine wechselseitige Vertriebspartnerschaft angekündigt. Diese wurde nun offiziell besiegelt, denn der Absichtserklärung, die im März 2023 unterschrieben wurde, folgte nun ein formeller Kooperationsvertrag. Betroffen sind insgesamt 150 Flugstrecken, die künftig bei der jeweils anderen Airline buchbar gemacht werden sollen. Es handelt sich um 104 Routen von Eurowings und 46 von Volotea. Laut gemeinsamer Erklärung soll es im Streckennetz keine Überschneidungen geben, so dass die Auswahl auf beiden Homepages wachsen soll. „Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit Eurowings offiziell zu machen und unsere Reichweite auf den deutschen Markt auszudehnen – ein wichtiger Schritt in Bezug auf unsere größeren Wachstumspläne in Europa. Diese Vereinbarung ist eine spannende Gelegenheit für Volotea, noch mehr Kund:innen preisgünstige Non-Stop-Flüge anzubieten, so dass sie neue Ziele in unserem umfangreichen Streckennetz entdecken können“, erklärt Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea. Auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Lufthansa-Tochter nimmt der spanische Billigflieger ab Ende Mai bzw. Anfang Oktober acht neue Routen ab Deutschland auf. Man bietet ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart künftig Flüge in Richtung Frankreich und Italien an. So werden über Volotea künftig auch Bordeaux, Lyon, Nantes, Florenz und Verona nonstop von Deutschland aus erreicht. „Die Partnerschaft mit Volotea ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, das ‚Euro‘ im Markennamen Eurowings zu stärken. Unsere Kund:innen profitieren ab sofort von einer noch viel größeren Bandbreite an preiswerten Direktflügen innerhalb Europas. Darüber hinaus stärken wir unsere Vertriebskraft insbesondere im Süden Europas signifikant“, so Eurowings-Chef Jens Bischof.

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Ab Hahn und Hamburg: Wizz Air nimmt Catania auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im Winterflugplan 2023/24 Nonstopverbindungen ab Hamburg und Frankfurt-Hahn nach Catania auf. Die beiden Routen sollen ab 18. Dezember 2023 je dreimal wöchentlich bedient werden. Catania, das sich nahe dem berühmten Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien befindet, soll vorerst in der Winterperiode 2023/24 ab Hahn und Hamburg angeboten werden. Die Flugzeuge sind dabei in Sizilien stationiert. Im Regelfall wird Fluggerät, das von Wizz Air Malta betrieben wird, zum Einsatz kommen.

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Nach fast drei Jahren: Russland hebt Georgien-Bann auf

Die Russische Föderation hat das seit dem 8. Juli 2019 erlassene Verbot von Nonstopverbindungen zwischen Georgien und Russland aufgehoben. Damals verhängte Wladimir Putin als Reaktion auf Proteste der Bevölkerung in Tiflis einen Bann. Die Folge daraus: Sämtliche Nonstopverbindungen zwischen den beiden Staaten mussten eingestellt werden. Am 8. Juli 2023 wurde der letzte Passagierflug von Tiflis nach Moskau-SVO durchgeführt. Operating Carrier war die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot. Das von Putin unterzeichnete Dekret beschreibt den Bann als „temporär“, nennt jedoch kein Enddatum. Sinn und Zweck der Maßnahme dürfte auch gewesen sein, dass die georgische Wirtschaft geschwächt wird. Zwar gibt es zahlreiche Alternativen (beispielsweise mit Umstieg in der Türkei), jedoch dürfte besonders die touristische Nachfrage gelitten haben. Russische Pauschalurlauber gelten als für die georgische Wirtschaft wichtig, da diese in der Vergangenheit jährlich rund 720 Millionen U.S.-Dollar „liegen gelassen“ haben. Mittlerweile hat der Kreml den Bann ohne nähere Begründung wieder aufgehoben. Dies führt dazu, dass zwei Carrier mit nur drei Tagen Vorlaufzeit die Wiederaufnahme von Verbindungen zwischen Russland und Georgien angekündigt haben. Beide Fluggesellschaften bieten ihre Dienstleistungen auf der Strecke Moskau (Vnukovo)-Tiflis an. Azimuth Airlines fliegt ab 19. Mai 2023 täglich auf dieser Route. Der Mitbewerber Georgian Airways zeiht einen Tag später nach. Auch diese Fluggesellschaft will zunächst täglich fliegen. Da russische Anbieter aufgrund der Sanktionen in vielen Staaten gebannt sind, ist damit zu rechnen, dass nach und nach zahlreiche Georgien-Verbindungen aufgenommen werden.

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Ab Tallinn, Vilnius und Tampere: Air Baltic nimmt Teneriffa auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic kündigt für den Winterflugplan 2023/24 ab den Bases Tallinn, Vilnius und Tampere je eine neue Strecke an. Diese führt jeweils nach Teneriffa (Süd). Von der erstgenannten Stadt aus geht es am 30. Oktober 2023 zweimal wöchentlich auf die Kanaren-Insel. Einen Tag später folgen die Flüge ab Vilnius, die in selbiger Frequenz angeboten werden sollen. Per 1. November 2023 legt Air Baltic dann auch ab Tampere die angekündigten Teneriffa-Flüge auf.

