Jan Gruber

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Jan Gruber

Tel Aviv: Arkia baut Griechenland-Angebot aus

Die israelische Fluggesellschaft Arkia wird im Sommerflugplan 2023 drei weitere Griechenland-Verbindungen anbieten. Man wird Heraklion, Mykonos und Rhodos ab Tel Aviv anbieten. Teilweise kommt Fluggerät von Tus Airways, an der man beteiligt ist, zum Einsatz. Die Rhodos-Route soll am 2. April 2023 aufgenommen und bis zu zehnmal wöchentlich bedient werden. Dabei kommen von Arkia betriebe Boeing 737-800 und Embraer 195 als auch A321neo/A320 von Tus Airways zum Einsatz. Nach Heraklion geht es ab selbigem Tag bis zu siebenmal pro Woche. Der Einsatz des Fluggeräts ist vergleichbar mit Rhodos. Mykonos soll zwischen 26. Mai und 5. Oktober 2023 ab Tel Aviv angesteuert werden. Auf dieser Strecke sind drei wöchentliche Umläufe, die mit Embraer 195 bedient werden sollen, geplant. Dieses Ziel und Heraklion hatte Arkia zuletzt im Sommer 2021 im Portfolio.

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Air Greenland hat Airbus A330-200 „Norsaq“ ausgeflottet

Die Fluggesellschaft Air Greenland hat mit der OY-GRN ihren einzigen Airbus A330-200 offiziell außer Dienst gestellt. Die Maschine, die den Taufnamen „Norsaq“ trägt war seit 2002 das Flaggschiff der Flotte. Als Nachfolger wurde ein A330-800 eingeflottet. Am 16. Feber 2023 kam die OY-GRN letztmalig kommerziell auf der Strecke Kopenhagen-Kangerlussuaq-Kopenhagen zum Einsatz. Seither ist das Langstreckenflugzeug auf dem dänischen Hauptstadtflughafen abgestellt. „Die Norsaq war ein wirklich fantastisches Flugzeug für Air Greenland und für Grönland. Norsaq wurde von Besatzung und Passagieren gleichermaßen geliebt und wird uns fehlen, aber die Erinnerung an mehr als 20 Jahre treuen und störungsfreien Dienst lebt weiter“, so Chief Executive Jacob Nitter Sørensen. Im Dezember 2022 hat Air Greenland mit der OY-GKN einen werksneuen Airbus A330-800 übernommen. Dieser wurde kurz darauf in den aktiven Liniendienst gestellt. Nach einer kurzen Parallelphase mit dem Vorgänger handelt es sich nun um den einzigen Widebody des Carriers.

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Fly One nimmt Zürich-Chişinău auf

Die Billigfluggesellschaft Fly One nimmt im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Chişinău und Zürich auf. Die Neuaufnahme soll vorerst zweimal wöchentlich bedient werden. Fly One plant ab 25. Juni 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zwischen der Hauptstadt der Republik Moldau und der schweizerischen Wirtschaftsmetropole zu fliegen. Die selbstbetriebene Flotte besteht derzeit aus zwei Airbus A320. Eine weitere Maschine dieses Typs sowie zwei Boeing 737-800 sind im Rahmen von Wetlease-Vereinbarungen eingemietet. Weiters unterhält man in Rumänien und Armenien Ableger mit eigenen Zertifikaten.

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Wizz Air kündigt Wien-Hurghada an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt ab Wien-Schwechat die Aufnahme einer Nonstopverbindung ins ägyptische Hurghada an. Diese soll am 25. September 2023 erstmals bedient werden. Zunächst will der Lowcoster die Neuaufnahme zweimal wöchentlich bedienen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag und Freitag durchgeführt werden. „Wir freuen uns, unser Streckennetz ab Wien um weitere Urlaubs- und Städtereiseziele zu erweitern und unseren österreichischen Kunden damit mehr Möglichkeiten zu bieten, neue Städte zu erkunden und ihren Urlaub zu genießen. Die neue Strecke von Wien nach Hurghada wird österreichischen Passagieren tolle Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse bieten. Wir bei Wizz sind weiterhin bestrebt, günstige Flugverbindungen zu einer Reihe von aufregenden Destinationen anzubieten und freuen uns darauf, Passagiere an Bord unserer jungen und nachhaltigen Airbus-Flotte begrüßen zu dürfen“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager.

