Jan Gruber

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Jan Gruber

Tuifly Belgium: Boeing 737-800 erlitt Tailstrike in Amsterdam

Eigentlich sollte am 27. Februar 2023 mit der Boeing 737-800, die die Registrierung OO-JAY trägt, der Tuifly-Belgium-Flug OR1631 von Amsterdam nach Gran Canaria durchgeführt werden. Aufgrund eines Tailstrikes musste der Mittelstreckenjet nach rund einer halben Stunde wieder in Schiphol landen. Während dem Startvorgang erlitt der Mittelstreckenjet aus noch unklarer Ursache einen Tailstrike. Da die Piloten eine mögliche erhebliche Beschädigung, die Auswirkungen auf die Flugsicherheit haben hätte können, nicht ausschließen konnten, entschiedenen sie sich zur Rücklandung auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol. Diese wurde erfolgreich absolviert. Alle Crewmitglieder und Passagiere konnten die OO-JAY sicher verlassen. Der betroffene Jet wurde anschließend einer umfangreichen Überprüfung durch technisches Fachpersonal unterzogen. Allerdings hatte der Vorfall für die Reisenden den unschönen Nebeneffekt, dass sich ihre Ankunft in Gran Canaria um etwa sechs Stunden verzögert hat. Tuifly Belgium überstellte zunächst die OO-JAF von Brüssel nach Amsterdam. Anschließend wurden die Fluggäste nach Gran Canaria geflogen. Das Ersatzflugzeug ist dann aber nicht nach Schiphol zurück, sondern flog als OR660 nach Groningen. Die OO-JAY, die am 27. Februar 2023 in Amsterdam den Tailstrike erlitten hatte, wurde zwischenzeitlich von Technikern repariert. Unter der Flugnummer TFL097F überstellte der Carrier diese Boeing 737-800 am 28. Februar 2023 zurück zur Homebase Brüssel.

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Flusskreuzfahrten: Reiseveranstalter Klug Touristik meldet Konkurs an

Der unter anderem auf Flusskreuzfahrten spezialisierte Tour Operator Klug Touristik musste beim Handelsgericht Wien Konkurs anmelden. Der Alpenländische Kreditorenverband schätzt, dass rund 1.100 Privatpersonen, die Anzahlungen für noch nicht durchgeführte Reisen geleistet haben, betroffen sein könnten. Weiters soll es 250 bis 300 Gläubiger auf der Lieferkette geben. Der KSV1870 und der AKV teilten mit, dass sich die Verbindlichkeiten des insolventen Reiseveranstalters auf etwa 4,5 Millionen Euro belaufen sind. Ein Antrag auf Eröffnung eines so genannten Sanierungsverfahrens wurde nicht gestellt, weshalb die Fortführung des Unternehmens mehr als fraglich erscheint. Zuletzt soll Klug Touristik 31 Mitarbeiter gehabt haben. Bereits im Vorfeld könnte es Anzeichen gegeben haben, dass die Finanzlage von Klug Touristik stark angespannt sein könnte. In Sozialen Medien sowie in Rezessionen finden sich viele Postings, in denen Reisende, deren Urlaube seitens des Tour Operators abgesagt wurden, ihre Anzahlungen trotz vieler Versuche nur schleppend oder gar nicht zurücküberwiesen bekommen haben. Das Unternehmen antwortete zumeist mit einem Standardtext, dass man die Erstattungen Schritt für Schritt abarbeiten würde und redete sich gleichzeitig auf Corona, den Krieg in der Ukraine und das Niedrigwasser vom Vorjahr aus. Der Alpenländische Kreditorenverband zitiert aus dem Konkursantrag unter anderem, dass die Corona-Pandemie und das Niedrigwasser in mehreren Flüssen, das es im Sommer 2022 gab, die Umsätze hätten einbrechen lassen. Mittlerweile habe man keinen neuen Insolvenzversicherer mehr gefunden und der Vertrag mit der bisherigen Assekuranz ist ausgelaufen. Die Absicherung für den Insolvenzfall ist eine gesetzliche Vorschrift, die Tour Operator erfüllen müssen. Demnach ist davon auszugehen, dass die Kundengelder durch den

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Latam erwartet ersten A321XLR im Jahr 2025

