Jan Gruber

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Jan Gruber

Auf Wunsch: KLM führt geschlechtsneutrale Ansprachen ein

Die niederländische Fluggesellschaft KLM rollt derzeit die Option aus, dass Passagiere bereits während der Buchung eine so genannte geschlechtsneutrale Ansprache auswählen können. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass man dadurch den Fluggästen ein persönlicheres Kundenerlebnis bieten könne. Diese „Option“ ist zunächst nur in auswählten Märkten verfügbar. Dabei handelt es sich um die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich, Deutschland und die Niederlande. Klicken Passagiere an, dass sie weder männlich, noch weiblich angeschrieben werden wollen, soll in den E-Mails, SMS und Push-Nachrichten eine entsprechende Alternative verwendet werden.

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Air Canada und Flydubai arbeiten künftig zusammen

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada und die Emirates-Konzernschwester Flydubai wollen – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft bekanntgeben. Dabei soll der AC-Code auf neun von Flydubai betriebene Routen gelegt werden. Weiters besteht zwischen den beiden Carriern ein Interline-Vertrag, so dass beispielsweise das Gepäck in Dubai umgeladen werden kann. Dies führt auch dazu, das Tickets auch auf Routen, auf denen ein Codesharing besteht, zusammengeführt werden können. Künftig will man die Umsteigemöglichkeiten in Dubai weiter verbessern und plant, dass auch Punkte im jeweiligen Vielfliegerprogramm gesammelt werden können.

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Chair Airlines mietet Finca auf Mallorca für Mitarbeiter

Ausgebildetes und erfahrenes Luftfahrtfachpersonal ist momentan wieder stark gefragt. Da es mehr freie Stellen als Interessenten gibt, lassen sich Arbeitgeber so einiges einfallen, um ein paar Goodies anbieten zu können. Chair Airlines mietet beispielsweise auf Mallorca eine Finca an, die den Beschäftigten weitgehend kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Gerade kleinere Anbieter haben es in der Schweiz derzeit schwer, denn auch die Konkurrenz sucht nach Airline-Fachpersonal. Da kann der Wechsel schon mal mit einem höheren Monatslohn schmackhaft gemacht werden. Gleichzeitig versuchen Arbeitgeber ihre Beschäftigten zu halten und bieten zunehmend „Goodies“ an, die vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Chair Airlines hat auf der Mittelmeerinsel Mallorca eine Finca angemietet, die von den Beschäftigten weitgehend gratis genutzt werden kann. Wer nur Urlaub machen möchte, muss rund 100 Schweizer Franken bezahlen, die für Unkosten und die Endreinigung zweckgebunden sind. Noch billiger geht es aber, wenn der Laptop eingepackt wird und von Palma aus gearbeitet wird, denn dann soll selbst dieser kleine Selbstbehalt entfallen. Beschäftigte, die aufgrund ihres Jobs gar nicht im Homeoffice arbeiten können, sind übrigens von der Pauschale komplett befreit. Damit es kein Chaos um die Unterkunft gibt, hat man eine Art firmeninternes Buchungssystem auf die Beine gestellt. Nach Verfügbarkeit können sich die Chair-Beschäftigten Ferienaufenthalte auf Palma der Mallorca buchen. Für die Anreise können Stand-By-Tickets ausgestellt werden oder aber Fixbuchungen zu einem vergünstigten Tarif getätigt werden.

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Flughafen Klagenfurt: Öffentliche Hand zieht Call-Option

