Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Fünfte Freiheit mit Ethiopian: Angenehme Abwechslung gegenüber europäischem Null-Service

Seit wenigen Tagen gibt es auf der Strecke Wien-Kopenhagen-Wien zumindest viermal wöchentlich mit Ethiopian Airlines eine Alternative zu Austrian Airlines und Ryanair. Während die beiden europäischen Anbieter auf Mittelstreckenjets setzen, ist der äthiopische Anbieter mit Langstreckengerät des Typs Boeing 787 unterwegs. Die Bordprodukte unterscheiden sich erheblich. Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist einer der Pioniere im Bereich Lowcost-Flüge. Kunden dieses Carrier sind es schon seit vielen Jahren gewöhnt, dass im reinen Flugpreis so ziemlich gar nichts mehr inkludiert ist und beispielsweise für Aufgabegepäck, Snacks und Getränke extra bezahlt werden muss. Austrian Airlines hat sich über die Jahre hinweg schleichend von einem Full-Service-Carrier zu einem Anbieter, der zwar tendenziell höhere Ticketpreise verlangt, jedoch nicht nennenswert mehr Service bietet als die Billigflieger-Konkurrenz. Zumindest ist dies auf dem europäischen Streckennetz der Fall. Im Gegensatz zu Ryanair hat man zwar auf Wien-Kopenhagen-Wien eine Business-Class, jedoch bietet man lediglich freie Nebensitze während Ethiopian Airlines mit echten C-Sitzen aufbieten kann. Die Produkte der drei Anbieter auf dieser Route zu vergleichen ist daher relativ einfach, denn als einziger Player inkludiert Ethiopian Airlines auch in der Economy-Class Aufgabegepäck, Snacks und Getränke. Weiters bietet man an Bord kostenfreie Kopfhörer für das Bord-Entertainment-System sowie Decken und Polster an. Diese Serviceleistungen sind unabhängig davon, ob man in der Economy- oder Business-Class reist. In zuerst genannter sind zwei Gepäckstücke mit jeweils maximal 23 Kilogramm inklusive und in der „C“ entsprechend mehr. Auch ist die Auswahl an Speisen und Getränken in der Business, die als Cloud Nine bezeichnet wird, erheblich größer als im hinteren Teil

weiterlesen »

Asky least zwei Boeing 737-Max-8 von Aercap

Die Fluggesellschaft Asky wird vom Leasinggeber Aercap zwei weitere Boeing 737-Max-8 leasen. Es handelt sich um gebrauchte Maschinen, die im Juni und August 2023 übergeben werden sollen. „Ich betrachte es als eine Ehre, hochmoderne B737-Max-8-Flugzeuge in die Asky-Flotte aufzunehmen, die unser breites regionales Netzwerk in unserem ständigen Bestreben, unsere geschätzten Kunden zu bedienen, unterstützen werden“, sagte Esayas W. Hailu, der CEO von Asky. „Ich bin zuversichtlich, dass die Einführung der Boeing 737-Max-8 das Markenimage von Asky in den Augen der Reisenden weiter verbessern wird. Es ist ein großartiges Gefühl, in der Region der führende Kunde von AerCap, dem weltweit größten Eigentümer von Verkehrsflugzeugen, zu sein.“

weiterlesen »

