Jan Gruber

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Jan Gruber

Lounges: Priority Pass erhöht die Preise zum Teil kräftig

Der Lounge-Zugangskartenanbieter Priority Pass erhöht die Preise für die gebührenpflichtige Nutzung der exklusiven Wartebereiche außerhalb des inkludierten Kontingents zum Teil kräftig. Besonders teuer wird es im Vereinigten Königreich, denn hier verlangt man gleich um 20 Prozent mehr. Je nachdem welchen Priority-Pass-Vertrag man hat, ist eine gewisse Anzahl an Loungebesuchen inkludiert. In den billigsten Paketen oder aber bei manchen Kreditkartenanbietern, die eine solche Loungekarte als Draufgabe aushändigen, kann es auch sein, dass überhaupt kein Freikontingent enthalten ist. Genaue Informationen erhält man beispielsweise im Priority-Pass-Account oder aber von der Bank, von der man die Karte erhalten hat. Die jüngsten Preiserhöhungen betreffen zunächst nur jene Loungebesuche, die außerhalb des inkludierten Kontingents erfolgen. Hat man einen Priority-Pass, der unbegrenzte Nutzung beinhaltet, ist man zunächst nicht betroffen. Pro Nutzung, die nicht inkludiert ist, bezahlt man zwischen sieben und 20 Prozent mehr als bisher. Im EU-Gebiet verlangt Priority Pass etwa sieben Prozent mehr in den USA rund 9,4 Prozent mehr und im Vereinigten Königreich werden die Preise sogar um 20 Prozent angehoben. Nicht nur der Ort der Nutzung kann eine Rolle spielen, sondern auch das Land, in dem man die Loungekarte bestellt hat. Punktuell gibt es aufgrund besonderer Verträge Ausnahmen, wenn der Priority Pass über American Express und andere Anbieter bezogen wurde. Derzeit erhalten Teilnehmer des Lounge-Programms E-Mails, die genau gelesen werden sollten, denn das Unternehmen aus Hongkong informiert über die Preiserhöhungen zum 1. Oktober 2023. Jene Personen, die ihre Karten eigenständig bezahlen, also nicht über eine Bank erhalten, müssen demnächst auch höhere Jahresgebühren entrichten. Die

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Sommer 2024: Pegasus fliegt täglich Antalya-Paderborn

Im Sommerflugplan 2024 wird die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus wieder Nonstopflüge zwischen Paderborn und Antalya anbieten. Diese sollen ab 31. März 2024 täglich durchgeführt werden. Zur Buchung freigegeben wurde diese Route bis inklusive 26. Oktober 2024. Dazu Paderborn-Geschäftsfürher Roland Hüser: „Wir freuen uns sehr, dass Pegasus die Flüge für den Sommer 2024 bereits freigeschaltet hat. Damit haben die Urlauber in unserer Region schon jetzt die Möglichkeit, sich ihren Wunschtermin für die schönsten Tage im Jahr zu sichern“.

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13 Prozent mehr Angebot: Ryanair mit 55 Winterstrecken ab Wien

Im Winterflugplan 2023/24 wird Ryanair ab dem Flughafen Wien-Schwechat 55 Routen anbieten. Diese sollen unter anderem mit 18 vor Ort stationierten Maschinen bedient werden. Der Carrier übte im Zuge einer Medienveranstaltung auch erhebliche Kritik an der Gebührenpolitik der Flughafen Wien AG.  An Salzburg und Klagenfurt wird der irische Konzern festhalten, jedoch gab man für diese beiden Airports keine Wachstumspläne bekannt, sondern betonte eher, dass man besonders ab Kärnten auch im Sommer 2024 wieder wachsen wird. Ab der Mozartstadt habe man im Winter 2023/24 das Angebot um 37 Prozent aufgestockt. Bezüglich Graz und Linz befinde man sich weiterhin in Gesprächen, jedoch habe man noch nichts bezüglich einem möglichen Comeback zu verkünden.  18 stationierte Flugzeuge im Winter 2023/24 in Wien  Aktuell liegt die angebotene Kapazität um 130 Prozent über dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Der Ladefaktor lag im August 2023 bei 96 Prozent. Allerdings steht man auch vor Herausforderungen, denn zum Beispiel wären auch gestiegene Alltagskosten, Inflation und Zinserhöhungen Faktoren, die sich negativ auswirken. Dazu würden laut Gruber auch Probleme wie Streiks und Ausfälle bei den Flugsicherungen kommen. Diese hätten zumeist Auswirkungen auf ganz Europa.  Im Winterflugplan 2023/24 wird die Ryanair Group mit 18 Flugzeugen ab Wien-Schwechat operieren. In der Vorjahresperiode waren es 17 Stück und in der laufenden Sommerperiode 2023 sind es 19 Maschinen. Gegenüber der Vor-Corona-Zeit sollen es um sieben Jets mehr sein. Derzeit beschäftigt man 540 Mitarbeiter an der Basis Wien. Weiters hat man Klagenfurt und Salzburg im Programm, jedoch sind auf den beiden Bundesländerairports keine