Die Latam Group will ihre Flotte mit der Anschaffung von 31 weiteren Maschinen des Typs Airbus A320neo weiter modernisieren. Derzeit erwartet man die Auslieferung von mehr als 100 Exemplaren dieser Reihe, darunter auch einige A321XLR. In diesem Jahr will man 15 Mittelstreckenjets des europäischen Herstellers übernehmen. Derzeit hat man bereits 16 A320neo in Betrieb und wird noch heuer den ersten A321neo erhalten. Die Erstauslieferung des langstreckentauglichen Modells A321XLR erwartet man für das Jahr 2025. „Die Erneuerung unserer Flotte steht in vollem Einklang mit unserem Engagement für Nachhaltigkeit und bringt uns dem Ziel näher, bis 2050 ein klimaneutraler Konzern zu werden. Die Airbus A320neo-Flugzeuge verfügen über effizientere Triebwerke, aerodynamische Verbesserungen und Technologien, die einen um 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch und eine Reduzierung der Stickoxidemissionen um 50% ermöglichen“, so Sebastián Acuto, Director of Fleet and Projects der LATAM Airlines Group.

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Charter: Smartwings bedient Lübeck-Gran Canaria

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird im Auftrag von Reiseveranstaltern zwischen 29. September und 27. Oktober 2023 eine Charterverbindung zwischen Lübeck und Gran Canaria bedienen. Pauschalreisen sind über alle großen Reiseveranstalter buchbar, so der Airport. „Wir freuen uns besonders, das Angebot auf die sogenannten Warmwasserziele von Lübeck aus aufzunehmen. Die klimatisch so ansprechende kanarische Atlantikinsel passt wunderbar ins Portfolio des Flughafens und ist eines der am stärksten nachgefragten Flugziele“, weiß Flughafen Geschäftsführer Jürgen Friedel. Das Flugzeug, das für die Charterflüge genutzt wird, ist auf Gran Canaria stationiert. Dazu Marc Puiskens von Schauinsland-Reisen: „Mit der über den Herbst auf den Kanaren stationierten Smartwings haben wir bereits im Vorjahr sehr gute Erfahrungen sammeln können. Dieses Jahr erweitern wir das Geschäft und nutzen das im Herbst auf Gran Canaria stationierte Flugzeug, um auch ab Lübeck attraktive Reisepakete für unsere Vertriebspartner zu schnüren“.

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AUA-Vorstand bricht Verhandlungen ab – Gewerkschaft beruft Betriebsversammlungen ein

Der Betriebsrat und die Gewerkschaft Vida halten am 7. März 2023 bei Austrian Airlines Betriebsversammlungen ab. Es ist daher mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr zu rechnen. Ausfälle und Verspätungen können nicht ausgeschlossen werden. Hintergrund: Laut Arbeitnehmervertretern habe der AUA-Vorstand die Sozialpartnerverhandlungen abgebrochen. Bereits seit einiger Zeit herrscht zwischen Betriebsrat bzw. Gewerkschaft und der Generaldirektion der Fluggesellschaft dicke Luft. Das Sparpaket, das im Zuge der Corona-Pandemie abgeschlossen wurde, soll zwar in diesem Jahr auslaufen, jedoch denkt man seitens der AUA ungeachtet der jüngsten Teuerungen nicht an Anpassungen der Löhne und Gehälter. Die Verhandlungssituation ist mittlerweile so festgefahren, dass laut Vida der Vorstand von Austrian Airlines den Tisch verlassen habe. Von einem einseitigen Abbruch der Gespräche ist die Rede. Die Arbeitnehmervertreter erheben in einer Medienmitteilung durchaus schwere Vorwürfe. Die AUA-Beschäftigten lassen sich aber nicht billig abspeisen, die Teuerung ist weiter auf Rekordniveau. Wir werden die weitere Vorgehensweise am 7. März gemeinsam mit den Beschäftigten ab 9 Uhr in einer Betriebsversammlung am Flughafen Wien beraten“, so Daniel Liebhart, Vorsitzender des Vida-Fachbereichs Luftfahrt. Die Gewerkschaft stellt es so dar, dass über das Sparpaket, dem die Arbeitnehmervertreter zugestimmt haben, der staatlich besicherte Kredit finanziert werden sollte. Der AUA sei es aufgrund hoher Einnahmen aber möglich gewesen, dass die vorzeitige Rückzahlung über den regulären Cashflow sowie eine von Konzernmutter Lufthansa bereitgestellte Kreditlinie erfolgt ist. Dazu Liebhart: „„Das heißt nichts anderes, als dass der Kredit vorzeitig aus eigener Wirtschaftskraft getilgt werden konnte, was im Grunde eine gute Sache ist, und wodurch das Personalsparpaket somit seine Berechtigung verloren hat“.