Flughafen BER meldet schwarze Zahlen

Erstmals seit dem Start des Flughafens Berlin-Brandenburg will die Betreibergesellschaft im Jahr 2022 einen Gewinn geschrieben haben. Das Geschäftsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen lag bei 57 Millionen Euro. In den Jahren zuvor war man tief in den roten Zahlen. Wesentliche Grundlage für das gute Jahresergebnis war die Verdoppelung des Fluggastaufkommens gegenüber 2021 auf fast 20 Mio. Passagiere, die die Erlöse aus dem Flughafenbetrieb um rund 40 Prozent ansteigen ließ. Zusammen mit den Erlösen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von fast 180 Mio. Euro entstand so ein Umsatz von 594 Mio. Euro. „Im Geschäftsjahr 2022 ist uns ein wichtiger Schritt zur finanziellen Stabilisierung der Flughafengesellschaft gelungen. In einem kontinuierlichen operativen Optimierungsprozess haben wir 20 Mio. Passagieren einen gegenüber dem Vorjahr weiter verbesserten Service anbieten können und unsere operativen Umsatzerlöse gesteigert. Trotz der weiter bestehenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen erwarten wir in diesem Jahr ein Passagierwachstum von 10 bis 15 Prozent und damit insgesamt rund 23 Mio. Fluggäste“, so Geschäftsführerin Aletta von Massenbach.

weiterlesen »

Klimaticket: Westbahn hatte bislang vier Millionen Fahrgäste

Der private Eisenbahnanbieter Westbahn hatte seit der Einführung des österreichischen Klimatickets rund vier Millionen Passagiere an Bord, die ihre Netzkarte genutzt haben. Der bundesweit gültige Fahrschein wurde am 26. November 2021 eingeführt. „Das KTÖ ist ein Erfolg, anders kann man es nicht sagen. Und wir bekommen laufend Rückmeldungen von unseren Kund:innen, wie gern sie es in der Westbahn nutzen.“, erläutert Bettina Praschinger, Marketingleiterin der Westbahn. „Durch das kostenlose Upgrade in die Comfort Class, die inkludierte Sitzplatzreservierung und die Möglichkeit, Westbahn zu sammeln – bei Nutzung des Relax Check-in übrigens sogar die doppelte Menge – sind wir von Wien bis Innsbruck für alle mit KTÖ erfreulich oft die erste Wahl. Falls jemand bis Rosenheim oder München unterwegs ist, gibt es als günstige Ergänzung zum KTÖ das KlimaPlus-Ticket. Klimaschutz ist oft einfacher, als man denkt – mit dem KTÖ geht er jedenfalls wirklich ganz unkompliziert.“

weiterlesen »

Portorož: Terminal muss saniert oder neugebaut werden

Eine Untersuchung des Untergrunds des Terminals des slowenischen Flughafens Portorož hat ergeben, dass es absinkt. Aus diesem Grund wollen die Eigentümer nun eine Sanierung oder aber einen Abriss samt Neubau vornehmen. Gegenüber der Tageszeitung „Delo“ bestätigte ein Sprecher, dass dies im Zuge einer geomechanischen Untersuchung festgestellt wurde. Die Entscheidung, ob Neubau oder Sanierung, ist noch nicht gefallen. Auch strebt man an die kurze Start- und Landebahn zu verlängern, da diese derzeit nur von wenigen Maschinentypen genutzt werden kann. Die notwendigen Genehmigungen hat man aber noch nicht.

weiterlesen »

Lufthansa hat Airbus Nummer 600 übernommen

Seit 1976 hat Lufthansa exakt 600 Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus eingeflottet. Aus diesem Anlass hat man einem Airbus A321neo eine Sonderlackierung gewidment, denn es handelt sich um Maschine Nummer 600. Am 9. Feber 1976 hat die damals noch staatliche Lufthansa das erste Flugzeug aus dem Hause Airbus übernommen. Es handelte sich um einen A300B2. Daraus entwickelte sich eine Zusammenarbeit, die nun schon seit fast 50 Jahren andauert. Der Kranich-Konzern war in dieser langen Periode gleich viermal Launching-Customer von Maschinen, die Airbus neu auf den Markt gebracht hat. Derzeit ist mal drittgrößter Kunde der A350-Reihe. „Lufthansa und Airbus verbindet eine ganz besondere Partnerschaft. Wir arbeiten seit der Gründung von Airbus bei vielen Neuentwicklungen und Forschungsprojekten eng und vertrauensvoll zusammen. Darüber hinaus war Lufthansa bereits viermal Launching Customer, zuletzt beim Erfolgsmodell A320neo. Alle Flugzeug-Familien von Airbus hat Lufthansa in fünf Jahrzehnten bestellt. Mehr als 90 Prozent der 600 ausgelieferten Flugzeuge sind bei den Airlines der Lufthansa Group noch im Einsatz. Zum 100. Geburtstag von Lufthansa im Jahr 2026 wünschen wir uns das 700. Airbus-Flugzeug in unserer Flotte“, erklärt Lufthansa-Chef Carsten Spohr. 1975 unterzeichnete Lufthansa den ersten Kaufvertrag über drei A300B2 und erhielt sieben Monate später, am 9. Februar 1976, das erste Flugzeug des neuen europäischen Flugzeugbauers. In den weiteren Jahren folgten Erstauslieferungen, wie die A310 im Jahr 1983 und die A300-600 im Jahr 1987. Im Oktober 1989 wurde der erste Airbus A320 an Lufthansa ausgeliefert. Aktuell fliegen mehr als 370 Flugzeuge der A320-Familie für die Airlines der Lufthansa Group. 1993 kam