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InterCaribbean Airways hat erste ATR72-500 in den Liniendienst gestellt

Die Fluggesellschaft InterCaribbean Airways hat Ende August ihre erste ATR72-500 in den Liniendienst gestellt. Die Teilflotte soll auf zehn Exemplare ausgebaut werden. Anfang dieses Jahres wurde bekannt, dass das Unternehmen sieben ATR-Turbopropflugzeuge von Tarom erworben hat. Weiters hat man zwei ehemalige Villa-Air-Maschinen übernommen. Mit der VQ-THW wurde die erste Einheit in den Liniendienst gestellt. Der Carrier will bis Jahresende 2023 die in die Jahre gekommenen Turbopropflugzeuge des Typs Embraer 120 ersetzen. Als Nachfolger dienen die gebraucht erworbenen ATR42/72.

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Austrian Airlines nimmt Klagenfurt-Hamburg auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines für einen kurzen Zeitraum Nonstopflüge zwischen Klagenfurt und Hamburg anbieten. Diese Strecke wird vom 13. Januar 2024 bis einschließlich 2. März 2024 jeweils an Samstagen bedient. „Die Einführung einer direkten Flugverbindung von Klagenfurt nach Hamburg in unserem Streckennetz stellt einen bedeutenden Fortschritt für den Flughafen Klagenfurt dar. Wir freuen uns, unser Streckennetz mit dieser attraktiven Verbindung zu erweitern und unseren Gästen ein noch breiteres Reiseerlebnis zu ermöglichen“, so AUA-CCO Michael Trestl. Maximilian Wildt, seit Anfang Juli Geschäftsführer am Klagenfurt Airport, betont die Signifikanz dieser Flüge: „Wir freuen uns über das bewiesene Vertrauen von Austrian in den Flughafen, den Kärntner Markt und das Incoming-Potenzial unseres Einzugsgebietes. Neben Sicherung und Ausbau der für uns enorm wichtigen Hub-Anbindung nach Wien ist es natürlich auch unser erklärtes Ziel, Klagenfurt im nächsten Schritt ganzjährig direkt an Hamburg und weitere Destinationen anzubinden.“ Die neuen Flüge auf einen Blick: Strecke Flugnummer Flugtage Klagenfurt – Hamburg OS 283 Samstag Hamburg – Klagenfurt OS 284 Samstag

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Beond Air nimmt Ticketverkauf auf und verschweigt Zwischenlandung

Das sich selbst als „Luxusairline“ vermarktende Luftfahrtunternehmen Beond Air will nach mehreren Verzögerungen ab Mitte November die schon vor längerer Zeit angekündigten Flüge ab München und Zürich auf die Malediven aufnehmen. Die operative Durchführung soll mit Airbus A321LR, die mit 68 Sitzplätzen in der Business-Class bestuhlt sind, erfolgen. Man verspricht den Passagieren besonders luxuriöses Reisen, jedoch zeigt ein genauer Blick auf das Angebot, dass man hinsichtlich der Bestuhlung nicht wirklich keinen großen Wurf landet, denn man bietet an Bord der Narrowbodies eine 2-2-Konfiguration an. Auch sonst bieten die Sitze keinen besonderen Luxus, sondern sind ein Produkt „von der Stange“. Allerdings fliegt man nicht von Anfang an mit Airbus A321LR, denn zunächst kommt ein mit 44 Sitzplätzen bestuhlter Airbus A319 zum Einsatz. Dieser ist 19,7 Jahre alt und trägt die Registrierung 8Q-FBA. Vormals war diese Maschine unter anderem bei Sundair und Easyjet im Einsatz. Je nach gebuchter Tarifklasse sind bis zu 60 Kilogramm Gepäck, das jedoch nach dem Stückkonzept aufgeteilt ist, inkludiert. Pro Koffer sind maximal 20 Kilogramm inkludiert. Bemerkenswert ist auch, dass der Lounge-Zugang und der beworbene Limousinenservice in den günstigsten Tarifklassen eben nicht inkludiert sind. Pro Richtung werden im günstigsten Fall über 4.000 U.S.-Dollar fällig. Dass der Maschinentyp Airbus A321LR über keine ausreichende Reichweite verfügt, um ab München bzw. Zürich ohne Zwischenstopp bis Malé zu kommen, könnte einigen Wenigfliegern nicht bekannt sein. Beond Air muss daher eine Zwischenlandung zum Tanken einlegen. Dabei hat man sich für Riyadh entschieden. Bemerkenswert ist aber, dass während dem Buchungsvorgang ab Zürich bzw. München