Im Jahr 2018 sah die Kärntner Landespolitik in einer mehrheitlichen Teilprivatisierung des Flughafens Klagenfurt die beste Lösung für den Airport. 74,9 Prozent der Anteile gingen durchaus überraschend an die Lilihill-Group rund um Franz Peter Orasch. Der auf Immobilienentwicklung spezialisierte Konzern hatte zuvor keine Erfahrung im Betrieb von Verkehrsflughäfen. Die Zusammenarbeit zwischen den Minderheitsgesellschaftern (öffentliche Hand) und Lilihill war von Anfang an von Unstimmigkeiten geprägt. Angekündigt wurde seitens des privaten Investors viel, jedoch umgesetzt wurde nur wenig. Beispielsweise versprach mit mit der Marke Liliair Hub-Anbindungen aufzubauen. Da die besagte GmbH selbst keine Fluggesellschaft ist und große Netzwerkcarrier grundsätzlich keine Kooperationsverträge mit „virtuellen Konstruktionen“ eingehen, wäre es allenfalls zu einer Point-to-Point-Verbindung, nicht jedoch zu einer echten Anbindung an Drehkreuze samt allen Vorteilen, die Interline- und Codesharevereinbarungen mit sich bringen, gekommen. Liliair hat sich ohnehin nicht in die Luft erhoben, wenngleich man verschnupft mitgeteilt hat, dass man das Projekt dann eben an einem anderen Airport umsetzen wird. Die öffentliche Hand hat mittlerweile Fakten geschaffen. Der Umstand, dass sich Lilihill an der Kapitalerhöhung, die unter anderem zur Auszahlung der Löhne und Gehälter der Flughafenmitarbeiter notwendig war, nicht beteiligt hat, führte dazu, dass das Land Kärnten (K-BV) und die Stadt Klagenfurt gemeinsam in den Besitz der Mehrheit gekommen sind. Nun hat man auch das Ziehen der so genannten Call-Option formell beschlossen. Das bedeutet, dass der Airport künftig wieder vollständig im Eigentum der öffentlichen Hand stehen wird. Die notwendigen Mittel wurden seitens des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt bereits beschlossen und freigegeben. Innerhalb der nächsten

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Air Serbia hat Belgrad-Köln/Bonn aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat am Donnerstag, den 18. Mai 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Köln/Bonn aufgenommen. Diese wird nun dreimal wöchentlich mit Airbus A319 bedient. Die Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Die Flugzeuge nach Belgrad starten dienstags und donnerstags um 9:35 Uhr in Köln/Bonn und landen zwei Stunden später um 11:35 Uhr in der serbischen Hauptstadt. Samstags findet der Abflug um 20:40 Uhr statt. An diesen drei Wochentagen fliegt die Airline auch von Belgrad ins Rheinland zurück. „Dass Air Serbia nun mit Belgrad ein weiteres spannendes Ziel zu unserem Flugplan hinzufügt, freut uns sehr“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

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Lufthansa stellt Agent.com ein

Vor einigen Jahren hat Lufthansa eine Online-Plattform, die Agenturen ermöglichen sollte direkt und somit ohne GDS-Zuschlag zu buchen, ins Leben gerufen. Per 31. Mai 2023 wird diese eingestellt, da man die Produkte und Angebote der Lufthansa Group harmonisiere. Dies hat zur Folge, dass ab 31. Mai 2023 die Seite Agent.com nicht mehr aufgerufen werden kann. Auch Zugriffe auf PNRs von Fluggästen sind dann nicht mehr möglich. Als Ersatz dient ein neues Portal, das den Vertrieb von Tickets der gesamten Firmengruppe ermöglichen soll.

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Winter 2023/24: Swiss bedient Wien-Zürich wieder selbst