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Ita Airways stellt Linate-London City auf A220-100 um

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 will Ita Airways die Nonstop-Verbindung zwischen Mailand-Linate und London-City mit Airbus A220-100 bedienen. Das Muster soll bis zu dreimal täglich eingesetzt werden. Derzeit kommt zwischen den beiden Stadtflughäfen im Regelfall ein eingemieteter Regionaljet des Typs Embraer 190 zum Einsatz. Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 will Ita Airways diese Route selbst bedienen und zwar mit Airbus A220-100.

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Iberia stockt Madrid-Havanna auf

Das IAG-Konzernmitglied Iberia plant mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 die Nonstopverbindung zwischen Madrid und Havanna häufiger zu bedienen. Künftig sollen fünf wöchentliche Umläufe angeboten werden. Diese will Iberia mit Langstreckenjets des Typs Airbus A330-200 bedienen. Derzeit hat der Carrier vier Rotationen pro Woche im Portfolio. Die Aufstockung erfolgt nach Angaben der Fluggesellschaft insbesondere, weil die Nachfrage gestiegen sein soll.

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Alltours mit hoher Italien-Nachfrage

Der deutsche Tour Operator Alltours verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage im Bereich Italien-Urlaube mit eigener Anreise. Bereits im Vorjahr konnte man das Vorkrisenniveau deutlich übertreffen und rechnet für den Sommer 2023 mit nochmals höheren Buchungszahlen. „Italien war ein klarer Gewinner des Sommers 2022. Wir haben daher unser Angebot für den kommenden Sommer weiter ausgebaut und unser Programm in Süditalien, an der Adria und in der Toskana nochmals erweitert und auch das Angebot an Stadthotels aufgestockt“, berichtet Nina Cramer, Alltours Produktmanagerin für Italien. Italien-Fans können aus insgesamt 19 Destination und 480 Hotels auswählen.

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Gatwick: Norse legt vier weitere USA-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic UK legt ab London-Gatwick vier weitere USA-Strecken auf. Dabei handelt es sich um Boston, Los Angeles, San Francisco und Washington Dulles Ab 1. Juni 2023 will der UK-Ableger von Norse Atlantic Airways zunächst sechsmal wöchentlich mit Boeing 787-9 Kurs auf Washington (Dulles) nehmen. Mit Wirksamkeit zum 1. September 2023 reduziert man auf vier Umläufe pro Woche. Los Angeles soll ab 30. Juni 2023 täglich angeboten werden. Einen Tag später nimmt man San Francisco auf, das dreimal wöchentlich angesteuert werden soll. Nach Boston will man ab 2. September 2023 fünfmal pro Woche fliegen. Norse Atlantic UK wird Ende Mai 2023 mit Orlando und Fort Lauderdale zwei weitere neue USA-Strecken aufnehmen. Die norwegische Konzernschwester wird in Kürze die Dreamliner-Flüge zwischen Oslo und London-Gatwick aufgeben.

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Hamburg: Volotea mit drei neuen Strecken

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird ab Oktober 2023 mit Bordeaux, Lyon und Florenz drei neue Ziele ab Hamburg anbieten. Der Vertrieb von Flugscheinen erfolgt auch in Kooperation mit Eurowings. „Dass Volotea für ihr größtes deutsches Angebot unseren Hamburger Flughafen gewählt hat, ist ein klares Bekenntnis zu unserem Standort. Hamburg als Metropolstadt ist bei Urlaubenden und Businessreisenden stark nachgefragt. Mit Bordeaux, Lyon und Florenz bringt Volotea gleich drei Ziele zurück ins Hamburger Streckennetz, die aktuell nicht nonstop erreichbar sind. Wir freuen uns, dass wir ab Oktober noch besser in Europa vernetzt sind und unseren Passagieren mehr Flexibilität ab und nach Hamburg bieten können“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburger Flughafen. Flugzeiten mit Volotea ab Hamburg im Überblick:

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