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Valletta Airlines hat den Flugbetrieb aufgenommen

Die junge Fluggesellschaft Valletta Airlines hat am 17. Mai 2023 den ersten kommerziellen Flug durchgeführt. Dieser führte von Antalya nach Vilnius. Zum Einsatz kam der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-NZL. Dieser ist mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Auftraggeber des Charterfluges war der Tour Operator Coral Travel, der in Russland, der Türkei und acht anderen Staaten aktiv ist. Valletta Airlines ist eine neugeründete Fluggesellschaft mit maltesischem AOC. Zunächst will man sich im Bereich Charter- und ACMI-Flüge etablieren. Ein Zusammenhang mit dem Nachfolger von Air Malte besteht nicht.

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Berlin: Lufthansa startet Gesichtserkennung für Vielflieger

Ab sofort bietet die Lufthansa Group auch am Flughafen Berlin-Brandenburg die biometrische Zugangskontrolle als Alternative zur klassischen Bordkarte an. Vorerst ist das Service des Anbieters Fast-ID Reisenden mit HON-Circle- und Senator-Status vorbehalten. Zunächst nehmen Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings an „BER Traveller“ teil. In einem nächsten Schritt sollen auch die Nutzung der BER Self Service Automaten, das Boarding am Gate und der Zutritt zur Lufthansa Group Lounge per Gesichtserkennung möglich sein. „Wir verbessern das Reiseerlebnis unserer Fluggäste nachhaltig durch biometrische, berührungslose Angebote, da sie vereinfachte und effizientere Abläufe an den Flughäfen ermöglichen. Ich freue mich, dass wir diesen innovativen Service nun auch unseren HON Circle Member und Senatoren in Berlin anbieten können. An allen Standorten, wo der biometrische Abgleich bereits eingeführt wurde, schätzen unsere Kunden dieses neue Angebot außerordentlich“, Heike Birlenbach, Head of Customer Experience Lufthansa Group.

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Titan Airways hat letzte Boeing 757 ausgeflottet

Rund 20 Jahre war die Boeing 757 das Rückgrat der Flotte von Titan Airways. Mittlerweile ist man ein reiner Airbus-Operator geworden, denn am 4. Mai 2023 führte man den letzten Flug mit B757 durch. Dieser führte von Accra nach London-Stansted und wurde mit der G-ZAPX durchgeführt. Zwischen 2003 und 2023 hatte Titan Airways vier verschiedene Boeing 757 in Betrieb. Bereits im Vormonat hat man sich von der letzten Boeing 737 getrennt. Die britische Titan Airways und ihre auf Malta ansässige EU-Tochter sind damit reine Airbus-Operators geworden.

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Emirates führt mobile Bordkarten ein

Mobile Bordkarten sind bei vielen Fluggesellschaften schon lange üblich. Bei Emirates gibt es diese für Abflüge im Terminal 3 des Flughafens Dubai aber erst seit 15. Mai 2023. Im Gegensatz zu anderen Airlines werden die Aufgabebelege für das Gepäck per E-Mail zugeschickt bzw. in der App angezeigt. inige Passagiere benötigen nach wie vor eine gedruckte Bordkarte – zum Beispiel bei Reisen mit Säuglingen oder unbegleiteten Minderjährigen. Außerdem ist auch für Passagiere, die besondere Unterstützung benötigen, Passagiere mit Weiterflügen mit anderen Fluggesellschaften und alle Passagiere, die in die USA fliegen, eine physische Bordkarte weiterhin notwendig. Eine ausgedruckte Bordkarte kann am Check-in-Schalter angefordert werden, wenn die Passagiere kein mobiles Gerät besitzen oder wenn sie nicht auf die Informationen auf ihren Geräten zugreifen können.

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Helvetic least zwei weitere Embraer 190

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways stockt ihre Flotte um zwei geleaste Embraer 190 auf. Diese werden Ende Mai bzw. Anfang Juni 2023 aufgenommen. Somit wird der Carrier über 18 Flugzeuge verfügen. Die beiden Embraer 190 werden die Registrierungen HB-JVX und HB-JVY tragen. Laut Helvetic sind diese rund zehn Jahre alt. Leasinggeber ist True Noord. Bestuhlt werden die zwei Regionaljets mit 112 Sitzplätzen und damit ident wie die bestehenden vier Exemplare dieses Typs. Auch optisch fügen sich die beiden Neuzugänge im bekannten Helvetic-Kleid mit dem Schweizer Kreuz auf dem markanten roten Heck und dem silbergrauen Schriftzug nahtlos in die Flotte ein. Die beiden Flugzeuge werden auf dem bestehenden Flugnetz von Helvetic Airways eingesetzt, entsprechend werden für die beiden Maschinen keine zusätzlichen Crews rekrutiert. „Diese zusätzlichen Verfügbarkeiten erlauben es Helvetic Airways, den Flugplan auch unter den aktuell herausfordernden Bedingungen stabil zu halten und den Kunden eine hohe Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Planungssicherheit zu garantieren“, so Geschäftsführer Tobias Pogorevc. Die Flotte besteht somit künftig aus vier Embraer E195-E2, acht E190-E2 und sechs E190. „Helvetic Airways ist eine hervorragende Schweizer Regionalfluggesellschaft mit einer hohen Reputation hinsichtlich Qualität und Zuverlässigkeit. Die langjährige Partnerschaft mit ihrem ACMI-Kunden ist ein Beweis für ihr Wertversprechen, und wir sind stolz darauf, ein Leasingpartner von Helvetic Airways zu sein“, so Anne-Bart Tieleman, CEO von TrueNoord.

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