weiterlesen »

Island: Niceair musste Konkurs anmelden

Das isländische Startup Niceair, das ein Netzwerk ab Akureyri aufziehen wollte, ist am Ende. Der Verwaltungsrat teilte mit, dass man Konkurs angemeldet hat. Zuvor zerbrach die Zusammenarbeit mit Hifly Malta, so dass man ohne Flugzeug dagestanden ist. Die Initiatoren räumen in ihrem Statement wie folgt ein: „Dies waren in jeder Hinsicht unkontrollierbare Gründe. Diese Schließung ist besonders tragisch, da es gute Gründe gab und die Erfahrung gezeigt hatte, dass es eine Grundlage für direkte internationale Flüge über Akureyri gab“.

weiterlesen »

Fünfte Freiheit: Ethiopian Airlines fliegt mit B787 zwischen Wien und Kopenhagen

Seit Anfang dieser Woche bedient das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines eine Nonstop-Verbindung zwischen Wien und Kopenhagen. Der afrikanische Carrier setzt Langstreckengerät des Typs Boeing 787 sein. Bislang teilten sich ein Lowcoster und ein Legacy-Carrier mit Billigflieger-Service die betroffene Route unter sich auf. Somit dominierten Maschinen der A320-Reihe sowie Boeing 737 zwischen Wien und der dänischen Hauptstadt. Neu können Passagiere auch mit einem Widebody fliegen, denn Ethiopian Airlines fliegt seit Montag, den 22. Mai 2023 viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten. „Die Expansion von Ethiopian Airlines in Wien beweist Vertrauen in die Leistungsfähigkeit unseres Flughafens als internationales Drehkreuz. Neun Jahre nach der Aufnahme der Addis Abeba-Route bedient Äthiopiens Flag-Carrier nun neben Brüssel auch eine Verbindung nach Kopenhagen. Damit steigt das Angebot an komfortablen Flugverbindungen in Wien. Kopenhagen ist eine großartige Stadt für Sightseeing und Wochenendtrips. Wir freuen uns sehr über die neue Strecke in Wien und die noch engere Zusammenarbeit mit Ethiopian Airlines“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag bedient. Ethiopian Airlines hebt dabei immer morgens gegen 7:00 Uhr Richtung Kopenhagen ab und landet am selben Tag gegen 21:00 Uhr wieder in Wien. Die Flugzeit zwischen Wien und Kopenhagen beträgt weniger als zwei Stunden. Kopenhagen ist Hauptstadt Dänemarks und beliebte touristische Destination. Das wahrscheinlich bekannteste Nationalsymbol der Stadt: Die kleine Meerjungfrau an der Uferpromenade der Langelinie, die ihr Vorbild im gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen findet. Fünfte Freiheit macht die Flüge möglich Es handelt sich um Flüge im

weiterlesen »