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Neuer Co-Working-Space am Flughafen Berlin eröffnet

Seit vergangenem Donnerstag steht am Flughafen Berlin-Brandenburg ein Co-Working-Space des Anbieters Nuuuork zur Verfügung. Dieser befindet sich in der Ankunftszone des Terminals 1. „Herzlich willkommen, Nuuuork. Wir freuen uns über den Raum zum Arbeiten sowie für persönliche und virtuelle Treffen am BER. Das kreative Konzept steht für Vielfalt und bereichert mit seinem unkonventionellen Ansatz die Angebote am Hauptstadtflughafen. Am BER ist die Marke ,Nu‘ bereits mit einem Restaurant sowie einem Café vertreten. Ich wünsche dem Team mit seinem Konzept für Co-Working am Flughafen einen weiteren Erfolg“ sagt Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Das Nuuuork befindet sich im Ankunftsbereich 1 des Terminals 1 auf der Ebene E0 und kann sowohl von Mitgliedern als auch von Walk-In-Gästen genutzt werden. Der Co-Working-Space kostet 12 Euro pro Stunde. Für den Konferenzraum werden zumindest 60 Euro pro Stunde fällig.

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Mit Luftschiffen: Air Nostrum will Luqa-Gozo Heliport reaktivieren

Die spanische Air Nostrum Group ist der Ansicht, dass Luftschiffe im Linienverkehr wieder eine große Rolle spielen werden. Bereits vor einiger Zeit hat man bei Hybrid Air Vehicles zehn Exemplare bestellt und nun die Order auf 20 Stück verdoppelt. Im Juni des Vorjahres haben die beiden Unternehmen eine Vereinbarung über die Lieferung von zehn Airlander 10 abgeschlossen. Es handelt sich um Luftschiffe, die etwa 100 Passagiere befördern können sollen. Damals teilte Air Nostrum mit, dass man diese als „klimafreundliche Alternative“ vorwiegend im innerspanischen Verkehr einsetzen möchte. Auch zwischen dem Festland und Inseln wie Palma de Mallorca möchte man künftig Luftschiffe fahren lassen. Air Nostrum ist bislang die einzige Fluggesellschaft, die öffentlich mitgeteilt hat, dass man Luftschiffe in durchaus großem Stil einsetzen möchte. Bedenkt man, dass in der „goldenen Ära der Zeppeline“ stets nur einzelne Exemplare im Liniendienst waren, sind nun 20 Exemplare durchaus eine Ansage, dass man fest an den Erfolg dieser Luftfahrzeuge glaubt. Da der Air Nostrum Konzern mit Mel Air auch über einen Ableger auf Malta verfügt, ist es naheliegend, dass man auch dort expandieren möchte. Konkret teilte man mit, dass die zehn zusätzlichen Luftschiffe ab Malta eingesetzt werden sollen. Mit diesen will man Kurzstrecken wie nach Sizilien oder Nordafrika bedienen. Auch kann man sich vorstellen, dass Mel Air die Route Luqa-Gozo Heliport reaktivieren könnte. Platz ist jedenfalls genug vorhanden, denn der GZM verfügt über einen Mini-Airstrip und selbst mobile Masten gibt es auf dem Markt. Beispielsweise bei der Luftschiffbau Zeppelin in Friedrichshafen sind spezielle Lastwägen mit integriertem

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Luftwaffe: Privatunternehmen baut drei Transall in Löschflugzeuge um

Im September des Vorjahres hat die Wieland Aviation Group drei C160D „Transall“, die vormals bei der deutschen Luftwaffe im Einsatz waren, erworben. Die Maschinen werden künftig als Löschflugzeuge eingesetzt. Die erste, mit dem Kennzeichen VH-RPR, wurde am 25. August 2023 im Transit über Malta gesehen, wo sie von Kiel einflog und am folgenden Tag nach Hurghada weiterflog.  Die beiden anderen C160 werden die Kennungen VH-RFW und VH-TIT tragen. Das Unternehmen beabsichtigt, diese Flugzeuge zu Wasserbombern für die Brandbekämpfung umzurüsten.

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