
HVO100: Blaguss Reisen testet biogene Kraftstoffe
Der österreichische Bus- und Touristikkonzern Blaguss testet derzeit mit fünf Bussen den Einsatz von biogenem Dieselkraftstoff. Das Unternehmen schreibt, dass bei Erfolg des Projekts die gesamte Fahrzeugflotte binnen weniger Tage umgestellt werden könnte. Laut Blaguss Reisen soll HVO100 um bis zu 90 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid, 24 Prozent weniger Kohlenmonoxid und 33 Prozent weniger Feinstaub verursachen. Das Busunternehmen will im Rahmen des Pilotprojekts evaluieren, ob sich der Bio-Kraftstoff auch im Alltag bewährt. Zunächst betankt man fünf Fahrzeuge mit diesem Treibstoff. Auch will man herausfinden, ob der Spritverbrauch gleichbleibend ist und ob für den Einsatz des Biodiesels überhaupt eine Kundennachfrage besteht. Bis vor wenigen Jahren krähte kaum ein Hahn danach was in den Tanks von Flugzeugen, Zügen, Bussen, Schiffen und sonstigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren steckt. Einige Politiker und Unternehmen sind mittlerweile auf den „Umweltschutz-Zug“ aufgesprungen und versuchen verschiedene Projekte umzusetzen. Gerade im Bereich der Kreuzfahrten und der Luftfahrt gibt es leider auch einige Werbeaussagen, die sich aufgrund von „Greenwashing“-Vorwürfen schon Klagen eingehandelt haben. Viele Firmen meinen generell auf den „Zug“ aufspringen zu müssen und stellen sich seit einiger Zeit als besonders umwelt- und klimafreundlich dar. Die tatsächlichen Werte lassen sich oftmals nur schwer bis gar nicht nachprüfen. Klar ist aber auch, dass in den meisten Fällen der Einsatz von alternativen Treibstoffen bzw. Antriebstechniken mit höheren Kosten verbunden ist. In der Luftfahrt werden von manchen Airlines, darunter die Lufthansa Group, sogar „Spenden“ für SAF-Kraftstoffe gesammelt bzw. in speziellen „Greentarifen“ behauptet man, dass die Nutzung von SAF bereits inkludiert wäre. Überprüfen können Passagiere aber