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Chinesische Carrier bringen Boeing 737-Max nach und nach wieder in die Luft

In der Volksrepublik China bereitet sich die Fluggesellschaft Lucky Air auf die Wiederinbetriebnahme ihrer drei Boeing 737-Max-8 vor. In den letzten Tagen hat man einige Testflüge durchgeführt. Man ist der vierte Carrier dieses Landes, der das Muster wieder in Betrieb nehmen wird. Lucky Air hat die Maschinen, die die Registrierungen B-1143, B-206N und B-207P tragen im vierten Quartal 2018 übernommen. Anfang 2019 wurde ein weltweites Flugverbot über dieses Muster verhängt. China hat daran wesentlich länger festgehalten als andere Staaten. Ohne großes Aufsehen hat Lucky Air ihre drei Boeing 737-Max-8 nach Haikou überstellt und einige Testflüge durchgeführt. Anfang dieses Monats hat man bei der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde die Wiederindienststellung der drei Maschinen, die rund vier Jahre lang abgestellt waren, beantragt. Seitens der CAAC wurden Nachbesserungen im Bereich der Manuals und der Schulungen der Crews angeordnet. Die Vorgaben werden momentan umgesetzt, so dass davon auszugehen ist, dass der chinesische Carrier die drei Boeing 737-Max-8 in absehbarer Zeit wieder in den kommerziellen Liniendienst stellen darf. Seit Jänner 2023 führt China Southern Airlines wieder in begrenztem Umfang Flüge mit diesem Muster durch. Mittlerweile hat man sechs von 18 B737-Max reaktiviert. Auch Hainan Airlines fliegt zwischenzeitlich wieder mit einer von elf B737-Max-8. Erst vergangene Woche hat Fuzhou Airlines ein Flugzeug dieses Typs wieder in den Liniendienst gestellt. Weitere Carrier verhalten sich noch abwartend, jedoch ist aufgrund hoher Nachfrage anzunehmen, dass auch diese nach und nach das Muster wieder in den Liniendienst stellen werden.

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Stockholm-Arlanda: Lufthansa mit neuem Handlingpartner

Die Lufthansa Group und die Aviator Airport Alliance haben eine neue Zusammenarbeit vereinbart. Ab Mai 2023 wird der Dienstleister für fünf Jahre die Bodenabfertigungs- und Enteisungsdienste am Flughafen Stockholm-Arlanda für Lufthansa AG, Brussels Airlines, Swiss International Air Lines und Austrian Airlines erbringen. „Mit großer Begeisterung begrüßen wir die Lufthansa Group als unseren neuen Kunden. Wir sind zuversichtlich, dass dieser langfristige Vertrag uns die Möglichkeit bietet, unser Engagement für erstklassige Dienstleistungen unter Beweis zu stellen, und wir freuen uns auf eine starke und erfolgreiche Partnerschaft mit ihnen. Wir sind stolz darauf, qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu erbringen, und wir sind zuversichtlich, dass das Engagement und die Erfahrung unseres Teams die Erwartungen der Lufthansa Group übertreffen wird.“, so Jo Alex Tanem, CEO von Aviator Airport Alliance.

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Air Arabia Abu Dhabi kündigt Irak-Flüge an

Der Billigflieger Air Arabia Abu Dhabi beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 Nonstopflüge ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate in den Irak anzubieten. Zunächst will man Bagdad ansteuern und später auch Erbil. Mit Airbus A320 will der Lowcoster ab 22. Juni 2023 an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Ab 15. September 2023 sollen an Dienstagen und Mittwochs Flüge nach Erbil dazu kommen.