Die Lufthansa-Tochter Swiss baut im Winterflugplan 2023/24 das Angebot weiter aus. Unter anderem wird man die Wien-Flüge wieder selbst durchführen. Derzeit werden auch die Swiss-Kurse von der Konzernschwester Austrian Airlines bedient. Der Winterflugplan 2023/24 soll aus 68 Destinationen bestehen. Ab Zürich wird man die Bremen-Verbindung reaktivieren. In Richtung Düsseldorf, Hamburg und Hannover sowie Prag und Bukarest sollen die Frequenzen erhöht werden. Ab Genf baut man den Verkehr nach London, Lissabon, Porto und Athen aus. Die Wetlease-Kooperationen mit Air Baltic und Helvetic Airways werden fortgeführt, jedoch will man die Anzahl der eingemieteten Flugzeuge nach Möglichkeit halbieren, so Swiss. Der Schwerpunkt des Winterflugplans 2023/24 wird ab Zürich-Kloten angeboten. Ab dem größten Airport der Schweiz wird man Kurs auf 63 Ziele nehmen. Besonders häufig fliegt man mit 52 wöchentlichen Umläufen nach Berlin, gefolgt von Barcelona und Amsterdam mit jeweils 28 Rotationen, sowie nach Athen mit 19 Flügen pro Woche. Einen besonderen Schwerpunkt des Winterflugprogramms bildet Portugal. 14 Mal pro Woche fliegt Swiss in die Hauptstadt Lissabon und bis zu elf Mal in die nordwestliche Küstenstadt Porto. Nicht zuletzt fliegt der Carrier wieder nach Wien und steuert die österreichische Hauptstadt dreimal täglich an, während ihre Schwestergesellschaft Austrian Airlines weiterhin ebenfalls mehrmals pro Tag dorthin fliegt. Ab Genf wird Swiss im Winter 2023/24 insgesamt 21 Destinationen anbieten. Besonders häufig geht es nach London, Lissabon, Porto und Athen. Die Hamburg-Verbindung, die im Sommer aufgenommen wurde, führt man fort und wird vier wöchentliche Umläufe durchführen. Weitere Ziele im Vereinigten Königreich und im skandinavischen Raum sollen sich gezielt

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München: Airbus A320 von Austrian Airlines wegen Brandgeruch evakuiert

Am Montag, den 22. Mai 2023 musste Austrian-Airlines-Flug OS112 auf dem Flughafen München evakuiert werden. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich etwa eine halbe Stunde nach der geplanten Abflugzeit auf dem Weg zur Runway. Die Flugzeugführer haben einen Brandgeruch wahrgenommen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Diese traf rasch ein und anschließend wurde die Evakuierung des Mittelstreckenjets eingeleitet. Techniker haben die Maschine dann untersucht und rasch die Ursache gefunden. Laut Austrian Airlines soll eine Heizung im vorderen Bereich defekt gewesen sein. Die Instandsetzung der OE-LBW konnte auf dem Flughafen München durch Lufthansa Technik durchgeführt werden, so dass dieser Airbus A320 kurz vor 13 Uhr 00 Richtung Wien-Schwechat abheben konnte.

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Lufthansa kauft vier weitere Airbus A350-900

Lufthansa hat am Dienstag, den 23. Mai 2023, bekanntgegeben, dass man vier weitere Airbus A350-900 erworben hat. Die Maschinen sollen noch in diesem Jahr an Deutschlands größten Luftfahrtkonzern ausgeliefert werden. Die betroffenen Langstreckenflugzeuge hat man nicht direkt bei Airbus gekauft, sondern bei Deucalion Aviation Limited. Derzeit setzt man 21 Airbus A350-900 ein. Im März 2023 wurden fünf A350-900 sowie zehn A350-1000 geordert. Derzeit hält man Fixbestellungen für 38 Langstreckenflugzeuge dieses Typs und ist damit der drittgrößte Kunde für dieses Muster.

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Air Astana feiert 21-jähriges Jubiläum

Am 15. Mai 2023 konnte die kasachische Fluggesellschaft Air Astana ihr 21-jähriges Bestandjubiläum feiern. Gleichzeitig gab der Carrier bekannt, dass man zuletzt Rekordzahlen geschrieben hat. Air Astana hat im Jahr 2002 den Erstflug zwischen Almaty und Astana durchgeführt. Seither ist das Luftfahrtunternehmen stetig gewachsen. Im Geschäftsjahr 2022 verzeichnete die Firmengruppe einen Rekordumsatz in der Höhe von 1,03 Milliarden U.S.-Dollar. Gemeinsam mit der Tochtergesellschaft FlyArystan, die als Billigflieger positioniert ist, beförderte man 7,35 Millionen Reisende. Die Flotte ist auf 43 Maschinen der Hersteller Airbus, Boeing und Embraer angewachsen. Des Streckennetz besteht aus etwa 90 Destinationen.

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