Ryanair rechnet mit zehn Prozent mehr Passagieren

Derzeit geht die Ryanair Group davon aus, dass man im laufenden Geschäftsjahr 2023/24, das Ende März 2024 ausläuft, rund 185 Millionen Passagiere haben wird. Damit würde man um zehn Prozent über der Vorperiode liegen. Allerdings erweisen sich Lieferverzögerungen für zusätzliche Boeing 737-Max-200 als Hemmschuh. Auch aus diesem Grund wird man die geleaste Airbus-A320-Flotte, die bei der maltesischen Tochter Lauda Europe angesiedelt ist, noch länger als angekündigt betreiben. Die Verträge der meisten Einheiten wurden abermals verlängert und laufen nun zum Teil bis 2030. Kurzfristig bereitet Ryanair der Umstand, dass man im Mai, Juni und Juli etwa zehn Maschinen zuwenig habe, durchaus Probleme. Laut Finanzchef Neil Sorahan habe man etwa 750.000 weniger. Noch ist man aber optimistisch, dass Boeing die aktuellen Verzögerungen ab August 2022 wettmachen kann und sich somit die Auswirkungen in Grenzen halten werden. Ryanair vermutet, dass die Treibstoffkosten generell steigen werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man gegenüber der Vorperiode mit Mehrausgaben in der Höhe von einer Milliarde Euro. Dem gegenüber soll der Umstand stehen, dass die Umsätze generell steigen würden. Man würde davon profitieren, dass angesichts der alltäglichen Teuerungen immer mehr Passagiere auf günstigere Anbieter wie Ryanair ausweichen würden. Daher prognostiziert die Geschäftsleitung des Lowcosters, dass der Nettogewinn leicht über jenem des Vorjahres liegen wird. Zuletzt hatte Ryanair einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 1,43 Milliarden Euro. Gegenüber dem Coronajahr 2021 konnte man die Anzahl der beförderte Fluggäste um 74 Prozent auf 168,6 Millionen Euro steigern. In der laufenden Periode hat man um etwa 25 Prozent

weiterlesen »

Umfrage: Österreicher mehrheitlich gegen Gastro-Zwangstrinkgeld

So genannte Servicepauschalen wurden in Österreich schleichend von immer mehr Unternehmen eingeführt. Die Gegenleistung ist völlig unklar, jedoch erhöhen diese die Einnahmen der Firmen. Seit einigen Wochen zeigt sich dieses Phänomen auch in der Gastronomie. Selbst ein Würstelstand in Wien hat damit begonnen der Kundschaft ein Zwangstrinkgeld direkt auf die Rechnung aufzuschlagen. Damit sorgte der Standler durchaus für Aufsehen, jedoch ist er kein Einzelfall. Tagesmedien berichten von immer mehr Lokalen, die unter Bezeichnungen wie Servicepauschale oder Trinkgeldpauschale ihren Kunden ein zusätzliches Körberlgeld, auf das zumeist in den Speisekarten bzw. im Aushang nicht hingewiesen wird, abzuluchsen. Das auf Gastronomie spezialisierte Magazin Falstaff hat bereits eine Umfrage durchgeführt. Diese ergab, dass sich rund 78 Prozent der Teilnehmer gegen verpflichtendes Trinkgeld ausgesprochen haben. Weiters: „Trinkgeld wird jedoch regelmäßig und gerne gegeben. Allerdings möchten die Menschen selbst über die Höhe entscheiden und sehen Trinkgeld als freiwillige Anerkennung für gutes Service und hohe Qualität. Mehr als drei Viertel der Befragten geben regelmäßig zehn Prozent Trinkgeld. Über 14 Prozent erkennen die Leistung des Personals mit 15 Prozent und mehr an. Auch wenn das Service nicht ganz zur Zufriedenheit war, geben 65 Prozent noch immer Trinkgeld. Nur 35 Prozent verweigern das Trinkgeld, wenn der Lokalbesuch nicht ihren Erwartungen entspricht“.

weiterlesen »