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Graz: Lufthansa fährt München-Hub-Anbindung stark zurück

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Lufthansa auf einigen München-Strecken durchaus umfangreiche Kürzungen vor. Davon ist auch die Drehkreuz-Anbindung an Graz betroffen, denn diese soll nur noch einmal täglich angeboten werden. Ursprünglich sollte die Verbindung Graz-München auf bis zu 33 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Daraus wird jedoch nichts, denn mit Wirksamkeit zum Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 werden seitens des Kranich-Konzerns nur noch sieben Rotationen zwischen den beiden Städten angeboten. Für die Konnektivität des steiermärkischen Flughafens ist diese Reduktion durchaus dramatisch, denn zahlreiche Umsteigeverbindungen via München können nicht mehr erreicht werden. Auch sind Reisen im doppelten Tagesrand in die Landeshauptstadt Bayerns künftig nicht mehr möglich. Besonders die Wirtschaft wird von der von Lufthansa nicht näher begründeten Rücknahme der Frequenzen betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Anzahl der München-Flüge ab Graz über die gesamte Sommerflugplanperiode 2023 auf sieben Flüge pro Woche, also einmal täglich, beschränkt bleibt. Mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 will man wieder aufstocken, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Passagiere können zwar alternativ die Drehkreuz-Anbindungen an den AUA-Hub Wien, das KLM-Drehkreuz Amsterdam sowie den Lufthansa-Hub Frankfurt am Main nutzen, jedoch gehen durch die umfangreiche München-Kürzung dennoch viel Kapazität und Umsteigemöglichkeiten verloren. Die Reduktion der Graz-Strecke ist ab München kein Einzelfall. Lufthansa fährt auch auf den Routen nach Amsterdam, Ancona, Athen, Barcelona, Basel, Bilbao, Billund, Birmingham, Breslau, Budapest, Bukarest, Göteborg, Helsinki, Köln/Bonn, Kopenhagen, London-Heathrow, Madrid, Manchester, Nizza, Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly, Prag, Rom-Fiumicino, Toulouse und Warschau zurück. Je nach Route fällt das Ausmaß der Streichungen stärker bzw. geringer aus. Teilweise handelt

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Air France bekommt weitere 1,4 Milliarden Euro vom Staat

Die EU-Kommission hat 1,4 Milliarden Euro an staatlichen Entschädigungen für die Fluggesellschaft Air France bewilligt. Diese soll den Zeitraum zwischen März und Juni 2020 abdecken und kann in Form von Zuschüssen, Eigenkapitalhilfen oder Liquiditätshilfen erfolgen. Die nunmehrige Bewilligung folgt auf eine am 4. Mai 2020 freigegebene Staatshilfe in der Höhe von sieben Milliarden Euro. Weiters hat Brüssel am 6. April 2021 eine Rekapitalisierung im Ausmaß von vier Milliarden Euro durchgewunken. Die Europäische Kommission erklärte, die Entschädigung stehe im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen, Unternehmen oder Sektoren für Schäden zu entschädigen, die durch außergewöhnliche Ereignisse wie den COVID-19-Ausbruch entstanden sind.

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Rheinmetall produziert künftig F-35-Komponenten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall sowie Lockheed Martin und Northrop Grumman haben eine Vereinbarung zur Fertigung von Rumpfteilen für die F35-Kampfjets geschlossen. Diese beinhaltet unter anderem, dass einige Komponenten in der Bundesrepublik hergestellt werden sollen. Bei Rheinmetall soll eine integrierte Montagelinie für F-35-Rumpfteile hochgezogen werden. Dadurch will man den europäischen Anteil an diesem Kampfjetmuster erhöhen. In einer Medienmitteilung ist auch die Rede davon, dass die neue Kooperation zwischen den drei Konzernen die sicherheitspolitische Bedeutung von Rheinmetall unterstreichen würde.

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